vor allem Anderen: Meine Hochachtung und Bewunderung für Dein audiy-analyser Prohekt! Ich bin gerade erst am Anfang zu verstehen was es mir bringen würde, habe deswegen eine Frage: Könnte man audiy-analyser als viel leichter bedienbare und aufs ganz Wesentliche reduzierten REW betrachten? Ich kenne und nutze ARTA nicht und frage deshalb mit Bezug auf REW. Es wäre interessant in der Beschreibung die Grenzen des audiy-analyser etwas genauer zu beschreiben um entscheiden zu können wann auf das "große Besteck" umzusteigen wäre.
Aber: Alles keine Kritik, es kann sein, daß ich nicht genug gelesen habe.... also alles Klärungen für mein Verständnis
Beste Grüße,
Winfried
PS: "Nur die eigene Erfahrung hat den Vorzug völliger Gewissheit" (Arthur Schopenhauer)
06.09.2026, 21:19 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.09.2026, 21:26 von SNT.)
Hallo Winfried,
das Program ist nicht dafür gedacht REW und professionelle Messsoftware zu ersetzen. Es steht aktuell noch in den Kinderschuhen und eine ausgiebige Validierung steht noch aus. Es ist aktuell als effizientes Tool für Einsteiger gedacht und nicht als vollständige Entwicklersoftware vorgesehen. Für die Entwicklung von Frequenzweichen wäre auch eine Impedanzmessung nötig.
Im Prinzip wäre mit einem STIC oder entsprechender 2-Kanal Messhardware (also Soundkarte plus irgendeine Messbox) erheblich mehr drinnen, bis hin zur automatischen Frequenzweichenberechnung. Mal sehen wo die Reise hingeht….Es ist eigentlich einfach. Je mehr Interesse ich von der Community bekomme - sowohl konstruktive Kritik als auch Lob - desto besser ist die Chance, dass sich das Tool zu einem brauchbaren Lautsprecherentwicklungsprogramm weiterentwickelt, aber das wiederum kann es nur mit einer zusätzlichen 2-Kanal Hardware.
Eigentlich ist es nicht mein Ding, das zu tun was es schon gibt, also ein System zum Vermessung und Entwicklung von Lautsprechern zu entwickeln. Aber für meinen Bass-Assist Lautsprecher benötige ich mehrere Möglichkeiten Schallquellen aller Art zu addieren und nicht nur den Port zum Chassis. Für mich ist der AUDIY-Analyser eine Software die ich je nach Bedarf auf meine Bedürfnisse erweitern und insbesonders im Handling auch vereinfachen kann.
11.09.2026, 13:31 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.09.2026, 07:53 von SNT.)
Hallo Jungs,
ich bin mit der Beginner Version ein gutes Stück weitergekommen. Ich habe den Beginnermodus so einfach gehalten wie irgendwie möglich. Am Sonntag Abend gibt es dazu den vorläufigen Abschluß für die Beginnerversion und ein 60 Sekundenvideo. Als UB-Mic werde ich nächste Woche unter andrem das UMIK auswählbar machen -einfach weil es als UBS Mikrofon wohl der Standard ist. Ab nächste Woche dann werde ich mich mal für ein paar Wochen um unser Event Im Regensburger Degginger kümmern. Bis dahin hoffe ich auf Euer Feedback.
Aktuell blockiert Strato meinen HTML code...ich gebe hier Bescheid wenn ich das Problem gelöst habe.
NACHTRAG: Problem gelöst, Programm aber noch nicht fertig validiert
Im Endeffekt möchte ich eine Methode entwickeln die ohne TS-Parameter messen, simulieren, Nahfeldsummer uswusw auskommt und vor allen Dingen ohne Hardwaremessbox.
Ich gebe Euch mal das Beispiel eine Bassreflexbox sauber abzustimmen:
Also mit ARTA oder so umständlich TS Parameter rausmessen (Aufwand mit zwei Volumina oder rumgeschmiere mit Knete an einem 150€ Chassis ..echt klasse :-(, dann die TS parameter in ein weiteres umständlich zu bedienendes Simulationsprogramm eingeben und sich dann am Ende noch mit Betawerte rumschlagen, abgesehen davon sind viele Simulationsprogramme - selbstverständlich massiv verwissenschaftlicht - umständlich zu füttern. Dann mit dem Silationsresultet dann das Bassreflexrohr zurechtzuschneiden, um nach der Messung festzustellen, dass es ein wenig kürzer besser gewesen wäre. Das ist doch echt umständlich! Besser zumindest für den Anfänger einfacher: Viel zu langes Papprohr reinstecken und kürzen bis die Nahfeldsumme passt. Geht natürlich nur sauber mit Chassis die für BR geeignet sind. Das Grundsätzliche und das Erf. Volumen könnte das P vorher ermitteln an Hand der Datenblattwerte.
Eine ähnliche iterative Methode oder ich nenne ihn mal Hybridansatz wäre bei der Entwicklung einer 2-Wege Box möglich. Bekannte Chassisimpedanzdaten aus Spec eintragen. (Das dürfte wohl besser passen als die TS Parameter die in der Spec stehen) dann tatsächlicher F-gang und Phase der eingebauten Chassis rausmessen und per Optimizer eine einfache Freuenzweiche aus Normreihenbauteilen vin der Software empfehlen lassen. Die Weiche reinbauen und neu vermessen. Damit haben wir einen Großteil relevanter Informationen.
Oder noch klarer: Einfach nur alle möglichen Winkelmessungen machen und wie in Virtuicxad reinladen. Anschliessend mit einem KI-Optimierer die Frequenzweiche berechnen lassen….
Zumindest für Messanfänger…oh Gott kann das langweilig werden…;-) aber die Richtung würde ich mal andenken.
Hallo Sven,
der Beginnermodus ist genau das, was ich haben möchte. Ein einfaches Messsystem, dass ich mal eben mitnehmen kann, ohne mein Läppi und den kpl. Aufbau mitzuschleppen.
Auch kann ich damit wohl die interessierte Jugend, sowohl auch die ältere Generation dazu animieren, sich mal mit Messungen zu beschäftigen.
Danke für Deine Mühe und Unterstützung.
Ich finde das schon einmalig, was Du da zauberst
12.09.2026, 11:09 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.09.2026, 12:18 von SNT.)
Hallo JUngs,
hie ein Vergleich Clio POCKET mit STIC Messbox plus kalibriertes, beigefügtes Mikrofon +AUDIY-BEGINNER. Das Messprogramm misst also ausgezeichnet.
AUDIY Beginner schneidet den Frequenzgang ab, wenn die Software erkennt, dass der Mikrofonpegel in der Nähe der Umgebungsgeräusche liegt oder der Mikrofonpegel soweit abgefallen ist, dass kaum noch was am Mikrofon ankommt ,also unter die -20dB Grenze des Graphen fällt. Da wo nix mehr ist muß man aber auch nicht messen.
12.09.2026, 13:46 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.09.2026, 17:15 von SNT.)
Hi ich habe mal versucht das Iphone 12 an Hand der Clio und STIC Hardware zu kalibrieren. Solange die Frequenzgänge aller iPhone 12 er gleich sind, müsste das dann so ungefähr passen.
Also einfach das iPhone 12 da hinhalten wo man den Frequenzgang messen möchte, die Eingangskorrektur iPhone 12 wählen, den Messbutton drücken und dann warten bis der Frequenzgang anzeigt wird.
Das ganze könnte man mit einer ganzen reihe von versch. Smartphones machen (ist mir aber zu aufwendig). Ich versuche mich jetzt mal nur an den iPhones.
Also für eine erste Messung plausibles Ergebnis. Was aber Wasserfalldiagramm etc ausmacht.... weiss ich nicht. Aktuell möchte ich nur den Beginner Modus hinbekommen.
Hier die Ergebnisse:
1. Kalibrierte Messung iPhone 12 exakt an der gleichen Stelle 2. Unkalibrierte Messung iPhone 12 exakt an der gleichen Stelle wie die Mikrofonspitze des STIC Mikrophons 3. Messung STIC Messhardware + kalibriertes Mikrofon 4. Kalibrierte Messung iPhone 17 exakt an der gleichen Stelle
! Da der Vertrauensbereich mit Messungen am iPhone eingeschränkt ist (es werden geradezu extreme Korrekturen bis massiv über 20dB erforderlich -fas seht Ihr an der gedotteten grauen Linie im Frequenzgang) , werden nur die Messergebnisse zwischen 100Hz und 10kHz angezeigt !
Um nicht extra eine Kalibrierdatei downloaden und laden zu müssen, kann man jetzt in der Auswahlbox "Messhardware/Eingangskorrektur" das iPhone 12 wählen. Das ganze mache ich jetzt noch für das iPhone 17. NACHTRAG. Funktioniert jetzt auch für das iPhone 17.
Nun die Software ist noch weit weg von den Möglichkeiten eines professionellen Messystems, und ein Entwicklungswerkzeug ist es noch lange nicht , aber ein totales Schätzeisen ist es nun auch nicht...
Ich bin von AUDIY mit iPhone Messmöglichkeit sehr angetan, es wird ein recht verlässliches, portables "Einmesssytem", um auch mal ad hoc "beim HiFi Freund an den bestehenden Boxen auszuhelfen". Schick!
Beste Grüße,
Winfried
PS: "Nur die eigene Erfahrung hat den Vorzug völliger Gewissheit" (Arthur Schopenhauer)
13.09.2026, 15:17 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.09.2026, 15:36 von SNT.)
Danke fürs Feedback Winfried,
So der Beginner-Modus ist jetzt mal soweit, dass man damit was anfangen könnte, daher veröffentliche ich ihn auf YT.
Der Beginner-Modus misst den Lautsprecher im Raum – also inklusive der Einflüsse des Hörraums und damit näher an dem, was am Hörplatz tatsächlich ankommt.
Der Quasi-Freifeld-Modus ist dagegen eher der Expertenmodus. Ziel ist eine Messung, die den Lautsprecher möglichst unabhängig vom Raum beurteilt – also vom Prinzip her eher so, wie Lautsprecher beispielsweise für technische Tests unter kontrollierten Bedingungen vermessen werden.
Beide Modi befinden sich noch in der Beta-Phase und laufen direkt im Browser. Es ist keine spezielle Messsoftware erforderlich. Aber logischerweise läuft die Angelegenheit mit einem USB Mikrofon genauer als mit einem iPhone.
Es wäre prima, wenn ihr den Analyzer einfach einmal ausprobieren könntet. Ich freue mich ausdrücklich über Feedback, Verbesserungsvorschläge und auch Kritik – gerade unterschiedliche Geräte, Räume und Lautsprecher kann ich selbst unmöglich alle testen.
Nur mit eurem Feedback kann ich das Tool sinnvoll weiterentwickeln und langfristig verbessern. AUDIY-ANALYSER: Link im Kanalprofil / auf audiy-life.de
Danke euch! Und ein Abo wäre natürlich auch klasse – ein bisschen Reichweite und ein paar Einnahmen helfen mir dabei, solche Sachen weiterzuentwickeln.
Die Quasi-Freifeldmessung wurde deutlich überarbeitet und verbessert. Wer sich damit beschäftigen und testen möchte, findet die aktuelle Version hier: TEST.
Das bisherige Problem lag vor allem in der Nahfeldmessung und deren Synchronisation. Der bisher verwendete Marker lag relativ hoch im Frequenzbereich und konnte bei Koax- bzw. Mehrwegsystemen von anderen Chassis beeinflusst werden. Außerdem war die Nahfeldmessung frequenzmäßig deutlich breiter ausgelegt als für den späteren Merge eigentlich notwendig.
Daher gibt es jetzt ein eigenes Nahfeld-Testsignal. Die eigentliche Nahfeldmessung arbeitet von 20 bis 600 Hz, der Synchronisationsmarker dagegen nur von 40 bis 400 Hz. Dadurch soll die Synchronisation im relevanten Bassbereich robuster werden und z. B. bei Koax-Systemen der Hochtöner möglichst keinen Einfluss mehr auf die Nahfeldmessung haben. Der Bereich bis 600 Hz dient anschließend als Überlappung für den Merge mit der gegateten Quasi-Freifeldmessung.
Ich habe die Anwendung außerdem bewusst auf 1- und 2-Wege-Systeme bzw. Lautsprecher mit einem dominierenden Bass-/Mitteltöner plus ggf. Bassreflexport begrenzt. Bei 3-Wege- oder komplexeren Mehrwegsystemen reicht eine Nahfeldmessung von nur einem Chassis und dem Port nicht aus, um den Gesamtfrequenzgang wirklich sauber zu rekonstruieren.
Wer also Lust hat, insbesondere auch mit einem Koax oder klassischen 2-Wege-Lautsprecher zu testen: sehr gerne.
(16.09.2026, 11:16)SNT schrieb: Wer also Lust hat, insbesondere auch mit einem Koax oder klassischen 2-Wege-Lautsprecher zu testen: sehr gerne.
Hallo Sven,
ich finde es toll, was du wieder auf die Beine stellst - Hut ab!
Ich würde ja gerne was Konstruktives beitragen, aber mir fehlt ein vernünftiges USB-Mikro zum Testen. Das USB-C Messmikro von Dayton Audio, das ich dazu gerne erworben hätte, scheint Lieferschwierigkeiten zu haben und ist kurzfristig nicht verfügbar.
Kennt jemand eine Alternative und kann was empfehlen?
Grüße
Chlang
[SIZE=2]Alle selbst ernannten Götter werden dir zürnen, wenn du dich nicht von ihnen erlösen lässt.
[/SIZE]:dont_know:
(16.09.2026, 12:46)Chlang schrieb: Das USB-C Messmikro von Dayton Audio, das ich dazu gerne erworben hätte, scheint Lieferschwierigkeiten zu haben und ist kurzfristig nicht verfügbar.
Kennt jemand eine Alternative und kann was empfehlen?
Doch schon... und Danke Karsten,
als ich vor Kurzem (auch bei soundimports) geschaut hatte, hatte das lange Lieferzeiten.
Und ja, USB-C, dann kann ich es in mein Handy stecken.
Dann muss ich wohl bestellen...
Grüße
Chlang
[SIZE=2]Alle selbst ernannten Götter werden dir zürnen, wenn du dich nicht von ihnen erlösen lässt.
[/SIZE]:dont_know:
16.09.2026, 15:11 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.09.2026, 15:40 von SNT.)
Super Jungs,
ich baue auch gerade an einem Frequenzweicheneditor, erst mal für für 2-wege. Also Hochtöner und Bass eingebaut in versch. Winkeln quasi Freifeld vermessen und dann mit dem Frequenzweicheneditor in Richtung sauberen Frequenzgang spielen. Mal sehen ob das funktioniert. dann ginge es doch allmählich in Richtung Lautsprecherentwicklung....Alle Komponenten könne entweder gebrückt oder entfernet werden. Der Serienwiderstand der Spulen kann extra editiert werden.
Übrigens: Mein UMIK kommt auch erst in ein paar Wochen...
AMn braucht nicht zwingend ein USB Mikrofon. Ich arbeite hier mit einem USB-Hardwareinterface plus Analog Mikro (STIC). Man kann man zu Beginn der Messung auswählen, mit was man messen möchte.
Zur Universalfrequenzweiche. hat jemand noch eine Idee was man unbedingt noch für einen 2-Wegler benötigen könnte? Das Reinmalen beliebiger Netzwerke halte ich zwar für flexibel wird aber in den meisten Programen unpraktisch gelöst.
16.09.2026, 15:58 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.09.2026, 16:04 von 4711Catweasle.)
(16.09.2026, 15:11)SNT schrieb: Zur Universalfrequenzweiche. hat jemand noch eine Idee was man unbedingt noch für einen 2-Wegler benötigen könnte? Das Reinmalen beliebiger Netzwerke halte ich zwar für flexibel wird aber in den meisten Programen unpraktisch gelöst.
Moin Sven,
R-C Glied parallel zur TP Serienspule fiele mir noch ein ...
...damit kann man prima die Membranreso TMT wegziehen (wenn sie noch zu weit hochkommt) und es erhöht, richtig dimensioniert, die Flankensteilheit.
Edith meint: Das würde ich so programmieren das zwingend ein R mit mindestens 4,7 Ohm (Erfahrungswert) eingesetzt werden muß...
...sonst geht die Impedanz sehr hochfrequent in den Keller - gibt Amps die das nicht mögen.
Gruß Karsten
Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein.
(16.09.2026, 15:11)SNT schrieb: Zur Universalfrequenzweiche. hat jemand noch eine Idee was man unbedingt noch für einen 2-Wegler benötigen könnte? Das Reinmalen beliebiger Netzwerke halte ich zwar für flexibel wird aber in den meisten Programen unpraktisch gelöst.
Puh, schnell und ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
Spannungsteiler vor dem HT
Die Sperrkreise würde ich vor die Trennung ziehen
Ich würde Weichen auch 3. Ordnung ermöglichen (noch einen Kondi zum HT und eine Spule zum TT)
Grüße
Chlang
[SIZE=2]Alle selbst ernannten Götter werden dir zürnen, wenn du dich nicht von ihnen erlösen lässt.
[/SIZE]:dont_know:
16.09.2026, 16:29 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.09.2026, 16:52 von SNT.)
sieht also doch so aus als ob er Schaltplan frei zeichenbar sein müsste...mal sehen..
lG Sven Wer mir helfen mag, der probiert doch bitte aus ob das gut funktioniert --> TEST2 idealwerweise auch am iPad oder iPhone, obowhl man wohl beim Entwicklen eher vorm PC sitzen wird. Abe je mehr FB ich von Euch bekommen desto zügiger geht es voran
16.09.2026, 17:39 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.09.2026, 17:40 von 4711Catweasle.)
Apropos....dunkel erinnere ich....
Impedanzlinearisierung R-C-(L*) muß, glaube ich, vor die Weiche.
* U.A. für SE (ohne Gegenkopplung) auf die 2te Impedanzspitze bei ventilierten Gehäusen.
Gruß Karsten
Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein.
Gestern, 12:00 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 15:55 von SNT.)
Hallo Jungs,
ich denke das wäre mal ein verhältnismäßig komfortabler Anfang für den Frequenzweichenmodus einer 2-Wegebox: FREQUENZWEICHE
Daraus wird eine Netzliste erzeugt, die dann zusammen mit den einzelnen Chassismessungen die gewinkelten Frequenzgänge entsprechend der Weiche ändert. Dazu brauchen wir die Chassismpedanzen, die entweder direkt aus dem Datenblatt extrahiert werden (Laden des Datenblattes der den Impedanzverlauf zeigt, wenn man keine Impedanzmessbox hat) oder als Messungen geladen werden können. Daraus könnte ein Entwicklertool werden, womit man die Frequenzweiche einer 2-WegeBox ,mit etwas Erfahrung "erspielen" könnte.
KORREKTUR: Das geht nicht. Die Impedanz im Betrag reicht nicht. Wir brauchen eigentlich Betrag und Phase, aber : Datenblatt → Impedanzbetrag + Re/Le usw. → wir könnten eine komplexe Impedanz rekonstruieren...:-) wenn wir schon keine sauberen Impedanzmessungen der einzelnen Chassis haben. Die rekonstruierten Impedanzen erfassen natürlich nur den Bereich in dem das Boxenvolumen die Tieffrequenten Impedanzen nicht mehr bestimmt. Dieser Bereich wird aber sowieso über eine Nahfeldmessung direkt vermessen. Nicht perfekt aber immerhin....für eine 2-Wege Box...also für eine Freqnezweiche die in dem F-bereich wirkt wo das Gehäusevoluemn nichts mehr ausmacht...hmmmm
--> T/S-Grundmodell + erweitertes Schwingspulenmodell → Parameter so verändern, dass ∣ZModell∣|Z_\text{Modell}| möglichst genau mit ∣ZPDF∣|Z_\text{PDF}| übereinstimmt wär eine Lösung die Phase aus dem datenblatt zu extrahieren. Wenn die Impedanzphase im Datenblatt enthalten ist, kann man dieses direkt vergleichen. Die Impedanzphase des Chassis dürfte bei der Trennfrequenz bei unserem Datenblattmodell durchaus ein paar Grad danebenliegen.
Eine Überprüfung des Resultats macht man dann in der Quasi-Freifeld-Modus und hofft das das gleiche wie im Frequenzweichenmodus rauskommt.
Da könnt Ihr mal etwas rumprobieren. Vielleich hat der eine oder andere noch einen Tipp für mich....bitte um Feedback.