Hallo,
da sind ja ne Menge Elko`s drauf, würde mal checken, wie spannungsfest Die sind. Bei mir hab ich die auch gegen Spannungsfestere getauscht (Low ESR, 100v, 2x 220µF, 6x 22µF, 1x 10µF) !! Die Schalt-Transistoren sollten die höhere Spannung jedenfalls ab können! Weiß natürlich nicht, was die Chinesen sonst noch gefaket haben.
Gruß Gabriel
Also ich empfehle bei der "Spannungswahl" sich an den verbauten Elkos zu orientiern. Da würde ich selbst beim L25D ohne "Kondensatortuning" nicht über 56 - 58V gehen, denn da sind ein ganzes Rudel Elkos mit lediglich 63V Belastbarkeit verbaut. Da ich eine Versicherungsmentalität habe, bleibe ich lieber 10% unter den Grenzwerten, ich alter Schisser , denn da "rippelt" es ganz schön.
Beim L15D Pro dann schon mit 50V. Nur ist jetzt das SMPS 300RE Netzteil von Connexel., dass nach 11 Wochen endlich eingetroffen ist, von der Qualität der Kondensatoren (zwei 80°C Typen und no ESR) und der Spannungsfestigkeit auch wieder grenzwertig. Da muss ich erstmal nachbessern.
Ich denke die "Fidelity" ist auch mit geringeren Spannungen gesichert, man sollte aber nicht die Reliability außen vorlassen!
capricky
Edit ...der Gabriel hatte zeitgleich wohl gerade ähnliche Gedanken...
...und nach den letzen posts vom "Atomforscher" werde ich einfach diese Assoziationen von "Kernschmelze" nicht mehr los
Hey .... habe along schon eine Mail geschrieben. Mal sehen was er antwortet, bzw. ich nun noch geliefert bekomme. Auf die Idee irgendwas zu ändern käme ich nie - WEIL ICH KEINEN PLAN DAVON HABE - ...... naja .... warte eben mal ab!
ich bin nun was verdutzt ...
gerade along1986090 hätte nie zu getraut sowas zu versenden.
Bisher war gerade along1986090 immer kompetent und
zuverlässig...
hmm :-(
Die eigene Erfahrung hat den Vorteil völliger Gewißheit. #Schopenhauer#
Hallo
auf einem L15D-Modul das ich von analog habe steht 45-85V
sind aber auch nur 63V-Elko`s verbaut! Ich werde bei mir nur
noch höchstens 60V drauf geben. (45-85V) Schreibfehler?
Gruß Bernd
23.05.2013, 19:21 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.05.2013, 19:51 von capricky.)
Palmhase schrieb:(45-85V) Schreibfehler?
Da bin ich mir ziemlich sicher, dass 58V gemeint sein müssen und 85V ein Zahlendreher ist. Selbst auf dem (meinem) L25D Bord haben zwei Elkos (in der Leistungsstufe) "nur" eine Spannungsfestigkeit von 80V.
Hallo,
genau so bei mir: L25D von along soll bis +- 80v ab können und Elkos mit 63v bzw. 75v liegen direkt an der Versorgungsspannung!
Damit das lange gut geht, braucht man schon einen Berge versetzenden Glauben. Ins Besondere bei den konventionellen, nicht stabilisierten Netzteilen! Aber empfohlen werden ja auch nur +- 70v, womit die Spannungsfestigkeit der teilweise verbauten Elkos auch, zu mindest, grenzwertig erscheint! Runde 6,- € (8 Elkos) pro Board, in Low ESR investiert, war es mir dann wert! Ist auch nichts anderes, als den Koppelkondensator gegen Folie aus zu tauschen. Die L15D Boards (+- 60v) scheinen da übrigens die gleichen und damit besser dimensionierten Elkos zu haben.
Gruß Gabriel
capricky schrieb:...und nach den letzen posts vom "Atomforscher" werde ich einfach diese Assoziationen von "Kernschmelze" nicht mehr los
Na, meine Kernschmelze war ja hausgemacht. Ein Wunder, dass bei meinen "Spezialanschluss" nicht die Elkos der Siebung die Decke neu gestrichen haben oder der Trafo sich in seine Urform zurückgeschmolzen hat!
24.05.2013, 05:26 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.05.2013, 21:49 von Saarmichel.)
Hallo, guten Morgen.
Bin dem Klirr auf dr Spur, bin also immer noch am Messen.
Zum Vergleich
L-25D + Hypex SMPS400A400
Vierkanal L-25D, mit konv.-Netzteil.
Zuerst hatte ich das Hypex-SMPS in Verdacht. Allerdings denke ich nun, dass die Ursache für die deutlich schlechtere Messwerte, eher die Ferrithülsen an Kabel zu den LS-Klemmen ist.
Alle Verstärker mit den Ferrithülsen zeigen den Frequenzgangabfall, zB. die große Speizung an den Lasten und die hohen K3 Klirrwerte , sowie TIM-Verzerrungen.
An der Qualität der L-25D Boards liegt es jedenfalls nicht, da kann ich also "Entwarnung" geben.
habe mit einer Zange die Ferrithülsen zertrümmert und anschließend nachgemessen.
Hier die Messdiagramme.
Lag mit meinen Verdacht also richtig. Die Ferrithülsen, die ich an den Kabeln zu den LS-Klemmen montiert habe, haben die Messwerte erheblich verschlechtert :rtfm:
:eek: Das hätte ich nicht für möglich gehalten. Dachte, dass diese Ferrithülsen erst im hohen Khz- bis Mhz-Bereich, eine Wirkung haben. Da habe ich mich also ganz kräftig geirrt :dont_know:
24.05.2013, 22:08 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.05.2013, 22:23 von RolandED.)
Saarmichel schrieb:Hallo Roland,
die ganze- grausame Wahrheit sieht beim L-25D noch viel-viel schlimmer aus. Vor allem die TIM-Messungen ...
Hallo Michael,
ich vermute mal die Entwarnung (aus #1234) bezieht sich auf das Zitat aus Beitrag #1156.
Dass sind aber sehr gute Nachrichten und decken sich mit meinen Messungen (mit REW) von einem Paar L-25D mit konv. Netzteil!
Danke.
PS. könntest Du bitte im Frequenzgang aufschlüßeln welche Farben für 4, 8 und 16Ohm sind?
ich vermute mal die Entwarnung (aus #1234) bezieht sich auf das Zitat aus Beitrag #1156.
Dass sind aber sehr gute Nachrichten und decken sich mit meinen Messungen (mit REW) von einem Paar L-25D mit konv. Netzteil!
Danke.
PS. könntest Du bitte im Frequenzgang aufschlüßeln welche Farben für 4, 8 und 16Ohm sind?
:rtfm: Kein Wunder das mir die Hypex UcD-400 HxR, klanglich nie gefallen haben.
Asche auf mein Haupt
An diese fantastische Messwerte, reicht kein IRS-2092S Amp ran, ohne wenn + aber.
:denk: :dont_know: Klanglich bin ich aber trotzdem immer noch kein Freund davon, ich ziehe einen "guten" IRS-2092S vor, spielt für meine Ohren einfach natürlicher. Der Hypex UcD-400 HxR ist mir einfach zu charakterlos.
Der Hypex 2,5 KW-Bolide (UcD2K) gefällt mir hingegen klanglich extrem gut. Vor allem dessen räumliche Wiedergabe-Qualität, ist mir so noch nie zu Ohren gekommen. Über Druck und Dynamik brauchen wir uns bei so einer extremen Leistungsfähigkeit, erst recht nicht zu unterhalten. Da gibt es einfach keine Limit mehr.
Irgendwer hatte auch noch gefragt, ob ich auch einen Hypex NC-400 vermessen habe. Die Antwort lautet NEIN, habe ich nicht, da mir so ein Gerät nicht zu Verfügung steht. Ist mir auch zu teuer, dafür bekomme ich ja schon den UcD2K. Beim UcD2K hat mich das symmetrische Konzept überzeugt. Auch Endstufenseitig ist alles- von vorne bis hinten, symmetrisch (Vollbrücke). Somit ist bei mir nun die Leistungskette ab DAC-Ausgang- bis zu den LS-Klemmen symmetrisch. Zudem bietet der UcD2K von Haus aus, die einfache Möglichkeit per Jumper, den verbauten Buffer-Verstärker zu umgehen und somit DC- zu koppeln.
Nochmal zurück zum L-15D-Pro, die mir auch nie gefallen haben. Auch dort sind diese unseligen Ferrit-Hülsen verbaut. Ich denke das da auch noch klanglich einiges geht.
Bei den Frequenzgangmessungen habe ich leider teilweise abweichende Skalierung (2 dB + 5 db) verwendet. Die Messwerte sind aber sowie nicht verwertbar, bei sie nicht das Leistungsvermögen der Verstärker zeigen, sondern die negativen Folgen der Ferrit-Hülsen dokumentieren.
TriplePower schrieb:p.p.s: was kann denn der verbaute Netzschalter schalten?
Der Netzschalter ist mit 5A spezifiziert. Deshalb schaltet der Netzschalter auch nur die 230V Spule dieses 30A-Relais
26.05.2013, 16:44 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 26.05.2013, 16:55 von RolandED.)
Saarmichel schrieb::rtfm: Kein Wunder das mir die Hypex UcD-400 HxR, klanglich nie gefallen haben....
Klanglich bin ich aber trotzdem immer noch kein Freund davon, ich ziehe einen "guten" IRS-2092S vor, spielt für meine Ohren einfach natürlicher. Der Hypex UcD-400 HxR ist mir einfach zu charakterlos.
Der Hypex 2,5 KW-Bolide (UcD2K) gefällt mir hingegen klanglich extrem gut.
Hallo Michael,
der letzte Satz überrascht mich ein wenig. Von "zu charakterlos" zu "klanglich extrem gut" ist ein Weg den ich vom selben Hersteller (Hypex) und gleicher Technologie (UcD) nicht erwartet hätte, denn ein UcD2K ist nichts anders als 2x UcD400 (eigentlich UcD700) mit stärkere Ausgangsstufe.
Könntest Du den Unterschied detaillierter beschreiben?
nach einem halben Wochenende unter Tage kann ich Vollzug melden: Er geht. Nach den Horrorgeschichten hier war ich da zuletzt nicht mehr so zuversichtlich. Hier mein Sermon, vielleicht nützt er ja wem.
Was steckt drin: 1 x Hypex SMPS 400/A400 mit 64v(!) 2x L-15d (blau, non-Pro)
Besonderheiten: a) Zwischen der Versorgung der beiden Endstufen und dem Netzteil sind 7 Leistungssdioden (80v) in Reihe geschaltet um die Spannung auf kleiner 60v abzusenken. Gemessen habe ich noch nicht. Aber das Teil wird im Betrieb bisher nur maximal Handwarm. Erstaunlicher Weise wird er (gefühlt) wärmer, wenn kein Eingangssignal anliegt. Bislang sowohl an zwei unterschiedlichen 3“/4 Ohm Breitbändern als auch an den großen 4,5 Ohm HGP-LS stabil, keine Auffälligkeiten.
b) Es geht sehr, sehr eng zu (richtiges Gehäuse ausgesucht, falsches bestellt). Auch deswegen kann mein Verhau mit den Makramee-Kunstwerken der Genossen nicht ansatzweise mithalten.
c) Leider: Es gibt auf beiden Kanälen leise, konstante Störgeräusche, rechts und links unterschiedlich ausgeprägt und in unterschiedlicher Tonhöhe. Ich führe das erstmal darauf zurück, dass eng zusammenliegt, was nicht zusammengehört (Netzschalter/NF-Eingang, Koppel-Cs und Entstörfilter … und vielleicht hätte man die offenliegenden Coax-Kerne noch etwas kürzer halten können. Zum Glück ist das Wetter schlecht …
Erster Höreindruckeindruck (unter Vorbehalt) an Audiolab Wandlervorstufe und HGP Corda mit Kimber-Strippen:
Extrem agil mit mächtig Schub im Frequenzkeller, dabei sehr plastisch und kontrolliert. Gestern Abend noch Django Unchained damit einverleibt. Meine Fresse. In Sachen Grobdynamik bleiben da kaum Wünsche offen.
Vor allem Frauenstimmen fehlt aber – im Vergleich zu den zwei Myryad Stereoendstufen MA 120 – etwas Farbe und Glaubwürdigkeit. So richtig atmet das Ganze noch nicht. Untenrum sind die L15d klar überlegen, oberhalb bin ich noch nicht so sicher. Oft helfen da ja Einspielen und ein wenig Gewöhnung. Und die Störgeräusche wollen auch abgeschafft werden. Man wird sehen. Preiswürdig ist die Sache allemal.
Lessons Learned (ist mein erstes Projekt in dieser Art, für die meisten hier also trivial): -Die Verkabelung besser planen, Fokus: Kurze NF Leitung, Versorgungs-, LS- und NF-Leitungen separieren) -Litzen in vielen Farben einkaufen, farbliche Zuordnungen durchgängig beibehalten. -In Kaltgerätebuchse integrierten Entstörfilter verwenden (Installationsaufwand). -Mehr als 1 qmm Querschnitt passt nicht vernünftig in die Anschlussfelder. -Schrumpfschlauch-Sets sind Unsinn, es fehlt immer (Farbe/Durchmesser), was man gerade braucht > die (richtigen) Rollen kaufen. -Kabelschuhe kosten fast nichts. Reichlich bestellen, Es gibt Verschnitt.
Viele Grüße und nochmal vielen Dank in die Runde, Oliver
27.05.2013, 16:24 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.05.2013, 16:36 von dieterschneider.)
hallo Oliver !
Wie auch immer kannst du die L15D,s hören erleben.
Das ist doch schon mal klasse.
Gut, die ein oder andere Leitung kannst du ja noch mal
anders verlegen, oder doch noch das andere Gehäuse ordern.
Ich denk das Störabstände auch Leitungsabstände sind :-)
Ansonsten wird er sich auch bei dir einspielen, und Frauenstimmen
wohl temperiert rüber kommen :-)
Messe mal deine tatsächliche Betriebsvoltzahl bitte.
Und nu viel viel Spass dir beim Erleben :-)
ps. Hast du die guten 22µF in den Eingang gelegt? Ich hab sie
auf dem Foto nicht sehen, erkennen können.
Hab sie entdeckt, nach dem ich dein Bild mit PhotoShop
in den Lichten und Tiefen angehoben hatte.
Links unten sind die beiden C,s dann zu sehen.
Aber irgendwo kommt da noch eine Störspannung rein ...
Du wirst sie finden :-)
Dieter
Die eigene Erfahrung hat den Vorteil völliger Gewißheit. #Schopenhauer#
dieterschneider schrieb:Gut, die ein oder andere Leitung kannst du ja noch mal
anders verlegen, oder doch noch das andere Gehäuse ordern.
Ich denk das Störabstände auch Leitungsabstände sind :-)
ps. Hast du die guten 22µF in den Eingang gelegt? Ich hab sie
auf dem Foto nicht sehen, erkennen können.
Hab sie entdeckt, nach dem ich dein Bild mit PhotoShop
in den Lichten und Tiefen angehoben hatte.
Links unten sind die beiden C,s dann zu sehen.
Aber irgendwo kommt da noch eine Störspannung rein ...
Du wirst sie finden :-)
Dieter
Hallo Dieter,
besten Dank für die freundliche Umschreibung für "einmal neue Verkabelung, bitte"
Die Koppel-Cs von Wima sind am Start und hängen vor dem Eingang. Sie befinden sich unmitttelbar neben dem NT.