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  Simulation Lautsprecher mit Beyma TPL-150H und zwei 6" Tiefmitteltönern
Geschrieben von: Leif - 16.02.2016, 19:51 - Forum: Ich hab´ da mal ´ne Antwort! - Antworten (30)

Hallo!

- Motivation -

Seit längeren halte ich den Beyma AMT mit Horn TPL-150H für einen interessanten Hochtöner.
Aufgrund der hohen vertikalen Abmessung muss man den Treiber allerdings recht tief trennen,
um eine gute Directivity zu erhalten.
Zudem ist zu erwarten, dass die vertikale Bündelung in den Höhen wegen der grossen vertikalen
Treiberabmessung sehr stark ist.
Um das genauer zu untersuchen, habe ich den Treiber mit passenden Tieftönern mal simuliert.


- Vorgehen -

Als Tieftöner habe ich zwei 6" Tiefmitteltöner genommen. Diese kommen näher zusammen als grössere
Treiber und haben daher erst bei höheren Frequenzen Probleme mit den Nebenkeulen.
Des Weiteren sollten zwei 6" PA Tiefmitteltöner pegeltechnisch gut zu dem AMT passen.

Um den AMT und das Horn im CAD zu erstellen, habe ich mir die technischen Zeichnungen angeschaut.
Einige Abmessungen musste ich schätzen, das dürfte aber recht genau sein, da ich andere Abmessungen
auf den Zeichnungen als Massstab hatte.
Bei dem vertikalen Verlauf des Horns habe ich eine Gerade genommen, die in einen Radius übergeht.
Für den horizontalen Verlauf habe ich eine leichte Krümmung angenommen, die aus Erfahrung gut
funktionieren dürfte.

Auf Grund dessen erhebt die Simulation auch keinen Anspruch auf absolute Genauigkeit. Sie zeigt
aber mögliche Probleme und dürfte genau genug sein, um ein solches Konzept zu beurteilen.

Die Simulation wurde mit den folgenden Parametern durchgeführt:

- Schallwand 610 x 280 x 350 mm
- Kantenradius 15mm
- Abstand der Tieftönerzentren 405mm
- Trennung bei 1000Hz mit 24dB LR akustisch
- die Tieftöner wurden für eine optimale Addition entsprechend verzögert
- die 6" Woofer wurden handelsüblichen Treiber nachempfunden


- Ergebnisse -

Horizontal geling ein gleichmässiges Abstrahlverhalten mit einer Strahlbreite von 90°.
Das Datenblatt vom Beyma gibt im Bereich 2 bis 8K einen Winkel von 85 bis 90° an. Allerdings hat die
Schallwand im unteren Bereich noch einen Einfluss auf die Bündelung. Diese ist für den Beyma Messung
nicht genannt.

Vertikal ist die Abstrahlung wie erwartet. Die Strahlbreite im Übergang bei 1000Hz passt gut zusammen.
Zwischen 600 und 900Hz sieht man die Nebenkeulen der Tieftöner, die aber wegen der Trennung schon leicht
abgeschwächt sind.
Zu hohen Frequenzen setzt dann eine sehr starke Bündelung ein.


- Fazit -

Die Ergebnisse würde ich insgesamt mit gut bezeichnen, unter den Gesichtspunkt eines Hifi Lautsprechers.
Im unteren Frequenzbereich stören die Nebenkeulen, welche man durch eine flachere oder tiefere Trennung
reduzieren könnte. Hier müsste man allerdings schauen, ob dies der Hochtöner verkraftet.
Möglich wären natürlich auch kleinere Tieftöner oder eine kleineres Horn.
Im oberen Bereich schrenkt die starke vertikale Bündelung den Bewegungsbereich ein. Nimmt man einen Pegelverlust
von 2dB gegenüber den Achsfrequenzgang in Kauf, so kann man sich bei 10000Hz etwa +/- 21cm bewegen.
Vielleicht mag ja hierzu mal ein Besitzer dieses Hochtöners etwas sagen.
Die zunehmende vertikale Bündelung dürfte am Hörplatz einen fallenden Frequenzgang erzeugen, was weniger neutral
aber vermutlich sehr angenehm klingen dürfte.



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  Phasenverschiebungen in EqualizerAPO/IIR-Filtern
Geschrieben von: newmir - 16.02.2016, 19:25 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (31)

Irgendwie bin ich in letzter Zeit öfter drüber gestolpert ..... wie ist das eigentlich mit den Phasenverschiebunngen in EqualizerAPO und ähnlichen DSPs, die "nur" IIR Filter können. Am besten mal wirklich ausprobieren und messen dachte ich mir.

Wie misst man das? Mit einem LOOPBACK Kabel an der Soundkarte Eingang und Ausgang verbinden und mit ARTA eine Zweikanalmessung machen. Der Trick ist dann, das man die DSP Filter nur auf einem Kanal einsetzt. Der andere Kanal wird einfach durchgereicht als Referenz für die Phase.

Ergebniss:
[Bild: picture.php?albumid=1427&pictureid=25840]

======== Equalizer APO Konfiguration =========
Copy: L=0 R=0 C=0 SUB=0 RL=0 RR=0 SL=L SR=R
Channel: SR

# Ein Peak
Filter: ON PK Fc 1000 Hz Gain 20 dB Q 10

# Ein Hochpass
Filter: ON HPQ Fc 100 Hz Q 0.7071

Grasso schrieb:Zum Beispiel ist bei Linkwitz-Riley vierter Ordnung fr1=fr2 und Q1=Q2=0,7
#Und dank Grasso :ok::danke:weiss ich jetzt auch, dass das hier ein LR vierter Ordnung ist Big Grin.
Also um genau zu sein, ein Hochpass und ein Tiefpass. Man sieht auch schön, dass sich die beiden trotz Phasenverschiebung perfekt wieder zusammenaddieren

Copy: RR=SR
Filter: ON LPQ Fc 5000 Hz Q 0.7071
Filter: ON LPQ Fc 5000 Hz Q 0.7071
Channel: RR
Filter: ON HPQ Fc 5000 Hz Q 0.7071
Filter: ON HPQ Fc 5000 Hz Q 0.7071
Copy: SR=RR+SR

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  Neuankömmling
Geschrieben von: mikre - 16.02.2016, 14:08 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (2)

Hallo zusammen,
ich will jetzt gerade anfangen, mir meine ersten Lautsprecherboxen selber zu bauen. Meine ersten Versuche werden dabei die Ice Box und auch die Quintet sein. Die notwendigen Einzelteile habe ich mir bereits bestellt und das Holz für die Ice Box liegt, fertig vom Baumarkt geschnitten, bereit. Ein bisschen Sorgen mache ich mir bei dem Zusammenbau der Frequenzweichen, denn so etwas habe ich in der Form noch nicht gemacht. Löten kann ich durchaus, also gehe ich davon aus, dass ich es hinbekommen werde.

Seit gut einem Jahr hat mich das Vinyl-Fieber wieder gepackt und ich habe mittlerweile 5 Dual-Plattenspieler (621, 2x 521 (einen als Ersatzteillager), 491 und 1235), die ich alle selber restauriert habe.

Natürlich höre ich auch CD's und Streams aber freue mich doch mehr an der guten alten Schallplatte.

Gruß

Michael

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  So, da bin ich.
Geschrieben von: Da Moare - 16.02.2016, 13:45 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Servus Gemeinde.
Lange hat es gedauert, bevor ich soweit war, mich zu registrieren. Lange lese ich nur mit staune. Nun will ich auch mal was dazu schreiben. :-)
Also, zu meiner Person. Die 50 habe ich schon überschritten, das Gehör ist wohl nicht mehr so wie früher, AAABER, Musik hören, HiFi-haltigen Lesestoff zu verschlingen hat mir schon mit 15 Spass gemacht und hat immer noch nicht aufgehört und das ist gut so.
Ich freue mich jetzt da zu sein und hoffe noch viel von euch Allen zu lernen.

Liebe Grüße

Ralf

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  Hochtöner durch besseren ersetzen
Geschrieben von: protto - 16.02.2016, 13:07 - Forum: Messen und Simulieren - Antworten (11)

Kann mir jemand weiterhelfen beim Finden eines passenden Hochtöners. Der Woofer und die Frequenzweiche stammen aus einer 'Audioengine A5'. Der Hochtöner existiert zwar auch noch, jedoch möchte ich ihn gerne durch einen besseren ersetzen, denn ich finde die Lautsprecher etwas zu basslastig.
Momentan weiß ich nicht mal wie viel Ohm der Hochtöner hat. Ich habe zwar ein 'Multimeter' mit dem ich den Widerstand messen kann, jedoch scheint das ja nicht der richtige Wert zu sein.
Könnte ich theoretisch, wenn die Impedanz des Hochtöners ermittelt ist, einfach einen ähnlichen, leicht größeren 1" Tweeter einbauen?
-> Das neue Gehäusevolumen soll gleich bleiben.)

Hier die Herstellerangaben von Audioengine:

Power output:
• 150W peak power total
• (50W RMS / 75W peak per channel),

Drivers:
• 5" Kevlar woofer
• 20mm silk dome tweeter

Signal-to-noise:
• >95dB (typical A-weighted)

THD:
• <0.05% at all power settings

Crosstalk:
• <50db

Frequency response:
• 50Hz-22kHz +/-1.5dB

Input impedance:
• 10K ohms unbalanced


Hier noch ein Foto der Frequenzweiche:
[Bild: 78301dea7f58cd4c3d9845840713512b.jpg]

Ich bin für jede Hilfe dankbar

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  Klirrmessung - Gaten ?
Geschrieben von: SNT - 16.02.2016, 08:54 - Forum: Arta - Antworten (10)

Hallo Jungs,

ich komme jetzt mal dazu meine erste Klirrmessung zu machen.

Allerdings bin ich mir nicht 100%ig sicher bezüglich des Messverfahrens. Nach ersten Überlegungen wäre es doch eigentlich praktisch, wenn ein durchgestepptes Sinussignal auch gegated werden könnte, um den 'Raumkliir' auszublenden und damit auch einen gößeren Messabstand und gleichzeig eine geringere Schalldruckbelastung des Mikrofons zu erzielen. Außerdem wäre eine Klirrmessung schön breitbandig, da in normalen Wohnräumen gegated theoretisch alles über ca 300Hz erfasst werden könnte. Wenn das Mik bis 20kHz kalibriert ist, dann kann man halt den K2 nur bis 10kHz Sinus messen, find ich jetzt erst mal nicht so kritisch.

Damit könnten z.B bei einem Meter Messabstand in einem normalen Wohnraum die Frequenzen größer als ca 300Hz erfasst und damit bei Sinusanregung auch alle erfoderlichen Oberwellen (Die den Klirr ausmachen). Man müsste nur sicherstellen, dass rund um den Lautsprecher und das Mik nichts da ist was reflektiert -also quasi nur Luft, dann trifft die Bodenrefelxion garantiert zuerst ein und damit könnte man das Gate einfach auf einen festgelegten Wert setzen ohne die die Cursor/Marker setzten zu müssen. Bei einem Wegunterschied (Direktschall / reflektiertem Schall) von einem Meter trifft die Reflexion nach etwa 3ms ein. Alle Frequenzinformationen größer 300Hz könnten nun im Gate analysiert werden, also auch die Oberwelllen und damit der Klirr

Für STEPS (ARTA) ist kein Gaten vorgesehen .... weiss jemand wieso nicht oder welchen Denkfehler ich da machen könnte? Mag sein, dass das ne blöde Frage ist, aber das war halt meine erste Überlegung und da frag ich mich wieso ich hier im unbequemen Nahfeld arbeiten muß, dass sowieso eine Herausforderung beim Messen höherer Frequenzen ist. Da muß ich dann jedes Chassis einzeln im Nahfeld messen... schöner wäre es doch wenn man gleich fast die gesamte Box klirrtechnisch erfassen könnte. Klar, vor der Entwiclung einer Box will man halt wissen wie die Chassis klirren und da macht man halt ne Nahfeldmessung bei jedem Chassis, aber wie siehst denn nach dem Einbau aus? Da wär es halt gut wenn man mit Messabstand arbeiten könnte....

Gruß von Sven

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  Audiovirus
Geschrieben von: protto - 15.02.2016, 22:50 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Auf die Anfrage bei 'Audiovirus' ob man mir gut aufeinander Abgestimmte Hoch- und Tieftöner sowie eine passende Frequenzweiche anbieten könne, bekam ich die Antwort von Claus Igel, dass das nicht so einfach wäre und ich solle doch mal hier im Forum anmelden um Fragen auf meine Antworten zu bekommen.
Wie man schon ahnen kann, bin ich Anfänger und plane meinen ersten Selbstbau. Ich würde mich um ein klein wenig Unterstützung freuen und teile gerne meine dazugewonnenen Erfahrungen.

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  Hallo :)
Geschrieben von: andrea_s - 15.02.2016, 19:57 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Liebe Leute,

ich bin Andrea aus Köln und seit vielen Jahren Vinyl-Liebhaberin. Musik war immer meine große Leidenschaft, ich hab eine riesige CD-Sammlung, aber meine letzte CD hab ich mir vor ca. 5 Jahren gekauft. Für mich ist ein Album nur noch auf Vinyl von Wert, CDs sind genau so gut wie Streams oder YouTube, also praktisch nix wert ;)

Ich würde mich freuen, wenn ihr mich hier aufnehmen könntet. Ich bin auf das Forum durch Google gekommen, weil ich aktuell ein Problem mit meinem Plattenspieler habe (ich und Technik...) Würde mich aber auch gerne mit Gleichgesinnten austauschen :)

LG
Andrea

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  Wenn ich messen tue......
Geschrieben von: Oldie - 15.02.2016, 18:52 - Forum: Arta - Antworten (3)

und dann eine Fernfeld Nahfeld Addition des Frequenzganges nach der Vorgehensweise im Arta Handbuch ausführe, erscheint mir neuerdings immer diese Fehlermeldung.

[Bild: picture.php?albumid=482&pictureid=25809]

Die Versionen wo diese Meldung auftritt sind die 1.8.3 und 1.8.5

Glaube meine alte Version war die 1.6.1

Da gab's das nicht.

Wer hat auch diese Fehlermeldung schon mal gehabt ?

Grüsse Michi

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  Weiland
Geschrieben von: Bolla4 - 15.02.2016, 18:12 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (4)

Hallo
Hat von euch jemand Kontakt zu weiliang?
Hab jetzt öfters per kontaktformular geschrieben, bekomme aber keine Antwort

Danke

Markus

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