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(21.02.2026, 16:31)TomBear schrieb: Und mit sauber meine ich nicht eine Abstimmung auf 0,7 ( wie Viele schreiben) wegen dem Pegelgewinn, sondern zwischen 0,5 oder 0,57 für eine gute Impls/ Sprungantwort.
Ist das tatsächlich so?
Meines Wissens hängt die "gute" Sprungantwort von der oberen Grenzfrequenz des Systems ab.
Dabei dürfte aber die Gehäusegröße keine Rolle spielen.
Sollte die Membran bei o,5 tatsächlich schneller beschleunigt werden als bei 0,7?
Kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Bei einem 30 Hz Ton schwingen beide Systeme mit 30 Hz, der mit 0,7 macht ja daraus nicht plötzlich 34 Hz.
Also sollten die gleich "schnell" sein. Einziger Unterschied liegt dann im Pegel bei tiefen Frequenzen.
ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.
Tom
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Hi Tom,
(21.02.2026, 16:31)TomBear schrieb: Und mit sauber meine ich nicht eine Abstimmung auf 0,7 ( wie Viele schreiben) wegen dem Pegelgewinn, sondern zwischen 0,5 oder 0,57 für eine gute Impls/ Sprungantwort.
Könnt ihr ja anders sehen. Aber da will Ich hin. So präzise wie es mit günstigen Chassis geht.
Und da liege ich etwas über 20L.
das hatte ich ja schon vor einigen Seiten geschrieben: du bist ja aktiv mit DSP unterwegs, da ist das Gehäusevolumen für die Systemgüte nicht mehr relevant. Das kannst du ja einstellen.
Du musst das Volumen nur so groß gestalten, dass du noch klar kommst. Wie geschrieben, bei den von dir bereitgestellten Daten und ein paar Annahmen komme ich auf 7,6l, gerundet 8. Ob das jetzt 8, 9 oder 10 werden ist egal.
Ein kleines Volumen kann auch noch einen Vorteil bei den Gehäuseresonanzen. Mal als Beispiel: Innenmaße des Gehäuses BHT 30 cm x 30 cm x 10 cm, also 9l. Das Chassis setzt du dann in die Mitte der Schallwand, dann sind die ersten relevanten Resonanzen bei lambda/2=15 cm zu erwarten (weil das Chassis auf der Hälfte der 30 cm sitzt kann die lambda/2=30 cm nicht angeregt werden). Dann sind wir also schon bei 1143 Hz, und die werden noch nicht einmal besonders gut angeregt, weil das Chassis dafür nicht klein genug ist. Du brauchst dann nur noch ein wenig össeligen Schaumstoff auf die Wände bringen, wenn du willst noch ein bisschen Wolle rein, dann passiert da gar nichts mehr.
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21.02.2026, 18:53
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.02.2026, 19:19 von Udo.)
(21.02.2026, 16:31)TomBear schrieb: ...
Und mit sauber meine ich nicht eine Abstimmung auf 0,7 ( wie Viele schreiben) wegen dem Pegelgewinn, sondern zwischen 0,5 oder 0,57 für eine gute Impls/ Sprungantwort.
Könnt ihr ja anders sehen. Aber da will Ich hin. So präzise wie es mit günstigen Chassis geht.
Und da liege ich etwas über 20L.
...
mal ganz frech gefragt ... möchtest du deine SPH-176 ohne Filter betreiben?
wenn nicht brauchst du noch ein Filter und das hat auch wieder einen Q-Faktor
dein Subwoofer benötigt auch Filter wie sieht dann die Schalladdition aus ?
wenn alles so einfach wäre ...
Nachtrag:
ein anderes Beispiel zur Verdeutlichung:
ein Hochtöner ist besser weil der Q-Faktor zwischen 0.5 - 0.57 liegt ?
ich habe noch nie davon gehört
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habs gelesen, aber scheinbar kommt es beim Fragesteller nicht an
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22.02.2026, 11:24
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.02.2026, 11:37 von TomBear.)
Bei mir ist das alles angekommen.
Und da der DSP per Software auf dem PC ist (8x 3,2GHz, 32GB Ram) habe ich auch alle Möglichkeiten inkl. FIR.
Aber ausser bei der Vermeidung der Längsresonanz bei ca. 210 Hz sehe ich da wenig Vorteile. Und das kann man auch anders lösen.
Ich meine jemand hat das schon mal ausprobiert.
Einmal ein normal berechnetes Gehäuse und ein kleines per DSP auf gleiche Werte entzerrt.
Die Messwerte waren hinterher gleich. Wenn ich mich aber recht erinnere klang das entzerrte irgendwie nicht mehr so locker, lebhaft. Wie mit leicht angezogener Handbremse. Könnte sich auch um einen Sub gehandelt haben.
Es hat ja hier schon einige LS gegeben wo am Anfang etliche Filter eingesetzt wurden und tolle Messwerte herauskamen. Aber klanglich waren die Besitzer nicht so zufrieden. Dann wurden nach und nach die Filter reduziert und moderater eingestellt. Etwas schlechtere Messwerte aber es klang erheblich besser. Manchmal ist weniger mehr.
Deswegen möchte ich normal groß bauen und nur sowenig DSP einsetzen wie möglich.
Und das mit der Güte liest man doch auch überall bei den Onlinerechner, z.B. hier von Jobst Audio:
0,577 für ein gutes Impulsverhalten, Sprungantwort ohne Überschwinger
Was am Ende davon übrig bleibt ist natürlich eine andere Sache, ist aber für mich ein guter Ausgangspunkt. Etwas vom Volumen abteilen geht immer noch. Was dransetzen wohl weniger.
Gruß Tommi
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Also beim Sub kann ich sagen, dass ein entzerrter um Welten besser klingt, es sei denn, man ist die Raummoden gewohnt.
Und dass Filter zuviel werden können, stimmt bei Entzerrung von Raummoden, da darf man nicht alles Platt machen, weil die Impulse leiden.
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22.02.2026, 12:03
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.02.2026, 12:08 von TomBear.)
Ich meinte nicht die Entzerrung der Raummoden.
Alles was mit dem Raum zu tun hat lasse ich erstmal aussen vor. Es geht nur um die Verkleinerung und den Ausgleich mit DSP. Also passendes Gehäuse oder kleines wo das Chassis mit Leistung ´´gezwungen´´ wird. Und wie gesagt, ich weiß nicht ob es sich um einen Sub gehandelt hat.
Gruß Tommi
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OK. Ist ja sowie entschieden und zu groß ist ja auch kein Drama.
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Wiso zu groß?
War hier nicht mal ne Empfehlung (Simu) mit 30L für 0,5 und 20L für 0,577?
Find ich irgendwie nicht mehr.
Gruß Tommi
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Min Tommi
Was willst Du an den Simus sehen?
bau es doch einfach mal - und sammel Deine Erfahrungen.
Ein 30 liter Gehäuse könnte an doch durch einen Querteiler schnell in ein 20liter Gehäuse abändern ?
Dann hast Du sogar automatisch die schon vorgeschlagenen -10l dabei ..
Für Versuche reicht auch Spanlatte "natur".
Also los !
Beste Grüße 
Jörn
what the bleep do we ... - listen to ?
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22.02.2026, 13:47
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.02.2026, 14:03 von TomBear.)
Hi Jörn.
Das ist doch was ich die ganze Zeit sage. Ich möchte erstmal ein Gehäuse wie für Passiv ohne Weiche bauen. Dann kann ich mit der Bedämpfung spielen und evt. etwas Volumen wegnehmen.
Aber als DSP erwähnt wurde kam direkt: Ist Alles egal, kannst Du per DSP anpassen, bau so klein wie möglich. Dann noch Berechnungen wegen der Federsteife der Luft usw..
Find ich ja auch gut weil ich etwas lernen kann.
Aber es wurde eine verhätnismäßig einfache Frage durch das Wissen Andere aufgeblasen.
Ich wollte doch nur wissen ob ich mit einer Abstimmung von 0,5- 0,57 richtig liege, da ich es so präzise wie möglich will.
Den DSP möcht ich in dem Bereich so sparsam wie möglich einsetzen.
Im Nachbarthread wurde ja auch zum B200 gesagt das der Langenweilig klingt, wenn man per DSP die 3 Spitzen bearbeitet für einen glatten FG.
Ich will dem Chassis ja nicht seinen Charakter austreiben, nur weil es sich besser misst!
Gruß Tommi
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22.02.2026, 14:36
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.02.2026, 15:11 von walwal.)
Das mit dem B 200 ist ein völlig anderes Thema.
Simulieren kannst du hier, aber wozu?
https://www.jobst-audio.de/tool/frequenz...se-rechner
Also: Wenn es nur auf die Präzision ankommt, ist 0,5 besser als 0,7. ABER wenn du ohne Hochpass den Sat betreibst mit diesem Volumen, macht das Chassis große Hübe und es kann anschlagen, das klingt SEHR unpräzise.
Wenn du aber mit Hochpass (mehr als 60 Hz) betreibst, ist die Güte futsch und der ganze theoretische Vorteil.
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 06:51 von Kalle.)
(22.02.2026, 13:47)TomBear schrieb: Find ich ja auch gut weil ich etwas lernen kann.
Aber es wurde eine verhätnismäßig einfache Frage durch das Wissen Andere aufgeblasen.
Ich wollte doch nur wissen ob ich mit einer Abstimmung von 0,5- 0,57 richtig liege, da ich es so präzise wie möglich will.
Hallo Tommi,
ich denke du hast da irgendwie eine Denksperre, es wirkt schon fast trollig.
Man hat es dir auf verschiedene Weise erklärt. Jedes Gehäuse, sei es CB oder BR, hat die Filterfunktion eines Hochpasses. Bei der Benutzung einer CB kann die Güte von 0,5 bei entsprechenden Chassisparametern für einen Bass sinnvoll sein.
Du willst einen Treiber für einen Satelliten. also ihn als Mitteltöner, betreiben. Dafür brauchst du einen Hochpass, der deutlich höher liegt als die Resonanzfrequenz des eingesetzten Chassis. Das führt dazu, dass die Präzision des Gehäusefilters eines frei nach unten laufenden Chassis absolut uninteressant und kontraproduktiv ist, es sei denn, du setzt einen Sub ein, der unterhalb der Hochpassfunktion deines Chassis in der CB arbeitet, das heißt so zwischen 20 bis maximal 40 Hz arbeitet. Das bedeutet aber auch, dass du nur mit der Maximal- Lautstärke des 7 Zoll im Bass hören kannst. Wenn du damit Filme genießen willst ist der Kauf einer Soundbar unter dem TV vielleicht sinniger als dein Projekt und braucht keine 2 Jahre Vorlauf.
Gruß Kalle
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 13:17 von TomBear.)
Hi Kalle.
Nett das Du den ersten Satz nochmal überarbeitet hast. Klingt freundlicher.
Ich bin auch nicht Beratungsresistent, auch wenn es so erscheint.
Aber da es mein erstes Mal ist (sic!) soll es ein Lernprojekt für mich werden.
Vielleicht hat meine Simu und die Erwähnung von Aktiv mit DSP die Leute erstmal auf die falsche Fährte gelockt. Ich hatte nichts von Hochpass geschrieben, das wurde einfach angenommen wegen dem Sub.
Da ich das Volumen sowieso habe baue ich das Gehäuse wie bei passiv. Erstmal ohne DSP-Beeinflussung. Dann kommen Impedanzmessungen (muss ich ja auch lernen) und Versuche mit Dämmstoff um das Verhalten kennen zu lernen. Danach kann ich mit Volumenverkleinerung und DSP arbeiten und vergleichen. Habe ja eine abnehmbare Seitenwand. So kann Ich mich an das Optimum herantasten und lerne viel dabei.
Zu den 2 Jahren:
Wenn man bei den Projekten anderer Forenmitglieder schaut sind 2 Jahre nicht viel. Da werden einige Konstruktionen erst nach 4-5 Jahren fertig, weil immer wieder geändert oder ganz auf Eis gelegt.
Bei mir hat sich auch seit dem ersten Entwurf einiges geändert und wurde komplizierter, inkl. Simulationen für gedruckte Teile. Desweiteren fange ich erst an zu bauen wenn fast Alles vorhanden ist, was auch dauert.
Ausserdem habe ich gesundheitliche Probleme und bin dadurch leider finanziell stark eingeschränkt.
Da kann ich nicht wie andere mal eben Bliesma oder Purify kaufen und in die Ecke legen.
100,- für Kleinteile= 4 Mon. sparen. Deswegen spare ich mir auch die 30 Ökken für das Reckhorn- Alubutyl und bedämpfe mit schwerem Laminat das über war. Alles soll Gut aber Günstig sein.
Aber zum Sommer hin solls endlich osgehen.
Ach ja, wegen der Lautstärke:
Der Raum ist 3,8x 4,5m und die Hörentfernung knapp unter 2m. Soviel Pegel ist nicht nötig.
Deswegen möchte ich mal schauen wie es funktioniert wenn der Monacor frei nach Unten durchläuft. Ist vielleicht Unsinn, aber auch ein Versuch den ich machen möchte.
Gruß Tommi
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OK. Aber mach Versteifungen in die Sat. Und viel Füllmaterial. Den Sub musst du dann mit einem Tiefpass 2. Ordnung betreiben, damit es zum Sat passt (symmetrische akustische Filterflanken). Wenn das nicht gefällt, kann du ja Sub + Sat stärker filtern.
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Ich verstehe das ja mit dem Lernen wollen, aber das kannst du mit einem kleineren Volumen genausogut bzw. sogar besser. Das baust du nämlich einmal, und dann nimmst du dir den DSP und fummelst das so hin, dass du auf den gleichen Frequenzgang wie mit deinem ursprünglich angedachten Gehäuse kommst. Und bei dem Weg wirst du eine Menge lernen, zB dass ein Abstimmung mit fettem 3 dB Peak bei 100 Hz echt nicht schön ist, der Unterschied zwischen 0,5 bei 42 Hz und 0,7 bei 60 Hz aber im Verhältnis nur noch marginal. Erst recht, was die Präzision angeht.
Bei dem Prozedere sparst du dir auch ein weiteres Gehäuse (teuer!). Und ob du ein großes oder kleines dämpfst, im Prinzip ist das egal, nur brauchst du im kleinen halt weniger Material.
Bei deinem Raum und Hörentfernung kommst du bei Abstimmung auf Butterworth 60 Hz auf einen mittleren Freifeld-SPL von ca 78 dBA (Berechnungsverfahren sieh meine Signatur), sofern du die Auslenkung auf xlin beschränkst. Mir würde das nicht reichen, aber wenn du in einem Mehrfamilienhaus wohnst (?) ist das genug um die Nachbarschaft gegen dich aufzuhetzen.
Wie genau wird aufgestellt? Wandnah? Sitzposition mittig im Raum?
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Vor 3 Stunden
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 2 Stunden von TomBear.)
Ich baue ja nur einmal das Gehäuse.
Und das hat nunmal eine gewisse Größe da ich ein bestimmtes Design haben möchte.
Aber wie schon geschrieben habe ich eine abnehmbare Seitenwand. Ich kann jederzeit an das Innere um mit der Dämmung und dem Volumen zu spielen bis ich mein Optimum gefunden habe.
Ich sitze auf 2/3 der Raumlänge mit 1,5m Abstand zur Rückwand. Dort befindet sich eine halbe Schräge. Dachgeschoss, Altbau und sehr tolerante Mieter. Liegt aber auch daran das ich nur tagsüber lauter höre. LS (HT) haben ca. 70cm nach Hinten und zu den Seitenwänden.
Sind symetrisch aufgestellt und haben im Umkreis von knapp einem Meter fast das gleich Umfeld/ Reflektionsflächen. Schon ziemlich optimal. Da die Basisbreite aber notgedrungen größer als der Hörabstand ist stehen sie stark eingewinkelt. Die Achsen kreuzen sich etwas vor dem Hörplatz.
Ich kann die 78 dBA nicht richtig von der Lautstärke her einordnen.
Seit 17 Jahren höre ich mit ELAC BS 203.2. 2Wege Kompakt, AMT und 4´Alu-TMT in BR. Gehen bis ca. 50/60Hz. Läuft ungefiltert, aber BR-Rohr ist mit beigefügtem Schaumstoffpropfen verschlossen. Unterstützt von einem Selbstbausub mit 8´in BR.
Reicht für gehobene Lautstärke. Dann komprimieren die ELAC und bei Massive Attack hört man Strömungsgeräusche vom Sub.
Da kommt dann schon der Wunsch nach mehr auf, aber nach einiger Zeit merke ich das die Ohren langsam dicht machen. Scheint also doch nicht so leise zu sein. Unterhalten geht da auch nicht wirklich.
Gruß Tommy
P.s.: Du schreibst das evt. Unterschiede nur marginal sind.
Ist vielleicht nur 1% Unterschied der nicht auffällt, aber den hat man auch auch Da und Dort.
Und auf einmal sind es 5% insgesamt. Weswegen soll ich darauf verzichten.
Andere holen sich teure Chassis weil die Werte um ein paar Prozent besser sind.
Ich möchte aus günstigem aber guten Material das Optimum rausholen.
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85 dBA am Hörplatz ist schon gut laut, um nicht zu sagen: du bist dann allein im Raum, denn unterhalten brauchst du dich dabei nicht.
Oder aus der Arbeitssicherheit: ab 80 dBA musst Gehörschutz bereitgestellt werden, aber 85 dBA ist das Tragen verpflichtet (dabei geht es aber um Tages-Lärmexpositionspegel, also über 8h gemittelt; das kommt so beim Musikhören eigentlich nicht vor). 78 dBA ist also schon eine Lautstärke mit der man arbeiten kann, du hast ja auch 2 Lautsprecher, macht in der Summe 81 dBA, und dann kommt noch Roomgain hinzu, das sind dann im Mittel, ohne Raummoden, auch nochmal 3 dB, also 84 dBA.
Die Aufstellung wird die ersten paar Raummoden auch anregen, dh bei (ohne Schräge gerechnet) 38, 45, 76, 83, 90 Hz wird auf jeden Fall tüchtig was los sein, wobei durch deine Hörposition die bei 38 und 76 (100 und 200 Mode) harmlos sein dürften, die bei 83 Hz könnte etwas herausragen (110-Mode). Ob die 001-Mode (Raumhöhe) angegeregt wird kommt auf die Höhe der TT über dem Boden an. 60 Hz f3 dürfte ganz interessant werden, und wenn du dann den Sub noch überlappend mitlaufen lässt (also keine symmetrische Filterflanke) und den Rest mit EQ glattbügelst könnte das ne ganz nette Basswiedergabe werden.
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Vor 1 Stunde
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 1 Stunde von TomBear.)
Hi Jochen.
Das hört sich ja schon mal gut an.
Als Sub kommt erstmal ein 15´ H-Dipol dazu.
Habe mal vor ca. 4 Jahren eine Q&D Messung gemacht.
ABER:
Es war meine erste Messung mit REW. Da ist nichts kallibriert oder richtig eingestellt.
Micro ist ein Behringer ECM 8000 ohne Korrektur, Interface eine EMU 1616M. Micro am Hörplatz und dann den Sweep laufen lassen. Da keine Korrekturdatei vorhanden ist stand das Micro auf 60°.
Das kam dabei raus:
Da war aber die Aufstellung und die Umgebung noch nicht so symetrisch.
Gruß Tommi
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