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Audio Panda: Geschlossene und offen Spulen und Chassis-Entwicklung
#21
DE102023004197A1

Ich glaube, ich hab es jetzt im Kopf klar bekommen. Also: 
- Magnet steht fest, Spule ist an der Membran befestigt
- der 3-Magnet-Block erzeugt ein Magnetfeld, dessen Feldlinien von Nord- zum Südpol gehen. In seinen Bildern also jeweils von links und rechts zur Mitte. Damit liegt ein Teil des Feldvektors koplanar zu den Spulendrähten. Fließt ein Strom durch die Spule erzeugt das eine Lorentzkraft entsprechend der Stromrichtung. Weil die Feldlinien links und rechts entgegengesetzt sind, und weil der Strom diese Feldlinien in entgegengesetzter Richtung durchfließt, wirkt die Kraft in eine Richtung. Das ganze würde auch mit einer einzelnen Leiterschleife funktionieren, oder einer Spule, bei der die Wicklungen übereinander und nicht nebeneinander liegen. Oder, um es ganz einfach zu formulieren: es handelt sich dabei um einen Eintakt-Magnetostat-Antrieb. 
- der Trick mit der flachen Spule ist ganz interessant. Dadurch müsste die Induktivität deutlich geringer sein, als wenn die Drähte einfach übereinander gewickelt würden. Denn so gehen die Feldlinien einer Spule durch die anderen Teilspulen teilweise entgegengesetzt, womit sich der verkettete Fluss deutlich verringern müsste. Ganz aufheben wird nicht klappen, aber zumindest teilweise. 

Die geringe Ausprägung der Resonanz ist für Magnetostaten normal.
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#22
Ja, genau. Es sind jetzt drei Jahre vergangen, und immer noch nichts. Ich bin nicht an ihrer Expertenmeinung interessiert. Ich kann fließend Russisch und verstehe sehr wohl, dass sie eine andere Spulenkonstruktion meinen. Wir könnten das zwar besprechen, aber ich habe Angst, mir Feinde zu machen.
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#23
Auf welchen Beitrag bezieht sich das?
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#24
Hi,

in den Impedanzmessungen scheint mir eine kleine Reso unterhalb von 200Hz sichtbar zu sein.
Coole Idee, einen Magnetostaten auf so eine Art umzusetzen.

VG
Rainer
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#25
Alles ist bis September bezahlt, und alle Unterlagen sind vor der Anhörung zur Patentverteidigung fertig. Sie verzögern die Sache in der Hoffnung, dass ich zurückziehe, aber das wird nicht passieren.
Wenn ich zurückziehe, wird es keine Diskussion mehr über die Verteidigung der Anmeldung geben.

Nehmen wir an, es handelt sich hierbei um Spuren möglicher Resonanz, aber bei einer Frequenz von 10 Hz ist dies das Auftreten eines kleinen Volumens, so reagiert das System auf eine geöffnete Box.
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#26
Ich verzögere gar nichts. Ob die Erfindungshöhe ausreicht kann ich nicht beurteilen, ist mir auch egal, ich wollte nur verstehen, was da passiert. Zumindest die flache Spule ist mir vorher nie untergekommen.
Trotzdem ist das für mich auch nur ein magnetostatischer Antrieb, der im Gegensatz zu einem "echten" Magnetostaten aber die Membran nicht flächig sondern punktuell antreibt, womit die wahrscheinlich als Biegewellenwander (DML) arbeitet.
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#27
Die Reso scheint mir bei ca. 180Hz zu sein, nicht bei 10Hz.

VG
Rainer
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#28
10 Hz passt schon. In den Messkurven ist links unten noch ein Buckel zu sehen, und der Phasengang hat da auch die übliche Form. Bei 180 Hz resoniert was anderes, ich tippe auf eine Membranresonanz.
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#29
Möglicherweise schwingt die Membran mit. Ich muss jedoch anmerken, dass es sich um ein offenes Lautsprechersystem handelt, das ab 200 Hz wirkungslos ist und daher für Bässe an dieser Stelle begrenzt werden muss. Zweitens fungiert der Lautsprecher selbst mit diesem Wandlersystem tatsächlich als Vibrator, ist aber kein DML-Lautsprecher, mit dem ich ebenfalls vertraut bin. Nachdem ich die Betriebsart der Spule ermittelt hatte, nannte ich sie Schmeterling, und dieser Name hat sich durchgesetzt.
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#30
Ist die Membran nicht einfach nur eine Platte?
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