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  Tieftonunterstützter Breitbänder (neudeutsch: "F.A.S.T.")
Geschrieben von: F.A.Bi.A.N. - 21.06.2009, 12:17 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (10)

Tieftonunterstützter Breitbänder (neudeutsch: "F.A.S.T.")

Wie alles begann...
Neuerdings fiel mir verstärkt auf, dass meine Mutter beim Fernsehen häufig nachfragen musste: "Was hat er grade gesagt?", oder: "Wie war die Frage [bei Günther Jauch, d.A.]?!".
Kurzum: Die Sprachverständlichkeit beim Fernsehen war scheinbar so mangelhaft, dass man versuchte, durch wiederholtes drücken der Volume-Taste der Fernbedienung den Zustand zu verbessern. Zumeist half dies aber nicht sondern verschlechterte die Hörsituation noch weiter - soweit meine Beobachtungen.

Ich habe ihr dann erklärt, dass das Kriterium für Sprachverständlichkeit nicht unbedingt bei der Lautstärke zu suchen ist, sondern in den normalen Wohnraumverhältnissen primär durch die Qualität der Signalkette bestimmt wird. Die Lautsprecher sind dabei bekanntermaßen das schwächste Glied, was in besonderem Maße auf günstige "Mehrzweckbreitbänder" zutrifft, wie sie häufig in Fernsehern o.Ä. zu finden sind. Es musste also eine vernünftige Alternative her, die dem Hörvergnügen etwas auf die Sprünge helfen sollte...

Breitband + Tiefton
Eine Lautsprecherentwicklung dieser Kategorie beginnt immer mit dem Mitteltöner. Besonders interessant schien mir der zuvor bereits in einigen HiFi-Gazetten getestete und überraschend preisgünstige Vifa TC9FD-18-08 (wird auch als Peerless FR-35 gehandelt). Dessen Frequenzgang war nach ersten Versuchen in einem kleinen Prototypengehäuse ab 200-300Hz nahezu mustergültig.
Eine Unterstützung im Tiefmitteltonbereich musste für etwas höhere Abhörpegel bzw. das vernünftige Musikhören aber schon sein, so dass die Wahl auf die bekannte W-Serie von Visaton fiel. Der W130S ist ein einfaches, aber dem Preisrahmen mehr als angemessenes Chassis mit 5"-Papiermembran und glänzender Beschichtung. Letztere passt zwar rein optisch nicht so ganz zur unbehandelten Oberfläche des Vifa-3,5"ers, aber nach meinem Dafürhalten alles noch recht verschmerzbar...
Die Trennung der Komponenten sollte mittels einer passiven Weiche erfolgen, die angestrebte Trennfrequenz dabei irgendwo zwischen 300-500Hz liegen - oftmals "ergibt" sich sowas beim ersten Aufbau auch von ganz alleine.

Gehäusekonzept und -fertigung
Die Vorgaben aus der Wohnzimmerregie waren recht einfach: Möglichst klein, möglichst unauffällig, nichts "extravagantes" - aber alles ohne Einschränkungen der technischen Sinnhaftigkeit. Das Gehäusevolumen konnte also groß genug ausfallen, um eine für HiFi-Zwecke übliche untere Grenzfrequenz von ca. 50Hz (Bassreflexresonanz) zu erreichen.

Zunächst aber die (vollständig selbsterklärenden) Bilder vom Bau des Gehäuses:

- CNC-gefräste Schallwände aus 25mm Buchenmultiplex mit rückseitig umlaufender Schattennut

[Bild: picture.php?pictureid=975&albumid=87&dl=...75&thumb=1][Bild: picture.php?pictureid=976&albumid=87&dl=...75&thumb=1][Bild: picture.php?pictureid=977&albumid=87&dl=...75&thumb=1][Bild: picture.php?pictureid=978&albumid=87&dl=...75&thumb=1]

- restliches Gehäuse aus 12mm MDF (Baumarktzuschnitte für alle Teile, auch für das Rückkammervolumen des Mitteltöners)

[Bild: picture.php?pictureid=979&albumid=87&dl=...75&thumb=1][Bild: picture.php?pictureid=980&albumid=87&dl=...75&thumb=1]

- Lackierung des hinteren Gehäuseteils mit Warnex (1-K schwarz, gerollt mit feiner Oberflächenstruktur)

[Bild: picture.php?pictureid=981&albumid=87&dl=...75&thumb=1][Bild: picture.php?pictureid=982&albumid=87&dl=...75&thumb=1][Bild: picture.php?pictureid=983&albumid=87&dl=...75&thumb=1]

- Behandlung der Schallwand mit offenporigem Hartwachsöl (um die schöne Maserung zu betonen und die Oberfläche zu schützen)

[Bild: picture.php?pictureid=984&albumid=87&dl=...75&thumb=1][Bild: picture.php?pictureid=985&albumid=87&dl=...75&thumb=1][Bild: picture.php?pictureid=986&albumid=87&dl=...75&thumb=1][Bild: picture.php?pictureid=987&albumid=87&dl=...75&thumb=1]

... angesichts dieses "Materialmixes" erklärt sich jetzt auch, welchem Zweck die Schattennut der Schallwand dient. Bei bündigem Abschluss der Platten hätte es sicherlich etwas "unfertig" ausgesehen.

Messungen
Die Frequenzweiche für die Box setzt sich aus Hoch- und Tiefpässen mit 12dB Flankensteilheit zusammen. Der Schnittpunkt der Flanken liegt, wie in etwa anvisiert, bei 450Hz. Eine kleine, aber den Höreindruck deutliche störende Überhöhung im Frequenzgang des Vifa Breitbänders glättet ein paralleler Schwingkreis. Zu guter letzt wird der Mittelhochton-LS mittels eines seriellen Widerstandes im Pegel angeglichen, so dass die Box einen Wirkungsgrad von ca. 85dB/ 2,83V/ 1m hat.
Eine leichte Betonung des oberen Nutzbassbereiches (zwischen ca. 100-150Hz) entsteht durch ein überschwingendes Tiefpassfilter. Die ebenso leichte Betonung des Hochtonbereiches ab 5kHz bei der Messung auf der 0°-Achse verhilft der räumlichen Energiebilanz im Hochtonbereich zu einer relativen Ausgewogenheit, da die 3,5"-Membran des Breitbänders dort recht kräftig bündelt.

Einige der wichtigsten Messungen hier:
[Bild: picture.php?pictureid=988&albumid=87&dl=...75&thumb=1][Bild: picture.php?pictureid=989&albumid=87&dl=...75&thumb=1][Bild: picture.php?pictureid=990&albumid=87&dl=...75&thumb=1][Bild: picture.php?pictureid=991&albumid=87&dl=...75&thumb=1]
[Bild: picture.php?pictureid=992&albumid=87&dl=...75&thumb=1][Bild: picture.php?pictureid=993&albumid=87&dl=...75&thumb=1][Bild: picture.php?pictureid=994&albumid=87&dl=...75&thumb=1][Bild: picture.php?pictureid=995&albumid=87&dl=...75&thumb=1]

...alle weiteren Messungen (auch inklusive der Treiber im unbeschalteten Rohzustand) gibt es HIER zum Download.

Hörtest
Nach Abschluss der messtechnsichen Entwicklung musste sich die kleine Box noch dem Vergleich zu meinem Studiomonitor mit 18sound/ Gradient-Bestückung stellen.
[Bild: picture.php?pictureid=996&albumid=87&dl=...75&thumb=1]


Soviel vorab: Der Vergleich ist nicht so ganz fair, da beim direkten Umschalten auffällt, wie tiefgründig und "analytisch" der Gradienthochtöner mit leichter Folienmembran im Vergleich zum günstigen Breitbänder auflöst. Betrachtet man jedoch den enormen Preisunterschied zwischen den Konstruktionen, sollte man hier einmal Gnade vor Recht ergehen lassen.
Ich habe die Vifa/ Visaton-Box mehreren Testhörern vorgespielt, wobei ausnahmslos alle sowohl die sehr gute Basswiedergabe als auch die natürliche, bis zu gehobener Zimmerlautstärke sehr natürliche Stimmreproduktion hervorhoben. Klar - die hohen unverzerrten Pegel wie mit dem 18sound Tiefmitteltöner bringt die kleine Box nicht, das war aber auch nicht das Entwicklungsziel. Die leichte Betonung des oberen Nutzbassbereiches veranlasste einige Hörer, den Begriff "Spaßbox" in den Mund zu nehmen - ich selbst sehe es ganz ähnlich.

Nach Fertigstellung der Gehäuse (das Hartwachsöl trocknet noch weitere 24h, eventuell folgt eine zweite Schicht...) beziehen die Boxen dann ihren Platz neben dem elterlichen Fernseher - in der Hoffnung, dort eine "gute Tat" vollbracht zu haben. :wink:


Viele Grüße,
Fabian

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  Anmeldung zum Contest geschlossen
Geschrieben von: Marcus.S - 20.06.2009, 08:33 - Forum: Newsarchiv - Antworten (2)

[B]Hallo Leute,

Leider können wir keine weiteren Anmeldungen zum diesjährigen DIY-Lautsprecher-Contest mehr annehmen. Inzwischen sind 15 Lautsprecher unterschiedlichster Konzeption angemeldet. Mehr kann die Jury beim besten Willen nicht bewältigen.

Also, wer in diesem Jahr nicht mehr dabei sein kann, sollte sich jetzt schon Gedanken für 2010 machen...

Bis zum 03.Oktober

Euer Team vom DIY-HiFi-Forum
[/B]

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  Gefahr für Live-Musikkultur
Geschrieben von: Jesse - 20.06.2009, 02:12 - Forum: Gespräche und Vorschläge - Antworten (12)

[COLOR="Navy"]Hallo zusammen,

folgendes Anliegen möchte ich gerne unterstützen und euch bitten, daß ihr euch daran beteiligt.

So ganz nebenbei hängt auch meine berufliche Existenz davon ab Sad,

daher habe ich auch gleich unterzeichnet:
[/COLOR]



Liebe Freunde der Live-Musik,

wie wunderbar ist es, im kleinen Rahmen Live-Musik hautnah zu erleben?

Noch recht unbekannte und weniger bekannte Künstler, die mit ihrer Musik in kleinen Clubs des Landes spielen, könnte sich bald jede Möglichkeit dazu verschließen, denn die GEMA versucht drastische Änderungen durchzusetzen. Dies würde es für die kleineren Veranstalter nahezu unmöglich machen, uns Musikern die Möglichkeit zu geben, unser Publikum in kleinem Rahmen zu erreichen.



Wir Musiker, Veranstalter, das begeisterte Publikum, alle begeisterten Live-Musik-Liebhaber ... sozusagen das Ganze System braucht also dringend Ihre Hilfe!!!
Das geht ganz leicht indem man mit ein paar Klicks die Pedition beim Bundestag ( Link weiter unten ) online unterzeichnet. Wenn wir das nicht schaffen, verlieren wir einen wichtigen Teil unserer Musik-Kultur, den wir doch alle so lieben!



Hier die Einzelheiten:
Wie Sie wissen, hängt Wohl und Wehe der kleinen lokalen Musikszene davon ab, bei Veranstaltungen Gewinn zu machen, d.h., die Kosten überschaubar zu halten. Ein großer Kostenfaktor sind die GEMA-Gebühren. Nun ist die GEMA prinzipiell eine sehr sinnreiche Einrichtung, allerdings sind die derzeitigen Abrechnungs- und Verteilungsmethoden sehr zum Nachteil von uns "Kleinen" ( Künstlern wie Veranstaltern ). Das liegt daran, dass nur die "Großen" im Vorstand sitzen.


Nun ist es so, dass die Umsätze und Gewinne aus dem Verkauf von Tonträgern
seit einigen Jahren massiv eingebrochen sind. Die GEMA kriegt das natürlich
auch zu spüren und setzt nun auf den einzigen Musik-Sektor, in dem überhaupt
noch Geld zu verdienen ist, nämlich die Live-Musik. Vielleicht habt ihr in
den vergangenen Monaten mitbekommen, dass die GEMA beabsichtigt, ihre
Gebühren um 600% zu erhöhen (das ist kein Witz!!! nachzulesen u. a. unter:


http://www.handelsblatt.com/technologie/...hr;2136841

und

http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,151...91,00.html

Deshalb haben einige Menschen eine Petition beim deutschen Bundestag eingereicht, auf dass dieser die Abrechnungsmethode der GEMA überprüfe.


Der Text der Petition fordert den Bundestag dazu auf, zu beschließen, dass "das Handeln der GEMA auf ihre Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz, Vereinsgesetz und Urheberrecht überprüft wird und eine umfassende Reformierung der GEMA in Hinblick auf die Berechnungsgrundlagen für Kleinveranstalter, die Tantiemenberechung für die GEMA-Mitglieder, Vereinfachung der Geschäftsbedingungen, Transparenz und Änderung der Inkasso-Modalitäten vorgenommen wird."


Es wäre nun nett, wenn Du/Sie diese Petition ebenfalls unterzeichnen würdest/en. (Das geht online.) Das Thema wird nur auf die Tagesordnung unseres Parlaments kommen, wenn wir bis 17.7.09 50000 Unterschriften zusammen haben.

Bitte opfert diese drei Minuten für unsere Sache! Hier der Link:

https://epetitionen.bundestag.de/index.p...ition=4517

Man muss sich registrieren, aber das geht schnell.

Ihre Petitionszeichung wird vom Bundestag per EMail bestätigt.



Diese Prozedur braucht vielleicht fünf Minuten, kann aber dazu beitragen, daß Institutionen wie die GEMA und sonstige Zwangsgemeinschaften nicht machen können, was sie wollen. Schön wäre auch, wenn Sie diese Mail an Ihre Freunde verschickten.



Ich danke Ihnen und Euch herzlich.

Klaudia Zimmermann


[COLOR="Navy"]Den gleichen Aufruf werde ich auch in andere Foren setzen.

Vielen Dank für eure Mithilfe!!!
[/COLOR]

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  Stills, Stephen > "The Ballad of Hollis Brown" (Album: Stills Alone) > CD
Geschrieben von: ometa - 18.06.2009, 23:04 - Forum: Gespräche und Vorschläge - Antworten (5)

Nachdem ich durch den Thread zum Exciter DAEX25 von Dayton das Video auf Intertechnik angeschaut habe:
http://www.intertechnik.de/Lautsprecher-...53270.html
in dem der Bastler eine Interpretation von "The Ballad of Hollis Brown" von Stephen Stills abspielt, war ich von dem Song infiziert und habe mir über einen Ebay-Händler das Album bestellt.

Bei Amazon auch erhältlich als UK-Import:
http://www.amazon.de/Stills-Alone-UK-Ste...057&sr=8-2
(ich hab bei Ebay 41,90 inkl. Versand für eine unbenutzte CD hingelegt).

Im Anhang das Bild von JustTimeStat.

Was soll ich sagen? Eine glasklare Aufnahme. Meine Erwartung wurde vollständig erfüllt, obwohl ich nur das Video auf Youtube gehört hatte, zu diesen Exciter-Platten.
Die CD gehört für mich von nun an ins Gepäck, wenn es um Test-Musik geht.



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  Verstärker Gedanken ....
Geschrieben von: dieterschneider - 17.06.2009, 14:58 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (3)

da macht sich alle Welt Gedanken, wie ein analoger Verstärker
zu konzipieren wäre...
Auf Maximum reduziert und mit exelenten Werten verstärkt er von Gleichstrom bis in den MHZ Bereich hinein.
Das natürlich ohne Rauschen und in schnur gerader Kennlinie.

Alle Welt sitzt an den Verstärkern mit Rausch- Signal- bzw.
Tongeneratoren an den Kisten und machen die Fehl- oder
Bestverhalten der Verstärker mit einem Oszilloscope sichtbar.
Sind Schnelligkeit und steilen Flanken des Rechteck auf dem Scope bei
etlichen 100KHZ zu sehen, fängt jeder Techniker zu frieden an zu grinsen.

Da nun alle diese Verhalten von einem Scope schön dargestellt werden können, wäre nun meine Idee,
einen Verstärker aus solch einem
Scope sollte doch das bischen NF in diesen immer angestrebten Daten doch locker übertragen und verstärken können....
Zumindest bis zum Treiberausgang eines Amp wären all unsere
Traumdaten doch dann locker zu erreichen.

Was denkt Ihr denn zu meiner Idee ? :-)

mfg Dieter

Hier ein EingangsAmp eines 30MHZ Scopes . Da iss doch nix dran :-)
http://macde.macbay.de/input-amp.png

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  Die Schwarzweiß
Geschrieben von: Samyk - 16.06.2009, 22:42 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (5)

Nabend,

nachdem ich die Schwarzweiß eignetl. im Selbstbaugurppenforum ntwickeln wollte, sich in letzter Zeit aber niemand mehr geregt hat, mache ich das Projekt jetzt hier öffentlich.

Zu allererst ist zu sagen, dass das hier mein allererster Versuch einer Eigenentwicklung ist und ich immer noch am basteln und verbessern bin.

Nun aber zum Lautsprecher.


Ziel war es eine 2-Wegeregalbox in D'Appoanordnung zu entwerfen, die Dabei gut mit meinem W300S-Sub hamronieren sollten.

Die Schallwandaußmaßen sind wie folgt gewählt:

45cm(H)x20cm(B)

Hier mal ein Bild wie die Testbox aussieht:

[Bild: picture.php?albumid=78&pictureid=778]

Als Chassis sind 2 5-Zoll TangBand Tiefmitteltöner (W5-1140SA) aus der Restpostenkiste von Oaudio verbaut. Die haben nur 15€/Stk. gekostet, haben den selben Korb wie der W5-1611 und machten laut Messschrieb einen vernüftigen Eindruck.

[Bild: picture.php?albumid=78&pictureid=770]

[Bild: picture.php?albumid=78&pictureid=769]

Im Hochton werkelt der gute alte Vifa HT270. Den haben ich allerdings vom Ferrofluid befreien müssen, da er beim Vorbesitzter schon eine weile gelaufen war und das FF dabei wohl ausgetrocknet war. Die beiden HTs hatten auf jeden Fall unterschiedlich impedanzverläufe. Nach dem Enfernen des FF war alles wieder i.O..

[Bild: picture.php?albumid=78&pictureid=768]


Die beiden TMT haben jeweils 6l BR-Volumen zur verfügung bekommen und sind auf 68hz abgestimmt. Laut Winisd kommt dabei dann das bei raus.

[Bild: picture.php?albumid=78&pictureid=771]


Impedanzmessungen habe ich auch gemacht, allerdings bezweifle ich immer noch deren Richtigkeit an. Habe bei mehreren bekannten und guten Chassis eine Imedanz- und TSP-Messung vorgenommen jedoch nie befriedigende Resultate erhalten (Imp-Gang war immer stark verschoben im vergleich zum Datenblatt)

Hier trotzdem die Impedanzen des TMT und HT im Gehäuse:

HT:
[Bild: picture.php?albumid=78&pictureid=772]

TMT:
[Bild: picture.php?albumid=78&pictureid=773]

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  [Selbstbau] Knallquelle für Raumimpulsantworten
Geschrieben von: F.A.Bi.A.N. - 16.06.2009, 17:17 - Forum: Sonstige Messtechnik und Simulation - Antworten (10)

Wer kennt es nicht - mal eben ein paar raumakustische Impulsantworten aufzeichnen, aber keine Munition für die Schreckschusspistole in der Hosentasche... da hilft eine zugleich demilitarisierende Ansätze aufgreifende Selbstbaulösung. Von einem Kollegen lieh ich mir zuerst eines seiner Geräte aus dem Vorbereitungsraum aus. Das war schon ganz okay, aber ich sah durchaus noch Potential. Die hier gezeigte Variante "knallt" sehr ordentlich und kostet so gut wie gar nichts - über Fläche und Volumen der Zylinderbohrungen lässt sich zudem noch (in Grenzen) die gewünschte Mittenfrequenz abstimmen.

[Bild: dsc_05466ncb.jpg] [Bild: dsc_0547ww4n.jpg] [Bild: dsc_0548snnt.jpg] [Bild: dsc_0550ik8a.jpg]

Stückliste:
- zwei Streifen 15...25mm Multiplex (min. 50cm Länge)
- zwei Metallgriffe und 4 Senkschrauben
- Forstnerbohrer (hier: 50mm)
- ein flaches Türscharnier und Senkkopfspax
- für die Langzeitstabilität: Hartwachsöl, ganz nach Gusto


Viel Spaß beim Basteln und Klappen Smile

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  mathcad
Geschrieben von: bg20 - 16.06.2009, 12:11 - Forum: Messen und Simulieren - Keine Antworten

hallo
ich habe folgendes problem
ich will mit mathcad TQWT simulieren
mathcad 8 habe ich mir runter geladen
aber ich bekomme die datei für die tqwt berechnung nicht geöffnet
hat da jemand einen tipConfused

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  3 Wege - was und was nicht
Geschrieben von: tiefton - 12.06.2009, 19:25 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (2)

Hallo Zusammen,

Da ich gerade über meinem ersten 3 Wegerich sitze (bisher hier),
bin ich am Grübeln ob ich irgendeinen Bock geschossen habe, oder gerade davor bin...Confused

Deswegen würde mich mal interessieren, was bei Euch denn die Prioritäten sind, wenn ihr Drei-wege plant oder umsetzt.
Einfach nur eine lose Sammlung, vielleicht finde ich ja ein paar Böcke...:denk:

Alles von Chassisanordnung zu Weichentopografie über Schallwandanordnung...

Vielen Dank schon mal...

Edith sagt:
Wenn ich mit meiner Möhre zufrieden bin und rechtzeitig fertig werde, könnte ich mich zum Contest anmelden - aber ich habe noch Respekt vor den Böcken...

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  Ratschläge gesucht - Beschallung unseres Wohnzimmers
Geschrieben von: ometa - 09.06.2009, 21:00 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (11)

Ich zeige euch mal unseren Wohnraum.
Es gibt diverse Schwierigkeiten:
Die Schrankwand ist fix (wurde frisch vom Schreiner eingebaut - wie man auch sieht, streichen wir die Wände). Wir brauchen sehr viel Platz für Ordner und Bürokram (Vereinsarbeit meiner Frau).
Meine Frau benötigt übrigens einen Rollstuhl, deshalb kommt kein Teppich in Frage, und es sollten keine grossen Gegenstände im Bewegungsraum stehen.
Wenn ich nicht auf der Couch liege, sitze ich häufig mit dem Notebook am Esstisch, oder stehe in der Küche und koche.
Tagsüber läuft meistens das CD-Radio in einer Lautstärke, dass man noch telefonieren kann. Gegen Abend wird der Fernseher eingeschaltet, der läuft dann etwas lauter (je nachdem).

Wir würden gern an allen entscheidenen Punkten (hinter dem Schreibtisch, auf der Couch, am Esstisch und in der Küche) gleich gut Musik/TV hören.
Gut heisst dabei, es sollte klar verständlich klingen. Oder anders rum, es sollte nicht echoen, dröhnen oder kreischen. Ausgewogen halt.
Stereo ist nicht wichtig und ja auch gar nicht möglich. Das momentan genutzte CD-Radio ist ja auch quasi eine Punktschallquelle und uns stört das nicht. Nur klingt es halt nicht besonders, wenn es aus der entgegengesetzten Ecke bis in die Küche schallen soll.
Für die Couch wäre ein passendes Stereoabbild zum TV-Bild wünschenswert, allerdings sollte dann keine nahe Schallquelle auf das Ohr meiner Frau am Schreibtisch zielen.

Wir brauchen weder abnormen Pegel, noch menstruationauslösenden Tiefbass. Wir möchten schlicht mit Musik und TV-Ton berieselt werden und das möglichst angenehm und wenig anstrengend.

Anforderungen wie linear, neutral, feinzeichnend, etc. fallen erst gar nicht an.

Einen finanziellen Rahmen möchte ich erstmal nicht auch noch setzen, sondern gerne erfahren, welche grundlegenden Konzepte und Massnahmen man anwenden könnte.



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