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  Breitbänder & Hochton
Geschrieben von: Vladan - 27.11.2011, 14:48 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (27)

Hallo zusammen,

hier meine erste Frage in die Runde.

Seit zwei Wochen habe ich ein Paar Breitbänder mit Tang Band Bestückung zuhause, mit denen ich sehr zufrieden bin.
Stimmen und Auflösung sind besser als alles andere, das ich bisher bei mir zuhause hören durfte.
Nun das kleine Problem.
Ich hatte den Eindruck, dass in den oberen Höhen doch ein wenig etwas fehlt. Manche Stücke klingen nicht so "spritzig", wie ich sie von meinen alten aktiven 3-Wege LS kenne.
Heute habe ich einen Versuch unternommen.
Mit einer Test-CD, die von 20 Khz, nach unten in 10er Schritten, die Töne wieder gibt.
Das kleine Böxle gibt die Höhen erst ab ca. 13 Khz wieder.
Dann der direkte Vergleich mit ein paar einfachen 2-Wege-LS von Monitor Audio - die Monitor One.
Hier ist der Hochtonbereich ab ca. 18 Khz zu hören.
Da ich keine Messmöglichkeiten habe, ist die gesamte Messung auf das Hörvermögen meiner Holden und mir zurück zu führen......das, was die Ohren hergeben.
Jetzt zur Frage:
Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die Box etwas an "Spritzigkeit" zulegen würde, wenn sie denn nach oben mehr könnte.
Wie würde sich das auf den Gesamtcharakter auswirken, wenn man der Box einen Superhochtöner spendieren würde?
Mutiert die Box dann zu einem 2-Wege-LS?
Die Idee ist, einen Superhochtöner ab ca. 13-14 Khz anzukoppeln. Rein optisch gefallen mir die "Aufsatzhochtöner" ganz gut.
Gibt es zu dem Thema vielleicht schon Erfahrungen?
Über Antworten würde ich mich freuen....
Gruss, Vladan

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  Chlangs JX92SDigi-TML
Geschrieben von: Chlang - 27.11.2011, 11:10 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (6)

[Bild: lb2ggee8.jpg]

Chlangs JX92S-TML

Hallo Kollegen,

es geht weiter in Chlangs digitalem Zirkus. Nach den sehr positiven Erfahrungen mit der Aktivierung und digitalen Entzerrung des B200 will ich jetzt wissen, ob sich das Ergebnis von Prinzip her auch auf ähnliche Konzepte übertragen lässt. Dazu bietet sich ein weiteres Breitbandkonzept mit gut beleumundetem Breitbänder an, das ich noch hier herumstehen habe: Eine Transmissionline auf Basis des 13er Aluchassis Jordan JX92S, das zumindest zum Zeitpunkt seines Erscheinens als eines der besten kleinen Breitbandchassis galt. Link: http://www.hifisound.de/oxid/oxid.php/si...BREITBAND/
Analoges Vorspiel

Die Box ist eine Stufe auf meiner Suche nach Breitbandsystemen, die Musik meinem Geschmack entsprechend wiedergeben sollten. Der Sperrkreis zur Begradigung des Frequenzgangs wurde dabei gehörmäßig abgestimmt. Auch die TML wurde rein auf Basis von Erfahrungswerten entworfen und ebenfalls über langwierige Bedämpfungsversuche optimiert. Was hat man nicht früher alles gemacht, als man noch keine Mess- und Simulationsmöglichkeiten hatte…

Das Gehäuse ist 94 cm hoch, 20 cm breit und 26 cm tief. Der Querschnitt der mit einer Lauflänge von ca. 2,10 Metern relativ langen Transmissionline verjüngt sich vom ca. 1,8 Fachen der Membranfläche auf das ca. 0,6 Fache, wobei eine Vorkammer mit deutlich größerem Querschnitt vorgeschaltet ist (bis zu 4-facher Querschnitt). Der unten gezeigten Skizze kann man den Aufbau entnehmen, der sich trotz seiner relativen Komplexität recht einfach mit Baumarktzuschnitten realisieren lässt.

[Bild: gddmczss.gif]

Skizze JX92-TML

Die Bauteilwerte für den verwendeten Sperrkreis müsste ich erst nachmessen, da großteils keine Standardkomponenten zum Einsatz kamen (wenn es jemanden interessiert mache ich das auch noch). Es handelt sich aber um einen klassischen Aufbau aus einer Parallelschaltung von Luftspule, Widerstand und Kondensator, wobei die Beipasswirkung des Kondensators wiederum über einen Vorwiderstand eingebremst wird. Insgesamt klingt das schon recht passabel – die jetzt durchgeführten Messungen zeigen auch ein für das rein empirische Vorgehen brauchbares Ergebnis.

[Bild: sxwexkd4.jpg]

Messung JX92S-TML mit originärer empirischer Abstimmung

Jetzt mit der Unterstützung von Arta und Boxsim würde ich das ein bisschen anders machen. Dazu habe ich die Messdaten des in 1m Entfernung unter 10 und 30 Grad nackt in der TML gemessenen JX92S in Boxsim eingespeist und lossimuliert. Herausgekommen sind zwei Sperrkreise, von denen der erste den Bafflestep kompensiert und ein weiterer die Effekte der Kantenbeugung optimiert. Der zweite Sperrkreis verschlechtert zwar die Linearität des Frequenzgangs auf Achse, bei der ursprünglichen Abstimmung der Box war aber bei ausschließlichem Einsatz des den Bafflestep korrigierenden Sperrkreises immer eine gewisse Härte/Glasigheit im Klangbild geblieben, die sich sehr gut mit der unter Winkel auftretenden Überhöhung bei ca. 2,7 kHz deckt. Auch der Vorwiderstand im empirisch abgestimmten Modell senkt in diesem Bereich deutlich den Schalldruck – leider sehr breitbandig und auch in den Höhen, was aber gehörmäßig der bessere Kompromiss war.

[Bild: usigxjp4.jpg]

Boxsim-Simulation des JX92S im TML-Gehäuse unter 10 Grad ohne (gestrichelt) und mit dem ersten Sperrkreis

[Bild: e2u5y8mf.jpg]

Boxsim-Simulation des JX92S im TML-Gehäuse unter 10 Grad mit dem ersten (gestrichelt) und zweiten Sperrkreis

[Bild: w6b5qgtd.jpg]

Boxsim-Simulation des JX92S im TML-Gehäuse unter 30 Grad ohne (gestrichelt) und mit dem ersten Sperrkreis

[Bild: ic8cca4f.jpg]

Boxsim-Simulation des JX92S im TML-Gehäuse unter 30 Grad mit dem ersten (gestrichelt) und dem zweiten Sperrkreis

[Bild: d4j7ue2t.jpg]

Schaltbild der simulierten Sperrkreise

Gretchenfrage: Wie klingt’s denn so in der analogen, rein gehörmäßig abgestimmten Version? (Die oben gezeigte simulierte Version habe ich (noch?) nicht aufgebaut)

Was zuerst auffällt, ist der tiefe und voluminöse Bass, der sich aber deutlich weicher gibt als z.B. der der B200-TML. Ansonsten klingt die Box recht ausgewogen, wobei sie in den Höhen eher zurückhaltend tönt. Sie löst aber vor allem für einen Breitbänder recht gut auf, nur feine Details wollen eben erhört werden. Die räumliche Darstellung gelingt gut, ist aber nicht so exakt fokussiert und hat ihren Schwerpunkt mehr in der räumlichen Tiefe als in der Breite. Trotz des kleinen Chassis kann man Musik auch in nicht zu kleinen Räumen mit deutlich mehr als Zimmerlautstärke genießen. Gefehlt haben mir an der Box jedoch der Life-Charakter und der dynamische Umgang mit der Musik, den z.B. gute PA-Boxen und (großteils) auch der B200 bieten. Im besten Sinne ist die empirisch entwickelte JX92-TML eine wohlklingende relativ kleine Hifi-Standbox mit für die Treibergröße erstaunlichem Tiefbass, die die Musik sehr gefällig mit ansprechender Räumlichkeit, aber auch leicht geschönt wiedergibt.

Ich bin gespannt, ob sich mit einer digitalen Entzerrung und der damit möglichen weiteren Linearisierung des Frequenzgangs auch der oben geschilderte Grundcharakter der Box (im Rahmen ihrer dynamischen Fähigkeiten) ändert oder ob das im Wesentlichen so bleibt. Demnächst mehr…

Grüße
Chlang

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  Neuvorstellung coni
Geschrieben von: coni - 26.11.2011, 16:08 - Forum: neue Mitglieder - Keine Antworten

Hallo Forumsmitglieder,

ich bin auf Euer Forum während meiner "Upgrade-Recherche" gestoßen,
habe hineingelesen und mich nun - folgerichtig - angemeldet.

Meine musikalische Entwicklung begann vor Jahrzehnten in Wien,
wo ich neben dem Studium gemeinsam mit meinem Bruder große Liebe zur Musik und zum Musikhören entfaltete.
Er, berufswegen finanziell besser ausgestattet, landete bei LINN,
NAIM und sehr feinen Shahinian-Boxen, mit großer Liebe zu Vinyl über LP12-alle Ausbaustufen,
während ich - aus Geldgründen und Spaß-an-der-Freude eher im Einsteigersegment bei den Geräten von
Accuphase 204/später-T+A/ Linn-Majik-I/Linn-Axis/Cambrigde-Azur650v.2/AKG-K1000 hängen blieb
und im Lautsprecherbereich fast ausschließlich zum DIY neige.
Mein Weg ging auch mehr Richtung CD, (trotz meiner 800 LP's ...).
So baute ich die KEF Carlton nach, mit Sandwich-Gehäuse,
später 2 Eckhörner, dazwischen Wechsel zu Monitoren für die BBC von Rogers
bis zu den Mivoc MHT 280 als Mini-Satelliten von der Decke hängend,
Frequenzweiche an der Decke montiert; und als Subwoofer Zebulon-Bauprojekt von Hobby-Hifi.
Nun, aufgerüstet auf MHT-380.
Das neueste ist ein gebrauchter LINN-2250 Verstärker,
der meine inzwischen auf drei Stück angesammelten LINN LK280-Endverstärker,
die Bass/Mid/Hochtonlautsprecher direkt angesteuert haben - alle Nachfolger des alten LINN-Majik-I, ablöste.
Den jetzt sicher 20 Jahre alten Majik-I nutze ich nur mehr als Preamp.

Es läuft die Musik entspannt, klar und räumlich, wie ich es bisher nicht bei meinen Komponenten erleben durfte!!!

Vielleicht sollte ich als nächstes einen neuen Preamp kaufen (Hifiakademie oder Hoerwege?).
Meine aktuellen Zukunftspläne: Ausbau des Dachgeschosses zum Musikraum fertigstellen,
da das Wohnzimmer wieder frei von den Geräten, LP's und CD's werden soll
(Dachschrägen/etwa 40 m2/Rigips und Fermacellwände-Decken).
Hier bietet sich für mich folgende mögliche Großbaustelle an:
teilweise die Lautsprecher in den Wänden zu integrieren
(vielleicht gute Regallautsprecher von BlueNote oder Herrn Wohlgemuth -
bis etwa 500,--/Box, als kleine Satelliten freihängend aufzustellen) und
den Subwoofer vollkommen in den nutzlosen Schrägen auf Bodenhöhe fest zu integrieren.
Hier stünde mir ein enormes Luftvolumen zur Verfügung!
Ich finde derzeit den Gedanken verlockend,
den Bass bis etwa 120Hz in geschlossenen Volumen und mit viel Membranfläche
(=spontaner Impuls, direker Klang) in den Raumseiten zu verbauen (keine parallelen Wände),
oder vielleicht doch eine Hornkonstruktionen anzudenken,
die ich ausgewickelt im Raum aufbauen könnte?
Leider besitze ich derzeit keinerlei akustische und elektronische Meßgeräte,
die für eine speziell angepaßte Lösung nötig wären ...
So fliegen noch die Gedanke etwas wage durch meinen Kopf
(auch zum Thema PreAmp: ob ich an dsp denken sollte,
den Sprung von passiver Weiche hin zum aktiven Betrieb andenken,
aber wie? Leihmeßgeräte, Empfehlungen, ...)

So,
dies als kleine Einführung. Euer Nikolaus ;-)

Ach ja, mein Musikgeschmack:
als Berufsmusiker im Opernbetrieb zweimal täglich
und mehrstündlich mit Klassik und Stimmen konfrontiert,
höre ich am liebsten Funk und Soul;
ein wenig Jazz und immer wieder gerne
feine Pop/Rockmusik (z.B. P.Gabriel/Jethro Tull/ Paul Simon/ Steely Dan/ Zappa/ S.Gainsbourg,
keine Klassik und kaum Weltmusik) nach einer Erholungsphase
von etwa 14 Tagen im Urlaub, höre ich auch wieder Klassik und Oper... ;-)

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  optimale Konstruktion: LS anwinkeln oder nicht? Für BB und HT?
Geschrieben von: rpnfan - 26.11.2011, 12:25 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (4)

Oft wird in Hifi-Gazetten, aber auch im Selbstbau die Aussage getroffen, dass man mit Variation des Anwinkelns eines LS auf den Hörplatz den Klang (speziell Hochton) optimieren solle. So soll z. B. ein zu stark ansteigender Hochton durch leichtes aus der Achse drehen des LS möglich sein.

Meine Frage ist aber nun umgedreht. Wenn man einen neuen LS plant und über DSP den Frequenzgang recht frei verändern kann und somit den Frequenzgang wie gewünscht mehr oder weniger "glatt" für eine gegebene Aufstellung realisiert, ist es dann eher ratsam

a) die LS parallel zur LS-Ebene auszurichten oder

b) auf den Hörplatz anzuwinkeln?

Eventuell ist bei der Frage / Antwort auch zwischen BB und HT zu unterscheiden? Ich plane ein Breitband-System, von daher ist hier im Moment der Schwerpunkt meiner Frage zu sehen Smile

Erstmal würde ich denken, dass b) die bessere Variante sein sollte, da ein Chasis im Frequenzgang prinzipiell wohl eher auf Achse abgestimmt wurde? Aber speziell bei nicht zu kleinen Breitbändern (5" in meinem Fall mit dem Alpair 10.2) mindert sich der Hochton dann ja bei Bewegung aus dem Sweet Spot heraus.

Meine Überlegung war nun, ob man nicht die LS parallel ausrichtet (a) und dann bei leichter Bewegung aus dem Sweet Spot bei einem LS zwar Hochtonanteile verliert, aber dagegen auf dem anderen LS die Hochtonanteile stärker werden. Das könnte sich also bis zu einem gewissen Grad ausgleichen? Gäbe es Probleme oder Nachteile, wenn man einen LS der also prinzipiell unter Winkel abgehört wird per DSP im Frequenzgang zu entzerren? Wenn dies nicht der Fall ist, dann wäre doch Variante a) evtl. die "bessere", oder?

Was meint Ihr?


Kleine Ergänzung:

Gerade mit dem DSP könnte ich das auch einfach probieren, aber in meiner Abhörsituation (Nahfeld auf Schreibtisch), würde ich die Gehäuse ggf. unterschiedlich bauen müssen, um bei extrem engen Platz noch die gewünschten Volumina zu erreichen. Konkret würde ich evtl. die LS direkt mit passend "schräger Front" bauen, da ich sonst bei wandnaher Aufstellung und nötiger Anwinkelung wieder Volumen für den LS verliere.

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  BP-Waveguide
Geschrieben von: BDE - 25.11.2011, 19:37 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (7)

Als ich mir im Netz die verschieden DIY Lautsprecher angesehen habe und besonders die Mitteltonlösungen vom Synergy-Horn und dem Seeburg LA, habe ich mal einen Gedanken skizziert. .

[Bild: webp.png]

[Bild: web2bt.png]


Was haltet Ihr davon die MT hinter dem WG anzuordnen und in einem Bandpass-Gehäuse spielen zu lassen? Mittelton und BP gehört ja schließlich zusammen :prost:

Ich habe mal Versucht den BP zu simulieren jedoch bin ich bei Simulationen auf Winsid beschränkt, was leider nichts zum Abstrahlverhalten sagt.

Durch eine geschickte Anordnung/Entfernung der kleinen BR-Kanäle könnte sogar die Phasenverschiebung zwischen HT und MT angepasst werden, sollte also auch passiv gehen?


Gruß

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  stereophile speaker of the yeas
Geschrieben von: Joern - 25.11.2011, 10:06 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (6)

Hi

wie so viele Zeitschriften wählt auch die stereophile ihren Lautsprecher des Jahres.
Das interessiert durchaus diy-er.
http://www.diyaudio.com/forums/full-rang...-year.html

und siehe da: ein deutscher Fullrange-speaker im Horn !
Artikel zum Lautsprecher:
http://www.stereophile.com/content/voxat...oudspeaker

interessant auf der letzten Seite die Messungen zu dieser Box.

Was mir auffällt:
8" BB mit ordentlich Antrieb, wirkungsgradstark
Horn - mit vergleichsweise kleinem Mund und Abmessungen einigermaßen Wohnraum-freundlich.
Vermutlich spielt der ohne Korrektur.

Mit den Daten aus dem Bericht sollte es möglich sein, so etwas ähnliches zu machen.... es muß ja nicht gleich ein Voxativ - Chassis im 4-stelligen €-Bereich sein...Wink
Daten des AC-3 finden sich auf der Voxativ-Seite.
http://www.voxativ.com/deu/

Auswahl gibt es ja inzwischen genug - in den letzten Ausgaben von K+T und HH finden sich Vorstellungen von entsprechender Auswahl genug.

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  AMPS DACs fein aufgebaut Preise ok mein ich
Geschrieben von: dieterschneider - 24.11.2011, 20:02 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (1)

http://hifimediy.com/

http://hifimediy.com/?page_id=18

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  Hallo ihr DIYler
Geschrieben von: jones34 - 22.11.2011, 16:21 - Forum: neue Mitglieder - Keine Antworten

Hallo,
Ich bin schon ne weile im hifi-forum und interresiere mich sehr für DIY, also hab ich mich mal hier angemeldet. ich bin noch etwas jünger, dewegen auch noch eher anfänger. Im hifi-forum findet man mich mit dem selben nick.

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  Noch ein Neuer
Geschrieben von: Yami - 22.11.2011, 08:55 - Forum: neue Mitglieder - Keine Antworten

Moin moin aus dem Norden!

Ich baue privat Lautsprecher und das meistens mit Unterstützung durch BoxSim. Dieses Simulationsprogramm wollte ich mal mit "einfachen" Mitteln checken. Dazu werde ich mir wahrscheinlich in den nächsten Tagen "TASCAM US-144", "ECM-40" und "Arta" zulegen.

Die erste zu prüfende Box ist ein Selbstbau mit Yamaha-Mittel- und Hochtonkalotte, sowie ein AL-170. Hier konnte nicht wirklich simuliert werden und ich möchte nur den Frequenzgang der Box messen.
www.spassamhobby.de/technik/lautsprecher/yamaha_minimonitor_9.htm

Die zweite Box ist eine gerade in Bestellung gegangene Box mit annähernd perfekt simuliertem Frequenz-, Phasen- und Energieverlauf.
www.spassamhobby.de/technik/lautsprecher/hqs_studioline.htm

Als Vorstellung sollte das hier reichen!

Yami

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  Dirac Live Raumkorrektur - erste Erfahrungen
Geschrieben von: mussigg - 20.11.2011, 21:08 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (349)

Hallo Freunde der Musik,

wie auf der HMW versprochen, anbei meine ersten Erfahrungen mit der Dirac Live Software. Ich habe ja am Samstag gleich bestellt, und die netten Jungs von Dirac haben mir eine Vorabversion bereitgestellt. Danke an dieser Stelle an Mathias und Adrian, ich rechne mit regem Austausch von Mails in der nächsten Zeit.

Zur Funktionsweise der Software äußere ich mich weitgehend nicht, Fragen dazu stellt ihr besser an Adrian, er ist ja auch hier aktiv.

Mein Setup:

  • Kellerraum 6,5m x 3,2m x 2,3m, rundum Beton, in 2 Ecken dreieckige Schaumabsorber, ca. 50/50/70cm Schenkellänge, 2,1m hoch. Regale an beiden langen Enden, Sofa und Hörsessel mitten drin.
  • Lautsprecher Martin Logan Ascent, Elektrostaten mit dynamischem Bass. In diesem Raum und bei den kleinen Abständen kämpfen die mit frühen Reflektionen, das Klangbild ist vom Raum her ziemlich aufgeblasen, unscharf und zweidimensional-flach. Das können die Lautsprecher in einem günstigeren Raum wesentlich besser!
  • VTL-Röhrenverstärker 300 DeLuxe und Marantz SR14 als Altags- und Surroundverstärker.
  • USB-Interface Tascam US-144, analog zu den Verstärkern, USB vom Netbook.
  • Meßmikrophon von Behringer, unkalibriert.
  • Netbook mit AMD K345 Dual-Core 1,4GHz, Win7, Foobar und natürlich Dirac Live.
  • Im ersten Schritt habe ich ein einfaches Stereo-Setup aufgebaut.
Die Installation verlief problemlos, die eingebaute Hilfe und das Handbuch habe ich kaum benutzt. Probleme hatte ich erst nach der ersten Messung, als der Dirac Audio Prozessor die erstellten Filter nicht finden wollte. Und der vorgegebene Speicherort steht auch nicht in der Anleitung oder lässt sich im Audio Prozessor einstellen. Ich habe dann doch den Standard-Speicherort gefunden (C:/Benutzer/***/AppData/Roaming/Dirac/Filters) und konnte die erstellten Filter dort speichern und abrufen. Mit den nächsten Filtern hat dann alles ohne Probleme geklappt...
Bei der Messung hat mein USB-Interface Übersteuerung am Mikroeingang angezeigt, wenn ich die Lautstärken nach Dirac-Vorgabe einstelle. Das muß ich nochmal genauer untersuchen, ich vermute schon daß sich Übersteuerung auf die Qualität der Filter auswirkt. Ich habe dennoch schon mal weitergemacht.

Das erste Testhören/Vergleich mit und ohne Filter verlief erst mal ernüchternd. So kraß wie in Stuttgart war der Unterschied vorher/nachher nicht. Je nach Musikmaterial und Aufnahmequalität kamen dann aber schon Unterschiede zum Vorschein. Getestet habe ich mit allem was die Festplatte so hergibt, von Klassik bis Hardrock, von Anouar Brahem bis Yello. Jeweils FLAC, Auflösung von 16/44 bis 24/96, testweise auch MP3
  • Die Raumabbildung wurde deutlich kleiner, realistischer und vor allem schärfer. Stimmen sind nicht mehr so aufgeblasen, Gitarren haben eine realistischere Größe, Chöre lassen sich deutlicher in Einzelstimmen auflösen. Der Raum gewinnt klar in der Tiefe, besonders z.B. bei den Chesky-Aufnahmen in einer Kirche. Weiteres Musterbeispiel: "Jazz in the Pawnshop". Auf einmal ist die dritte Dimension da!
  • Die Raummoden sind deutlich reduziert. Ich versuche das noch mal über eine Messung zu verifizieren. Der Bass wirkt damit schwächer, weniger präsent, aber gleichzeitig präziser. Bassläufe bis in den Keller sind ohne größere Pegelunterschiede nachvollziehbar.
  • Die Tonalität hat sich nicht wesentlich geändert. Das wundert mich etwas, hat sich in Stuttgart doch bei geringeren Unterschieden zwischen der unkorrigierten und der korrigierten Frequenzgänge tonal doch viel getan. Bei mir sind Berge und Täler im akustisch wichtigen Bereich jetzt ausgeglichen, aber mit geringeren tonalen Änderungen...
  • Die Detailauflösung wird besser. Durch die schwächeren Moden und wohl auch weitere Effekte lassen sich feine Details oder auch Abklingvorgänge besser verfolgen. Beispiel: Patricia Barber: "Ode to Billy Joe". Hallig aufgenommen, die Stimme ist aber auf einmal nicht im Hallnebel versunken sondern steht klar ausgeleuchtet davor und klingt lange nach.
  • Die Zielkurve ist eine schöne Sache. Ich habe gleich mal verschiedene Filter berechnet, mit leichter Loudness-Charakteristik für's Leisehören und flach/leicht abfallend für höhere Lautstärken.
  • Die Korrektur wirkt sich je nach Hörplatz unterschiedlich aus. Ich habe mehrere Plätze ausprobiert und jeweils für diesen Platz gemessen und gefiltert. Eine gewisse Abweichung vom Stereodreieck läßt sich korrigieren, am saubersten klingt's aber in der klassischen Position.
Zusammenfassend scheint sich das System für mich zu lohnen, bisher bin ich mit der Kaufentscheidung zufrieden. Es gibt aber noch viel auszuprobieren:
  • Lautsprecheraufstellung und Hörposition optimieren. Das scheint unkritischer zu sein als ohne Dirac Live, aber warum Potential verschenken?
  • Einsatz eines kalibrierten Mikrophons/Verstärker.
  • Test anderer Lautsprecher.
Andere Setups werden andere Ergebnisse liefern, daher ist die obenstehende Beschreibung sicher nicht allgemeingültig.

Ich halte euch auf dem Laufenden was meine weiteren Tests ergeben. Ihr dürft natürlich auch Fragen stellen...

Musikalische Grüße von

Rolf

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