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  Lautsprecher mit 4Ohm und hohem Wirkungsgrad.
Geschrieben von: Mgzr160 - 02.12.2015, 13:32 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (14)

Hallo liebe forengemeinde,
ihr habt mir so schön geholfen bei meinem Vorhaben so das ich noch einmal Hilfe benötige.

Es geht zwar um car hifi aber das sollte nicht viel anders sein.
Ich suche für meinen BMW e39 neue Lautsprecher mit 13cm für die türen.
Wer es nicht weiß der e39 hat behälter an den Türen aus Kunststoff worin die LS spielen.
Es werden so 4-7L sein.

Dafür benötige ich Lautsprecher, aber eben mit 4 Ohm und die müssen gut zur Sache gehen.
Im car hifi empfiehlt man Andrian Audio, aber da kostet das compo System 400 Euro.
Ich find allgemein das carhifi überteuert ist, also die Frage an euch was empfehlt ihr mir.?

Mfg
Sascha

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  Lötbare Soffitte - Aber welche?
Geschrieben von: VanAy - 02.12.2015, 10:50 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (10)

Hallo,

ich habe gerade ein Paar Elac EL 170 S Lautsprecher von meinem Nachbarn auf meiner Werkbank. Die 4-Weger sind schon mindestens 15 Jahre alt. Mein Nachbar bat mich, mal einen Blick rein zuwerfen da beide Hochtöner und ein Tieftöner keinen Ton mehr von sich geben.
Beim Tieftöner war der Fehler schnell gefunden - ein Kabel war ab.
Den Fehler bei den Hochtöner habe ich auch recht schnell gefunden. An beiden Weichen ist die Lautsprechergehäuseinnenbeleuchtung auch bekannt unter Soffitte Big Grin durchgebrannt. Da hat wohl jemand etwas lauter gehört Rolleyes
Kommen wir zu meinen eigentliche Problem: Welche Soffitte kann ich da einbauen??
Nach meinen bisherigen Recherchen gibt es drei Varianten.
Und zwar folgende: 12 V, 10 W / 12V, 18 W / 24 V 18 W.
Von den Maßen her kann es nur eine 18 W Soffitte sein (14 x 40 mm).
Bei Elac habe ich auch schon angefragt. Die geben als Ersatz einen Widerstand (0,68 Ohm/ 5 Watt) an.

Ich würde lieber eine Sicherung / Soffitte wieder einlöten.

Gibt es eine Möglichkeit die Soffitte zu bestimmen?

Das ist die Frequenzweiche
[Bild: picture.php?albumid=1464&pictureid=24969]

[Bild: picture.php?albumid=1464&pictureid=24970]

Danke & Gruß
Eike

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  Bessere Darstellung des Zeitverhaltens
Geschrieben von: Grasso - 02.12.2015, 03:26 - Forum: Messen und Simulieren - Antworten (157)

Hallo!

Herr Descartes hat die mathematische Funktion erfunden, um die Abhängigkeit einer von einer anderen Größe darzustellen. Das verwenden wir für Amplitudenfrequenzgänge, um einen Lautsprecher zu bewerten. (Das Abstrahlverhalten kann durch wenige zusätzliche Kurven, entweder Winkel- oder Paßmessungen, angedeutet werden. Sonogramme, also Bilder mit vollflächigen Farben, finde ich unnötig.) Auch Klirrfaktorfrequenzgänge helfen uns. (Oberwellenfrequenzgänge sind auch aufschlußreich. Intermodulation kann vielleicht aus Oberwellenfrequenzgängen und oder Klirrfaktorfrequenzgängen bei verschiedenen Pegeln abgeleitet werden.) Doch alldas sind statische Parameter, während echte Klänge dynamisch sind. Deshalb das Zeitverhalten.

Um das Großsignal-Zeitverhalten darzustellen, mißt man, was passiert, wenn man einen Nadelpuls auf den Lautsprecher gibt. Die Skalierung der X-Achse ist wichtig, um Überschwinger frequenzmäßig einordnen zu können. Ein Problem dieser Darstellung ist, daß Überschwinger bei verschiedenen Frequenzen, die sich um einen großen Faktor unterscheiden, nicht gleichzeitig kompakt dargestellt werden können. Man müßte die Nadelantwort in mehreren Zeitauflösungen zeigen, etwa im Dekadenabstand. Jedenfalls braucht man nur ein Oszilloskop und einen Fotoapparat.

Der Phasenfrequenzgang dient als Mittler zwischen Amplituden- und Gruppenlaufzeitfrequenzgang: Man kann aus der Amplitude eines minimalphasigen, also interferenzlosen Systems auf die Phase schließen, und aus der Phase eines minimalverzögernden Systems auf die Gruppenlaufzeit. Im Nahfeld eines Treibers, also ohne Schalllaufzeit, kann man den Phasenfrequenzgang analog messen, indem man das Meßsignal so groß wie das Originalsignal macht, und beide Signale mischt. Wird diese Summe zu null, muß Pi Phasenunterschied vorliegen. Wird sie zu zwei, muß Gleichphasigkeit vorliegen.

Man kann mithilfe von spezieller Analog- und einfacher Digitalelektronik auch den Gruppenlaufzeitfrequenzgang messen und darstellen, also herausfinden, wie schnell der Lautsprecher innerhalb dieser und jener Terz reagiert. Dazu wird ein Sinus auf den Lautsprecher gegeben, innerhalb weniger Perioden ausgeblendet und gemessen, wie lange es dauert, bis das gleichgerichtete und mit einer Zeitkonstante von wenigen Perioden gemittelte Signal um einen bestimmten Pegel abgefallen ist. (Zu schnelle Ausblendung, und die Frequenzauflösung wird zu schlecht. Zu langsame Ausblendung, und die Zeitauflösung wird zu schlecht. Natürlich muß man auch den Schallentstehungsort festlegen, um einen Bezugspunkt zu haben. Der Schallentstehungsort ist der Ort, für den die kleinstmögliche Laufzeit gemessen wurde.)

Da Resonanzen nicht nur das Zeitverhalten verschlechtern sondern meist auch nichtlineare Verzerrungen erzeugen, könnte es passieren, daß ein Lautsprecher erst dann zu klingeln beginnt, wenn der Pegel schon stark abgesunken ist. Wasserfalldiagramme wurden eingeführt, um das gesamte Zeitverhalten, Groß- wie Kleinsignal, in einem grafischen Objekt präsentieren zu können. Sie sind die Paradedisziplin des Computers, der aus der Antwort eines Lautsprechers auf ein bestimmtes Meßsignal die in verschiedenen Zeitfenstern auftretenden Amplitudenfrequenzgänge herausfiltert. Man kann in der Z-Achse entweder die Zeit oder die Periode angeben. Ich bevorzuge die Periode, weil man so leicht auf die Resonanzgüte schließen kann.

Ich wäre für periodische Wasserfalldiagramme, die so spartanisiert sind, daß sie zweidimensional werden: Nur sechs einzelne Kurven aber mit standardisierten Perioden von 3, 10, 31, 100, 316 und 1000 als Parameter. Man könnte so mithilfe der ersten Kurve sehen, was bei 16 Hz nach 200 ms und bei 4000 Hz nach 1,3 ms passiert, und mithilfe der letzten Kurve, was bei 4000 Hz nach 250 ms und bei 20 KHz nach 50 ms passiert. Die Y-Achse wäre auch standardisiert, und zwar bis -6 Bel gehend, so wie die Nachhallzeit ja auch mit -6 Bel definiert ist.

Außerdem wäre ich dafür, auch den Phasenfrequenzgang zu veröffentlichen. Allerdings sind viele veröffentlichte Phasenfrequenzgänge geschönt, was noch nicht einmal absichtlich geschehen sein muß. Es wäre also nicht nur bei den Lautsprechern sondern auch bei den Meßschrieben die Spreu vom Weizen zu trennen.

Uli

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  Vorstellung HiFi Schmalhans
Geschrieben von: HiFi Schmalhans - 01.12.2015, 21:35 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Liebe HiFi - Freunde,

ich bin knapp Ü50, lebe in Köln und bin glücklich kinderlos verheiratet.
Seit meiner frühen Jugend, so ab 10 etwa, intressiere ich mich für Musik aller Art und
für deren Wiedergabe in hoher Qualität.

Und war dabei schon immer unabhängig im Hören und Beurteilen.

So stellte ich seinerzeit fest (1973), dass die, in Ermangelung größerer Ersparnisse und/oder die fehlende, elterliche Erlaubnis, aufzubringende Summe fü eine zetgemäße Komponentenanlage unerreichbar waren.

Zudem überzeugten mich nur wenige LS-Boxen.

Umso erstaunter war ich, dass die Grundig Musiktruhe aus den späten 50ies ausgesprochen "geil" klang, mit Tiefbass, vernünftigen Mitten und dezenten Höhen. Und die zahlte ich mit 30 DM an, und weiteren 20 bei Anlieferung!

Meine erste Anlage! Und as damals so wichtige Tapedeck konnte ich auch über 5 Pol DIN Stecker anschliessen und sogar mitsschneiden.

Ich verbesserte den Tonarm mit stärkeren Federn ( aus einem guten Kugelschreiber), um das Auflagegewicht richtig einstellen zu können.

Den nächsten Quantensprung machte ich dann mit 20 in meiner ersten Wg zusammen mit einem Hifi-freak, der mich nachhaltig geprägt hat.

Wir bauten zusammen Boxen,m ich als Schreiner die Gehäuse, und er die Elektronik.

Fast immer 2 Wege BR, mit damals angesagten Chassis wie KEF 200F, Isophon SKK 10. Eton Hexagonal TM in 220 oder 130 mm, etc.

Mitte de4r 90er starteten wir zusammen unser letztes Projekt. Er studierte beriets E-technik in Bremen, ich war als Schreiner selbstständig als Monteur.

Die Komnination hieß und heisst auch heute noch:

Davis KLV6A und Morel MDT 33,

BR 40l, angesteuert über eine 18 db-Weiche, die allerdings für eine Eton Kombi gedacht war.

Um diese Box zu perfektionieren, bin ich u.a. jetzt hier.

Mein sonstigen Geräte sind:

CD player Sony Esd 337
Verstärker L-410 ( auch 2 defekte zur Reraparatur, ebenso ein Arcam Alpha 820)

Im Bereich Verstärkung suche ich nach einer high endigen Eigenbaulösung und bin bisher sehr angetan von Symasym1; hierzu suche ich nach Erfahrung und Meinungen.

Bei Kabeln stehe ich, auch nach Jahren noch, und als Schmalhans, also einer, der auf die unkonventionelle und günstige Lösung steht, auf Fernmeldekabel 1KX.

Ich erarbeite mir derzeit die Grundlagen der E-technik, lerne Feinlöten und freue mich über einen neuen Wissensbereich, den ich erkunde!

Nach den Threads, die ich mir hier ansehen konnte, findet man hier nur hilfbereite und lösungsorientierte Hilfe ohne Häme, Anmache etc. und keinen Kinderkram.

ich freue mich auf eine gute Zeit hier im Forum!

LG aus Köln

HiFi Schmalhans

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  Neu Sicken für Dummies
Geschrieben von: Plüschisator - 01.12.2015, 13:46 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (13)

Leider zerbröseln die Sicken meiner Lautsprecher in der Heckklappe des geliebten Omega A Caravans. Es sind MB Quarts, die in die originalen Aufnahmekörbe eingepasst wurden. Die lassen sich also nicht so ohne weiteres ersetzen, und schade wäre es ja auch darum. Originale Sicken dürften nicht zu bekommen sein, und sind auch nicht nötig. Die Teile laufen sowieso tiefpassgefiltert.
Tja, wo bekomme ich was passendes her? Sicken werden ja gerne in Zoll, inch oder weiss der Teufel was bemaßt.
Ich habe mal gemessen:
Sickenwulst aussen 110mm, innen 95mm.
Kleinster Durchmesser ist 87mm, größter 122mm.



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  Linn 24 Bits...
Geschrieben von: MrFlorian - 30.11.2015, 21:36 - Forum: Gespräche und Vorschläge - Antworten (10)

Hi,

scheint es dieses Jahr wieder zu geben,
habe es nur über die Google Suche auf den Link geschafftConfused
Hatte es auf Anhieb nicht auf der Seite gefundenCool

Die ersten drei Lieder gerade gekauft für null:prost:

http://www.linn.co.uk/christmas

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  Hallo aus Köln!
Geschrieben von: Meisenmann - 30.11.2015, 21:04 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hallo zusammen,

danke für die Aufnahme ins Forum. Ich bin Tontechniker und privat schon ewig Hifi-Fan.
Einige Lautsprecher habe ich schon gebaut..

-Open Baffle mit Eminence Alpha 15 und Ciare CH20
-Needle CX
-F.A.S.T. mit Raptor 6 und SPX-31M von Monacor

Ich freue mich auf den Austausch mit Euch!

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  Vlipsch - Ein Low-Budget Klipsch RF-7 Klon
Geschrieben von: Herr der Ringkerne - 30.11.2015, 19:20 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (56)

Hallo Forum,
nachdem meine Freundin die Klipsch RF-7 als "die will ich haben" betitelt hat, habe ich mir mal versucht ein paar Gedanken über die Lautsprecher zu machen. Trotz der Gefahr hier eine Grundsatzdiskussion loszutreten, würde mich eine kleine Diskussion über die Konstruktionsweise des Lautsprechers freuen. Es geht hier auch noch nicht um einen konkreten Plan, der Lautsprecher hat lediglich mein Interesse geweckt und ich habe mich ein wenig über die Konstruktion gewundert..

Grobe Eckdaten:
2x 25cm Bässe die bis 1,2KHz vollständig parallel laufen! (keine 2 1/2 Wege).
Trennfrequenz 1,2Khz
Traktrix Horn mit 90x60° Abstrahlwinkel und 1,75" Treiber
völlig geschönter Wirkungsgrad von 101dB..
F3 von 32Hz, laut Messung eher 37Hz...

Wenn ich mich richtig erinnere sollen die Bässe durch Ihre Anordnung/Parallelschaltung zum einen, das Abstrahlverhalten des Horns nachbilden und zum anderen, gezielt destruktive Interferenzen in der vertikalen Ebene außerhalb des Sweetspots erzeugen, um so, Decken/Bodenreflektionen zu verringern.

Was haltet Ihr also von dem Konstruktionsprinzip?
Bringen die Interferenzen nicht mehr Nachteile als Vorteile?
Müsste es nicht im Mitteltonbereich einen Einbruch im Energiefrequenzgang geben, solange das mit den destruktiven Interferenzen funktioniert..?

Wie sieht es mit Nachbaupotential aus? Ist das Konzept überhaupt lohnenswert genug dafür? Sollte eine TMT Anordnung nicht sinvoller sein, selbst wenn Lamda/2 bei weitem nicht erreicht werden würde?

Spontane Idee: RCF H100 + BMS 4544 oder B&C DE250 + 2 Dayton RS270-8 Parallel dadrunter und per DSP getrennt. Warscheinlich wird das aber viel zu viel Klirr des TTs sein..

Und wo ich grade schon einen Thread zur Diskussion offen habe. Ich spiele im Moment mit der aktuellen WinISD Alpha rum und bin begeistert von der einfachen simulation parametrischer EQs. Jedoch wundert mich ein wenig die Möglichkeit mir die Membranauslenkung im Abhängigkeit der Signalleistung anzeigen zu lassen, bzw. die Ergebnisse.. Ich stoße bei vielen Chassis schon bei wenigen Watt (zwischen 10 und 30..) an die Auslenkungsgrenze innerhalb des Wiedergabebereichs. Ist das so normal, oder mache ich was falsch?..

Ich freue mich über Anregungen!

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  Hallo zusammen
Geschrieben von: mindcut - 30.11.2015, 18:26 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Bin der Toto und bin gerade planungsmäßig dabei eine Plattenwaschmaschine zu bauen. Bin im AnalogForum über Eure Seite gestolpert und jetzt natürlich auch gespannt, was es noch alles zu entdecken gibt.

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  Outing? Lautsprecher als Klangobjekt?
Geschrieben von: Pippips - 30.11.2015, 15:15 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Weshalb Outing?

Weil ich nie daran gedacht hatte, das ich jemals in die Lage komme selbst Lautsprecher bauen.... zu müssen. Heute bin ich teilweise schon fast von der Idee besessen einen Lautsprecher zu bauen, der meiner klanglichen Vorstellung nahe kommt. Lautsprecher zu Klangkörpern werden zu lassen.

Angefangen hat alles vor ein paar Monaten mir einer ruinösen Trennung die mir auch mein Geschäft und meine Lebensgrundlage gekostet hat. Bei dem damit einhergehenden Umzug sind dann auch meine bisherigen Billigstandlautsprecher (mit denen ich ohnehin nie so ganz zufrieden war) auf der Strecke geblieben. Somit sas ich auf einem 6000er Marantz-Verstärker ohne Lautsprecher und es stellte sich die Frage wie ich mit möglichst wenig Geld einen Ersatz bekomme.

Die erste Lösung waren gebrauchte günstige mit 4 Ohm mit denen ich aber ein Impetanzproblem hatte und ich nach einer Lösung suchen musste. (Heute weis ich das der Verstärker auch einen schaden beim Umzug abbekommen hat).

Die einfachste wäre gewesen nochmals 4 Ohm in Serie dran zu hängen was wieder Geld gekostet hätte. Dabei ist mir ist mir eingefallen, das ich im Keller noch alte Autochassis habe von Lidl habe, welche ich nie verbaut hatte, da sie mir fürs Auto zu popelig waren.

Und jetzt kommt der Punkt wo sich die meisten von Euch die Harre raufen werden. Ich habs einfach probiert. Die 2 ohne Gehäuse (quasi nur als Phantom-widerstand) daran gehangen und der Maranz lief tagelang ohne Probleme. Natürlich konnte man sich das nicht wirklich anhören, aber es ging ja nur um das Thema. 8 Ohm Lautsprecher zu einem vernünftigen Preis sind aber nur schwer zu finden also überlegte ich mir eine neue (augenscheinlich) günstige Lösung.

Beim Googeln kam ich dann auf die "glorreiche" Idee aus den Autolautsprechern selbst eine Lautsprecher zu basteln. Um die Impedanz hoch zu bekommen gab es dann zu den bestehenden Koaxialchassis noch mal für einen Euro aus Ebaykleinanzeigen ein 2 Wegesystem von Sinuslive. Davon verwende ich im Moment aber nur den Tiefmittentöner mit angeschlossener Frequenzweiche. Dann weitergelesen aber nicht wirklich was dazu gefunden. Als hätte noch nie jemand mit Autochassis Lautsprecher gebaut. Geht nicht- gibts nicht.

Aufgrund des wahrscheinlich sehr hohen QTS bei solchen Chassis kam für mich dann eher sowas wie ein kontrolliert undichtes Gehäuse in Frage. Langer rede wenig Sinn. Ich habe mich nach tagelangem Suchen ohne was zu finden für sowas wie eine Transmissonline entschieden. (Heute würde ich wahrscheinlich eine BR nehmen).

Und jetzt kommt für die Meisten der zweite Hammer. Aufgrund dessen das ich noch eingepackte Fichtenbretter im Keller hatte, entschied ich mich auch für Fichtenholz anstatt sonst üblichen LS Materialen. Ich brauchte damit nur noch ca.7 Euro für 2 weiter Bretter um einen mir gefälligen Bauplan zu realisieren. Natürlich habe ich in meiner Rechnung vergessen, das dies nur Nettokosten sind. Kleber, Dämmmaterial, Werkzeug, Schrauben... machen in dieser Rechner ein Vielfaches aus.

Was im Endeffekt dabei raus kam ein Lautsprecher der noch lange nicht fertig ist. Deshalb ist er auch nur geschraubt um immer wieder mal Zwischenbretter oder Bedämpfung ändern zu können. Er hat mich gesamt hunderte Stunden an try and fire gekostet, aber ich weis das er es kann.. und zwar richtig gut. Die Eigenresonanz des Holzes gibt eine Klangfülle und -Wärme, die ich bisher nirgendwo anders gehört habe. Inzwischen habe ich auch LS von MB-Quart und Ininity Reference 61MKII hier stehen.

Im Mitten und Hochtonklang sticht mein Selbstbau beide um Längen und der räumliche Klang ist durch die Eigenresonanz des Holz unglaublich ohne dabei aufdringlich zu wirken oder das dabei die Ortung verloren geht.( Die Bestätigung hierzu habe ich auch durch einige "Probehörer"). Nur fehlen ohne EQ die wirklichen Bässe und der Wirkungsgrad ist durch die im Moment nötige Dämmung im Keller. Beides sollte sich durch eine passende Frequenzweiche aber um einiges verbessern.

Im Moment ist also die passende Frequenzweiche (ich habe null Ahnung davon) mein grösstes Thema. Und sollte das erledigt sein, wird es für mich spannend. Mit wirklichen passenden Treibern, Frequenzweiche und vor allem Tonholz kann so aus einfachen Lautsprechern ein wirkliches Klangobjekt werden. Es wird lange dauern. Es wird viel Geld kosten. Und es wird mich zeitweise an den Wahnsinn treiben. Aber genau das ist mein Ziel...

Lieben Gruss mit etwas Hoffnung auf Unterstützung und Ideen.... Robert

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