Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Moolys Mosfet Amp designed for music
#21
Hallo Kleinhorn, 

probiere doch mal mal Folgendes, um

1. Erdschleifen zu reduzieren:

Trenne den Analog-GND vom Gehäuse (=Erdung), verwende also isolierte Chinch-Buchsen. Wir hoffen mal, dass der Minuspol des Schaltnetzteil nicht direkt auf Erde liegt, sondern mittels eingebauten Y-Kondensatoren (mit dem Ohmmeter prüfen ob der Minusausgang des Schaltnetzteils relativ hochohmig mit Erde verbunden ist, wenn ja dann schauts schlecht aus und es hilft wahrscheinlich nur noch eine riesige Commonmode Spule in der Massezuleitung). Die Erde muß von der Masse weg.

Lege vom Erdungsbolzen einen 10Watt 10Ohm Widerstand auf Analog-GND und parallel dazu einen Y2 100nF AC Kondensator für Netzanwendungen. Das gibt theoretisch vielleicht 50dB Brummdämpfung.

2. Wenn der Verstärker bereits brummt, ohne dass eine Signalquelle dran ist, sind Erdschleifen nicht die Ursache:

Prüfe mal, ob die Sache ruhig ist, wenn du den Eingangs komplett kurzschliesst. Falls es gegenüber offen weniger brummt, dann könnte es auch an einer magnetischen Einkopplung in den hochohmigen Eingang liegen. Falls es noch bei einem totalen Eingangskurzschluß brummt, hast du eine Masseschleife im Verstärker. Masse der Leiterplatte zwischen die Elkos des Netzteils, dort ist der zentrale Massepunkt und btw auch der - Lautsprecheranschluß und auch der Anschluß für die Chinchbuchsenmasse. Dort wäre auch der Erdungsbolzen falls Erde nicht nur ans Gehäuse, sondern auch Masse angeschlossen ist aber genau das wollen wir ja bei Erdschleifen nicht. Ich würde auf jeden Fall die Chinchbuchse isolieren. Andere Platinen die irgendwie Masse brauchen, dürfen nur in diesem zentralen Punkt angeschlossen werden.

Der interne Y-Kondensator des Schaltnetzteils plus parallel dazu die Kombination aus Widerstand und 100nF Y2 Kondensator dürfte zusammen mit dem Chinchhkabel einen wirksamen Spannungsteiler bilden, der die Brummspannung nicht am der Chinchkabelabschirmung abfallen lässt. 

Am Eingang der Chinchbuchse über einen 100Ohm links und rechts jeweils einen 100pF anschliessen. (Pi-Filter)  Es könnte tatsächlich sein, dass der Verstärker zusammen mit Deiner Quelle hochfrequent im zig Megahetzbereich schwingt und deine Quelle massiv brummen lässt. Sowas hatte ich mal im Zusammenhang mit einem Wiim Streamer und einer Schaltnetzteilversonrgung des Amps. Das Schwingen war mit zwei 100pF plus 100Ohm dazwischen vorbei. Auf dieses Weise entkoppelst du Hochfrequenztechnisch Vor- und Endstufe.

Am DC Ausgang des Schaltnetzteils eine Commonmode Drossel (Trennt Masse hochfrequenztechnisch von der Erde) anschliessen, damit die EMV passt und links und rechts davon Elkos. 

Ist aber vielleicht alles nix neues für Dich…Eigentlich kommt die Prüfung auf 2. vor 1. :-)

lG Sven
AUDIY LIFE auf YT
Zitieren

#22
Hi Sven,
die Dinge die Du beschreibtst habe ich ausprobiert, bzw schon eingebaut, wie zB einen Loopbreaker, Trennung über 10 Ohm/100nf, im Fehlerfall Ableitung über die Dioden.
Die Cinchbuchsen sind isoliert. 100 nf an RCA Fahne zu PE bringt nix, Groundlifting nicht usw.
Es ist auch kein Brummschleifen brummen, irgendwie haut die Taktfrequenz des SMPS nicht hin. 
Okay, ist das erste Mal, dass ein Amp nicht am SMPS läuft. 

Ich werde ich auf ein Linear Netzteil gehen. Das bedingt allerdings ein neues Gehäuse und einen Neuaufbau.
Ich Moment bin ich krankheitsbedingt dazu nicht in der Lage so etwas durchzu führen. 

Aber läuft bestimmt nicht weg...

Pedda
Hier wird nix gewußt...
Zitieren

#23
So, jetzt habe ich einen "Koffer" gebaut, Riesenkiste. Ich weiß schon, warum ich SMPS bevorzuge.

Ich hab nun ein ein 3U, 300x300 mm Gehäuse und viel Platz ist nicht mehr vorhanden.
Ich schätze mal der Koffer wiegt nun 8 Kg mit Trafo. Die Siebung, CRC, mit 2x10000uf pro Rail wird wohl reichen.
Die Schutzschaltungen versorge ich über ein kleines 12 volt, 400 mA, SNT. Die Regler auf der Platine sind gebrückt und nicht mehr vorhanden. Die Schutzschaltungen haben keinen gemeisamen Ground zur Versorgungspannung, der Kram ist über Optokoppler getrennt.  

Mit fehlt noch der bestellte Softstart, wird wohl zum WE noch kommen. Der Softstart wird in Abstand über dem Trafo montiert. Dafür muß ich eine Grundplatte herstellen, die Patte wird eine Schirmung erhalten.

Die Grundplatte wird zur Front wandern, so weit wie möglich, vielleicht reicht es dann auch ohne weiteres Gebastel, seh ich dann. Ich muß die Potis für den Ruhestrom gefahrlos erreichen können. Sonst muß ich eine Abschottung mit Winkeln bauen um die Hand zu schützen. 230 Volt sind halt übel.

Der Abstand, Softstart zum Trafo wird groß genug werden, nach oben ist reilchlich Platz. Allerdings gefallen mir die Faston, nach oben stehend, nicht. Ich habe noch gewinkelte Faston 6,3 mm, die werde ich benutzen. 

Bilder folgen...

Pedda
Hier wird nix gewußt...
Zitieren

#24
Nun...wie versprochen ein paar Bilder. 
Der erste Test steht noch aus, allerdings sollten keine Schwierigkeiten auftreten was die Funktion anbelangt. Der Amp lief ja bereits, wenn auch mit 150 mA Ruhestrom bei +-45 Volt. Der Trafo mit Siebung, da CRC, wird vermutlich bei 3 Volt weniger liegen, also +-42 Volt. Somit wird auch der Ruhestrom kleiner sein. Erstmal nicht ganz so wichtig, das kann man neu justieren.

Das Erstellen einer Grundplatte dauerte länger als gedacht, keine passende Inbusschraube in 6mm, is klar, also zum Baumarkt passende Schrauben kaufen.
Die Schraube auf der Montageplatte hat keinen Kontakt zur Kupferfolie. Eine gute PE Verbindung war das nicht. Die Fläche hat den PE angelötet bekommen und liegt nun mit auf dem Gehäuse und somit auf PE.
Ob solche Schirmung etwas bringt..mhmm, weiß nicht, war aber einfach herzustellen. Der Abstand beträgt zu den Anschlüssen 7,5 mm, mehr als gefordert.
Wie man sehen kann, hab ich Winkel Faston benutzt von unten, die Stehenden ausgelötet. So ist das gut zugänglich und spart viel Platz an Höhe.

Die Rampa Mutter auf dem Trafo ist mehrfach gekontert, so verdreht sich da nichts.

An die Potis werde ich gut herankommen, ich kann die Spannungsführenden Lötpunkte abkleben. Nur zur Sicherheit, müßte auch so gehen...aber besser ein wenig Isoband.

Ich kann den Aufbau auf den Fotos nicht so gut darstellen, die Siebplatine sitzt auf 4 langen Spacern, da sind 5,5 cm Platz bis zur Grundpatte und 4,5 cm bis zur verdrillten 230 Volt Leitung, die auf Abstandhalter für Kabelbinder sitzt. 
Unter der Eingangsseite der Siebplatine sitzen Wagoklemmen als Verteiler für den Softstart Ausgang, Trafo und das kleine SNT.
Da das auch hinter dem Softstart angeschlossen ist, macht es 1 sek Verzögerung mit. Die angeschlossenen Schutzschaltungen haben dann ca 7 sek Verzögerung.

Der Ground läuft zu den Boards, dann wird aufgetelt, Board, Lautsprecher Protection, Signalground in dünner.
Beide Seiten gleich. Kann ich hier so machen da ja Optokoppler verbaut sind und die Versorgung über das SNT keinen Groundbezug hat zum Powerground. Einen Sternpunkt wie sonst üblich brauche ich hier nicht.
Durch den Signalground sind auch die RCA Schirmungen mit auf Groundbezug.
Einen LoopBreaker gibt es noch, der ist auch am Ground Ausgang angeschlossen. Sieht man auf den Bildern nicht so gut, da gehen oberhalb die Versorgungsleitungen darüber.

Das soll es gewesen sein an Berschreibung...


Hörtest wird folgen.... kann aber etwas dauern...

Pedda


Angehängte Dateien Thumbnail(s)
                   
Hier wird nix gewußt...
Zitieren



Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen:
2 Gast/Gäste

Deutsche Übersetzung: MyBB.de, Powered by MyBB, © 2002-2026 Melroy van den Berg.