Vor 8 Stunden
Man kann ja leider keine alten Themen so leicht wieder hoch holen. Das fand ich bei diesem Thema besonders schade:
https://diy-hifi-forum.eu/showthread.php...#pid322238
Hier wurde das Thema noch etwas ausführlicher behandelt:
https://www.audiosciencereview.com/forum...ier.45395/
Ich will das Thema nur auf den letzten Stand meiner Erkenntnisse bringen.
Ich habe jetzt gerade in einem günstigen Moment zugeschlagen und den BRU5 sogar für unter 30 Euro bekommen und keine 10 Tage aus China. Dafür ist die Kiste echt spitze. Ich habe im Moment nur ein 19Volt Netzteil dran und finde das reicht schon fürs Wohnzimmer.
Verarbeitung und bis zu 2x300 Watt sind eigentlich schon Grund genug das Ding zu kaufen. Aber der Clou ist eigentlich der Bluetooth Chip von MVSilicon (ist wohl in dem Fall der BP1048B2). Dazu gibt es bekannterweise die Software von MVSilicon namens ACP Workbench. In meinem Fall hatte ich Schwierigkeiten mit der Version 2.39.9. Damit klappte das dauerhafte Einspeichern der DSP Einstellung im Flashspeicher des Chips nicht. Nach einer ganzen Weile habe ich dann herausgefunden, dass es mit der Version 2.24.2 klappt. Es gibt bei MVSilicon auch noch neure Versionen des Tolls ....aber davon habe ich erstmal die Finger gelassen.
Zur Funktionsweise der Software sollte man wissen, dass dies eigentlich nur eine graphische Oberfläche ist für Daten die in irgendwelche Register des Chips geladen werden. Es gibt zusätzlich ein SDK (dass ich nicht ausprobiert habe) mit dem man wohl vorsichtig umgehen sollte, selbst wenn man es irgendwo findet. Damit kann man als Entwickler jedenfalls bestimmten welche vorgefertigten Module für echt viele, viele Funktionen man auf dem Chip lädt. ACP Workbench stellt fest was da aktuell in dem Chip geladen ist und soll dazu passend nur das darstellen, was wirklich vorhanden ist. Und in dem Fall von dem Bru5 und ähnlichen Bluetoothverstärkern, die es zahlreich bei ALIFIX gibt, wird da auch allerhand sinnloses Zeug draufgeladen .... in dem Fall Bru5 aktuell Sachen fürs Mikro (was nicht vorhanden ist und nicht angeschlossen werden kann) und Recordingfunktionen (auch nicht vorhanden). Die Funktionen für Virtual Bass und Stereo 3D kann man auch vergessen. Das taugt wirklich nicht für auch nur halbwegs anständige Lautsprecher. Aber um den Bass ein bischen mehr Druck zu verpassen, den Frequenzgang gerade zu biegen und auch um den Bru5 sogar als Teil eines Mehrweg Setups zu verwenden ist genug vorhanden. Was bezüglich Delay geht, bin ich aber noch nicht so richtig schlau geworden. Der analog Eingang funktioniert auch prima mit dem gleichen DSP Setup. USB Audio und TWS tut es allerdings wirklich nicht .... .
Fazit .... eigentlich lohnt es sich kaum weniger für einen (Bluetooth)-Verstärker auszugeben .... weil schönes Gehäuse und Anschlüsse und Regler ..... mehr lohnt sich eigentlich auch nicht, höchstens für die, die noch für Plattenspieler, Cassettenrekorder, DAT, Tuner ...usw getrennte Eingänge benötigen. Es sei denn, das Ding ist einem zu groß ... weil man es in einem kleinen Lautsprecher mit einbauen will. Nach oben hin sind da kaum Grenzen. Irgendwo habe ich was gesehen wo einer 3 von den Dingern übereinander gebaut hat und damit eine normale aktive 3-Weg Box betreibt.
https://diy-hifi-forum.eu/showthread.php...#pid322238
Hier wurde das Thema noch etwas ausführlicher behandelt:
https://www.audiosciencereview.com/forum...ier.45395/
Ich will das Thema nur auf den letzten Stand meiner Erkenntnisse bringen.
Ich habe jetzt gerade in einem günstigen Moment zugeschlagen und den BRU5 sogar für unter 30 Euro bekommen und keine 10 Tage aus China. Dafür ist die Kiste echt spitze. Ich habe im Moment nur ein 19Volt Netzteil dran und finde das reicht schon fürs Wohnzimmer.
Verarbeitung und bis zu 2x300 Watt sind eigentlich schon Grund genug das Ding zu kaufen. Aber der Clou ist eigentlich der Bluetooth Chip von MVSilicon (ist wohl in dem Fall der BP1048B2). Dazu gibt es bekannterweise die Software von MVSilicon namens ACP Workbench. In meinem Fall hatte ich Schwierigkeiten mit der Version 2.39.9. Damit klappte das dauerhafte Einspeichern der DSP Einstellung im Flashspeicher des Chips nicht. Nach einer ganzen Weile habe ich dann herausgefunden, dass es mit der Version 2.24.2 klappt. Es gibt bei MVSilicon auch noch neure Versionen des Tolls ....aber davon habe ich erstmal die Finger gelassen.
Zur Funktionsweise der Software sollte man wissen, dass dies eigentlich nur eine graphische Oberfläche ist für Daten die in irgendwelche Register des Chips geladen werden. Es gibt zusätzlich ein SDK (dass ich nicht ausprobiert habe) mit dem man wohl vorsichtig umgehen sollte, selbst wenn man es irgendwo findet. Damit kann man als Entwickler jedenfalls bestimmten welche vorgefertigten Module für echt viele, viele Funktionen man auf dem Chip lädt. ACP Workbench stellt fest was da aktuell in dem Chip geladen ist und soll dazu passend nur das darstellen, was wirklich vorhanden ist. Und in dem Fall von dem Bru5 und ähnlichen Bluetoothverstärkern, die es zahlreich bei ALIFIX gibt, wird da auch allerhand sinnloses Zeug draufgeladen .... in dem Fall Bru5 aktuell Sachen fürs Mikro (was nicht vorhanden ist und nicht angeschlossen werden kann) und Recordingfunktionen (auch nicht vorhanden). Die Funktionen für Virtual Bass und Stereo 3D kann man auch vergessen. Das taugt wirklich nicht für auch nur halbwegs anständige Lautsprecher. Aber um den Bass ein bischen mehr Druck zu verpassen, den Frequenzgang gerade zu biegen und auch um den Bru5 sogar als Teil eines Mehrweg Setups zu verwenden ist genug vorhanden. Was bezüglich Delay geht, bin ich aber noch nicht so richtig schlau geworden. Der analog Eingang funktioniert auch prima mit dem gleichen DSP Setup. USB Audio und TWS tut es allerdings wirklich nicht .... .
Fazit .... eigentlich lohnt es sich kaum weniger für einen (Bluetooth)-Verstärker auszugeben .... weil schönes Gehäuse und Anschlüsse und Regler ..... mehr lohnt sich eigentlich auch nicht, höchstens für die, die noch für Plattenspieler, Cassettenrekorder, DAT, Tuner ...usw getrennte Eingänge benötigen. Es sei denn, das Ding ist einem zu groß ... weil man es in einem kleinen Lautsprecher mit einbauen will. Nach oben hin sind da kaum Grenzen. Irgendwo habe ich was gesehen wo einer 3 von den Dingern übereinander gebaut hat und damit eine normale aktive 3-Weg Box betreibt.
Herzliche Gruesse
Michael
Michael

