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  Interessanter Knopf für Selbstbauten
Geschrieben von: Olaf_HH - 23.07.2024, 22:45 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (7)

Hi
bin ich grad drüber gestolpert
dieser Kaffee Stampfer besteht aus mehreren Teilen und ist bestimmt Interessant als Lautstärke Regler oder Eingangswahlumschalter bei Selbstbauten.
Hab mir mal einen zum testen Bestellt.
Durchmesser ist 57mm

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  Kaufberatung 3 Zoll Breitbänder, der in ca. 3 - 4 Litern auch ein bisschen Bass kann
Geschrieben von: Malik - 23.07.2024, 07:33 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (45)

Moin!
Wie schon im Threadtitel erwähnt, suche ich einen 3 Zoll Breitbänder mit ganz ordentlichen
Bassfähigkeiten in etwa 3 - 4 Litern für ein einfaches, günstiges Küchenradio.
Angetrieben wird das ganze mit einem Wondom 2x30 Watt DSP board.
Der Markt ist für mich unüberschaubar groß und ich habe von Breitbändern
eher wenig Ahnung.
Ich selbst hab schon gestöbert und den Dayton DSA90-8 herausgefischt.
https://loudspeakerdatabase.com/Dayton/DSA90-8
Er war von allen Kandidaten der mit der geringsten Resonanzfrequenz.
WinISD gab bei einem Volumen von etwa 3,5 Litern in Verbindung mit einem BR Rohr von 29mm
Durchmesser und 123 mm Länge (ungekürztes BR30-HP) eine f3 von etwa 60Hz an.
Keine Ahnung, ob der Dayton das hubmäßig lange mitmacht.
Vielleicht kennt ihr noch bessere Kandidaten? Vielleicht wäre auch eine Variante mit Passivradiator
besser geeignet, da bin ich für alles offen. Bei solch kleinen Projekten kann man ruhig experimentieren.

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  Alternative für Monacor DSM-26LAN ?
Geschrieben von: sth - 22.07.2024, 17:55 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (8)

Moin!

Mein DSP von Monacor macht Probleme!
Ob er zu reparieren ist steht in den Strenen.

Wenn nicht, dann benötige ich eine Alternative.

Anforderungen, die mir spontan einfallen:
- Frequenzweiche für den Bass
- div. Filtertypen
- EQ
- Phase
- Rechnergestütztes Menü

Hat jemand eine Idee diesbezüglich?

Das Gerät selbst wird ja nicht mehr von Monacor, noch von IMG StageLine vertrieben.
Gefunden habe ich Vergleichbares nur bei Thomann unter der Eigenmarke 'the t.racks', dort DSP 204 und weitere.
Der 204er würde mir Ein- und Ausgangsseitig schon reichen, mehr als 4 Ausgänge brauche ich eh nicht.
Preislich käme er mir auch sehr entgegen!
Oder doch der Behringer DCX2496 Ultra-Drive Pro?
Hätte auch nichts dagegen, ohne Display und lediglich übern Rechner zu steuern.

Aber vllt. gibt es auch weitere Gerätealternativen, oder ganz andere Lösungen, die ich nicht auf dem Schirm habe?

Immer her damit!

Danke und Gruß Stephan

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  Monacor DSM-26LAN Problem
Geschrieben von: sth - 22.07.2024, 17:35 - Forum: Bausätze - Antworten (4)

Hallo,
ich hatte bis zum vergangenen Wochenende den oben genannten DSP im Einsatz.
Lediglich 2 Kanal und nur für die beiden Bässe bis so ca. 150Hz. HT und MT passiv beschaltet und bereits in der Vorstufe abgeknebelt.
Bässe und HT/MT aktiv betrieben.

Ich versuchs mal zu beschreiben:



Im kaltem Zustand schaltet das Gerät nicht durch und das Display flackert rhythmisch.

Wir haben nun herausgefunden, das, wenn man das Gerät von oben eine kurze Zeit erwärmt (Föhn oder Kirschkernkissen - kein Witz)

schaltet das Gerät hörbar klickend durch. Im weiteren Dauerbetrieb dann auch ohne Probleme!


Funktioniert hats ja eigentlich, aber geärgert hat es mich doch!




Mein Sohn und ich haben uns deshalb der Sache angenommen und das Gerät genauer durchgesehen.


Erst mal auf das NT getippt.


Also neues NT (absolut Baugleich!) bestellt und am WE eingebaut (symm. +/-15V).


Problem bestand weiterhin ...



Weitere Untersuchung hat dann in Schritten ergeben, dass das Problem in der kleinen Zusatzplatine nach dem NT zu finden ist.
Dort wird einerseits die Versorgung zu der Relaisplatine und zur Hauptplatine geregelt, andererseits auch die Versorgung für den Prozessor.


[ATTACH=CONFIG]74963[/ATTACH]






Daraufhin ausgebaut und selektiv, vorsichtig mit Wärme behandelt.

Nach jeder "Wärmebehandlung" schaltete das Gerät durch und lief dann auch ohne Probleme.



Die Gegenprobe mit Kältespray ergab dann ebenfalls, dass der Fehler genau bei den bezeichneten Bauteilen zu finden ist.

(Grob hatten wir ja bereits den Bereich ausfindig gemacht)




Die Reparatur, oder der Nachbau wäre für meinen Sohn (Master in Medizintechnik) nicht sehr problematisch, aber ohne Unterlagen (Schaltplan, Pinbelegung u.ä.) sehr aufwendig


Zumal in SMD für die Heimreparatur sehr kniffelig. Nachbau wäre auch möglich, aber leider nur mit Schaltplan.


[ATTACH=CONFIG]74964[/ATTACH]
(die schwarzen Knöppe sind werksseitig vorgesehene Abstandshalter - falls Fragen kommen ...Wink)

Erst'ma auf kalte Lötstelle getippt und nachgelötet.
Nun ja, mit dem Resultat, dass nix mehr funktioniert! Shit happens :mad::mad::mad:




Ich hatte aber in der vergangenen Woche bereits Monacor mit etwa dem gleichen Text angeschrieben und tatsächlich heute eine freundliche Antwort bekommen.
Leider nicht so positiv, wie ich es erhofft hatte.:

Platine ist beim vorliegenden Testerexemplar so nicht vorhanden, deshalb ist sie auch nicht als Ersatzteil gelistet, der Converter ist dort auf der Relaisplatine integriert (sieht aber vom Aufbau identisch aus)
Zudem gibt es vom Hersteller keine Schaltpläne oder Unterlagen.

Aber ein Bildchen ist mitgeschickt worden und die Typbezeichnung des Chips [FONT=&amp](AO) Z1050PI , mit dem Hinweis, erst einmal den auszutauschen.

Der verbaute Chip ist mit dem hier bei mir identisch, nur halt auf separater Platine.[/FONT]

Für mich eigentlich nicht so nachzuvollziehen, denn irgendwie müssen die auch reparieren.
Evtl. macht das aber auch der Hersteller?
Egal, war nur froh, überhaupt eine Antwort zu bekommen - dafür Daumen hoch :thumbup:


[TABLE="class: cf wS"]
[TR]
[TD="class: amq"][/TD]
[TD="class: amr"][/TD]
[/TR]
[/TABLE]




Nun, den Chip zu tauschen dürfte machbar sein, aber wenn noch was anderes Schaden genommen hat, dann sieht es übel aus!
Alles in SMD! Das kann ich ohne Lupe nicht mal sehen!!!


Meine Frage an die Auskenner:

Wie weiter vorgehen? (oder als Ersatzteilspender?)

Hat jemand eine Idee, oder bereits ähnliches Problem gehabt (und gelöst)


Für die Hilfestellung schon mal ein dickes Danke

Gruß Stephan



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  Sunaudio Purified 4
Geschrieben von: Darakon - 21.07.2024, 20:13 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (20)

Hallo,

bin mal wieder über den Lautsprecher von Sunaudio gestolpert.

https://sunaudio.com/products/purified-4...7255505242
https://sunaudio.com/pages/measurements-...sma-t25a-6

Auch wenn ich kein Fan von Bliesma oder Purifi bin, finde ich diesen Lautsprecher bemerkenswert:

  • Ausgefallenes, modernes, zweckmäßiges Design (mir gefällt's)
  • Perfekte Messungen (außer Wirkungsgrad und Tiefgang)
  • Gemessen von Dausend Acoustics
  • Gebaut in den Niederlanden, dafür recht fairer Preis
  • Eigene DSP-Aktivierung - was für mich der einzige schlüssige Schritt für Hi-End-Lautsprecher ist.
Was denkt ihr dazu?
Hat den eventuell schon jemand hören können?

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  Leistungsfähiger Center Lautsprecher
Geschrieben von: ansch - 21.07.2024, 11:34 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (43)

Hallo zusammen,

an anderer Stelle hatte ich erwähnt, dass ich aktuell an einem leistungsfähigen Center Lautsprecher arbeite.
Hier möchte ich den vorstellen und dabei ausgehend vom Zweck und dem Anforderungsprofil, der Konzeptableitung, den Bau darstellen und irgendwann hoffentlich die Ergebnisse zeigen.

Dabei würden mich natürlich auch Meinungen und Antworten auf evtl. Fragen interessieren.

Ich werde das in mehrere Teile aufteilen, damit hoffentlich etwas Übersichtlichkeit gewahrt bleibt.

Fangen wir an mit dem Warum:
Eigentlich soll im unten gezeigten Bild der Center weg, unter die Decke:
[ATTACH=CONFIG]74962[/ATTACH]

Ziel:
- Leistungsfähiger Center,
- der sich in bestehendes Setup mit leistungsfähigem Haupsystem im Heimkino integrieren lässt.
- Auslegung auf neutrale, verzerrungsarme Wiedergabe mit kontrollierter Abstrahlung
- Zwei Kanäle an einer Dynacord SL1800 und zwei Controllerkanäle vom Linea Research ASC48FIR stehen zur Verfügung
- Programmmaterial: 'normale' Kinofilme und Konzertaufnahmen
- Letztere sollen mit Originaldynamik wiedergegeben werden können
- Zu ersetztender existierender Center: 10"/1" passiv (B&C 10 HPL64 & BMS4550 an 18S 1080)
- steht im Weg und ungünstig wegen 'blockierter' Abstrahlung
- Ansonsten hinsichtlich Leistungsfähigkeit und Klang hinreichend.
- Neuer Center soll über die Leinwand, flach unter die Decke
- Hörabstand 4 m

Hintergrund Hauptsystem:
- 8"/1" Hörner für Mittel-/Hochton ab 180 Hz aktiv mit LIR-Filtern
- 4x2x12" Basshörner im Bass bis 180 Hz aktiv mit LIR

Abgeleitete Anforderungen
- Frequenzgang: MUSS: 180 Hz - 10 kHz; SOLLTE: 100 Hz - 20 kHz
- Abstrahlung hor MUSS: min. 80° ab 1 Khz mit Abweichung min/max +/-30°, SOLLTE: min 80° ab 500 Hz mit Abweichung min/max +/-15°
- Abstrahlung vert: > 35° ab 1kHz...(s.o für Bedg.)
- Gruppenlaufzeit: MUSS Leckschat-Kriterium indoor, SOLLTE: Leckschat-Kriterium Outdoor
- max SPL: MUSS: >120 dB@1m im gesamten Frequenzbereich; SOLLTE: >125 dB@1m im gesamten Frequenzbereich
- THD: MUSS: K2 < 3% @ 120dB @ 1m; K3 < 1% @ 120 dB @ 1m für 200Hz<f<4kHZ & K2 < 10% @ 120dB @ 1m; K3 < 3% @ 120 dB @ 1m für 100Hz<f<200 && 4kHz<f<20kHz
- Abmessungen: Höhe, MUSS < 400 mm; SOLLTE < 350 mm, Tiefe, MUSS < 500 mm, SOLLTE < 350 mm
- Elektr.: Muss mit zwei Endstufenkanälen auskommen
- mech. Aufbau MUSS vorgesehene Installation unterstützen.

Zur Ableitung der Pegelanforderungen gibt es zwei Ansätze:
- Film, nominaler mittlerer Pegel 85dB, Headroom +20 dB => SPLmax@1m 105 dB + 12dB für den Hörbastand => 117 dB
- Konzert: max LAeq,0,5h = 99 dBA am Hörort zzgl. Dynamik (20...30 dB) => >120 dB@4m (Anmerkung: das ist dann schon sportlich...)

Am Ende soll das einfach ausreichend sein, wenn es einen überkommt. D.h. nicht, dass das permanent am Limit läuft. Ich möchte eigentlich nur genügend Headroom...

Im nächsten Teil kommen Überlegungen zu den Ansätzen und das letztlich abgeleitete Konzept.

Viele Grüße
André

Edit: Anforderungsprofil ergänzt
Edit 2: Korrektur Pegel für Film



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  Gehäusebau bei USHER
Geschrieben von: Olaf_HH - 19.07.2024, 22:11 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (8)

https://youtu.be/SSeuk4gHh8Q?si=SDdohBvA9NZpkg07

Sehr Interessant mal zu sehen die Professionelle Gehäuse hergestellt werden, und was dabei an Maschinen und an Handarbeit ist

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  Potentes Doppel 8" PA-Top - Wahl der Hochtontreiber+Horn-Kombi
Geschrieben von: MK_Sounds - 17.07.2024, 21:19 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (9)

Hallo zusammen,

bin gerade dabei, ein potentes aber kompaktes PA-Top in Doppelbestückung mit 8" TMTs zu konzeptionieren
Bei der Auslegung als reines Top über Bässen finde ich die Konfiguration mit zwei 8ern interessant, weil der Kennschalldruck in der Größenordnung von gut 100 dB/W/m beachtlich ist. Ungefähr die Membranfläche wie ein 12"er, aber mehr Kennschalldruck und charmanterer Footprint (eher schmal und hoch, ist sicherlich aber Geschmackssache).
Was mich hauptsächlich dazu bewogen hat, das zu testen, ist der Hintergrund, dass die professionellen Anbieter gerne mal irgend eine Hornkombi in ihre Kisten schrauben, um dann das Abstrahlverhalten des HT-Horn für die ganze Box anzugeben. Wenn man sich dann die Winkel-Messungen oder Sonogramm anschaut (sofern man die überhaupt bekommt), dann trifft das vllt im Hochton zu, unterhalb der Trennfrequenz entwickelt die Box hinsichtlich der Abstrahlung aber ein deutliches Eigenleben. Um nicht direkt zu sagen, das Abstrahlverhalten hat oftmals einen recht massiven Sprung.

Da liegt die Überlegung nahe, die Doppelbestückung als pseudo D'Appo aufzubauen, um im Idealfall zumindest das vertikale Abstrahlverhalten von ca. 40-50 Grad wenigstens bis in den Grundton zu halten.
Klar handelt man sich damit wieder andere Probleme ein.
Auf einen Versuch möchte ich es gerne trotzdem ankommen lassen. Bin kein gewerblicher Veranstaltungstechniker, habe also auch keinen Druck dahinter. Man könnte sagen, der Weg ist teilweise auch das Ziel Smile
Ich will mir privat ein schönes System aufbauen, dass vermutlich auch mal im Verein zum Einsatz kommt. Bin kein Anfänger bei der LS-Entwicklung und habe auch die notwendigen Ressourcen (inkl. RAR) zur Verfügung, da stellt man einen gewissen Anspruch an sein Werk.

Als TMT werde ich mir als ersten Kandidat zwei Eighteensound 8NTLW2000 für einen Prototyp kommen lassen.
Das simuliert sich anhand der Hersteller-TSP mit zwei Chassis bereits in 20 l BR getunt auf 100 Hz schon brauchbar.
Grundsätzlich soll es ein Direktstrahler werden, werde die TMTs auf jeden Fall versuchen in einer Linie mit dem Kompressionstreiber zu verbauen. Die SEOs sollten in einer Ebene liegen. Das wird die passive Beweichung in jedem Fall deutlich verbessern.
Die TMTs werden angewinkelt teilweise hinter das HT-Horn rutschen (z.B. wie bei der Seeburg A3 oder K20) und auch etwas vertieft im Gehäuse sitzen. Ich will es nicht Horn-Hybrid nennen, aber dann ergibt sich eine zusätzliche Ladung unbekannten Ausmaßes (ala kommerzielle Produkte wie hd HLS16/20/24).

Zwei hauptsächliche Fragestellungen bin ich gerade dabei zu klären:
1.)
Da die beiden 8er in Richtung 130 dB (breitbandig!) max. Schalldruck gehen, ist die Wahl der Hochton-Horn-Kombi mit entscheidend, wie sich die Kombi unter ordentlich Gas verhält.
Die üblichen verdächtigen mit 1" Exit und 1,75" Schwingspule wären der BMS 4550 oder die Neodym-Variante BMS 4552.
Neodym würde mir hinsichtlich dem Gewicht natürlich besser gefallen, ist aber teurer.
Wie schätzt ihr das ein, kommt ein Treiber mit 1,75" Schwingspule mit den beiden recht potenten TMTs mit oder müsste man auf ein größeres Kaliber gehen?

2.)
Die Zielbreite sollte sich nachher in der Größenordnung von rund 250-280 mm bewegen. Da wird es schon schwierig, Hörner zu finden, die brauchbar tief laden.
Ideal wäre es natürlich, sich an den Footprint z.B. der Seeburg A3 anzulehnen, dann könnte man sogar den Flugbügel mit Stativadapter übernehmen und müsste im Gehäuse keinen Stativflansch unterbringen.
Rein theoretisch, welche Trennfrequenz sollte man bei einem solchen pseudo D'Appo Aufbau anstreben?
Einerseits können die beiden TMTs sehr laut, bauen als 8" Chassis aber natürlich nicht so breit. Ein Horn, was in Richtung 300 mm Breite geht, kommt nicht in Frage.
Habe mir schon zahlreiche Kandidaten angeschaut, die Frage ist aber, welches Abstrahlverhalten in der Vertikalen am meisten Sinn macht. Nachdem die meisten Locations eher lang als breit sind, wäre denke ich z.B. 90 x 50-60 Grad ein guter Kompromiss. Was meint ihr?

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  Surround Sound fürs Wohnzimmer?
Geschrieben von: wus - 16.07.2024, 17:17 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (5)

Einige von euch erinnern sich ja vielleicht noch an meinen Linearray mit Mini-Breitbänder Thread. Sinn und Zweck der Aktion war es unauffällige Stereolautsprecher links und rechts der Beamer-Leinwand aufzustellen, so dass die Video-Ton wiedergeben können. Ausgerichtet sind Leinwand + Lautsprecher auf die gegenüber liegende Couch.

[ATTACH=CONFIG]74912[/ATTACH]

[ATTACH=CONFIG]74911[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]74913[/ATTACH]

"In echt" ist der Beamer aber nur selten in Aktion, und wir sitzen auch gar nicht so oft auf der Couch. Dagegen wird in diesem Zimmer öfter mal mit Freunden gegessen oder auch einfach Wäsche gebügelt. Wenn ihr euch den Plan anseht: dort sieht man den Tisch, gebügelt wird so ca. an Position P10 oder P6. Da ist man dann vom linken der beiden Linearrays (in der Zeichnung L2) rund doppelt so weit entfernt wie vom rechten, an der Position P11 hinterm Tisch noch weiter.

Da is nix mit Stereo!

Das Linearray entpuppte sich auch als ziemlich leistungshungrig. Ich betreibe es an einer älteren Technics Endstufe mit 2 x ca. 70W. Wenn ich voll aufdrehe schlagen die VU-Meter schon in dieser Größenordnung aus, ohne dass es aber schon richtig laut wird. Als Party-Lautsprecher eignet sich das Gespann aus den Linearrays mit den zugeschalteten (Sub-*) Woofern (das sind die beiden Spiegelsäulen im Foto) somit überhaupt nicht.

Einer der Gründe warum ich die Linearrays gebaut habe war ja dass die Lautstärke mit zunehmender Entfernung nicht quadratisch abnimmt (doppelte Entfernung = 1/4 des Schalldrucks), sondern nur linear (doppelte Entfernung = 1/2 Schalldruck). Das funktioniert auch, aber der Stereoeindruck entsteht eben nicht nur aufgrund der Schalldrücke der beiden Lautsprecher. Die Laufzeitunterschiede bei grob asymmetrischer Hörposition sorgen mit dafür dass man dann trotzdem nur den näheren Lautsprecher hört. Man muss die Balance schon ziemlich extrem verstellen wenn man beide LS bewusst hören will. Und selbst wenn: das Stereo-Dreieck hat an diesen Positionen eine sehr kleine Basis.

Wie schaffe ich dass man im ganzen Raum Stereo hören kann, zumindest so ziemlich? Wieviele LS soll ich aufstellen? Braucht's dazu ein Surround-System?

* ich schreibe das "Sub"- in Klammern weil diese Woofer anders als bei wirklichen Subwoofern nicht bei oder unter 100Hz getrennt werden sondern weitaus höher - das Linearray hat bei Frequenzen unter 400Hz starke Verzerrungen.



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  2-Wege Lautsprecher als Aktivbox: Nada, DXT-Mon, Duo-DXT oder ähnlich?
Geschrieben von: Daniel_P - 11.07.2024, 23:46 - Forum: Bausätze - Antworten (34)

Guten Abend,

Ich würde demnächst gerne daheim wieder gut Musik hören können.
Daher würde ich gerne fürs Wohnzimmer ca. 14 m2 ein Paar 2-Wege Lautsprecher bauen.
Ich habe vor Jahren, bevor (bevor ich Kinder hatte) mal einen Lautsprecher zusammen mit Usern aus dem Aktiven-Hören Forum entwickelt, allerdings fehlt mir inzwischen die Zeit, um von Null anzufangen.
Kalibriertes Messmikrofon und Messsoftware (FuzzMeasure auf Mac) ist aber noch vorhanden.

Aus dem früheren Projekt würde ich gerne die Endstufen übernehmen und auch die DSP-Einheit (Programmierbar über SigmaStudio), daher würde es auf einen Aktivlautsprecher hinauslaufen.

Es soll eine möglichst hochwertige, langzeittaugliche Lösung sein, ich mag da keine halben Sachen mehr machen.

Vor Jahren war ich bereits auf den Baubericht der Nada gestoßen, finde diese nach wie vor interessant, allerdings bekomme ich leider nirgends eine Info, ob die Box in so einem kleinen Raum überhaupt gut funktioniert.
Hier wäre auch noch die Überlegung, die Box evtl. mit dem neuen Ringradiator zu modifizieren, dieser soll ein guter Ersatz für die Berylliumkalotte sein…

Die DXT-Mon finde ich gut dokumentiert, hier wäre auch noch die Frage ob es die kleine DXT-Mon oder die größere DXT-Mon182 sein sollten.

Die Duo-DXT finde ich auch ganz interessant, da sie von der Chassis Bestückung ein bisschen Richtung Grimm Ls1 geht.

Spielen diese Boxen auf einem ähnlichen Level? Oder ist die Nada hier eine Liga höher anzusiedeln?

Hat jemand Erfahrungen mit der Aktivierung dieser Lautsprecher?

Kann jemand etwas zur Raumgröße für die Nada beitragen?

Gäbe es evtl noch einen anderen Bausatz (2-Wege, geschlossen oder passivmembran) der zu empfehlen wäre?

Vielen Dank und viele Grüße

Daniel

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