Vor 6 Stunden
Hallo zusammen,
nachdem ich mit meinem Setup mit Sica-Koax in 3D-gedrucketen Kugelgehäusen eigentlich sehr happy war, hat mich ein Bekannter wieder inspiriert, doch noch mal was mit dem TPL150h zu machen.
Die TPLs lagen eh noch rum (hier im Forum wollte sie ja keiner haben ;-( ) und der neue, erste eigene 3D Drucker wartete auf Arbeit.
Also mal eben den unteren Teil vom Limmer42 nachkonstruiert und gedruckt (ganz mal eben was es in Wirklichkeit nicht) und weil es so schön ist auch das WG vom TPL nachkonstruiert und auch gedruckt, jeweils mit Sandfüllung.
Soweit, so gut, alles montiert und in Betrieb genommen, FW, grob eingemessen, den Rest macht Dirac ART.
Und wieder habe ich das Problem mit dem TPL, dass der Wahrgenommene Raum und die Klangwolke zu klein sind (finde grad keine bessere Beschreibung dafür). Mein Raum ist relativ stark bedämpft, es ist einiges an Mineralwolle verarbeitet. Beim Reden im Raum merkt man schon, dass die eigene Stimme irgendwie etwas dumpf klingt. Also wahrscheinlich führt das Abstrahlverhalten des TPLs i.V. mit dem Raum zu zu wenig Diffusschall. Da hat der Sica-Koax besser funktioniert.
Nun hat mich das neuste Video von Franks Lautsprecherwerkstatt - Besuch bei Lycravox - inspiriert in Bezug auf zusätzliche Rückwärtige/Seitliche Hochtöner. Die Aussage war: die meisten Wohnräume haben zu wenig Diffusschall oberhalb von 5Khz. Hm, das könnte mein Problem sein.
Also flugs ein Paar Hochtöner zusätzlich aktiviert und per DSP einngebunden. Diese Strahlen bei mir seitlich im 45 Grad Winkel nach oben.
Nach einigem Rumspielen mit Pegel, Übergangsfrequenz und Delay muss ich sagen, das Ergebnis ist überzeugend. Das Klangbild und die Ortbarkeit von Stimmen und Instrumenten ändert sich kaum, lediglich wird die Bühne etwas Breiter, Tiefer und luftiger. Je nach Einstellung sehr subtil.
In der Kombi habe ich nun die Pegelreserven und Klirrarmut vom TPL und MT-Horn in Verbindung mit der "Luftigkeit", die mir vorher gefehlt hat.
Ich finde das Konzept überzeugend (ist ja nicht meine Erfindung), Nachahmung empfohlen.
Gruß aus MA
Achim
nachdem ich mit meinem Setup mit Sica-Koax in 3D-gedrucketen Kugelgehäusen eigentlich sehr happy war, hat mich ein Bekannter wieder inspiriert, doch noch mal was mit dem TPL150h zu machen.
Die TPLs lagen eh noch rum (hier im Forum wollte sie ja keiner haben ;-( ) und der neue, erste eigene 3D Drucker wartete auf Arbeit.
Also mal eben den unteren Teil vom Limmer42 nachkonstruiert und gedruckt (ganz mal eben was es in Wirklichkeit nicht) und weil es so schön ist auch das WG vom TPL nachkonstruiert und auch gedruckt, jeweils mit Sandfüllung.
Soweit, so gut, alles montiert und in Betrieb genommen, FW, grob eingemessen, den Rest macht Dirac ART.
Und wieder habe ich das Problem mit dem TPL, dass der Wahrgenommene Raum und die Klangwolke zu klein sind (finde grad keine bessere Beschreibung dafür). Mein Raum ist relativ stark bedämpft, es ist einiges an Mineralwolle verarbeitet. Beim Reden im Raum merkt man schon, dass die eigene Stimme irgendwie etwas dumpf klingt. Also wahrscheinlich führt das Abstrahlverhalten des TPLs i.V. mit dem Raum zu zu wenig Diffusschall. Da hat der Sica-Koax besser funktioniert.
Nun hat mich das neuste Video von Franks Lautsprecherwerkstatt - Besuch bei Lycravox - inspiriert in Bezug auf zusätzliche Rückwärtige/Seitliche Hochtöner. Die Aussage war: die meisten Wohnräume haben zu wenig Diffusschall oberhalb von 5Khz. Hm, das könnte mein Problem sein.
Also flugs ein Paar Hochtöner zusätzlich aktiviert und per DSP einngebunden. Diese Strahlen bei mir seitlich im 45 Grad Winkel nach oben.
Nach einigem Rumspielen mit Pegel, Übergangsfrequenz und Delay muss ich sagen, das Ergebnis ist überzeugend. Das Klangbild und die Ortbarkeit von Stimmen und Instrumenten ändert sich kaum, lediglich wird die Bühne etwas Breiter, Tiefer und luftiger. Je nach Einstellung sehr subtil.
In der Kombi habe ich nun die Pegelreserven und Klirrarmut vom TPL und MT-Horn in Verbindung mit der "Luftigkeit", die mir vorher gefehlt hat.
Ich finde das Konzept überzeugend (ist ja nicht meine Erfindung), Nachahmung empfohlen.
Gruß aus MA
Achim

