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  Beratung Boxen Bausatz
Geschrieben von: Skywalker - 18.05.2013, 14:04 - Forum: Bausätze - Antworten (16)

Moin Leute,

ich bin neu hier und interessiere mich erst seit kurzem für diese Hobby. In dem Dschungel des Internets habe ich mich nicht wirklich gut zurechtgefunden und deswege habe ich mir gedacht das ihr mir vielleicht besser weiterhelfen könnt. Ich suche 2 HiFi Stand boxen (am liebsten 3 Wege) mit denen man wirklich gute Musik hören kann, es kommt mir hauptsächlich auf die Klangqualität an Wink Pro Box hätte ich 400 Euro zur Verfügung.
Um die Umsetzung der Boxen mache ich mir eher weniger sorgen (Ein guter Freund ist Holzmechaniker Wink)

Ich hoffe auf schnelle Antworten Big Grin

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  Projekt "Fatal" - DSP-aktivierter 3-Wege Midfield-"Monitor"
Geschrieben von: JFA - 18.05.2013, 12:58 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (60)

Moin,

auf meine kurze Beschreibung im Einblickethread

Zitat:Nabend,

geplant ist ein Midfield-Monitor. Jaja, "Monitor", irgendwie nennt sich alles Monitor, ist ja auch egal. Letztlich geht es um einen klassische aufgebauten Lautsprecher, der bei moderaten Hörentfernung (2 bis 4 m) das Optimum aus dem Konzept herausholt, und Erkenntnisse von Toole und Geddes verwirklicht. Dieses ist:
- 12" Bass: Faital FH 530
- 5" Mitteltöner: Faital M5N8-80 Edit: nicht richtig, ist der M5N12-80
- Hochtöner unklar, ich ringe noch mit mir, weil Geddes und Toole da selber uneins sind; am liebsten wär mir auch einer Faital, weil ich gerne Markenrein arbeite (aus rein ideologischen Gründen), aber da hat es halt nur Kompressionstreiber.

Das ganze wird natürlich, wie sich das bei mir gehört, der Gattung Bassus Reflexus angehören. Als Vorlage dient am ehesten die JBL LSR 6332, wobei halt der HT noch nicht fix ist. Jedenfalls wird dieser neue Lautsprecher an meinem aktuellen Chassisgrab, genannt MW (Kurzform für: "Muss Wech", satte 8 Chassis pro Box), welches zu Eurem Unglück leider immer noch nicht dokumentiert ist, zu knabbern haben. Schaunmermal, ob es da wert ist.

Fertigstellung? Nächstes Jahr oder so. Wenn ich bedenke, wie lange ich schon über den Hochton nachdenke...

folgte eine auszuufern drohende Diskussion darüber.

Z. B. auf die Frage, warum denn keinen Kompressionstreiber (welche aus einer missverständlichen Bemerkung meinerseits resultierte), gab es diese Antwort von mir:

Zitat:Geddes und Toole sind im Hochton nicht unbedingt einer Meinung. Beide plädieren zwar für konstante Richtwirkung, bei Geddes soll sie aber hoch sein, während Toole durchaus etwas mehr zulässt, um die dadurch stärkeren seitlichen Reflektionen für mehr Räumlichkeit zu nutzen. Ich bin da inzwischen mehr auf der Seite von Toole. Sehr starke Bündelung klingt im ersten Moment immer sehr beeindruckend, mich nervt es jedoch nach einiger Zeit, auch weil der Sweet Spot ziemlich beschränkt ist. Ein wenig mehr Diffusschall und Räumlichkeit ist durchaus angenehm. Die JBL LSR geht ja auch in diese Richtung.

Womit Geddes auf jeden Fall Recht hat sind Thermomodulationen im Hochton. Er verwendet absichtlich diesen Begriff, weil thermische power compression ein langristiger Effekt ist (gib x Watt auf den Treiber, warte y Minuten und schau, wieviel leiser er geworden ist). Hochtöner haben damit teilweise deutliche Probleme, und das hört man auch. Scheinbare Verzerrungen, obwohl nach üblicher Klirrmessung eigentlich noch nichts verzerren dürfte. Z. B. hat unsere neue Kalotte im WG sauberes Klirrverhalten bis 113 dB/1m, danach macht die die Grätsche. In der Realität ist allerdings schon deutlich vorher Schluss. Deswegen nutzt Geddes im Hochton Kompressionstreiber, allerdings auch mit einem fetten WG davor, der tüchtig läd.

Wenn ich einen Kompressionstreiber einsetzen würde, dann müsste der in einem ziemlich kurzen und flachen WG laufen. Ein günstiger Treiber mit 1" Öffnung und 1" Membran hat darin nur geringe Effizienz- und Belastbarkeitsvorteile gegenüber einer wirkungsgradstarken Kalotte. Denkt mal drüber nach: Membranfläche gleich, Schwingspulenfläche gleich, - wo soll da der große Knall herkommen? Mal abgesehen von den üblichen Treiberproblemen wie interne Resonanzen, und die auch nicht immer einfache Ankopplung an einen WG. Ich werde mir aber trotzdem mal den sehr günstigen Faital HF100 organisieren, der Frequenzgang im Horn sieht sehr sauber aus. Eigentlich müsste ein Treiber mit 1.4" großer Schwingspule zum Einsatz kommen, da sind die wirklich guten aber alles andere als günstig. Wobei 100€ pro Treiber durchaus ins Budget passen.

Alternativen wären:
- eine wirkungsgradstarke Kalotte, am liebsten mit flacher Metallmembran und ohne Diffusor, wegen der dadurch besseren Ankopplung an den Waveguide. Von Audax die TW025A20 klingt da sehr interessant (93 dB/W, Titan-Kalotte ohne Diffusor).
- Oder ein vertikales HT-Array. In meiner jetzigen steckt eines aus 4 Aura NT1, das hat definitv keine Probleme mit der Thermik. In dem neuen Projekt müsste ich allerdings für den MT tiefer trennen können, und die vertikale Ausdehnung soll nicht so groß sein. Zwei 28 mm Neodumm-Kalotten (z. B. Monacor DT28N) könnten gut funktionieren, ganz wenig WG davor und gut.

Übrigens hat die angesprochene JBL - die ich übrigens nie gehört habe, das Konzept aber bestechend finde - auch eine ordinäre Kalotte. Im Geddes'schen Sinne wäre das sicherlich eine Schwachstelle.

Aktuell kam dieser Einwurf von Peter rein:

Kripston schrieb:Die meisten Kompressionstreiber, die ich so kenne haben eine deutlich größere Membranfläche als ihr Nenn-Offnungsmaß.
Wo soll denn auch sonst die Kompression herkommen ?

Schau Dir z. B. den genannten Faital HF100 an. Der hat eine 1"-Schwingspule und Kalottenmembran, und einen 1"-Schallaustritt. Es kann sein, dass die Kalotte im Durchmesser etwas größer als die Schwingspule ist, wie bei den Focal-Hochtönern. Jedenfalls ist der Kompressionsfaktor - Verhältnis Membranfläche zu Austrittsfläche - nicht besonders hoch. Und wirklichen Effizienzgewinn erzielt man auch bei einem Kompressionstreiber nur durch die Vorschaltung eines Horns. Dieser HF100 wird z. B. mit 108 dB/W angegeben - in einem 50°x40° Horn. Stecke ich in so etwas eine "normale" Kalotte, dann kommt die in ähnliche Regionen.

Auf einen Kompressionstreiber umzusteigen ist mMn nur sinnvoll, wenn die Membran wirklich deutlich größer wird, also >1.5". Dann hat man etliche Vorteile, nämlich große Fläche, und bei 1" Austritt recht breite Abstrahlung. Faital hat da auch interessante neue im Angebot, namentlich HF106 (Neodym) oder HF107 (Ferrite). Da reden wir dann aber schon wieder von satten 150€ pro Stück, was mir eigentlich nicht in den Rahmen passt.

Die anderen beiden Chassis sind im Übrigen nach folgenden Gesichtspunkten ausgesucht:
- den Mitteltöner habe ich einfach mal bestellt, weil die technischen Daten hervorragend sind. Gemessen wurde der auch schon, bleibt bis zu höchsten Pegeln absolut sauber (was dann wieder nach Geddes total unwichtig ist, aber als ich den gekauft habe kannte ich seine Werke zu Verzerrungen noch nicht). Die 32mm-Schwingspule und der hohe Wirkungsgrad versprechen geringe Kompression. Trennung nach unten irgendwo zwischen 400 und 500 Hz, nach oben max. 2,5 kHz.
- Der TT dann aus purer Ideologie auch von Faital. Er sollte, da er doch recht breitbandig eingesetzt wird (siehe MT), demoduliert sein. Ursprünglich war der nicht demodulierte 12FH510 vorgesehen, dessen geringe Induktivität ebenfalls schon geringe Intermodulation verspricht, aber dann hat Faital vor kurzem eben den 12FH530 herausgebracht. Extremer Langhub war nie Teil der Ausschreibung, lieber war mir eine gesunde Mischung aus Wirkungsgrad und Tiefbass-Performance. Da der LS als BR ausgelegt ist, eröffnet sich diese Möglichkeit. Der TT hat nach konservativer Rechnung +/- 4 mm, was bei der Membranfläche und in BR vollkommen ausreichend ist und schon für genügend Dampf sorgt. Und ich verbitte mir jegliche Kommentare, die irgendwie versuchen wollen, geschlossene Gehäuse in ein gutes Licht zu rücken, herzlichen Dank.

Beim mechanischen Aufbau ist geplant, die MHT-Einheit wirksam vom TT-Gehäuse zu entkoppeln (ich habe da so eine Idee die mit Gummimetall zu tun hat), und gleichzeitig deren Gehäuse komplett ruhig zu dämpfen. Das TT-Gehäuse wird so weit versteift, dass die Wände im Arbeitsbereich keinerlei Resonanzen aufweisen. Bei der angestrebten Größe des Lautsprechers sollte das kein Problem darstellen. Außerdem, um weiterhin dem Geddes'schen Ansatz zu folgen, werden alle Gehäusekanten großzügig verrundet. Laut ihm sind diese Kurzzeitreflexionen besonders bei hohen Pegeln hörbar. Seine statistischen Daten deuten auf eine höhere Empfindlichkeit unseres Ohres bei höheren Lautstärken hin.

So weit, so gut. Fertigstellung: nicht vor 2014. Für einen schnelleren Bau fehlt mir die Zeit, außerdem muss der Waveguide erst noch entworfen werden. Theoretisch könnte ich den firmeneigenen nehmen, der müsste eigentlich sehr gut funktionieren. Mal sehen.

Gruß
Jochen

P.S.: wieso der Name "Fatal"? Weil die Basis aus Fa[i]tal-Chassis besteht, und es ist als Wortspiel zu Rainers "Tafal" gedacht, weil es irgendwie das Gegenstück zu diesem kleinen feinen Monitor wird - nämlich groß und mächtig.

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  Bms 4538 "Hornfindung"
Geschrieben von: Hannes 1977 - 17.05.2013, 19:11 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (23)

Schönen abend

Nachdem ich heute ein paar bms 4538 als belohnung für den bau der ct260 bekommen habe bin ich jetzt au der suche nach nem passenden horn.
Laut der treiber horn liste von lsv achenbach sollte das rcf h100 und das ph230 von p-audio gut funktionieren.
Von autotech aus polen gibts auch ein horn welches gut funktionieren würde und zwar das e-jmlc 1000.

Hatt von euch jemand erfahrung mit dem treiber und kann mir einen tip für ein horn geben?
Kann auch ein billigteil sein wenn funzt.

Grüsse hannes

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  und noch ein Oldie...
Geschrieben von: miwa - 17.05.2013, 06:45 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hallo liebe Gemeinde,

ich bin neu hier, mein Name ist Michael und ich bin Ü50, also einer von den "Oldies".
Ich wohne südlich von Berlin und bin vor ca. 30 Jahren zum Lautsprecherselbstbau gekommen, als ich mich gleich an einen Nachbau der damaligen IMF RSPM-Transmissionlines mit KEF/Celestion-Chassis wagte. Mit diesen Lautsprechern habe ich mehrere zufriedene Jahre verbracht, bis ich sie dann (leider) aus Platzmangel wegen Umzugs verkaufen musste.
Nach langer Abstinenz habe ich das Hobby Lautsprecherselbstbau vor ca. 2 Jahren wiederentdeckt und bin seitdem auch häufig mitlesender Gast in diesem Forum. Da ich mich aber auch gern mit Gleichgesinnten austauschen möchte, habe ich mich nun zur Anmeldung entschlossen und würde auch gern am diesjährigen Lautsprecher-Contest teilnehmen. In Arbeit wäre da ein Visaton BG20 in 25-Litern-GHP mit Hochtonhorn...

viele Grüße
miwa

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  Tieftonabstimmung mit Vorwiderstand?
Geschrieben von: Faderlezz - 16.05.2013, 21:18 - Forum: WinISD - Antworten (7)

Servus zusammen,

ich meine auf der Strassacker Homepage mal irgendwas über "Tieftonabstimmung mit Vorwiderstand" gelesen zu haben.
Edit: http://lautsprechershop.de/index_theorie_de.htm

Kann ich das einfach mit dem einstellbaren Vorwiderstand in der "Signal" Option machen? Oder sollte ich das irgendwie in der Filterrubrik eingeben?

Mein Gedanke dazu ist nur: Müsste das Gehäuse dann nicht größer ausgelegt werden, durch die Auswirkung auf die elektrische Güte?

Ist davon überhaupt was zu halten? Oder klappt das eher nicht?

Hier mal ein Simulationsbeispiel eines Seas CD22RNX4X mit dem Vorwiderstand im Signalweg:
Geschlossen in 15 Litern mit einen Serienwiderstand von 0,3Ohm.
[Bild: picture.php?albumid=568&pictureid=12722]

Geschlossen in 40 Litern mit einem Serienwiderstand von 5Ohm.
[Bild: picture.php?albumid=568&pictureid=12723]

Schaut eigentlich sehr homogen aus. Auch die Auslenkung steigt nur minimal. Impedanzverhalten ist auch im grünen Bereich.

Natürlich verliere ich einiges an Wirkungsgrad aber darum soll es gerade nicht gehen Big Grin

LG

EDIT: Strassacker Link eingefügt.

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  Ausgangsübertrager für Röhrenverstärker
Geschrieben von: MrFlorian - 16.05.2013, 21:09 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (9)

Hallo,

seit längerem bin ich am überlegen ob ich mir irgendwann
mal einen Röhrenverstärker selber baue.
Und ich gebe es ja zu, ich bin geizigWink.
Also habe ich schon öfter mal auf ebay nach gebrauchten
Ausgangsübertragern geschaut. Es gibt ja teilweise 2stk Neu
für 40EUR, die kommen nicht in Frage, da ja ein vernünftiger
normalerweise wohl ab 70EUR kostet.
Leider kenn ich mich nicht mit den verschiedenen Herstellern aus,
gibt es gebrauchte die es sich zu kaufen lohnt?
Wie anfällig sind die, wenn sie schon vielleicht über 10Jahre alt sind?
Ich denke an einen EL34 Gegentakt, nen bischen Watt brauche ich
schon.:rtfm:

Gruß
Flo

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  Und noch einer mehr (:
Geschrieben von: Skywalker - 16.05.2013, 18:20 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Moin,

ich bin der Kim und komme aus dem hohen Norden.
Seit 2 Monaten irre ich durch das Internet um den richtigen Boxen Bausatz zu finden....
Ich bin verzweifelt ):
Durch den beitritt in diesem Forum erhoffe ich mir vor allem kompetente Beratung bei der Auswahl des richtigen Bausatzes (:
ich hoffe hier nette und hilfsbereite Leute zu treffen :P

lg Kim

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  Raummodendämpfung und Frequenzgangkorrektur mit 2-fachem parametrischem Equalizer
Geschrieben von: SNT - 16.05.2013, 17:04 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (10)

Nun isses so weit:

Jetzt muß ich doch mal ran. Für meinen Kumpel BASSDRUCK haben wir mal seine Heco Celan im Hörraum mit ARTA vermessen und einen sehr schönen Dröhner entdeckt und mit dem Berhinger steilflankig gedämpft.

Trotz einger widersprüchlichen Informationen, ob so ein Filter denn überhaupt zur Raummodendämpfung geeiget ist oder nicht, (Diskussionen über REW bei hometheatershack.com) können wir nun ganz klar sagen, dass es das Filter massiv gebracht hat. Die Abklingzeitkonstante kann natürlich nicht geändert werden, aber der Pegel ist linearer und das Dröhnen ist definitiv weg. Nebenbei haben wir noch ein kleines breitbandiges Frequenzloch gefüllt. An einem bevorzugten Hörplatz ist der Frequenzgang deutlich ausgewogener und der positive Effekt zeigt sich auf allen Sitzpositionen der Couch. Smile

Daher hat mich Alex gebeten, die Filtercharakteristika vom Behringer auf ein einfaches kleines preisgünstiges Analogfilter umzusetzen. Die kleine Platine wird dann in den Verstärker eingeschliffen. Es handelt sich um zwei parametrische Equalizer mit variabler Güte. Das Signal kann entweder frequenzselektiv angehoben oder gedämpft werden. Die Schaltung soll dauerhaft an einem 18V/7W ECO-Netzteil für 7€ arbeiten und dauerhaft nur ca 0,4W aus dem Netz zuzeln. Ein Einschalter kann der Bequemlichkeit daher entfallen.

Mit den 2 para-EQ's kann man entweder 2 Raummoden abdämpfen, als auch den Bass ganz unten anheben und nur eine Mode dämpfen.

Ich würde gerne die Leiterplatte so entwickeln, damit Ihr auch was davon habt. Habt Ihr Sachen oder Ideen, die Ihr gerne noch mit auf der Platine hättet?

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  Ebay zum schmunzeln...
Geschrieben von: Pappenheimer - 15.05.2013, 22:13 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (14)

Hallo..

Immer wieder gibt es lustige Ebay-Auktionen, wo die Leute entweder nicht wissen, oder einfach nur fett auftragen..

--> ist mir gerade unter die Maus geraten.. -- wieder so ein PMPO-Kandidat und Speerholz-Tischler..: aber immerhin 1500 Watt RMS !!!

Zitat:Hallo soweit ich weiß biete ich hier eine alte MTX Jackhammer Box / Subwoofer an.

Sie ist voll funktionstüchtig u Einsatz bereit. Der Subwoofer hat unschlagbare 3000Watt. Hatte mir selber mal ein Kasten gebaut mit Speerholz, aber der subwoofer hat glatt die Rückwand rausgerissen :-) von daher keine Lust ein neuen zu bauen. Sie ist Gut für Partys oder Festivals insbesondere auch für Auto gedacht.
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?View...TQ:DE:1123

Ich sandte Frage an den Verkäufer..:

"Ehh, hallo rayk... Haschddu Foto von vorne des?"
Antwort:
"Joa habich jezz mit eingefüght.."

-A

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  Servus aus dem sonnigen Bayern!
Geschrieben von: atomforscher - 15.05.2013, 17:52 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

...genauer gesagt Stockdorf, zwischen München und Starnberg.

Ich heiße Andreas, bin 39 Jahre alt und habe seit dem 13-14 Lebensjahr einen absolute Faible für Hifi und Heimkino. Inzwischen hat diese Leidenschaft ihre Auswüchse in alle technische Bereiche getrieben: Multimedia, Computer, Haushaltsgeräte...eigentlich alles was blinkt, einen Ton von sich gibt, oder Knöpfe und Regler hat.
Insofern blieb mir nichts anderes übrig, als das Hobby mit dem Beruf in Einklang zu bringen und meine berufliche Erfüllung im Einkauf technischer Produkte zu finden.
Darunter zu Beginn Hifiläden, auch mal der Media-Markt (dessen Beratungsqualität durch mich in ungeahnte Höhen gehoben wurden ;-) ), was nun aber in den rein technischen Einkauf für IT-Unternehmen und Hersteller technischer Produkte gemündet ist.
Zumindest das Hobby Hifi ist geblieben und starte damals mit einer Schneider Kompakt-Musikanlage - einer von diesen Türmen, wo die gesamte Technik vor ein Spanplattengehäuse geschraubt wird.
Schon dort konnte ich nicht die Hände von der Elektronik lassen, und habe alle überflüssigen Beleuchtungen gekappt und die Endstufe durch Dicke Massivkupferleiter in ihrer Arbeit unterstützt - mit Erfolg.
Dann kamen dann mit den, früher noch qualitativ besseren, JBL Control 1 bessere Lautsprecher dazu, etwas später noch ein passiver JBL Sub, dessen Verkabelung natürlich ebenfalls nicht so bleiben konnte.

Danach ging es eigentlich schon in die Vollen: Yamaha DSP-A2070 (einer der ersten Heimkinoboliden), Marantz Monoblöcke, Sony CDP-X222 ES, B&W Matrix 801, Nakamichi Kassettendeck, TEAC DAT-Player, Marantz CD-10...
Dann bin ich für's Studium zuhause ausgezogen, habe am neuen Wohnort relativ schnell einen Nebenjob im Hifiladen gehabt und konnte daher natürlich vieles testen und günstiger erwerben: Tannoy D-700, Tannoy D-950 (richtig guter Monster-Center), Yamaha DSP-A2, Yamaha DSP-AX1, Pioneer VSA-AX10, B&W Nautilus 804, Dynaudio (?) Regallautsprecher, Parasound HCA-1000, Krell KST-100, SAC 50 (Igel), und was weiß ich noch.

Bei fast allen Produkten konnte ich nicht die Hände aus den Innereien raushalten und musste das eine oder andere verändern oder verbessern.

Inzwischen, in reiferem Alter kommen jetzt ein paar Punkte zusammen: Die Erkenntnis, dass Fertiggeräte immer unter ihren Möglichkeiten bleiben ... die fehlende Einsicht, die für meine audiophile Befriedigung nötigen Geldberge anzusparen ... die Arroganz vieler Hifi-Händler, wenn es um die Findung einer passenden Wiedergabekette und das damit einhergehende Probehören (besonders in den eigenen vier Wänden) geht ... und ... mir fehlt im Moment ein bisschen Beschäftigung.

Somit habe ich mich die letzten Wochen mit Class D Modulen (L15D, L25D), Ringkerntrafos, Siebungen, Austauschkondensatoren und -Widerständen, Schaltern, Kabeln und weiterem Kladderadatsch eingedeckt, und fange die Tage mal an, meine erste Endstufe selbst zusammen zu bauen.
In den vergangenen Jahren haben ich mich neben dem Tuning von Fertiggeräten bis jetzt nur an einen Selbstbau-Subwoofer gemacht (Peerless XLS-10 incl. Slave, Gehäuse drum, Aktiveinschub rein...fetisch). Auch hier habe ich schon gemerkt, dass ein 38mm Sandwich-Gehäuse durchaus wie ein Fels in der Brandung steht - Gehäuseresonanz gleich null, Bass grandios tief und trocken.

Auch wenn ich zukünftig weiterhin auf Fertiggeräte setzten werde, besonders wenn es um Heimkino geht, werde ich mich stärker mit dem Selbstbau beschäftigen, um eigene (Klang-) Vorstellungen umsetzen zu können.

Also: Wünscht mit Glück und Erfolg, meinen klangliche Träumen so nah wie möglich zu kommen!
So wie ich hier lesen konnte, sind ja schon viele dort angekommen, oder zumindest immer mit leichten Veränderungen um diese Nirvana kreisend.
Viel Spaß!

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