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(Gestern, 15:47)MetalMachineMusic schrieb: Auch schön übrigens, dass diese "Kult"-Lautsprecher durchweg einen um 3 dB angehobenen Hochton haben. Von den Audiopseudoscientisten dieser Tage würde so eine Abstimmung in Grund und Boden verdammt werden.
Ne, die würden den Lautsprecher einfach nicht eingewinkelt aufstellen und sich darüber freuen, dass es auf einigemaßen linearen Energiefrequenzgang abgestimmt ist. Bei 30° sieht das gar nicht mehr wirklich nach ansteigendem Hochton aus.
wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 9 Stunden von Kalle.)
Moin,
Onno bringt es auf den Punkt.
Früher zur Zeit der Entwicklung der alten Schätzchen herrschte in Studios wie auch zu Hause gegenüber heute enorme Raumnot. Es gab überhaupt keinen Platz, um die Lautsprecher einzuwinkeln. Deshalb standen oder hingen die Lautsprecher parallel zur oder an oder in der Wand.
Im MDR Filmbericht sieht man auch beim Probehören mit Karl-Heinz Fink, dass die BR26 parallel aufgestellt sind.
Das erklärt die "frische"Abstimmung der alten Monitore und HiFi-Lautsprecher.
Man beachte doch nur die die Bilder alten Kataloge oder Testberichte.
Die ersten Monitore, die ich hören durfte waren aktive Sennheiser Studiomonitore versorgt von Thorens TD 124 und Revox A36 im Musikraum Ende der 60er in meiner Schule. Das hat mich geprägt.
Gruß Kalle
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Vor 11 Stunden
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 11 Stunden von JFA.)
(15.01.2026, 14:47)MetalMachineMusic schrieb: https://fabian-reimann.de/file/a/f9480791372224912.pdf
"Honecker erkundigte sich nach der Besonderheit dieses
neuen Lautsprechers. Daraufhin teilte ich ihm mit, dass Radio DDR
damit deutlich besser klingen würde als RIAS Berlin. (…) Einen
Kommentar seinerseits gab es dazu nicht."
Hahahhahaha!
Aus der gleichen Info-Box des Artikels:
Zitat:Die musikalisch-akustische Zielstellung bestand darin,
einen möglichst neutralen Lautsprecher für den Heimbereich anzu-
bieten, der für Hörentfernungen von 2 bis 3 Metern geeignet ist und
bei wohnraumtypischen Nachhallzeiten von 0,4 bis 0,6 Sekunden
ein optimales Klangbild erzeugt. Üblicherweise steigt die Nachhall-
zeit in Wohnräumen im Mittelton etwas an. Dieser Tatsache wurde
bei der Entwicklung mit einer leichten Anhebung der Höhen im Frei-
feldübertragungsverlauf Sorge getragen.
Der Höhenanstieg folgst also aus dem falschen Verständnis, dass ein Wohnzimmer wie ein Konzertsaal zu behandeln ist. Das war (und teilweise noch ist) leider so üblich.
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Was aber hier beweist, das die falsche Abstimmung nicht in jedem Fall das Hörerlebnis negativ beeinflusst. Andernfalls müssten sich ja tausende Fliegen irren.
Gruß
Arnim
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In dem Fall votiere ich für die Fliegen
Im Ernst, "negativ" müsste man dann erstmal genauer definieren. Ich denke, böge man den Frequenzgang mit einem EQ gerade (Kuhschwanz reichte schon), dann würde die eq'te Variante sicherlich den direkten Vergleich gewinnen.
Vorausgesetzt, man hörte die LS freistehend. Im Regal kann das schon wieder anders werden. Was dann einer aus der Kategorie "aus falschen Gründen doch das richtige getan" wäre.
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(15.01.2026, 14:47)MetalMachineMusic schrieb: https://fabian-reimann.de/file/a/f9480791372224912.pdf
Es gab vor 20 Jahren mal eine Tontechniker-Legende, die am Ende ihres Lebens bei diesen Boxen angekommen ist, oder vielmehr der im Technolook aufgemotzen BR2725, wenn ich mich recht erinnere. Fand ich damals beeindruckend und finde es heute noch, wenn man reif ist, aus der elenden Optimierungsspirale auszusteigen.
Vielleicht war das sogar der große Wurf von Kiesler. Seine Pseudokoaxkisten mit den LPG-Billigchassis und dem verhunzten Abstrahlverhalten machen mich eher nicht an. Die Verzerrungen sind für einen 4-Zoll-TMT und einen über Glühbirne angekoppelten HT unrealistisch niedrig, wenn sie wirklich bei 100 dB / 1m stattfinden. Am Anfang des Absatzes und beim Graphen steht nur 100 dB, aber am Ende des Absatzes wird noch bestätigt, dass es sich um 1 m Abstand handelt. Die Werte wären schon für 8ß dB/1 m sehr gut.
[quote pid="331403" dateline="1768890320"]
Was aber hier beweist, das die falsche Abstimmung nicht in jedem Fall das Hörerlebnis negativ beeinflusst. Andernfalls müssten sich ja tausende Fliegen irren.
[/quote]
Da stehe ich auf dem Schlauch!?
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Lustig auch gerade die Preisentwicklung der Kisten.
Werbung funktioniert. Auch, wenn da jetzt keine Firma mehr dran verdient.
Beste Grüße,
Andreas
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Vor 6 Stunden
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 6 Stunden von Kalle.)
Tja,
neugierig bin ich jetzt auch  .
Aber wenn die Preise soo steigen ist die Nano 4 aus dem letzten Contest bestimmt eine mehr als gute Alternative.
https://www.diy-hifi-forum.eu/showthread.php?tid=22003
Historisch ist sie auch ......schon
Gruß Kalle
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(Vor 7 Stunden)capslock schrieb: Die Verzerrungen sind für einen 4-Zoll-TMT und einen über Glühbirne angekoppelten HT unrealistisch niedrig, wenn sie wirklich bei 100 dB / 1m stattfinden.
Nö, eigentlich nicht. Also zumindest für den TMT nicht, Glühbirne weiß ich nicht wie die sich darstellt, hatte ich noch nicht. Außerdem fehlen ja in der Grafik bis 100 dB ja noch ein paar Dezibel.
4" gut gemacht, in der Abstimmung, da ist so eine Messung kein Hexenwerk. Kann natürlich sein, dass das damals Hexenwerk war, aber heute eigentlich kein Thema.
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Vor 4 Stunden
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 4 Stunden von Joern.)
Hi
gibt es irgendwo einigermassen vailde Messungen zu den TSP des / der Bass-Chassis bzw. Membranfläche ?
Es wurde von 4,5" gesprochen.... als mittig 4 bis 5"
SO etwas könnte ich mir auch mal als Battle vorstellen - 4-5" Regal-Lautsprecher (ähnlichen dem engl. kleinen Monitoren). Einfach, günstig, funktionierend. BR Vorne wegen dem vollen Regal, kleine Räume.
Also für ein "Kallax" oder heute ähnlich gängiges.
Die Acoustic Energie AE1 - heute als 40year-Aniversery-Version - schlägt ja in eine ähnliche Kerbe. Auch wieder "altes" der Spät-80er als eine Art Renaissance ins Jetzt gebracht. Nur eben 2 kleine BR-Rohre vorne drauf. Ja - und anderes Marketing. Also kleines Chassis als 2-Wege-BR für Regal - auch wenn die gern auf Ständern frei vorgeführt wird - weil man "audiofil" eben so macht
Obwohl ja gerade die Britten in ihren kleinen Wohnzimmern gern wandnah oder so ???
Und was gab es da noch alles 80/90er für kleine Meisterwerke - in 4" gern mit Seas W111 - und unendlich viel Verstärker davor  - und möglichst pompösen (schweren) Ständern drunter
Ich warte gerade auf meine "Plastik"-Chassis in 6" - sollte ich noch umdisponieren auf 5" ?
Kann man nur sagen: Danke fürs "aufwecken" mit diesem vermeintlichen Billig-Ding, dass sich eher als No-Brainer herausstellt.
Weiter gehts !
Beste Grüße 
Jörn
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(Vor 6 Stunden)JFA schrieb: (Vor 7 Stunden)capslock schrieb: Die Verzerrungen sind für einen 4-Zoll-TMT und einen über Glühbirne angekoppelten HT unrealistisch niedrig, wenn sie wirklich bei 100 dB / 1m stattfinden.
Nö, eigentlich nicht. Also zumindest für den TMT nicht, Glühbirne weiß ich nicht wie die sich darstellt, hatte ich noch nicht. Außerdem fehlen ja in der Grafik bis 100 dB ja noch ein paar Dezibel.
4" gut gemacht, in der Abstimmung, da ist so eine Messung kein Hexenwerk. Kann natürlich sein, dass das damals Hexenwerk war, aber heute eigentlich kein Thema.
Also nehmen wir mal "nur" 96 dB / 1 m an. In der Grafik kann man ziemlich genau 60 dB für HD2 und HD3 für den Bereich 100 - 200 Hz ablesen, also 36 dB Abstand. Der BR scheint bei 65 Hz sein Maximum zu haben, wird also oberhalb von 100 Hz wenig zur Entlastung beitragen.
Dann zum Vergleich der 4" Purifi.
https://hificompass.com/en/speakers/meas...x04-nfa-01
Der macht bei 16 V im Mittel so um die 98 dB, allerdings wohl auf 315 mm und vermutlich in infinite baffle (muss nochmal die Messbedingungen bei hificompass nachlesen), während der BR26 in dem Bereich auf den Vollraum abstrahlt. Wie man es dreht, der Purifi macht da wohl um die 12 dB weniger Pegel als angeblich der BR26. Und kommt bei den 16 V im Bereich 100 - 200 Hz mit Ach und Krach auf 34 dB Abstand.
Nehmen wir zum Spaß nochmal einen 12 cm - Treiber aus der Excel-Serie
https://hificompass.com/en/speakers/meas...y003-e0044
Bei 16 V um 98 dB / 315 mm im fraglichen Bereich. Verzerrungen bei 16 V schlechter als -20 dB für HD2 und -27 dB für HD3.
Ich sehe das nicht, wie ein Allerweltstreiber aus den 80ern da noch mehr Pegel bei weniger Verzerrungen bringen will.
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(Vor 4 Stunden)Joern schrieb: Die Acoustic Energie AE1 - heute als 40year-Aniversery-Version - schlägt ja in eine ähnliche Kerbe. ... anscheindend auch mess-technisch
SPL- AE1 mk1
ist da gewissen Ähnlichkeit vorhanden.
Beste Grüße 
Jörn
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Vor 3 Stunden
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 3 Stunden von capslock.)
Hier noch Verzerrungsmessunen der BR25 bei 80, 85, 90 und 95 dB (hoffentlich 1 m).
https://old-fidelity-forum.de/thread-317...pid1138260
HD2 bleibt bei 80 - 90 dB quasi konstant und steigt erst zu 95 dB hin an. HD3 ist anfangs hoch und nimmt zu höheren Pegeln hin ab. Dies sei angeblich Hinweis auf Sickenresonanz. Kommt mir insgesamt nicht plausibel vor.
Hier noch Verzerrungsmessunen der BR25 bei 80, 85, 90 und 95 dB (hoffentlich 1 m).
https://old-fidelity-forum.de/thread-317...pid1138260
HD2 bleibt bei 80 - 90 dB quasi konstant und steigt erst zu 95 dB hin an. HD3 ist anfangs hoch und nimmt zu höheren Pegeln hin ab. Dies sei angeblich Hinweis auf Sickenresonanz. Kommt mir insgesamt nicht plausibel vor.
Und hier die BR26. Tendenziell weniger HD3, aber wieder Abnahme mit steigendem Pegel. Ingesamt ausgesprochen gut, aber nicht so überfliegermäßig wie im verlikten Artikel.
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Hej Leuts! Die Konstruktion ist 42 Jahre alt. Das es bessere Chassis heute gibt ist wohl klar. Das ist ähnlich wie die BBC Konstruktion LS3/5a. Man muss es nicht toll finden aber es kann Spaß machen. Und in einigen Fällen passt es halt ideal in den Raum.
Gruß
Arnim
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Genau mein Punkt. Das Ding ist für sein Alter und die Ressourcen extrem gut. Ich glaube nur nicht, dass die Messungen im ersten verlinkten PDF stimmen, weil da selbst ein Purifi Probleme hätte.
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