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  Lautsprecher als Ersatz für Emotion AMT
Geschrieben von: gottschi0109 - 19.05.2017, 21:41 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (13)

Hallo liebe Hifi-Gemeinde,

man kennt es ja. Man baut neue Lautsprecher, denkt, jetzt sei alles prima und für die Ewigkeit und dann kommt es doch anders, weil es wieder in den Fingern juckt etwas neues auszuprobieren. So geht es mir derzeit ;-).

Mein derzeitges Setup findet ihr in meiner Signatur. Ich habe seit einiger Zeit die Emotion AMT (mit Mundorf AMT 21) von oaudio in Betrieb (den Bausatz gibt es jetzt nur noch mit einem anderen AMT und heißt Emotion 2017). Die Emotions wurden allerdings von mir zu einer geschlossenen Kompaktbox umgebaut, da sie nur noch ab 100 Hz betrieben werden. Alles andere machen die Dipole. Das soll auch zumindest ungefähr so bleiben, um 10 Hz werde ich mich nicht streiten.

Hier mal ein Fragebogen hinsichtlich der "Neuen":

Wie viel Geld kann ausgegeben werden ( Pro Stück/insgesamt - mit/ohne Gehäuse)
Ohne Gehäuse zirka 1200 Euro (Paar)

-Wie groß ist der Raum?
Zirka 35 m², wobei der Wohnzimmerbereich durch eine Trennwand getrennt ist, dort sind es zirka 20m²

-Wie können die Lautsprecher aufgestellt werden? (eine kleine Skizze mit Aufstellungsort, Möbeln und Hörplatz ist sehr hilfreich)
[Bild: wohnzimmer_722417.png] Die Lowboards bitte ignorieren, diese sind nicht existent

-Sollen es Standlautsprecher, Kompakte, Wandlautsprecher oder sonst was werden?
Es können Standlautsprecher und Kompakte sein (aber die Anmerkungen unten beachten)

-Wie groß dürfen die Lautsprecher werden?
Das ist erstmal egal, nur nicht breiter als 25-30 cm

-Steht ein Subwoofer zur Verfügung? (wenn ja, bitte genau beschreiben)
Ja, vier W-Dipole (jeweils zwei übereinander) mit insgesamt 8 25er Chassis

-Welcher Verstärker wird verwendet?
Denon AVR-2311 mit Musical Fidelity V-DAC als D/A Wandler (Source PC)

-Was soll über die Lautsprecher gehört werden ?
So ziemlich alles außer Volksmusik, aber ebenso Filme beim Heimkino

-Wie laut soll es werden?
Es darf schon mal lauter werden, keine Diskolautstärke, aber schon deutlich gehobene Lautstärke

-Wie tief sollen die Lautsprecher kommen (Hz)?
Im Grunde reichen 80 Hz aus, da dort langsam die Dipole übernehmen, allerdings aktiviere ich z.B. beim Serien schauen nicht immer die Endstufe der Subs, von daher wäre es schon schön, wenn die 50 Hz (-8dB) erreicht würden

-Wird großer Wert auf Neutralität gelegt?
Nein

-Wird auf irgend etwas Spezielles Wert gelegt (Breitbänder, Sub-Sat Kombination, geschlossene Bauweise, Anzahl der Wege, Hersteller, Aktivbox, Horn...usw.)
Es gibt diverse Sachen, die mir wichtig wären:
1. Eine geschlossene Bauweise wäre sehr gut, weil dann die Anbindung zu den Dipolen besser passt. Es kann aber auch ein BR Lautsprecher sein, bei dem ich einfach den Port bedarfsweise verschließen kann.
2. Sehr wichtig ist mir der Kickbass, der schön ausgeprägt sein sollte. Das meinte ich weiter oben, als nach der Baugröße gefragt wurde. Wenn dies eine Kompaktbox schafft, auch gut. Die Emotion AMT hat mir zu wenig Kickbass. Je höher ich den LS trenne, desto besser wird der Kick, aber irgendwann fangen die Dipole an zu dröhnen. Optimal wäre deshalb, dass ich bei 90/100 Hz trennen kann, aber der Kickbass, der darüber existiert, sehr gut von den LS wiedergegeben wird. Und manchmal geht das eben nur über Membranfläche bzw. Luftverschiebevolumen.
3. Ein weiteres sehr wichtiges Kriterium ist die Stimmwiedergabe. Ich liebe sehr klare und deutlich herausstechende Stimmen beim Hören von Musik. Aus diesem Grund stelle ich mir auch die Frage, ob eine 3-Wege Box besser wäre, da diese einen extra Mitteltöner hat.
4. Bitte keine agressiven Höhen
5. Klarer, knackiger Bass. Nicht so aufgedickt und schwammig. Der Bass der SB36 gefiel mir z.B. nicht.

Welche mir bereits ins Auge gefallen sind, sind die Samuel HQ und die Monacor Diva Simone, da diese auch zu meinem Center, dem Monacor Direct-HA passen. Aber ich lasse mich gerne ganz neutral von euch beraten.

Schon jetzt vielen vielen Dank für Eure Mühen und Eure Zeit.

Viele Grüße
Stefan

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  Der Walzing
Geschrieben von: walzing - 19.05.2017, 11:13 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hi,

ich lese schon lange mit in diesem Forum, wobei ich bisher primär im Hifi-Forum unterwegs war. Zum Lautsprecher (nicht den Fertigen) bin ich eigentlich über mein 5.1 Wohnzimmer Projekt gekommen. Ich hatte einfach nichts gefunden, was ich richtig aufstellen konnte.
Also habe ich mir meinen ersten Bausatz gekauft und es war passiert - begeistert vom Klang und den Gestaltungsmöglichkeiten, sind ein paar weitere Bausätze dazu gekommen und es werden noch weitere Projekte folgen.
Zu meiner Person - ü40, Männlich, ITler ;-)

cu
Walzing

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  Neue Scan-Speak Ellipticor Serie
Geschrieben von: BiGKahuunaBob - 19.05.2017, 08:03 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (24)

Moin,

habe in den sozialen Medien zweit neue Treiber von scan-Speak gesehen, einen Hoch- und einen Tiefmitteltöner. Scheinen alle eine ovale Schwingspule zu haben. Ob das ein optischer Gag ist oder wirklich was bringt?

[Bild: 18518276_1353009021446927_45808674462768...e=59A40681]

Hier gibts mehr:
http://www.scan-speak.dk/?page_id=638

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  Kraft und Druck - Subwoofergehäuse
Geschrieben von: EMP - 18.05.2017, 17:10 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (6)

Hallo,

ich hab mit der adiabaten Gasgleichungen Druckschwankungen so um die 9 Pa als maximales Delta (Referenz ist Partialdruck) im Lautsprechergehäuse für einen LAB 12 berechnet (bei ~ 125 Innenvolumen und ca. 10 mm Hub).

Die maximale Kraft bei 200 Hz liegt bei 107N.

Kommen die beiden Werte hin? Mir geht es nur um die Größenordnung.

Hintergrund der Frage: Mir kommen die Werte sehr gering vor und auch in der harmonischen Analyse kommen relativ kleine Werte raus für die Auslenkung der Seitenwände

VG Michi

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  Gefaltetes Horn: Anzahl der Faltungen
Geschrieben von: macelman - 18.05.2017, 13:22 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (98)

Hallo zusammen

ich durchkämme gerade einige Foren nach gefalteten Hörnern, bin aber bei meinen Fragen nicht so recht schlau geworden (sind wahrscheinlich Horn Anfänger Fragen).
Hintergrund:
Ich würde mir gerne "aus Spaß" ein Basshorn (Infra) bauen. Nun hab ich nur eine begrenzte Abmessung zur Verfügung die ich stellen kann (Höhe bis 2,00 Meter ist kein Problem, Breite 60cm).
Nur in der Tiefe bin ich beschränkt. Nun kann ich, wenn ich mir die Vorlagen im Netz anschaue (Gjallerhorn oder LilWrecker Horn) das ganze auch realisieren, allerdings würde sich bei mir die Anzahl der Faltungen bei konstanter Hornlängen erhöhen.
1) Meine erste Frage ist also: Spielt die Anzahl der Faltungen
eine Rolle?
2) Wenn ich mir die Vorschläge anschaue, dann öffnet sich der Trichter anfänglich mit einer anderen Konstanten als am Ende (z.B beim Gjallerhorn). Was wäre hier das Optimum? Konstante Öffnung über die Gesamte Hornlänge unter Beachtung der Mundöffnung?

Ich hoffe die Fragen sind nicht allzu "dämlich" aber ich hab im Bereich Horn leider noch keine Erfahrungen gemacht.

VG und Danke
Macelman

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  Furbytec fertig
Geschrieben von: sonicfury - 17.05.2017, 23:07 - Forum: HSG Bayern - Antworten (10)

Was lange währt...

Ich bastel und grübel über viele Dinge gerne mal jahrelang nach und es dauert auch oftmals sehr lange. Es gibt ja das schöne Sprichwort: "Der Weg ist das Ziel!". Allerdings ist es auch schön, mal angekommen zu sein. Ich bin seit einiger Zeit angekommen und wollte in aller Kürze die Evolution meiner Kiste mal zusammenfassen. Einige kennen das Projekt ja, andere nicht. Wenns Wayne interessiert....

Alles hat damit angefangen, vor nunmehr 17 Jahren. Ich habe den Prototyp "meiner" Furbytec gebaut. Im Grunde eine modulare Kiste, ein MHT und ein TT- Abteil, aber die Fern- Planung war natürlich schon längst bei zwei TT- Abteilen pro Seite. So sah das damals in der ersten Version aus (man beachte den sexy Rückprojektor- TV, da war noch nix mit LCD und CO):

[Bild: picture.php?albumid=1729&pictureid=30637]

Der Prototyp war übrigens damals schon vollaktiv, Phasensubtraktionsweiche, aber die Anpassung war krude ohne DSP (Steck Bauteil rein und raus und messe und bete dass die Trennfreq passt).

Nachdem diese klassische 3- Wege- Kiste ganz gut tat, aber doch etliche Probleme hatte (Energieverhalten...), habe ich das Konzept natürlich überdacht. Vor ca. 15 Jahren habe ich mich dann entschieden auf 4 Wege zu setzen und auf eine vollaktive Kiste. Nicht so leicht, denn damals gab es kein Hypex, MiniDSP und keine Chinakracher- Amps (und damit meine ich garkeine, es wurde nichts gehandelt, schon gar nicht über Ihbäih). Oh Beringer gabs schon in der Ur - Ur- Form. Letztlich konnte ich an ein (damals wirklich sehr fortschrittliches) 4- Wege- DSP Modul kommen.

Eine erste 4- Wege- Kiste habe ich mit Moreltreibern aufgebaut. Kilometerhoch, toller Hotchton (MDT33) und alle anderen Treiber aus der damaligen Morel Neolyn Serie (Neodymantriebe). Bilder sind alle wech, schade, war ein geiler LS. Sub ganz oben (10'') D'appo Mitteltöner (5'') HT- Kalotte, und darunter noch 3 6.5'' TT's. Viel mit dem DSP gespielt und gemesse und wieder gespielt... eine schöne Zeit. Aber der Weg war noch nicht zuende. Das war noch nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Ob es die schmeichlerischen Polyplopp- Membranen der Morelis waren oder der englische HT, ich weiss nicht. Ich war noch nicht angekommen.

Also gabs dann 2007 den Startschuß das ganze nochmal anders und neu anzupacken. Die Suche ging weiter. Chassis sammeln, probieren und so weiter. Testaufbauten... das kenne wir ja alle. vor ca. 8 Jahren entstand dann eine Ur. Version, die dann so aussah...

[Bild: picture.php?albumid=1729&pictureid=30638]

Eine recht dicke Waschmaschine, die aber trotzdem noch einigermaßen "paßt". Die TT'S (2*10'' pro Seite) im Modulen unten, ganz nach der ursprünglichen Idee. Das MHT- Modul darüber mit zwei 6.5'', die einen 5'' flankieren und eine 25mm- Kalotte. Ich bin bei dem alten Modul geblieben, obwohl bereits damals leistungsstärkere DSP's herausgekommen sind. Aber IIR und 24db/okt haben mir gelangt. Energieverhalten passte, Klang war endlich da wo es sein soll.

Nach ein paar Jahren Pause kam dann ein kleiner Ausflug in den Heimkinobereich. Herr der Ringe und Co wollte ein wenig mehr Baß. Also wurde die nächste Ausbaustufe gezündet... verdopplung der TT's sozusagen.

[Bild: picture.php?albumid=1729&pictureid=30639]

Ich blieb bei den klassischen bipolaren Amps, obwohl die Class- D- bereits am Horizont auftauchten und sich große Fortschritte andeuteten (Effizienz, Leistung usw). Die MHT- Einheit hielt ich eigentlich für kaum verbesserungsfähig. Ich war zu 99% angekommen.

[Bild: picture.php?albumid=1729&pictureid=30640]

Nachdem aber durch familiäre Umwälzungen vor einiger Zeit mehr "Zeit" hatte, kamen wieder die blöden Ideen. "Man könnte doch..." oder "Ist da noch was zu holen" ergo kamen ein paar Updates... betreffend Chassis und Elektronik.

[Bild: picture.php?albumid=1729&pictureid=30641]

MT neu, MTT's (6,5'') neu und die TT's bekamen Class- D (Pascal) Endis. Zu guter letzt das Dirac, dass ich schon ein bisschen herumliegen hatte und immer wieder an/ abgeklemmt habe dann doch wieder reingenommen und das Ganze wieder ge"FIRT" (wobei derzeit - seit gestern- ists wieder ungefirt, irgendwie tut sich da nicht viel)

[Bild: picture.php?albumid=1729&pictureid=30642]

[Bild: picture.php?albumid=582&pictureid=30643]

Überraschenderweise stellte sich nach den "Updates", also den vermeintlichen kleinen Hardware- Änderungen, nun ein hundertprozentiges Gefühl des "Angekommen seins" ein. Jetzt wird nur noch Musik gehört. Smile Ich kann nur empfehlen diesem Zustand entgegenzufiebern, denn es macht einen saumäßigen Spass. Die Chassis werden so gar nicht mit Bling- Blong beschickt, sondern müssen sich mit Life- konzerten und Wacken- mitschnitten plagen. Die würden sicher gerne Peter Af Ugglas oder wie der nochmal heisst spielen, müssen aber "leider" mit Black Sabbath Vorlieb nehmen, wobei ein Clapton oder Sting auch mal laufen darf.

Ein schöner Zustand wenn man steinalte Alben durchhört, Alben die im CD- Ständer verschimmelt sind (oder MP3s/ FLACs die auf der Festplatte quasi verrostet sind). Da erinnert man sich doch daran, dass das eigentliche Ziel dann doch irgendwie das Musikhören war. Das Projekt ist nu fertig, Schluß, nu wird nix mehr dran gemacht. Auf zu neuen Ufern..

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  Rayleigh Dämpfungswerte von Blei, Beton und MDF?
Geschrieben von: EMP - 17.05.2017, 20:06 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (1)

Hallo,

hat einer von euch zu oben genannten Materialien die Rayleigh Dämpfungswerte (Anhaltswerte wären schon super)?

VG Michi

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  Tool zur dynamischen Dekompression von Audiodateien?
Geschrieben von: mtthsmyr - 17.05.2017, 13:24 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (21)

Gibt es ein (bevorzugt frei verfügbares Programm), was in der Lage ist stark dynamikkomprimierte Audiodateien zu rekonstruieren?
Edit: das Stichwort "dynamikkomprimiert" war falsch. Was ich gesucht habe, war ein Programm welches Sampleinformation rekonstruiert, die durch hartes Clipping verloren gegangen sind. Mittlerweile habe ich eine Lösung gefunden, siehe Post #13.

Lyngdorf hat so etwas z.B. in ihren CD-Playern implementiert. Nennt sich dort ICC:
http://www.lyngdorf.com/products/electronics/cd-2

Das klingt für mich sinnvoll. Wenn ich mir neuere Titel, die mir schlecht aufgenommen erscheinen, in Goldwave anschaue, haben die genau solche Clipping-Plateaus. Die gut klingenden nicht.Rolleyes

Dass die verlorenen Informationen nicht exakt wieder hergestellt werden können, ist klar. Aber diese Clippingbereiche sollte man doch irgendwie vermeiden können, oder?

VG,
Matthias

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  Frage in die Signaltheoretiker - Audiosignal vollständig diskretisieren
Geschrieben von: Spatz - 16.05.2017, 21:35 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (2)

Moin allerseits,

gleich vorneweg: Ich weiss, dass meine folgenden Überlegungen auf jeden Fall beideuten, dass das Signal verlustbehaftet sind, und dass sie vermutlich wenig mit Hifi-Wiedergabe zu tun haben. Dennoch würde mich interessieren, was wäre wenn...
Ich bin auch in den Feinheiten der berührten Gebiete (Elektrotechnik, Signaltechnik, Psychoakustik) nicht übermäßig bewandert, deswegen freue ich mich über Input von Menschen, die da schlauer sind...

Es geht im folgendes: Meines Wissens nach ist ein digitales Audiosignal (Waveform) zeitdiskret (durch die Abtastrate in Hz) und pegeldiskret (durch die Auflösung in Bit). Das Signal ist aber nicht frequenzdiskret, Shannon und Nyquist sagen zwar, dass die maximale obere Frequenz der Hälfte der Abtastrate entspricht, aber darunter kann das Signal theoretisch jede beliebige Frequenz haben.

(Unter "diskret" verstehe ich, dass ein bestimmtes Merkmal nur bestimmte Werte annehmen kann.)

Was würde nun passieren, wenn man das Signal in ein vollständig diskretes Signal umwandeln würde?

Man könnte das ganze so realisieren:
Man schickt das Signal durch eine Vielzahl von Bandpassfiltern mit sehr höher Güte (also sehr schmal), ich denke da an ca. 100 Frequenzen pro Oktave.
Die Pegelwerte der einzelnen Frequenzbänder liest man mit einer bestimmten Frequenz aus, also z. B. 1000 mal pro Sekunde.
Diese Daten schreibt man in eine Tabelle (Frequenz, Pegel, Zeitpunkt).

Ungefähr so:

Code:
[U] | f1 | f2 | f3 | f4 t1 | 42 | 65 | 74 | 17 t2 | 47 | 62 | 34 | 16 t3 | 44 | 69 | 01 | 17[/U]
Um das Signal anschließend wiederzugeben, nimmt man für jede Frequenz einen Sinusgenerator, der sein Signal mit der Frequenz f zum Zeitpunkt t mit dem Pegel x wiedergibt.

Aber warum nun das ganze?

Indem das Signal in allen Merkmalen diskret vorliegt, ließe es sich deutlich leichter bearbeiten:
Man will ein Delay in bestimmten Frequenzbereichen? Man verschiebt einfach diese Spalten der Tabellen nach unten.
Man will bestimmte Frequenzen leiser machen? Man subtrahiert einfach den gewünschten Wert von den Pegelwerten.
Man will die Tonhöhe verändern? Man verschiebt einfach die Zeilen nach rechts/links.
Auf gut deutsch: Man könnte all das tun, was FIR-Filter auch können, aber mit deutlich weniger Rechenaufwand. Das Signal wäre in einer volldiskreten Form im Grunde beliebig modifizierbar.

Natürlich hat das so erzeugte Signal nichts mehr mit dem ursprünglichen Signal zu tun, aber zum Glück sind unsere Ohren ja nicht unendlich genau. Aus diesem Grund vermute ich, dass sich ein so umgewandeltes (und sonst noch nicht modifiziertes) Signal zumindest gleich anhören sollte, wenn man die Anzahl der Frequenzen, die Abtastrate der Pegelwerte, und die Pegelwerte selbst ausreichend fein festlegt. Wäre natürlich die Frage, welcher Wert wie genau sein muss, hier gilt es dann, einen Kompromiss zwischen Qualität und Dateigröße zu finden.

Was meint ihr, ist das ein interessanter Ansatz, und wie müsste die Umwandlung aussehen, damit man keinen oder nur noch einen sehr geringen Unterschied hört?

MfG,

Spatz

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  Vorstellung
Geschrieben von: huxley - 16.05.2017, 19:55 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hallo, mein Name ist Sergey, ich bin 66 Jahre alt. Vor ein paar Jahren kaufte ich ein Philips BP 12202. Probyval unterschiedliches akustisches Design für sie, aber nicht so fand meinen Sound zu entsprechen. Ich hoffe, dass mit Hilfe von Mitgliedern des Forums ich diese Aufgabe zu entscheiden.
Grüße an alle, ich bin froh, mit Ihnen zu sein.
Mit freundlichen Grüßen, Sergei.
Sorry für mein schlechtes Deutsch.

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