Kurz zum LOP300: Ich hatte damit ja meine Probleme, siehe hier: https://diy-hifi-forum.eu/showthread.php...#pid328355
Ich hatte dann noch festgestellt, dass das wohl am low power mode des Netzteils liegt. Sobald ich ~20 W aus dem Netzteil ziehe verschwindet das. Auf dem Netzteil ist ein TEA2017AAT als Controller verbaut, der hat da diverse Möglichkeiten den Ruhestromverbauch zu reduzieren, ich vermute dass dadurch dann diese Störungen im hörbaren Bereich entstehen. Inwiefern man das mit gutem Layout der Verstärker vermeiden kann, keine Ahnung...
Danke für den Hinweis. Die schalten da noch einen Low Power Mode dazwischen, eine Art Burst Mode mit kürzeren Pausen. Egal ob Burst oder Low Power, am Ende der aktiven Zeit gibt es immer Störungen bei denen die parasitären Komponenten relativ frei schwingen. Die können dann überall reinstören. Ich schaue mal, ob ich noch zusätzliche Filterung eingebaut bekomme.
Hattest du in deinem Projekt die Erde wie im Datenblatt korrekt angeschlossen?
Erde? Den PE hatte ich nur an der Auskleidung des Gehäuses angeschlossen und ansonsten von allem ferngehalten. Hatte ich testweise auch mal auf Schaltungsmasse gelegt, hat aber nichts geändert.
Zumindest das LOP-300 erfüllt die Störemissionsklasse B (Heimbetrieb) nur, wenn es als Schutzklasse 1 betrieben wird. Dazu müssen 3 der Befestigungsbohrungen auf Erde gelegt werden. Ansonsten darfst du das eigentlich nicht zu Hause betreiben (guckt aber eh keiner nach solange beim Nachbarn alles funktioniert) und die Störungen schließen sich über irgendwas anderes. Das andere kann dann zB der Verstärker sein.
Kleines Update: so sieht 1 kompletter Chip geroutet aus. Dazu musste ich die großen Speicherelkos auf THT wechseln. Die 63 mm enstsprechen ganz gut meinem Ziel nicht mehr als 13 cm hoch zu werden. In die andere Dimension muss ich mal schauen, sieht aber gut aus, auch dort sehr kompakt zu werden.