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  Supra 2.0 oder Nr.4
Geschrieben von: Kleinhorn - 21.10.2020, 14:23 - Forum: Phono Preamps - Antworten (22)

Hi...

Mein neuestes Werk der Supra 2.0 aus Elektor 2016. Es handelt sich um die Billig-Variante, heißt ich habe die NE5534 eingesetzt. Ähnlich wie beim ersten Supra sind hier zwar keine Transen parallel geschaltet, sondern pro Kanal 4 Ic's. Damit soll das Rauschen minimiert werden...glaub ich jetzt mal..

Ich werde das nochmal auf LT1028 upgraden, glaube aber nicht, dass der Klang noch besser werden wird....weil das Ding ist der Knaller. Ein hervorragender Klang.
MM/MD oder auch MC Betrieb sind möglich.

Im Eingang waren 100pf vorgesehen, was ich zu hoch fand. Daher hab ich mal wieder ein Mäuseklavier gesetzt mit 23,5,68,82 und 100 pf . Die 23,5 pf reichen schon. Die meisten Systeme MM kommen mit 100 bis 200 pf aus. Wenn man davon ausgeht, dass System und Leitungen schon 100 pf mitbringen, sollte der eingestellte Wert reichen. Klanglich tut sich auch nix, wenn der Wert erhöht wird.

Leider waren an den Reglern mal wieder Festwiderstände für die Spannungsregler vorgesehen. Das passte nicht. Daher hab ich 5K Potis eingelötet und auf +-15 Volt gestellt . Das geht dann hevoragend.
An den Ic's gibt es bei der Spannung zwischen +- kleine Abweichungen hinter dem Komma, damit kann ich leben.

Was bei mir dann auch nicht funktionierte war den Dreher auf Ground zu legen. Ging beim Preampi aber auch nicht. Dann brummt es...keine Ahnung warum, vermute aber, dass es an meinem VV liegt, der keinen PE hat.
Daher hab ich ich Ground verworfen und benutze PE für den Dreher. Das funktioniert.

Da mir die Idee von Phantastix gut gefallen hat, die LED nach unten leuchten zu lassen, hab ich das auch mal gemacht.

Die Bilder

[ATTACH=CONFIG]56927[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]56928[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]56929[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]56930[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]56931[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]56932[/ATTACH]

Da das Nr.4 ist und ich noch drei Andere habe, werd ich mich wohl von den ersten Drei trennen müssen. Dieses Teil bleibt, das ist mal sicher....klanglich habe da mal nichts daran auszusetzen. Da fehlt mal nix, aber ich tue mich eh schwer mit Klangbeschreibungen. Das soll nicht heißen, dass die Anderen schlecht sind. Wenn man die einzeln hört, vermisst man auch nichts....

Pedda



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  Alternative zu Purifi PTT6.5W04/08
Geschrieben von: kceenav - 20.10.2020, 10:16 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (26)

Guten Tag.

Ich spiele mit dem Gedanken, mir den Purifi Tiefmitteltöner PTT6.5W08 zu holen. Diverse Tests bescheinigen diesem, auch im Tieftonbereich (< 150 Hz) und selbst bei "höheren" Lautstärken außerordentlich verzerrungsarm zu spielen. Dazu passt die extreme Hubfähigkeit von +-10 mm. Wobei dies alles der subjektiv wahrgenommen Klanggüte im Mittelton erstaunlicherweise keinen Abbruch tut, wenn man den Schilderungen glauben kann.

Einziger kleiner Nachteil: Der Preis. Der liegt zwischen 392,- € bis 315,-€, je nach abgenommener Stückzahl. Ob für den "Import" aus Dänemark neben den Versandkosten weitere Gebühren anfallen, weiß ich nicht ... Für die derzeit wohl singulären Qualitäten ist diese Größenordnung nicht unbedingt "zu viel". Bei Einsatz von mehr als 1 Stück pro Box wird das Ganze allerdings sofort arg kostspielig.

Deshalb die Frage, ob es für deutlich weniger Geld Alternativen gibt. Bei denen müssten naturgemäß in der einen oder anderen Hinsicht Abstriche gemacht werden, das ist klar. Aber unter Umständen könnte ich mich damit arrangieren, insbesondere für einen etwaigen "halben" Weg "unterhalb" eines PTT6.5.

---

Interessant scheint z.B. der Wavecor WF182BD10, trotz "nur" +-5,5 mm Hubfähigkeit. Die einzigen Messungen, die ich online dazu finden konnte, weisen jedoch auf schon bedenklich hohe Verzerrungen im Bassbereich hin. Obwohl der Hersteller mit dem sogenannten "Balanced Drive" wirbt, der zu Verzerrungsarmut verhelfen soll. Gibt es also noch anderweitige Messungen, bei denen die Chassis tatsächlich besser abschneiden?

Welche sonstigen Alternativen gibt es? (Bis zu einem Korbdurchmesser von maximal 20 cm.) HiFi-Spezialisten eindeutig bevorzugt ...

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  Großchassis für den Heimgebrauch - Sinn oder Unsinn
Geschrieben von: chinakohl - 17.10.2020, 19:49 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (211)

Frage an die (wirklichen) Experten:
Ist es wirklich sinnvoll, 46er PA Chassis in üblich "normal" großen Wohnräumen einzusetzen?
Und das ist ja noch nicht das Maximum - gibt/gab ja auch noch so 80cm Boliden von Fostex und so`n Zeugs.
..... würde mich wirklich mal interessieren, ob das ausser Liebhaberei wirklich technisch/akustisch einen Sinn macht.

Gruß
Arvid

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  Sica z007931 , aktuelles Datenblatt aus 05.20 gefunden
Geschrieben von: Olaf_HH - 17.10.2020, 19:00 - Forum: Allgemeine Themen - Keine Antworten

https://www.lautsprecher-technik.de/imag...931.20.pdf

Falls jemand Interesse an dem Chassis hat und ein aktuelles Datenblatt sucht.
Leider bei Sica direkt immer noch nicht zu finden.
Sica meint, 60 Liter auf 45 Herz abgestimmt.
Jedenfalls ist die Messung so.

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  Habt ihr für mich eine Empfehlung mit Schwerpunkt Sprachverständlichkeit am Flat?
Geschrieben von: SNT - 17.10.2020, 10:42 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (19)

Hallo Jungs,

könnt ihr mir vielleicht sagen , was aus eurer Sicht die optimale Boxen-Topologie (12 Liter maximal) für beste Sprachverständlichkeit bei gemäßigter bis normaler Lautstärke am TV ist? Die eingebauten Chassis klingen einfach zu nuschelig.

Koax? Line Array? Breitband? 2-Wege Standard, mit/ohne Waveguide, Rundumstrahler? Wandlautsprecher? Dipol? Eine untere Grenzfrequenz von 100Hz reicht, 60 Hz ideal. Verstärkerleistung 100Watt. Mini-DSP vorhanden.

Die linke Fernseheraussenkante (47zoll?) hat einen Abstand von ca 50cm zu Raumecke, (also nicht so schön als wenn man eine ganze riesen Wand für den Flat verwenden kann) und rechts kommt mit einem Abstand von ca 50cm das Terassenfenster.

Ich brauche ein Beispiel für meinen nächsten 3D Drucklautsprecher und möchte, dass die Box am Ende auch eine sinnvolle Anwendung hat. Gehäusetechnisch sind fast alle Möglichkeiten in den gegebenen Bauraum von H=30cm/B=30cm/T=25cm machbar. Ideal wäre es natürlich, wenn man diese Möglichkeiten auch ausreizen könnte, also nicht einfach eine quadratische Box bauen würde.

Gruß von Sven

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  Symmetrische Ausgangsbelegung erkennen?
Geschrieben von: Koaxfan - 16.10.2020, 13:59 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (7)

Mein Synthesizer hat 2 x 6,3mm Klinkenstecker den ich aktuell der Einfachheit halber per Monoklinke-Cinch-Kabel am Mischpult angeschlossen habe - noch lieber würde ich ihn aber an den Amp im anderen Raum anstecken, da ist eine Menge Kabelstrecke dazwischen. Das Datenblatt sagt leider nur "Line-Ausgänge über 2x 6,3 mm Klinke (Stereo L/R)" und nix ob symmetrisch oder nicht. Kann ich das irgendwie sinnvoll messen oder ist das Ausgangssignal zu klein für Multimeter? Im Grunde brauche ich doch nur eine 6,3mm Stereoklinke, oder?

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  Piezo Treiber und preiswertes "Hörgerät"als Spaßprojekt
Geschrieben von: Kaspie - 16.10.2020, 08:47 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (9)

Hallo zusammen,
mich treibt mal wieder so eine alte Idee rum. Diesmal geht es um ein selbstgebautes HT-Horn. Wobei selbstgebaut etwas weitläufiger ausgelegt werden sollte.
Das Horn selber soll aus gedrechselten Holz bestehen und preiswert sein. Hier bin ich fündig geworden.
https://www.amazon.de/Holz-Pinard-Stetho...s9dHJ1ZQ==
Hornmund ist 40mm, Bohrung auf etwas über die Hälfte 9mm.
Jetzt suche ich einen passenden Treiber dafür. Der soll auch preiswert sein. hier habe ich auch schon etwas gefunden: HT30. Könnte passen, wenn ich an beiden Sachen, Horn und HT, etwas rumfeile.
Ich wollte aber immer schon etwas mit Piezos anstellen. Und hier fallen mir 2 Teile von Monacor auf. Der MPT 016 und der MPT142. Beide erscheinen mir sehr interessant für das Kleinprojekt zu sein.
Für Beide bräuchte ich den Hornhalsdurchmesser und evtl Bilder vom auseinander genommenen Treiber. Könnt ihr mir hier helfen?

Die Anforderung an diesem Hörgerät ist nicht so hoch, da ich eine Trennfrequenz von 5Khz + anstrebe. Hier geht es mehr um das Basteln an sich und die gemachten Erfahrungen, die man daraus gewinnt.
Später ist ein kpl. Lautsprecher geplant, dass als 1 1/2 oder 2 Wege Vollhorn ausgeführt werden soll. Hier soll das Chassis dann um die 10€/St. liegen
Somit lägen die Chassis um die 25€/St.

Das Holz darf hier dann etwas mehr kosten, was dem weiteren Design zugute kommen kann.

Das ist alles nur eine Grundidee, die mir schon ewig in der Birne rumschwebt.

Zitat von PCMurks:
Kays Logik: wenn es aussieht wie ein Horn, dann funktioniert es auch als HornBig Grin

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  Durchgewedeltes aus Projekt 2020 ESS AMT1
Geschrieben von: tuxon - 14.10.2020, 22:38 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (51)

mechanic schrieb:Nimm zwei BG´s und setz einen 15-Zöller drunter - dann wird ein Schuh draus (habe ich gerade gemacht) Smile ! Bis 80 Hz runter ist der BG eine Wucht, tiefer geht aber auch wunderbar, braucht halt überproportional Volumen (und ggf. etwas elektrisches Verbiegen). Es geht dann erstaunlich laut, aber halt nicht RICHTIG LAUT ...

Guten Abend Klaus,

die Harmonisierung der zwei BG plus einem darunter befindlichen 15-Zöller ist nicht trivial. Wenn Dir dass in qualitativ zufriedenstellender Form gelungen ist, chapeau. Ich nehme an das die Gehäusegröße den WAF bzw. den AF der Mitbewohner weit überschreitet.

Laut kann die BG20BRC auch, ob dass jedoch Deinem "RICHTIG LAUT" entspricht, vermag ich nicht zu beurteilen. Sie ist präzise, rabenschwarz, druckvoll, schnell im pumpen dabei nicht blähend, kontrolliert und immer wieder überraschend im Auftritt als auch im Antritt. Der Bass kommt aus dem Nichts, ist mit entsprechender Dynamik präsent und verschwindet gleich wieder ins Nichts.
Nimm es mir bitte nicht krumm, ich kann es nicht anders in Worte fassen, man muss es erlebt haben. Und ja, es ist in der Gesamtbetrachtung nicht das Ende der Fahnenstange, es ist für mich, einem Liebhaber von exotischen sowie nicht unerotischen Lösungen, nach über Dekaden der Suche und des Versuchens, die Erfüllung meiner individuellen, audiophilen Begehrlichkeiten.

Jedoch kann man der anderen Problematik, der Notwendigkeit des überproportionalen Volumens sowie dem elektrischen Verbiegen mittels DSP & Co. (Stichwort: FIR, IIR, Realtime, Phasenverschiebung, Nichtlinearitäten, Verfälschung im Rahmen der Quantisierung...) bei der ausschließlichen Verwendung von zwei BG20 und einem Hochtöner bzw. einem Hochtonhorn, mit einem richtig realisierten Compoundansatz begegnen.
Dabei spart man nicht unerheblich an Material, an Kosten, an Nerven beim Bau sowie bei der Abstimmung und nicht zuletzt an einer entsprechend wuchtigen Bauform. Dieses erkauft man sich durch Tolerierung eines geringeren Maximalpegels sowie mit dem Wegfall des direkten Zugriffs beim Verbiegen Smile (DSP & Co.).

Liebe Grüsse und gute Nacht :bye:
Kai-Uwe

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  Kef Q100 Messungen + Pimp?
Geschrieben von: newmir - 14.10.2020, 21:57 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (15)

Mir sind ein Paar KEF Q100 ins Haus geflattert (Naja, neugierig war ich schon lange). Bekannt dürfte ja sein, dass der Treiber recht gut ist und auch für teurere Boxen verwendet wird. In der Q100 steht ihm aber kein dedizierter Bass zur Seite und die Frequenzweiche ist eine einfache 6db Weiche. Und echtes Funier darf man in der Preisklasse auch nicht erwarten. Aber wirklich billig wirken sie auch nicht.


Erstmal anhöhren: Ja, klingt langzeittauglich. Keine Showeffekte. Bass ist vorhanden, aber da sollte man keine Wunder erwarten. Pegel ist auch ok, aber auch dafür sind sie nicht gebaut. Bitte die Dinger nicht für eine Party verwenden. In dem Rahmen klingen sie dann aber wirklich sehr gut und machen Spass. Eigentlich habe ich die Dinger ja wegen der Chassis gekauft, aber die Box drumherum gefällt mir besser als erwartet. Das ist schon ziemlich viel Lautsprecher fürs Geld.


Ok ....mal messen:

[ATTACH=CONFIG]56898[/ATTACH]


Smoothing von 1/24 und ein passendes Gate. Durch die flache 6db Weiche ist der Überlappungsbereich sehr gross. Selbst oberhalb von 8k spielt der TT noch hörbar mit. Das ist nicht so schön, weil bei 4.5 khz und 8.5 khz vermutlich Membranresonanzen sind. Der HT geht nach unten schneller aus dem Rennen, wird aber vermutlich elektrisch doch recht stark belastet. Die Resonanz vom HT scheint gut mit Ferrofluid bedämpft zu sein ....davon findet sich jedenfalls trotz 6db-Weiche nix im Frequenzgang. Bei 8 Khz hat der HT einen unschönen Zacken ... und beim TT macht sich bei 1,5 khz vermutlich eine Sickenresonanz bemerkbar.


Dann mal beide Seiten vergleichen:

[ATTACH=CONFIG]56899[/ATTACH]


Das ist nicht perfekt, aber völlig in Ordnung.


Weitere Erkenntnisse verspricht jetzt noch eine Messung unter Winkel von 0 - 90 Grad ....(quick und dirty in Schritten von ca. 15 Grad):

[ATTACH=CONFIG]56900[/ATTACH]


Das ist eigentlich ganz ordentlich. Was aber auffällt ist die schon bei relativ niedrigen Frequenzen einsetzende Bündelung, die bei 5kz schon maximal ausgeprägt wird und dann kaum noch stärker wird. Der 8k-Zacken beim Hochtöner verschwindet unter Winkel erstmal, deswegen halte ich den für unkritisch (spricht im Zweifelsfall gegen Ausrichtung auf den Hörplatz.


Die starke Bündelung bei 5khz musste ich mir genauer ansehen:


[ATTACH=CONFIG]56901[/ATTACH]


Ich finde diese Kurve für den Hochtöner unter den Winkeln 90,45, 20 und 0 Grad ziemlich perfekt, wenn man mal von dem 8khz-Zacken auf Achse absieht.


[ATTACH=CONFIG]56902[/ATTACH]


Der Tieftöner ist da weniger perfekt. Bis 3khz ist alles in Ordnung. Da drüber wird es zu höheren Frequenzen recht chaotisch. Die 2,5 khz als Trennfrequenz sind von daher eigentlich gut gewählt, und im Rahmen dessen, was mit einer 6db-Weiche machbar ist, hat KEF hier gute Arbeit geleistet. Aber durch eine steilere Trennung sehe ich da, wenig überraschend, Verbesserungspotential. Irgendwo musste der Rotstift halt hin und es musste ja auch Verbesserungspotential für die teureren Versionen mit UNI-Q Chassis bleiben.


Was ich eigentlich nicht in den Messungen gefunden habe sind Einflüsse durch die Kanten des Gehäuse ..... ich hatte eigentlich erwartet irgendwo Auswirkungen der seitlichen Kanten zu finden. Ich glaube der Hochtöner "sieht" die Kanten in seinem "Waveguide" praktisch nicht und der TT bündelt auch schon früh und bei den recht schmallen Boxen würde sich Kanten erst bei Frequenzen oberhalb der Trennfrequenz bemerkbar machen. Allerdings frage ich mich warum Kef bei der LS50 den Aufwand mit der runden Schallwand getrieben hat. Aber das sieht natürlich auch schick aus.


Mein Plan für die Dinger sieht vor, jetzt HT und TT jeweils getrennt über Equalizer-APO anzusteuern. Die passive Weiche lasse ich dabei erstmal drin. Mal schauen, wie die Bündlung aussieht, wenn man sauber mit 18 db/Oktave bei 2500 Hz trennt und ansonsten den Frequenzgang noch weiter bügelt. Vorallem der Bereich von 3khz bis 9 khz sollte auch bzgl Klirrfaktor profitieren, wenn der TT in dem Bereich nicht mehr mitspielt. Am Ende will ich nach unten hin den Bass noch sauber begrenzen ... die Dinger sollen wahrscheinlich noch einen Subwoofer (genauer ....zwei) drunter kriegen und dann auch noch den Phasenverlauf glatt bügeln.
Ich habe das Gefühl, so könnte das wirklich gut werden.


Ich weiss übrigens, das ich nicht der erste bin, der auf diese tolle Idee kommt den Kef Coax zu verwenden.... ich kenne natürlich was SelbstbauHifi und unsere Tonfeile und noch ein paar andere mit dem KefCoax gemacht haben. Gute Ideen werden halt geklaut.


Das schicke Bi-Wiring Terminal ermöglicht das alles ohne was aufzuschrauben. Sehr gut finde ich übrigens die Trennung/Verbindung der Zweige über einen Schraubkontakt im Terminal. Ein Freund von mir hatte unlängst zwei Jahre schöne Boxen im Schrank stehen, weil er meinte der Hochtöner sei kaputt. Dabei war nur die Brücke im Bi-Wiring Terminal rausgefallen. Das war so blöd gemacht, dass das Ding sofort rausfällt, wenn die Kabel mal nicht ganz fest angeschraubt sind.

Nachtrag: Bass im Nahfeld habe ich auch gemessen. Der Bassreflex funktioniert und die Q100 kommen bis etwa 40 Hz runter.



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  Visaton KT100V plus...
Geschrieben von: dy1026u - 14.10.2020, 21:44 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (24)

Moin,

es juckt mir in den Fingern. Es soll ausnahmsweise mal was Kleines sein und dieses Chassis scheint für seine Baugröße sogar Einiges an Grundton zu bieten. Alles nicht sehr Schalldruckstark, aber darauf soll es gar nicht ankommen.
Es gibt im Visatonforum die Proper und das Ergebnis sieht ja ganz brauchbar aus.

Ich möchte aber nicht BR nachbauen, sondern eine Passivmembran probieren. Dafür habe ich genug Schlachtchassis liegen, die da in Frage kommen.

Oben dürfen entweder der FRS5X spielen oder es wird ein 3-Weger mit einem alten FE83 und Dayton Mini8 AMT oder wieder ganz anders.

Gehäusevarianten: :built:
- entweder Etwas praktisches, nahezu rechteckiges (also doch "Proper") Wink; dort kann das Passivmembran an die Seite
- oder im klassischen 80er Jahre Pyramiden-Style. Als kleine Standbox komme ich bei einer Grundfläche von 20x20cm und Höhe von 90cm auf ca.12 Liter Brutto. Die Chassis sollen so eingesetzt werden, dass Sie kaum Seitenkanten sehen, was ja auch von Vorteil sein soll. Eine 17cm Passivmembran passt auch vorne oder vielleicht ist nach unten abstrahlend auch nicht schlecht.

Wer hat Argumente dagegen:rtfm: und kann mir das ausreden? CoolBig Grin

Schönen Abend, Hartmut

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