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Hallo zusammen,
nachdem ich hier schon eine ganze Weile mitlese, möchte ich kurz ein Feedback geben:
Auf Digitalverstärkern bin ich nun schon eine ganze Weile: Nach 2 Jahren mit einem kleinen Trends Audio TA10.1 (der mir viel besser gefiel als die eingebauten Endstufen meines Yamaha AV Verstärkers) bin ich zunächst nach Michaels Posts hier zum SA-50 gewechselt. Der hat mir im letzten Jahr viel Spaß gemacht hat ("kleiner Schmeichler").
Nach den positiven Erfahrungen viel es mir dann nicht schwer, mich auch für den L-15D zu interessieren.
In den letzten Wochen habe ich dann mit viel Freude eine Endstufe zusammengebastelt. Danke nochmal an Euch (Michael und Dieter, um nur zwei zu nennen) für die vielen Anregungen.
Verwendet habe ich: - 2x L-15D von JLM mit WIMA MKP's 22µF anstelle CP1
- SMPS500R ±60V Version, eingestellt auf ±59V
- Lautsprecherschutzschaltung von Audiophonics versorgt vom aux. Ausgang des SMPS500R (ca. ±12V)
- Gehäuse von Along
- Alps Poti 50K log.
Zu bemerken wäre allenfalls, dass die Doku des NT im Netz nicht auf aktuellem Stand ist: Die Position der Ausgangsklemmen hat sich verändert (was aber kein Problem ist).
Insbesondere der "Antritt" und die verbesserte Auflösung gegenüber den SA-50 sind schon auffällig. Mal sehen wie sich das Empfinden in der nächsten Zeit entwickelt, schließlich läuft er erst seit ein paar Tagen.
Gekostet hat alles inkl. Versand, Zoll etc. ca. 280€. Die Lieferungen aus Asien dauerten zwischen 1,5 und vier Wochen. Alles ohne Probleme.
Im Leerlauf verbrät er nach meinem billig Leistungsmesser etwa 30W. Bei Zimmerlautstärke wird er allenfalls Handwarm.
Hat auf jeden Fall wieder viel Spaß gemacht, etwas zu bauen womit man anschließend fast täglich Freude hat.
Wie dem auch sei: Ohne Foren und deren Nutzer wäre so ein Teil nie in meinem Wohnzimmer gelandet. Vielen Dank!
Erik
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Hi...
Sauber :ok:
So werde ich das nicht hinbekommen....
Sind das Ferritmagnete auf den Leitungen ? Machen die Sinn ?
Verrätst Du die Bezugsquelle ? Ich kenne nur die Klappschalen.
Pedda
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Hallo Erik,
:w00t:
"Glückwunsch", da bleibt mir echt die Spucke weg. Absolut - bis ins kleinste Detail - perfekter Aufbau.
Beim Anblick der Bilder, hat mein Herz gejubelt. An dem geordneten Farben-Meer, mit perfekt gegliederten Baugruppen, kann ich mich einfach nicht satt sehen. :danke::thumbup::yahoo:
Dein Aufbau ist auch optisch eine Symphonie, für die Sinne. Wenn der so klingt wie er aussieht......
....eigentlich schade das da, der elektro-magnetischen Abschirmung wegen, noch der Gehäusedeckel drauf muss......
Viel Spass noch mit Deinem "Pracht-Exemplar" von L-15D Class-D Amp.
Gruß
Michael
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Kleinhorn schrieb:So werde ich das nicht hinbekommen....
Hallo Pedda,
warum eigentlich nicht, hier im Forum hast Du doch genügend Vorbilder.
Du musst dir nur "genügend Zeit" dafür nehmen. Der Weg ist das Ziel. Für mich ist das auch so eine Art Religion. Bei nichts sonst, kann ich so vom Alltag abschalten. Die Schaffenskraft kommt dabei tief aus deinem Innersten.
Zugegeben, Erik ist in der Selbstbau-Szene, schon ein absolutes - handwerkliches - wie kreatives - Ausnahme-Talent. Davon kannst du dich HIER selbst überzeugen.
Also ab, an die Arbeit
Gruß
Michael
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Hallo Erik,
sehr schön geplant und gebaut ...
Für viele ein echtes Vorbild !!!
Darf ich die Bilder in meine HP einsetzen?
mfg Dieter
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@ Kleinhorn
Die Ferrithülsen habe ich hier gekauft:
http://www.ebay.de/itm/FERRITHULLSE-CST9...1040067454
In wie weit die "etwas bringen" kann ich nicht wirklich beurteilen.
Von der Theorie her ein Tiefpassfilter aber was wie stark gedämpft wird: Keine Ahnung.
Da sie aber fast nichts kosten: Schaden können sie wohl kaum.
Erik
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@ Michael
Zitat:"Glückwunsch", da bleibt mir echt die Spucke weg. Absolut - bis ins kleinste Detail - perfekter Aufbau.
...wer hat denn damit angefangen?
Ne, aber im Ernst: Wenn es am Ende auch noch gut aussieht, dann macht es doch gleich doppelt Spaß.
Erik
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@ Pedda, Michael
Zitat:Zitat:Zitat von Kleinhorn
So werde ich das nicht hinbekommen....
Hallo Pedda,
warum eigentlich nicht, hier im Forum hast Du doch genügend Vorbilder.
Im Grunde ist der Aufbau recht einfach: Platinen platzieren, Löcher bohren, Platinen verschrauben...
Der Rest ist dann eigentlich eine Funktion der Zeit und Geduld.
Jede Verbindung für sich ist letztlich dann auch wieder einfach. Eine Spitzzange zum Biegen, eine Abisolierzange und ein Seitenschneider reichen. Ich habe das Teil im Wohnzimmer gebaut.
Die Kunst besteht allenfalls darin, gesamte Aufgabe in kleine Teilaufgaben zu zerlegen, die dann alle für sich wiederum lösbar sind.
Wie Michael sagt: Anregungen gibt es genug im Netz. So mache ich es letztlich ja auch. Mit meiner Seite möchte ich wieder etwas davon "zurückgeben".
Erik
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@ Dieter
Zitat:Darf ich die Bilder in meine HP einsetzen?
Gern kannst Du einen Link/Foto bei Dir verwenden.
Bei Dir habe ich ja auch fleißig geschmökert...
Erik
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ok Erik ...
ich werd mal eine Bildsammlung erstellen :-)
Solche Ferrithülsen über Adern sind ein Sperrkreis für Hochfrequenz.
So kann man die Einstrahlung von zB Taxifunk unterdrücken.
Erik, das einzige was ich bei dir noch gemacht hätte.
Ich hätte eine Kaltgerätebuchse mit Netzfilter verbaut.
Sowas zB.
http://www.pollin.de/shop/dt/OTk4OTQ3OTk...EEG3E.html
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Mein Rücken lässt ja sowas noch zu...
Das was ich an Bildern gefunden habe,
setzte ich in die Galerie ein.
http://macde.macbay.de/L15D/page25/page25.html
mfg Dieter
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Sieht nach der Arbeit eines Perfektionisten aus. Alle Achtung !
Wer so etwas kann.
Dagegen herrscht in meinen Amp wohl das blanke Chaos.
Aber bei meinen nächsten versuche ich das auch mal so ähnlich hinzubekommen.
"Sie dürfen nicht alles glauben was sie denken !"
Heinz Erhardt †
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@Dieter
Zitat:Erik, das einzige was ich bei dir noch gemacht hätte.
Ich hätte eine Kaltgerätebuchse mit Netzfilter verbaut.
Hatte ich in der Tat drüber nachgedacht, es aus drei Gründen dann letztlich doch nicht gemacht:
- Auf dem SMPS ist im Eingang im Grunde genau so ein Filter
- So ein Einbau-Filter steht recht weit ins innere des Gehäuses wodurch dann alles letztlich "gequetscht" worden wäre
- Im Gehäuse war bereits ein Ausschnitt für die beiliegende Kaltgerätebuchse mit integrierter Sicherung. Der Ausschnitt hätte dann nicht notwendigerweise zum Filter gepasst.
Aber recht hast, die zwei Euro sollten sonst noch drin sein  .
Erik
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Hallo Leute,
heute habe ich mal meine zweite Bestellung getätigt:
(Bereits bestellt sind: Connexelectronic IRS2092 Stereo-Amp + SMPS 800RE)
bei Audiophonics.fr:
- Alps RK27 in 100kOhm
- HIFI2000 GX288 - 80x230x280 Gehäuse
- Buchsen, Sicherungshalter, Drehknopf für Poti, Netzschalter u.s.w.
Ich habe vor, einen Satz Chinch-Eingänge über das Poti zu führen (Quasi-Vollverstärker) und einen zweiten Satz Chinch-Eingänge direkt an die IRS2092 Amp Eingänge zu führen (Endstufenbetrieb)
Jetzt war ich vorschnell und habe das Poti mit 100kOhm bestellt. Ich weiß gar nicht ob das zum Connex IRS 2092 Stereoamp, bzw. meiner Signal-Quelle (Emotiva XDA-1 Wandler) passt.
Hier das Manual des Wandlers der den Verstärker ansteuern soll:
http://s273856667.onlinehome.us/emotiva/...manual.pdf
Hätte ich das Poti besser in 50kOhm Ausführung nehmen müssen?
Gruß,
Thorsten
TEAC UD-505; Marantz TT-15S1; Ortofon 2M Bronze; 2Pi Phono; Audio-GD NFB-28; WIIM PRO Plus; Audio-GD Precision3; Sure AA-AB32511 Hexfet 2x500W ; GHX_Amp; L20.5; Abletec ALC0300-1300;; LS: "Italian Stallion" & "Albany";
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die üblichen Cinchdaten wären 47k also 50k Eingangswiederstand.
Das gekaufte 100k kannst als Balancregler nehmen.
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Ich möchte das nicht pauschal beantworten! Es liegt doch an der angeschlossenen Quelle(CD-Player oder Vorstufe) was besser klingt. Es gibt Quellen, die klingen mit geringer Strom-Belastung besser. Da stellt sich aber nicht die Frage: 50k oder 100k, was meiner Meinung nach, meistens eh unerheblich ist, sondern eher der Unterschied zwischen 10k und 50k. 100k ist vollauf zu akzeptieren! Kaputt machen kann man damit garantiert nichts!
Gruß Gabriel
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Volvotreter schrieb:SMPS500R ±60V Version, eingestellt auf ±59V
Erik
Hallo Erik,
wie stellt man bei den SMPS die Spannung ein?
Viele Grüße
Christoph
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@Christoph
Zitat:wie stellt man bei den SMPS die Spannung ein?
Zwischen den beiden dicken Elkos ist unten auf der Platine ein winziges Poti. Da kannst etwa 1-2V hoch oder runter regeln.
Erik
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10.03.2013, 19:11
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.03.2013, 20:17 von TriplePower.)
Gabrie schrieb:Ich möchte das nicht pauschal beantworten! Es liegt doch an der angeschlossenen Quelle(CD-Player oder Vorstufe) was besser klingt. Es gibt Quellen, die klingen mit geringer Strom-Belastung besser. Da stellt sich aber nicht die Frage: 50k oder 100k, was meiner Meinung nach, meistens eh unerheblich ist, sondern eher der Unterschied zwischen 10k und 50k. 100k ist vollauf zu akzeptieren! Kaputt machen kann man damit garantiert nichts!
Gruß Gabriel
OK Danke für deine Sicht der Dinge.
Ich werd´s mal so aufbauen. Es kann eigentlich nix passieren ausser dass der Regelberich unangenehm / unpraktikabel wird, oder seh ich das falsch?
Gruß Thorsten
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Hallo,
nein, alles voll o.k.!!! - Wenn man denn überzeugend könnte, würde man von einer leichten Norm - Fehlanpassung reden. Das aber(100k-Poti) grundsätzlich als falsch zu bezeichnen, würde ich in Frage stellen. - Rein akademische Diskussion!!
(Es gab mal Deutsche-Industrie-Norm-Stecker, kurz Din-Stecker! Waren auch nicht das Gelbe vom Ei, geschweige denn, unersetzlich! Cinch- oder XLR-Stecker haben Sie längst ersetzt!)
Gruß Gabriel
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