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L15D und stärker Digital Audio Amp mit IRS2092
Hallo,

Ich würde die Boards nicht mit Macht an der Schmerzgrenze betreiben. Die Betriebsspannung der Hypex-Netzteile richtet sich nach der Eingangsspannung aus dem Netz, was wiederum bedeutet daß diese, je nach Tages oder Nachtzeit um 10% steigen kann. Bei 230 Volt liegen bereits 64 Volt Betriebsspannung an.
Ist doch klar was dann bei 253 Volt passieren kann.
Ich meine ein Connex mit 54 Volt Ausgangsspannung ist hier besser geeignet. Ich selbst betreibe es auch so und kann mir sowieso keine Klangverbesserung mehr vorstellen. Die Boards klingen sehr ausgewogen mit guter Auflösung und einen mächtigen Punch.
"Sie dürfen nicht alles glauben was sie denken !"

Heinz Erhardt †
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Hallo Uwe, hallo Oliver,

empfehlen kann man die Kombi L15D und SMPS 400/400 sicher nicht reinen Gewissens, denn die Betriebsspannung liegt außerhalb der Spezifikation von 60V. Punkt. Aber - für risikobewußte Tüftler (wie mich) ist es einen Versuch wert gewesen. Ein zerschossenes Board kostet nicht sooo viel Geld und man hat bei Verwendung des SMPS 400/400 von Hypex ja die Schutzschaltung gespart, die man beim besser passenden Connex-Netzteil dazu kaufen müßte. Ist halt simple Risikoabwägung... Bei mir hat´s funktioniert, bin kein Elektroniker und weiß nicht warum. Kann mir aber vorstellen, daß das Connex-Netzteil keine schlechtere Klangqualität liefern dürfte. Es ist auch eigentlich weniger der Klang, sondern die Wucht und Souveränität, mit der einem das Geschehen dermaßen unmittelbar zu Gehör gebracht wird, daß der Mund offen stehen bleibt.

Luki
aus Bochum
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Hallo
Die drei L15D Platinen wurden alle mit gemessen 63V Hypex SMPS400A400 nur handwarm! Lautsprecher waren Celestion 5 (90db),(8Ohm) angeschlossen. Es waren einmal rechts und zweimal links die Platinen defekt! Zweimal beim leisen hören. Es ist immer nur eine Platine ausgefallen, die Schutzschaltung vom Hypex hat dreimal gut funktioniert! Jetzt laufen die L15D an Connex SMPS500R 55V Lautsprecherschutz von Audiophonics ohne Ausfall. Klanglich war bei 63V deutlich mehr druck da auch beim leise hören (Saarmichel kann das besser beschreiben, Suchtgefahr). Das gute ist das die L15D aus China lange unterwegs sind, dann kann man nicht so viele hintereinander verbraten und hat Zeit zu überlegen was man macht. Ich werde mich in Zukumft an die Aussagen von Saarmichel halten, weil er viele Erfahrungen mit Class-D hat. Gruß Bernd
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Da halte ich es wie Luki und gehe das Risiko ein. Die Teile hat mir ein Kollege aus DE mitgebracht und sogar noch Zirkus am Zoll deswegen gehabt.
@lukivision
hast due ein Foto wie genau du die Teile angeschlossen hast?
Greetz
Uwe
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Das Problem scheint dann wohl doch lastabhängig zu sein, da es ja bei Luki schon länger funktioniert.
Kühlungstechnischer Defekt scheidet ja wohl dann aus.
"Sie dürfen nicht alles glauben was sie denken !"

Heinz Erhardt †
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Hallo,

habe mal gerade nachgemessen welche Spannungen tatsächlich anliegen.

Hypex SMPS400A400 und L-25D

[Bild: picture.php?albumid=558&pictureid=12509]

Und bei meinem 60 Volt Connexelectronics SMPS (stabilisiert, Netzspannungsunabhängig), und L-15D

[Bild: picture.php?albumid=558&pictureid=12510]

Die 3 Volt machen evtl. den Unterschied aus. Meine L-15D liefen bisher problemlos an den +/- 60 Volt SMPS, auch unter Vollastbedingungen.

Die (Falsch)Aussage, dass die L-25D nicht 4-Ohm stabil sind, hat leider Dieter in die Welt gesetzt. Steht so auch leider immer noch auf seiner Website. Das gilt zweifellos für die L-20D, nicht aber für die L-25D. Die laufen ohne Probleme an 4 Ohm, nur bei Lasten unter 3 Ohm greift die Überstromsicherung.

Gruß

Michael
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Hallo Michael
Kannst du bitte etwas zu den Klanglichen Unterschiede zwischen L15D 60V und L25D 63V schreiben DANKE!!! Gruß Bernd
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Saarmichel schrieb:Das gilt zweifellos für die L-20D, nicht aber für die L-25D. Die laufen ohne Probleme an 4 Ohm, nur bei Lasten unter 3 Ohm greift die Überstromsicherung.

Gruß

Michael

Hallo,

hierzu noch als Ergänzung: Bei niederohmigen Lautsprechern empfiehlt LJM an den L25D ±60 V. ±63 V mag ja auch noch gehen, meine L25D wurden jedenfalls mit ±60 V an nem 4 Öhmer nur gerade handwarm.
Grüßle Sven
Hört "And I raise my head and stare into the eyes of a stranger" mit seinen DOBs
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Im Datenblatt zum IRAUDAMP7D auf Seite 4 (Datenblatt: Hier)
[SIZE=2]wird ja ebenfalls geschrieben,
daß der L25D (AMP7D-200) an 4 Ohm im Half Bridge[SIZE=2]
nicht unterstützt wird.
Und AudiCreativ schreibt
[/SIZE][/SIZE]
Zitat:Die Betriebsspannung darf zwischen +-50V und +-70V liegen. Wir haben hier ca. knapp 60V gewählt um einen stabilen Betrieb an 4 Ohm
zu gewährleisten. Bei 8 Ohm-Lasten kann die Spannung auch erhöht werden um hier eine höhrere Sinusausgangsleistung zu erzielen
Bedeutet das, daß der Schub, die Wucht und Souveränität auf der Strecke bleiben, wenn mit zu niedrigen Spannungen gearbeitet wird ?

Gruß plüsch
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Die 4Ohm Angaben auf der HP sind entfernt.
Aus den Fingern gesogen hatte ich mir das damals nicht :-)
Aus welcher Diskussion ich das habe, ich weiss es einfach nicht mehr.
Sorry.
Es ist jedenfalls entfernt.

mfg Dieter
Die eigene Erfahrung hat den Vorteil völliger Gewißheit. #Schopenhauer#

Meine MusikQuelle.
http://http://www.di.fm/chillout/
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Vielen Dank in die Runde. Das ergibt schon ein Bild.

Ein sicherer Betrieb mit Hypex 400/400 und 64V kann demnach zumindest nicht 100% ig ausgeschlossen werden. Womöglich reicht es ja irgendwann für eine Statistik.

Demnächst klopfen dann also zwei L15D heftig an die Himmelspforte und werden ggf. von L25D beerbt.

Rock`n Roll.

Viele Grüße,
Oliver
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Schinkenbrot schrieb:Vielen Dank in die Runde. Das ergibt schon ein Bild.

Ein sicherer Betrieb mit Hypex 400/400 und 64V kann demnach zumindest nicht 100% ig ausgeschlossen werden. Womöglich reicht es ja irgendwann für eine Statistik.

Demnächst klopfen dann also zwei L15D heftig an die Himmelspforte und werden ggf. von L25D beerbt.

Rock`n Roll.

Viele Grüße,
Oliver


´drauf gesch iss en! 38€ für´n Heini!Cool
TEAC UD-505; Marantz TT-15S1; Ortofon 2M Bronze; 2Pi Phono; Audio-GD NFB-28; WIIM PRO Plus; Audio-GD Precision3; Sure AA-AB32511 Hexfet 2x500W ; GHX_Amp; L20.5; Abletec ALC0300-1300;; LS: "Italian Stallion" & "Albany";
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Hi,

hier das Zeug´s das ich für meine L-15D Mono´s bereits zusammen gesammelt habe.
Netzteile, Buchsen und Gehäuse fehlen noch.

http://www.pic-upload.de/view-19239561/F...-.jpg.html





Links ist die Kondensatorbatterie zu sehen mit der ich den verbauten Eingangskondensator ersetze, alles Zeugs dass ich noch da rum liegen hatte. (je 3x 10yF 250V 5% + 2x 0,1yF Öl-Papier )

:built:

Gruß Thorsten
TEAC UD-505; Marantz TT-15S1; Ortofon 2M Bronze; 2Pi Phono; Audio-GD NFB-28; WIIM PRO Plus; Audio-GD Precision3; Sure AA-AB32511 Hexfet 2x500W ; GHX_Amp; L20.5; Abletec ALC0300-1300;; LS: "Italian Stallion" & "Albany";
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Kann es sein dass die Lautstärke der L15D deutlich geringer ist als bei einer normalen Endstufe? Oder kann etwas in dem L15D falscheingestellt/angeschlossen sein? Mit meinem Vorverstärker (Fireface UC, Studionorm) komme ich kaum auf Vollaussteuerung.
Wenn ich nur einen Kanal mit dem L15D betreibe ist der geschätzte 20dB leiser als der andere.

Greetz
Uwe
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Uwe
Das kann nicht sein.
Ich kann bei mir den Ausgang eines CD Players ohne Vorverstärker
an den L15D anschließen, und da kommt richtig Lautstärke raus.

Da muss ein Fehler vorliegen.

Dieter
Die eigene Erfahrung hat den Vorteil völliger Gewißheit. #Schopenhauer#

Meine MusikQuelle.
http://http://www.di.fm/chillout/
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dachte ich auch schon. Die Frage ist nur was? Angeschlossen habe ich es genau nach dem Plan auf deiner Seite.
http://macde.macbay.de/L15D/page0/page0.html
jedoch noch ohne Schutzleitung. Ausgangsspannung des Netzteils ist 62,3V.
Ich habe ein Multimeter, wie kann ich damit ein Eingangssignal (weises Rauschen oder Sinus?) und Ausgangssignal messen um zu sehen ob die Verstärkung korrekt ist? Spannung mit angeschlossenem Lautsprecher messen oder ohne LS?

Greetz
Uwe
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Hallo
L15D mit 62V ohne Lautsprecherschutz ! kann ich nur jedem abraten! Dann nur Billiglautsprecher zum testen anschließen! Bei Ausfall der Platinen können die Spulen
der Treiber durchbrennen! Gruß Bernd
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L15D Verstärker NIE über 60Volt !!!
Das steht doch auf der Platine !!!
UWE:
und messen kannst du da gar nichts mit einem MultiMeter.
Dazu brauch man ein NiederFrequenz Millivoltmeter im klein Spannungsbereich.
http://www.ebay.de/itm/GRUNDIG-MV-5A-ein...27d10a128a


Uwe, dein Multimeter ist nur für normale Spannungen und nicht
für Niederfrequenz geeignet. Das sind andere Welten :-)
Mit denen ich auch nicht klar komme.

Dieter
Die eigene Erfahrung hat den Vorteil völliger Gewißheit. #Schopenhauer#

Meine MusikQuelle.
http://http://www.di.fm/chillout/
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Hi,
jedes billige Multimeter kann Sinusspannungen und Ströme im Bereich bis ca. 400Hz messen. Da muss man in die Betriebsanleitung schauen. Auf der sicheren Seite liegt man bei 50Hz = Netzspannung. Suche dir im Netz nach einem 50Hz Sinussignal und messe. Ob mit oder ohne Last ist im Grunde egal, der Verstärkungsfaktor der Endstufe bleibt dabei der selbe.
Gruß Tommes
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Hallo uweskw
Für den Lautsprecherschutz musst du Pin J6 mit L15D Platine Ausgang Lautsprecher Plus mit einem Kabel dazu klemmen. Einmal für Rechte und den zweiten Pin für die linke Platine!
Ein Bild von deinem Aufbau wäre hilfreich. Gruß Bernd
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