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L15D und stärker Digital Audio Amp mit IRS2092
keif76 schrieb:Ein Rechtecksognal enthät "unendlich hohe Frequenzen" - und diese zerstören die Hochtöner.

Also das ist definitiv nicht richtig.

Ein sauberer Rechteck (der nur bei extremem clipping entsteht) enthält theoretisch unendlich hohe Frequenzen, allerdings sinkt die Amplitude der Oberwellen proportional mit. Das bisschen an zusätzlichem Hochton bei Clipping in der Praxis kostet den Hochtöner ein müdes Lächeln.

Außerdem was macht ein 0815 Gitarren Verzerrer? Genau, massives Clipping. Weiters kann jeder Analogsynthesizer Rechtecksignale spielen. Da müssten alle meine Hochtöner schon längst gestorben sein.

Da sind wenn dann die hohen Pegel bei denen Clipping entsteht das Problem, nicht das Clipping selbst.
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Nach dem ich hier im Forum schon zwei L25D erworben habe , möchte ich jetzt noch zwei etwas stärkere Module für die Bässe erwerben.
Ausgesucht hatte ich mir die IRAUD350 von Along. Eine Schutzschaltung ist ja schon mit verbaut.
Was mir aber nicht ganz klar ist, ist hier jetzt auch schon das Netzteil mit auf dem Modul? Wenn ja dann könnte ich ja direkt ohne weiteres Netzteil einen Transformator anschließen.

Ps.: meine Fragen wurden hier schon beantwortet.
_____________
Gruß Martin
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53I schrieb:Da sind wenn dann die hohen Pegel bei denen Clipping entsteht das Problem, nicht das Clipping selbst.

@53I: Da hast du natürlich vollkommen Recht mit deinen Ausführungen. Hatte beim Schreiben meiner Antwort net soo viel Zeit.

Allerdings beißt sich hier die Katze auch in den Schwanz. Bei den Hifi Verstärkern - über die reden wir ja hier - kommt es ja nur zum clippen, wenn sie überlastet werden. Die Belastbarkeit der verwendeten LS spielt ja auch noch mit rein.

Ich bin kein Musiker aber soweit ich weiß werden in Gitarrenverstärkern wohl Breitbänder eingesetzt. Denen ist es ja - wie im Link unten zu lesen - relativ egal wenn es clippt

Ach ja.. und viel Spass beim Anhören der reinen Rechtecksignals aus dem Synthie..Smile.

Wen das Thema weitergehend interessiert - hier gibt es noch ein wenig Lesestoff: http://www.traumboxen.de/ad-audio/clipping.htm
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Also ich habe jetzt nochmal ein wenig rumprobiert bezüglich dem abschalten meiner L25D.

Da meßbar nichts falsch läuft und Bauteiltechnisch auch alles hin haut, bin ich zusammen mit Herrn Anders von Audiocreative zu dem entschluss gekommen, dass die Module schlichtweg an Ihre Leistungsgrenze kommen. Da sind wir dann ja wieder beim Clipping Tongue

Die Trafos haben definitiv genug Leistung nur leider scheint die Spannung wirklich zu gering zu sein.

2x40V funktionieren ja bei Einigen aber für meine Ansprüche reicht es anscheinend nicht.

Meine Möglichkeiten sind ja nun begrenzt, entweder andere Trafos mit 2x45 bzw 2x50V oder aber ein anderes Modul.

Da finde ich die Module von meinem Vorvorposter recht interessant, denn diese werden mit meinen Trafos wohl hoffentlich genug Leistung haben und ist vermutlich auch günstiger, hat da jemand Erfahrungen mit? Könnte ich die bei mir ohne etwas anderes zu wechseln einfach gegen die L25D tauschen?

Habe ja leichte Platzprobleme in meinen Gehäusen Tongue

Habe hier noch mal zwei detailierte Fotos, vielleicht sieht ja einer von euch noch einen groben Fehler oder hat Verbesserungsvorschläge Smile

Keine Angst, wenn alles so läuft wie ich es will, wird die Verkabelung noch hübsch gemacht und ein bisschen VDE Konformität kommt auch noch dazu Big Grin Die unterschiedliche Anordnung der Bauteile kommt durch ausprobieren und bei der ersten laufen mir die Kabel zu unschön, das wird noch angeglichen. Die Frontplatten mit meinen VU´s kommen hoffentlich morgen vom Fräsen Smile

   

   

   
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also deine Netzteile sind ja was schwach auf der Brust.
Klar, dass da bei Impulsen alles zusammen bricht.
Zumindest diese hier würden ihre Dienste sehr gut tun.

http://www.ebay.de/itm/6-10000uF-80V-hig...5d411a3473

2x45Volt würd ich da rein geben.
Die Verdrahtung noch was sorgfältiger ausführen.
Die Trafos hätte ich da nicht rein gebaut.
Da wäre mir eine Magnetische Einstreuung zu stark.
Die Spannungs führenden Adern würde ich um 1qmm erhöhen.

Ich denke, dass er dann stabiler arbeitet.
Die eigene Erfahrung hat den Vorteil völliger Gewißheit. #Schopenhauer#

Meine MusikQuelle.
http://http://www.di.fm/chillout/
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cspg6 schrieb:Moin SeReal,

Wie hast du denn den trafo angeschlossen? Die mittelanzapfung ist doch gelb und schwarz
Bei mir ist das auch so Gelb Schwarz- Talema Nuevo Ringkerntrafo im Topf 45 Volt bei Audiokreativ.
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Also die Elkos knicken nicht messbar ein, sind 2x12000 und habe auch schon 4x12000 probiert, was keine veränderung brachte....

Das mit dem Anschluss werde ich nachher gleich mal ausprobieren, aber messen tue ich ansich richtig am Ausgang

Wenn ich +- messe habe ich 118V und wenn ich - oder + gegen die mittleren Klemmen messe habe ich 59V
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Morgen,

haben eure Lautsprecher so geringe Impedanzen oder warum betreibt ihr die Module mit solch niedriger Spannung?
Möglicherweise liegt es also an der geringen Spannung. Ich betreibe meine L25D's mit dem SMPS800RE mit 60V (wegen geringer Impedanz der Lautsprecher). Wenn ich die Spannung weiter reduziere, gehen dem L25D so ab 58 bis 57V die Lichter aus. Es ist auch irgendwo im englischen Forum vom LJM beschrieben, man sollte die Module möglichst >60V betreiben.

Sollte es also an der Spannung liegen, ich hätte hier noch zwei neuwertige SMPS'se zu verkaufen Big Grin

Grüße,

Stammheim
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keif76 schrieb:Ich bin kein Musiker aber soweit ich weiß werden in Gitarrenverstärkern wohl Breitbänder eingesetzt. Denen ist es ja - wie im Link unten zu lesen - relativ egal wenn es clippt

Ach ja.. und viel Spass beim Anhören der reinen Rechtecksignals aus dem Synthie..Smile.

Das (bewusst) geclippte Gitarren-Signal landet aber letztendlich wieder auf deinen Boxen Big Grin Und die überleben das ohne Probleme.
Davor wird das Musikstück als Ganzes noch gemastert, wo Clipping neben Limiting mittlerweile auch eine gängige Praxis ist um Lautheit zu gewinnen, da manchmal transparenter als ein Limiter.

Da ich Synth-Musik und nebenbei auch Mastering mache und da auch gerne mit Clipping arbeite, wenn der Künstler Lautheit fordert, kann ich nur sagen, wenn Clipping irgendeine Auswirkung hätte, wären alle meine Boxen schon vor 10Jahren gestorben.


keif76 schrieb:Wen das Thema weitergehend interessiert - hier gibt es noch ein wenig Lesestoff: http://www.traumboxen.de/ad-audio/clipping.htm

Ich zitiere aus deinem Link:
Zitat:9. Fast alle gestorbenen Lautsprecher (jetztmal abgesehen von den mechanisch z.B. durch zu viel Hub zerstörten, was aber eh nichts mit elektrischer Leistung zu tun hat) sind also nicht an Clipping kaputt gegangen, sondern schlicht an zu grosser elektrischer Leistung. Geholfen hätte also nicht eine grössere sondern eine kleinere Endstufe .

10. Glauben Sie demjenigen, der Sie mit der Clipping-Behauptung in Foren o.ä. berät, nie wieder etwas ! Denn er hat sich dadurch geoutet als jemand, der gehörte Gerüchte und falsche Aussagen unreflektiert weitergibt, ohne mal darüber nachzudenken !
lol :p
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Die Mittelanzapfung ist doch gelb und schwarz

Denksportaufgabe
Was passiert wenn da etwas vertauscht wird?

Gruß Peter
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och , wenn man weiss, was eine Phase ist,
ist das keine DenksportAufgabe :-)

Einfach mal bewusst wahr nehmen:
[Bild: trafo.jpg]
Die eigene Erfahrung hat den Vorteil völliger Gewißheit. #Schopenhauer#

Meine MusikQuelle.
http://http://www.di.fm/chillout/
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Laut Rod Elliott:
2 x 1000u reverse parallel ist ok für 500VA bis 750VA aber für reverse serial brauchst du das ganze verdoppeln.
"Figure 8 shows the final (and recommended) design ...... Being in series, the capacitance of each must be doubled"

daher
2 x 1000u reverse serial ist ok für 250VA bis 375VA
2 x 10000u reverse serial ist ok für 2500VA bis 3750VA


"Although 16V caps would seem perfectly alright, 63V caps will have a ripple current rating that's double that of the low voltage type. The extra size helps to keep the cap cool, improving life expectancy."

Ich habe 2 x 10000u 63v (Reichelt AX 10.000/63) Antiparallel für 2 x 500VA RKT - reicht wenn ich Rod richtig interpretiere für 2500VA bis 3750VA
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dieterschneider schrieb:och , wenn man weiss, was eine Phase ist,
ist das keine DenksportAufgabe :-)

Einfach mal bewusst wahr nehmen:
[Bild: trafo.jpg]


Das ist schon klar, aber was sagt das Modul? Aber Prinzipiel kann man ja Phase und Null tauschen, nur Phase und Phase sollte man nicht verwechseln richtig?
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SeReal schrieb:Das ist schon klar, aber was sagt das Modul? Aber Prinzipiel kann man ja Phase und Null tauschen, nur Phase und Phase sollte man nicht verwechseln richtig?

Fast :-) Egal wie rum, wichtig ist, dass es bei beiden gleich gemacht wird, und nicht Phasen verdreht.
Die eigene Erfahrung hat den Vorteil völliger Gewißheit. #Schopenhauer#

Meine MusikQuelle.
http://http://www.di.fm/chillout/
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http://www.audiocreativ.com/download/VERDRAHTUNG.pdf

Gruß Peter
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tja, unabhängig von Farben, muss man verstehen, wie man
2 Trafowicklungen zu einem Symmetrischen Netzteil verbindet.
Die eigene Erfahrung hat den Vorteil völliger Gewißheit. #Schopenhauer#

Meine MusikQuelle.
http://http://www.di.fm/chillout/
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Also ich habe es jetzt richtig angeschlossen und ich messe immernoch an +- 118V und abschalten tut das Modul genauso wie vorher... Schade
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cspg6 schrieb:Das L25D hat ja bereits einen LS Schutz an Board

Stimmt nicht ganz.

[FONT=&quot]Seite 23 Fig27 alles im Bild inkl DCP fehlt. Es gibt OCP, da OCP im Chip integriert ist.
Die Transistoren und Co sind nicht auf dem L25D vorhanden.

The IRS2092 integrates over current protection (OCP) inside the IC. The rest of the protections,
such as over-voltage protection (OVP), under-voltage protection (UVP), speaker DC offset
protection (DCP) and over temperature protection (OTP), are realized externally to the IRS2092
http://www.inductor.com/irf/iraudamp7s.pdf[/FONT]
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Habe jetzt nochmal ausgibig getestet mit der neuen verdrahtung und bin zu dem entschluss gekommen, dass die Trafos zumindest nicht mehr brummen... also absolut gar nicht, ich habe keine Grundrauschen, absolut still.

Abschalten tun Sie zwar immernoch, aber nicht mehr synchron, sondern der linke Kanal ca. eine Sekunde früher, war vorher nicht der Fall.

Jetzt bricht die Spannung an den Elkos ein, was sie vorher nicht ist, wenn man das überhaupt einbrechen nennen Kann. Also ich messe an den beiden Äußeren Klemmen 119,2V im Ruhezustand, im Betrieb zwischen 116V - 118,5V... wenn die Spannung kurz unter 116V fällt, schalten Sie ab, sprich der Unterspannungsschutz?!

Jetzt ist die Frage ob ich größere bzw mehr Elkos reinhaue und auf Krampf versuche die Spannung über 116V zu halten oder ob ich Trafos mit 2x45V nehme? Dann komme ich ja definitiv nicht mehr an die Spannungsuntergrenze, aber sind die L25D mit 2x45V auch noch 4Ohm fest? Bzw im schlimmsten Fall 6Ohm? Was passiert wenn nicht? Schalteb Sie ab? Werden Sie zu heiß?
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Mich verwirrt ja immer noch die Aussage, dass ein Amp mit GERINGERER Versorgungsspannung angeblich KLEINERE Impedanzen verträgt, als mit hoher... Confused
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