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Tischmonitor Dayton Fast in Variera Gehäuse
#1
Für meine Computer Arbeitsplätze zu Hause plane ich ein Upgrade der Lautsprecher.
Die Lautsprecher werden auf 2 Stativen Montiert, ca. 20cm Abstand zur Wand.
Der Schreibtisch ist Höhenverstellbar.

Das Ganze wird Stereo 3 kanalig Teilaktiv realisiert.

Zur Verwendung kommen pro Box:

2x 4 Zoll TT Dayton TCP 115-8
1x BB 3 Zoll Dayton PC83-4
1x PM 6,5 Zoll Dayton SD175-PR

Amp
3 Kanal Fosi Audio ST30D Pro / 36V Version mit 36V 600VA Meanwell LOP-36 und Fosi Audio DC Filter.
Der AMP ist ein ClassD Amp, basierend auf dem TPA 3255 Chipsatz.
Das Netzteil kann bis ca. 300VA passiv ohne Lüfter Betrieben werden.

Die Idee ist, alle 4 Tieftöner an den 2 Ohm Fähigen Subwoofer Kanal anschließen, dieser ist aktiv gefiltert bis max. 300 Herz einstellbar.
Verwende ich aktuell so beim Vorhandenem System mit 4x Aurasound 3 Zoll TT und 2x Canton Movie MX Satelliten Lautsprechern (>200 Hz)

Die Breitbänder werden passiv gefiltert an den beiden anderen Kanälen des Amp angeschlossen.
Der Breitbänder wird passiv entzerrt, sofern benötigt.

Als Gehäuse wird ein Ikea Variera 21386 CarpP2 zum Einsatz kommen, da habe ich noch 2 Stück von seitdem letzten Variera Battle liegen. Innenvolumen ist ca. 10 Liter.

Da ich keine großen Lautstärken fahren möchte, werde ich das Gehäuse etwas größer als die Errechneten ~ 7 Liter verwenden.
Der BB braucht ca. 1 Liter.

 Zur Stabilisierung der dünnen Wände werden diese mit Alubutyl beklebt.

Um mir den Bau so einfach und schnell zu ermöglichen, mit wenig Dreck, habe ich die benötigten Frontplatten bei Expresszuschnitt passend gelasert aus 16mm MDF bestellt. Die müssen dann nur aufgeleimt werden.

Anbei die Simulationen der Treiber

   
   

Bei den BR Kanal Daten mit dem viel zu langem Rohr bitte bedenken, das eine Passiv Membran zum Einsatz kommt, die per Gewicht abgestimmt wird.
Basscad.exe kann das leider nicht Simulieren, so dass ich das Manuell über die Rohrlänge mache.

Die Edge Simulation sieht beim BB nicht ganz so doll aus, bei ca. 1,2 Khz gibt es einen 2dB Baffelstep Buckel, der reduziert werden muss.
Das wird aber erst nach den ersten Messungen im Eingebautem Zustand entschieden und passieren

   


.pdf   pc83-4-specifications.pdf (Größe: 271,2 KB / Downloads: 4)

.pdf   tcp115-8-specification-sheet.pdf (Größe: 911,5 KB / Downloads: 3)

.pdf   295-498--dayton-audio-ds175-pr-spec-sheet.pdf (Größe: 397,9 KB / Downloads: 1)
In Hamburg sagt man, Moin , LG Olaf_HH
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#2
(Gestern, 12:24)Olaf_HH schrieb: 36V 600VA Meanwell LOP-36
[...]
Das Netzteil kann bis ca. 300VA passiv ohne Lüfter Betrieben werden.
[...]
Da ich keine großen Lautstärken fahren möchte, [...]

Irgendetwas wirkt da auch mich nach mit Atombomben auf Ameisen geschossen... Ich würde in dem Setup davon ausgehen, dass das Netzteil nie mehr als 20 W im 10 sec. Mittel Liefern muss, und der Amp selten mehr als seine Leerlaufstromaufnahme brauchen wird. Im Datenblatt zum Netzteil steht übrigens was von fast 400W ohne Lüfter, und 3 sec. 150% Überlast, also kurzzeitig 900W solange es im Mittel unter 400W bleibt geht immer.


Wenn das Netzteil halt rumliegt kann man es sicher dafür nehmen, schaden wird das nicht. Aber ein deutlich kleineres würde garantiert auch reichen.

Der DC-Filter könnte noch interessant sein, ich habe mit meinem LOP-300-24 ja noch Probleme mit Störgeräuschen im Burstmodus. Der läuft halt so bis 20 W Leistungsabnahme um den Leerlaufstrom zu reduzieren. Problem: Wenn man 20W aus dem Netzteil zieht ist das Störgeräusch auch egal, dann ist eh Lärm. Und einfach 20 W an einem Widerstand verbraten wollte ich jetzt auch nicht.

Gruß, Onno
wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.
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#3
Hi Onno,
Du weißt doch, haben ist immer besser als brauchen  Cool

Hab das Meanwell günstig geschossen, Angebot (75€) und Reserven sind immer gut.
Hier noch ein paar Bilder zum Filter.
Falls Du am 2.05 bei Wolfgang bist, kann ich Dir nen Filter zum Testen mitbringen, hatte 4 davon gekauft.

Für das kleine Geld, gekapselt im Gehäuse macht man nix Falsch.
Ist für 2,5mm Stecker ausgelegt und mit Gehäuse, aber Neugierig wie man halt so ist, musste es zerlegt werden zum gucken ..... 

               

Ich werde die Elkos noch gegen Panasonic FR bzw FS mit 680µF 63V austauschen bzw. erweitern, die sollen bei höheren Frequenzen noch etwas stabiler sein, besseren Ripple, und dieser Wert hat den kleinsten ESR der Serie.

Zum Netzteil, das war gedacht, um eventuell einen 2ten Amp zu verwenden, bzw einen weiteren 2 Kanal, einfach Reserven für spätere andere Verwendung.
Ich habe ein originales von Aiyma mit 36V 5A dran, und das geht mit der 2 Ohm Last am Sub schon mal in die Begrenzung wenn's mal lauter wird.
In Hamburg sagt man, Moin , LG Olaf_HH
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#4
(Gestern, 12:24)Olaf_HH schrieb: Bei den BR Kanal Daten mit dem viel zu langem Rohr bitte bedenken, das eine Passiv Membran zum Einsatz kommt, die per Gewicht abgestimmt wird.
Basscad.exe kann das leider nicht Simulieren, so dass ich das Manuell über die Rohrlänge mache.
Ich erzähle dir höchstwahrscheinlich nichts neues damit, dass zwei Dinge mit einer PM anders werden, als mit einem Port, aber es lesen ja noch andere mit:

Die PM wird etwas weniger Pegel beitragen, als ein herkömmlicher Port, und der Tieftonabfall wird etwas steiler sein.

Btw.: VituixCAD scheint mir gut geeignet für Simulationen von PM-Konstruktionen zu sein. Warum nicht dieses Programm verwenden, zumal Dayton Audio ja alle nötigen Parameter der PM nennt?
Viele Grüße
Michael
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#5
Hi Michael, danke für die Info und Tip's.
ich habe bereits Erfahrungen mit PM, auch dieser.
BassCad geht schnell und ich komm damit klar  Smile  und für meine Zwecke reicht es aus.
Die Endgültige Abstimmung mach ich mit verkehrt herum montierter PM und Messen und Hören und dann das Gewicht anpassen.

Die Daten die Dayton angibt sind nicht unbedingt Brauchbar, weil die Reso ohne Gewicht höher ist als angegeben.
In Hamburg sagt man, Moin , LG Olaf_HH
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