Hallo zusammen,
ich bin auch bekennender Coax Fan, bin mir allerdings auch der Nachteile bewusst. Ich fürchte mit der wilden Diskussion haben wir den Threadersteller aber abgeschreckt. Immerhin hat er einen Gaithein gehört und war begeistert. Jetzt möchte er versuchen etwas ähnliches nachzuempfinden. Das reicht mir als Begründung für das Konzept.
Als erstes Projekt ist es ein ziemliches Brett, mit genügend Durchhaltevermögen aber machbar. Man sollte es nicht eilig haben
Es gibt mehrere erfolgreich umgesetzte Pseudo Coax Konzepte im DIY Bereich, die man sich mal genauer anschauen kann. Was auf jeden Fall klar ist, ist dass die Abstimmung schwierig werden kann. Deshalb würde ich von vorn herein auf ein Aktivsetup setzen.
Meine Empfehlung wäre ein Tinysine 2.1 oder 4-Kanal Board pro Lautsprecher mit dem SPDIF Aufsatz. Außerdem braucht es zwingend Messtechnik. Beispielsweise einminidsp UMic. Damit kann der Threadersteller dann viel lernen und ausprobieren ohne ständig neue Weichenbauteile besorgen zu müssen. Gerade beim Übergang zwischen HT und MT kann ein DSP helfen.
Hier mal meine Kommentare zu den Chassisvorschlägen:
Der GRS 10 Zöller sieht auf dem Papier ganz gut aus für ein geschlossenes Gehäuse. Ob er wirklich bis 500Hz hochspielt muss man sehen, die Induktivität ist recht hoch. 300Hz sollte er auf jeden Fall packen. Gute Alternativen wären noch der W250S von Visaton oder der DS270-88 von Dayton.
Von dem Monacor würde ich in dieser Anwendung eher abraten. Die SPH Serie klirrt ziemlich stark und den Hub, den sie kann brauchst du hier nicht. Als günstige Mitteltöner kannst du die mal den BG20 von Visaton anschauen (allerdings ohne Schwirrkonus). Das Chassis würde schon etliche Male von der Klang und Ton vermessen und auch in den Foren findet sich viel Information.
Beim Hochtöner würde ich mit Karstens Empfehlung, dass auch 66mm hochtöner funktionieren nach etwas umschauen, wass sich etwas tiefer Trennen lässt als der Seas. Dann hast du mehr Spielraum.
Viele Grüße
waterburn