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  Welches Waschpulver?
Geschrieben von: Chaomaniac - 09.10.2011, 23:25 - Forum: Plattenwaschen - Antworten (2)

Ariel oder tut's auch das von ALDI?

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  Änderungsvorschlag für mehr Übersichtlichkeit
Geschrieben von: Marcus.S - 09.10.2011, 23:18 - Forum: Vorschläge, Feedback und Fehler - Antworten (12)

Hallo zusammen,

wir sind ja mit Unterforen recht reichlich ausgestattet, worunter nicht nur meiner Meinung nach die Übersichtlichkeit etwas leidet.
Jetzt haben wir schon eine ganze Weile gegrübelt, wie wir das schicker hinbekommen und eine Idee ist, nicht mehr so fein aufzugliedern, dafür aber vor jedes Thema ein sog. Präfix zu setzen.
Damit ihr euch ein Bild davon machen könnt habe ich das im Phono-Bereich mal umgesetzt. Dort gibt es jetzt nur noch ein Forum für alles und die einzelnen Themen haben Präfixe.
Wenn ihr das setzen eines Präfix testen wollt könnt ihr das auch gern im Phono-Bereich tun. Ich werde dann eure Testposts/-Themen nach und nach wieder löschen.

Was haltet ihr von der Idee? Die Präfixe sind ohnehin voll in der Forensoftware integriert und können z.B. auch bei der Suche berücksichtigt werden. Außerdem würden die Suchergebnisse damit aussagekräftiger, als bei einer reinen Anzeige des Unterforums.
Ich hänge an diesen Thread hier eine Umfrage. Mir geht es dabei um ein generelles Meinungsbild von euch. Andere Vorschläge sind natürlich auch gern gesehen und wenn ihr sagt "gefällt mir nicht" hilft uns eine Begründung natürlich auch weiter Big Grin

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  4x TDA1543 DAC >>>
Geschrieben von: dieterschneider - 09.10.2011, 21:09 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (3)

nicht schlecht das Teil KLICK
Ich habe den mit EINEM TDA1543, und der ist schon richtig gut....

Habs mal übersetzen lassen:
Dies ist eine modifizierte Version des TDA1543x4 DAC. Der Ausgangsbereich Kondensator ist jetzt mit aNichicon MUSE ES BP Audio 22uf 50V ersetzt. Es eignet sich neutral für audiophile.

Daten-Empfänger ist TI neuesten High-End-Digital-Audio-Receiver-Chip DIR9001, einen sehr niedrigen Jitter System Clock-Ausgang (50 ps Regel),

Der Chip ist kompatibel mit den höchsten 96KHZ Abtastfrequenz von Audio-Daten-Signalen.

Durch Ultra-Low-Jitter DIR9001 bietet klaren und natürlichen Klang. Und es ist eine der niedrigsten Jitter DAC auf dem Markt. Absolut ein Austausch der CS8414, CS8412CP!

Kondensator verwendet in allen Audio Hallo FI abgestuften Kondensatoren wie ELNA, Siemens BC Serie, ERO1826 Serie.

Input-und Output-Buchsen sind vergoldet.

Mit 4x gleichen codierten TDA1543 garantieren konstante Leistung, und fügte hinzu, Kühlkörper, um die Stabilität für lange Arbeitszeiten zu gewährleisten

Gehäuse aus reinem Aluminium-Legierung, Lasergravur.
Koaxial / optisch-Eingang unterstützt, Analog RCA-Ausgang
Größe: 105mm * 70mm * 25mm.
POWER: DC 12V 1A

INKLUSIVE:
1x Mini DAC TDA1543 DIR9001 DAC + Leistung für DIY T AMP
1x Power Lieferant
1x Retail-Verpackung

Lasst bei eBay nach 4x TDA1543 suchen, dann gibt es genug Auswahl.

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  Canton GLE 60 - Nix mit taunus Sound!
Geschrieben von: tiefton - 09.10.2011, 19:20 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (5)

Servus Jungs,

ich hab eine Canton GLE 60 geschenkt bekommen - geiler Scheiß!
[Bild: picture.php?albumid=428&pictureid=5792]

Die Messungen sind sehr gut, dafür dass sie knapp 30 Jahre Entwicklung verschlafen hat..

Querliegend (grau) vs. Aufrecht (Grün)
[Bild: picture.php?albumid=428&pictureid=5793]

HT nach Innen (Aufrecht)
[Bild: picture.php?albumid=428&pictureid=5795]

HT nach außen (aufrecht)
[Bild: picture.php?albumid=428&pictureid=5794]

Ist niocht wirklich schlecht, die Kalotten funktionieren fast als Einheit, muss man auch hinbekommen.

trennungen? Klar, sauber!
[Bild: picture.php?albumid=428&pictureid=5798]

Wasserfall: sauber!
[Bild: picture.php?albumid=428&pictureid=5799]

Impedanz: da könnte man die Elkos tauschen. - aber nach 30 Jahren, sehr ok, manche Streuung bei neuen Elkos ist größer.
[Bild: picture.php?albumid=428&pictureid=5796]

Lediglich der Klirr ist ausbaufähig, naja, die Kalotten sind halt limitiert. Deswegen auch nur 80db Messung, wird nicht besser...
[Bild: picture.php?albumid=428&pictureid=5797]

das ganze gibts auch als pdf auf meiner Seite.
http://blog.kwerl-acoustic.de/?page_id=512

wo kommt das Vorurteil des Taunus Sounds her - von der GLE 60 nicht.
Ok, an der Wand aufgehängt kommt untenrum etwas schub, aber sonst?

Mir macht sie Spaß!

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  Sammelthread - optisch angenehme Verpackung von Raumakustikelementen
Geschrieben von: bee - 09.10.2011, 17:58 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (26)

Hallo zusammen,

da Christoph uns beim Bau seines Hörraums gerade mal wieder so wunderbar anschaulich und durchdokumentiert vorlebt, wie man seinen Raum vernünftig behandelt, und ich außerdem beim Contest erleben durfte, dass meine Kisten gar nicht so schlecht sind wie sie hier schienen, war es offensichtlich, dass Handlungsbedarf in Sachen Raumakustik bestand.

Zwecks optisch ansprechender Verpackung habe ich mich mal beim weltweit größten Anbieter für DIY-Halbzeuge Big Grin, bei Ikea durchs Sortiment gewühlt und möchte ein paar Ideen zeigen.

Solltet ihr weitere, ähnliche Ideen haben, bitte hier fröhlich reinposten!


Um poröse Absorber im Raum unterzubringen:
im Couchtisch
hier: HOL
es gibt zwei Größen, ein fast würfelförmiger mit ca. 50cm Kantenlänge und ein rechteckiger mit guten 80cm Breite.
Der Breite lässt sich auch als Rack zweckentfremden, wenn man nur wenige Geräte unterbringen muss.

Die würfelförmige Version fasst etwa 100l
Hier ist er seiner originalen Tischplatte entledigt, die meines alten Tischs ist statt dessen drauf.
[Bild: picture.php?albumid=415&pictureid=5521]

[Bild: picture.php?albumid=415&pictureid=5522]



Wenn man Seitenwandreflektionen nicht mit einem richtigen 1D oder 2D Diffusor bekämpfen kann, z.B. weil sie an einem Fenster entstehen....
kleiner Diffusor/Absorber
hier: ein Korb Namens PJÄS gefüllt mit den sonst störend herumliegenden Sofakissen. Wink
[Bild: picture.php?albumid=415&pictureid=5520]

[Bild: picture.php?albumid=415&pictureid=5519]

Positioniert ist das Teil auf der Verbindungslinie zwischen dem Lautsprecher und dem Spiegelpunkt an der Seitenwand. Dadurch kann mit dem eher kleinen Korb ein recht großer Raumwinkelbereich abgedeckt werden.

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  Jubiläums K&T
Geschrieben von: tiefton - 08.10.2011, 18:16 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (8)

Hallo zusammen,

mir flattert gerade die aktuelle K&T in die hände mit folgenden Lautsprecherchen:

2 wege Kompakt:
"Melua"
Audaphon CD 2.0
Focal 6W4361

Fast/Coax "FASTer" standbox
Thiel CS 2.4 Coax
Tangband W6-1678

K&T Alexandia,
DDD Biegewellenwandler + 4 Tang Band W69-1042 (bilder hier:http://www.klangundton.de/forum/viewtopi...&start=100 )
Car hifi endstufe von Brax, DSP Aktiv weiche

Aurasound/Quint "seismic"
Digitaler Aktiv Sub mit Aurasound NS 19-992-4A
http://www.quint-audio.com/qaudio/index.php

K+T Aurum
BG20 mod mit Monacor MRD34PA und Dayton H08RW Horn

Bericht
XXL Paneel Silberstatic (Elektrostaten)

Cheaptrick 257
Visaton HX10 Coax in TML

Chassistest:
Dayton PRT-8 Konushochtöner
dayton PS220-8 Breitbänder
faital Pro 15XL1400 Tieftöner
faital Pro 3FE20A Mittletöner
Fostex FE203En-S Breitbänder
Seas L12RE/XFC Koax
Monacor SPH-10M Tieftöner
Visaton B80 Breitbänder


ich finde, ein tolles Heft, viele Ideen, ein Interveiw mit Nico Germanos zum Quint sub, ein schöner Bericht über den Contest -
Danke für das Heft, macht Spaß zu lesen!

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  TanTon Coax Dipol
Geschrieben von: fabel - 08.10.2011, 01:15 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (13)

Hallo liebe Foristi,

nach längerem mitreden bei allen möglichen Themen, wird es nun Zeit endlich mal was eigenes zu zeigen.

An der TanTon stricke ich nun schon seit einem guten Jahr, nu isse dann doch bald mal fertig ... ?! Wink

Als Chassis kommen zum Einsatz:

TangBand Coax W6-1530 als Mittel/Hochton, Visaton GF 250 als stützender Grundtöner und etwas manipulierte Raveland AXX 1515 als Bässe.

Die Visatöner stecken in flachen 40x40 cm , die Tangs in ca. 20x30 cm  messenden offenen Schallwändchen welche unmittelbar aneinander grenzen. Die Schallwände sind aus Nadelfilz. Die Magneten der Treiber habe ich durch kleine Backbones aus einem Stückchen Holzleiste und Metallband recht fest miteinander verbunden. Das Ganze baumelt an Nylon-schnüren vor sich hin. 
Jeweils darunter sind die AXX momentan in ca. 46x46 cm U-Frames mit ca. 20 cm Tiefe aus Spanplatte montiert. Diese ruhen auf ca. 5cm Sandbetten um sie vom Boden ( Altbau ) zu entkoppeln.

Die Axx werden momentan aktiv und mono von einem Conrad 150W Modul angesteuert, welches mit den aus der Paralellschaltung resultierenden gut 2 Ohm erfreulich potent zurecht kommt. Dazwischen hängt noch eine simple KFZ-Aktivweiche zwecks  EQ und Flexibilität der Filterflanken. Entzerrt wird mit 12 dB/8 ab ca. 40 Hz, was zu einem -6 dB Punkt bei ca. 150 Hz mit anschließend recht steilem Abfall zum Mittelton führt.

Der " Rest " ist passiv beschaltet und hängt an zwei 50/80 W Amps. 

Messen tut sich das alles am Hörplatz so:

[Bild: picture.php?albumid=426&pictureid=5753]

Zweige  ( in ca. 70 cm Entfernung auf HT-Achse, an Ihrem Arbeitsplatz ) :

[Bild: picture.php?albumid=426&pictureid=5751]

0 - 90 Grad ( Entf: 70 cm, HT-Achse ):

[Bild: picture.php?albumid=426&pictureid=5754]

Modell Simu Zweige / Imp. ( Pink ist der Visaton, Braun der TangBand ) :

[Bild: picture.php?albumid=426&pictureid=5758]


Weiche TangBand:

[Bild: picture.php?albumid=426&pictureid=5756]

Weiche Visaton:

[Bild: picture.php?albumid=426&pictureid=5757]


Distortion ca. 90 dB am Hörplatz eine Seite ( Links ):

[Bild: picture.php?albumid=426&pictureid=5764]

Phase:

[Bild: picture.php?albumid=426&pictureid=5767]

Group Delay:

[Bild: picture.php?albumid=426&pictureid=5765]

Sub mit Filter auf ca. 10 cm und 1,5 m:


[Bild: picture.php?albumid=426&pictureid=5770]

Burst Gesamt am Hörplatz:

[Bild: picture.php?albumid=426&pictureid=5768]

Und weil es so schön ist noch mal Tutti, einmal gewedelt, einmal Fest :

[Bild: picture.php?albumid=426&pictureid=5771]


Bilder hab ich leider gerade keine parat, da ich auf Reisen bin und ich auf dem Rechner keine drauf sind, können aber nachgereicht werden. 

Mein Raum Raum hat 22m/2 bzw. ca. 60 m/3.
Die Speaker sind knapp 2 m von der Rückwand entfernt, ungefähr eben soweit auseinander und je 1m von den Seiten platziert. Meine bevorzugte Hördistanz liegt bei ca. 1,5 m. Dann habe ich noch nen guten Meter Luft hinter mir .
Die Schallwände sind so angewinkelt das ich frontal auf die Chassis schaue.

Und wie " klingen " sie? Tonal sehr angenehm und langzeittauglich ( laut sowie auch sehr leise ),  tolle, knallige, kontrastreiche Dynamik. Schallgeschwindigkeit schneller Bass SmileBig Grin. Detailreich. Superbe Raumabbildung...  ;-).

Und, ja das ( fast ) alles auch wenn man mal weit außerhalb des Stereo-Dreiecks z.B. unter ca 80° direkt neben dem rechten Speaker Platz nimmt.


Gemessen habe ich mit On Bord Sound vom Fujitsu Simens Note, Borowski Audio Micro, Arta, JustOct. Das Mic scheint recht  OK, bzw die Fehler von Soundkarte und Mic scheinen sich ganz gut auszumitteln  Rolleyes. Hier zur Einschätzung noch eine Messung einer Pico Lino 1 ( allerdings die Version mit einfachem Sperrkreis. D.h. ca. 1-1,5 dB mehr HT zwischen 2 bis 8 kHz ).  Messung mit mindestens 1,6 m Distanz zu Begrenzungsflächen und in ca. 30 cm Entfernung:

[Bild: picture.php?albumid=426&pictureid=5769]


Da ich nicht schlafen kann noch ein Nachtrag :

Zunächst die Chassis unbeschaltet in Schallwand.

Visaton GF 250:

[Bild: picture.php?albumid=426&pictureid=5781]

TangBand MTT:

[Bild: picture.php?albumid=426&pictureid=5783]

TangBand HT:

[Bild: picture.php?albumid=426&pictureid=5782]

Und noch einen Vergleich zwischen der bis vor kurzen für die AXX eingesetzten W-Frame Anordnung nach Linkwitz versus den nun verwendeten U-Frames;

Subs,nah ( ca.10 cm ), unbeschaltet:

[Bild: picture.php?albumid=426&pictureid=5761]

Subs, Hörplatz, unbeschaltet:

[Bild: picture.php?albumid=426&pictureid=5762]

Das ich im Moment die U-Frames bevorzuge liegt denke ich an der recht hohen Trennung - wenn unter jedem Gehänge je ein Sub steht ist die Energieverteilung einfach natürlicher. Mit dem Linkwitz-Sub - den ich leider nicht zentral stellen kann - war es manchmal  einfach irritierend das der Bass-Druck nicht vom passenden Ort kam, sondern von links. 
Und seit dem ich die Sandkästchen unter den U-Frames habe ist die Impulskompensation des W-Prinzip auch nicht mehr so zwingend besser.
Allerdings bräuchten die U´s jetzt noch eine Beschwerung oben drauf, um der der doch recht großen bewegten Masse der AXX (ca.170 g )  genug entgegen zu setzen. Wenn´s laut wird wackeln die schon mal richtig .



Noch ein paar Worte zur Weiche:

Die Trennung Zwischen HT/MT war recht simpel, letztendlich ist meine Lösung kaum anders als die beim Klang und Ton CT 236.

Problemchen bereitete vor allem das Zusammenspiel von TangBand und Visaton im Grundton. Da zeigte sich die imo recht steile Variante von 18 dB Hochpass elektrisch für den TangBand als notwendig, um eine saubere Addition oberhalb von 150 Hz zu erreichen.

Wichtig ist es auch die Phase der Subs recht penibel messtechnisch anzugleichen - erst dann wird z.B. ein gut aufgenommenes  Drumming zum recht realitätsnahem Genuss :dance:.


Gruß Fabian

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  Stephanie Sante Prismatic
Geschrieben von: dieterschneider - 07.10.2011, 20:13 - Forum: Gespräche und Vorschläge - Keine Antworten

Träume auf der Gitarre mit Swing ....

eine Kostprobe von Carousel Dreaming

Das Album .... ein Musikalisches Gedicht:-)

Ihre Webseite:
http://www.stephaniesante.com/Stephanie_...lcome.html

perfect for chilling out :-)
Hier kann man fast alles von ihr hören ....

Genießt es mal ...

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  Ein bisschen mehr Futter
Geschrieben von: Struntor - 07.10.2011, 18:32 - Forum: neue Mitglieder - Keine Antworten

Moin zusammen,

ich plane gerade ein etwas größeres Lautsprecher-DIY-Projekt und will mir hier gerne Tipps und Anregungen holen.
Kurz zu mir: ich habe Nachrichtentechnik studiert und bin dabei unweigerlich auf den Zug 'Aktivtechnik mit digitaler Frequenzweiche' aufgesprungen. Als ersten Projekt (nach ein paar Bausätzen in den 90zigern) habe ich mal meine Kappas 9.2i 'aktiviert' und dabei doch so einiges gelernt. Nun stimmt die Elektronik so weit und die guten alten Kappas sollen durch einen modernen, natürlich aktiven Lautsprecher ersetzt werden...
Und: bin sonst im hifi-forum als 'Struntor' unterwegs und treffe mich mit den Kieler Jungs, so weit Zeit ist.

Grüße
Torsten

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  Raumakustik: Hilfe bei Wohnzimmer-Optimierung
Geschrieben von: txg - 07.10.2011, 18:32 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (38)

Hallo Forum,

nachdem ich hier jetzt schon länger angemeldet bin möchte ich auch mal was schreiben. Konkret geht es um die akustische Optimierung meines Wohnzimmers und Hörraumes, und wenn ich mir die Messungen so anschaue gibt es da im vorallem im Bassbereich so einiges zu tun...

Ich versuche einfach möglichst umfassend zu beschreiben was ich bisher gemacht habe, vielleicht ist das ja für den einen oder anderen später mal auch eine Hilfe zum Einstieg in das Thema.

Aber eines nach dem anderen, ich fange erstmal mit der verwendeten Hardware an. Meine Hörkette sieht momentan folgendermaßen aus:

-HTPC mit M-Audio Delta Audiophile 2496 Soundkarte
-NAD 7240PE Vollverstärker
-AP10 Monitor Standboxen

Die Lautsprecher sind genau nach dem AP10 Bauplan gebaut, haben allerdings den "Boxenständer" direkt unten dran Wink (Bei den Boxen handelt es sich eigentlich um Regalboxen, es befindet sich also ein Trennbrett innen drin an der passenden Stelle).

Zum Messen verwende ich ein Behringer ECM8000 und einen USB-Preamp mit Phantomspeisung namens Audiolink II von Miditech. Als Software dient Room Eq Wizard, da es hierfür im Recording-Forum eine idiotensichere Anleitung gibt:
http://recording.de/Community/Forum/Reco...04318.html

Kommen wir zum Raum. Altbau, abgehangene Decke, Abmessungen 6m*3,9m*2,8m.

Damit kann man dann schonmal den Raumeigenmoden-Rechner hier füttern:
http://www.trikustik.at/rechner/rechner-raummoden.html

Bei meinen Abmessungen ergibt sich damit folgendes bild:
[Bild: raummoden.jpg]
Die 44Hz Mode ist hierbei nicht ohne Grund markiert, denn wie wir gleich sehen werden ist das das Hauptproblem.


Damit man sich das ganze auch gut vorstellen kann, hier mal eine ungefähre Skizze, erstellt mit Sweethome3d (sehr empfehlenswert für sowas, da sehr einfach zu bedienen):


[Bild: raum.png]
Und hier noch ein Bild vom Hörraum und vom Messmikrofon am Hörplatz:
[Bild: raumbild.JPG]

[Bild: mikro.jpg]

Soweit also zum Setting, kommen wir jetzt zu den Ergebnissen.

Frequenzgang:
[Bild: fg.png]
Der Frequenzgang ist mit 1/6 Oktave geglättet damit man besser erkennen kann was Sache ist. Unter der Voraussetzung dass ich richtig gemessen habe, sieht man dass um die die 44Hz herum ein deutlicher Peak vorhanden ist, der wohl von der Raummode herrührt. Ich behaupte mal dass die Probleme hier so groß sind dass man sich über die anderen, kleineren Einbrüche bei höheren Frequenzen keine Gedanken machen muss. Im Wasserfall-Diagramm sieht das ganze so aus:
[Bild: wf.png]
Und auch hier ist die Mode bei ca. 44Hz sehr deutlich zu sehen. Die T60 Nachhallzeit beträgt hier ca. 1,1s. Abgesehen vom Tiefbass scheint der Raum schon relativ gut bedämpft zu sein durch die drei Sofas.

Soweit erstmal zu den aktuellen Fakten.
Meine konkrete Fragestellung wäre jetzt wie ich dieses Problem am besten angehe? Natürlich habe ich mich schon ein bisschen eingelesen und herausgefunden dass üblicherweise Eckenabsorber aus Rockwool Sonorock verwendet werden, macht das für das gegebene Problem Sinn? Falls ja, ist das mit wohnzimmertauglichen Abmessungen machbar für so tiefe Probleme und wo sollten die Absorber aufgestellt werden? Die Aufstellung in den Ecken scheint ja eher der Bequemlichkeit und nicht der hohen Wirksamkeit geschuldet zu sein.

Oder gibt es eine einfachere Lösung? Das Umstellen der Einrichtung ist übrigens keine Option, das habe ich gerade erst geändert. Vorher war alles um 90° gedreht, aber da bekomme ich noch schlimmere Probleme da ich die Lautsprecher dann zu nahe an den Seitenwänden aufstellen muss. Das ändern der Lautsprecherposition ändert übrigens nur wenig bis garnichts (also etwas mehr oder weniger Wandabstand).

So, genug geschrieben, ich freue mich auf eure Antworten!

Mfg,
Lukas

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