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(23.03.2026, 15:53)4711Catweasle schrieb: Moin,
wenn das mein Baby wäre...und ich unbedingt 2 8Zöller verbauen wollte....würde ich das Dingen nicht in DA'ppo Anordnung als 2Wege aufbauen.
Mit den eingeschränkten Möglichkeiten des DSP (4 Kanäle) würde ich die TMT unter den HT setzen und den unteren TMT
schlicht mit einer passenden Induktivität beweichen - das ganze dann übers DSP entzerren und fertig ist die Laube.
Aber was weiß ich schon.....
Das halte ich auch für einen guten Weg das Problem zu lösen! Und wie Jochen schon schrieb, ich würde auch nicht einfach nach Linkwitztransformation auf 30 Hz entzerren, sondern im Raum am Hörplatz messen und dann so entzerren wie es sinnvoll ist.
Ansosten fällt mir bei dem Anforderungsprofil auch immer wieder die Billich-Willich Forenbox ein. Zwar nur ein 8"er, aber in der TQWT sehr souverän bis 30 Hz runter. Ein guter Freund hat die damals zusammen mit mir gebaut und hört immer noch damit, daher höre ich die gelegentlich auch immer wieder. Habe da für wohnraumübliche Lautstärken wenig dran auszusetzen.
Gruß, Onno
wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 15:41 von MetalMachineMusic.)
(21.03.2026, 12:07)Joern schrieb: Die Hochtöner:
Der Wavecor hat hat kein "richtiges" Waveguide, finde ich. Im Übergangsbereich von 1,5kHz macht der gar nix...
dafür bündelt der unheimlich über 10kHz
Schau mal hier "off-axis"
https://hificompass.com/en/speakers/meas...-tw030wa13
und vergleiche "off-axis"
https://hificompass.com/en/speakers/meas...-tw030wa11
Da frag ich mich, ob Du mit einem Waveguide nicht besser fährst, wie hier
https://heissmann-acoustics.de/test-scan...o-pct-300/
Vorsicht mit solchen Vergleichen aus unterschiedlichen Quellen! Die Heissmann-Messung stammt offensichtlich vom Einbau auf kleiner Schallwand, wodurch sich die Bündelung zu niedrigen Frequenzen erweitert. Würde der Wavecor-Töner unter gleichen Bedingungen gemessen, dann würde sich auch eine ähnliche Ausdehnung der Bündelung zu niedrigeren Frequenzen zeigen.
"Richtige" Waveguides im Sinne frequenzneutraler Bündelung sind das alles nicht, und das weiter unten vorgeschlagene Lifu-Teil erst recht nicht. Muss auch nicht, wenn das vordringliche Ziel ist, die Aufweitung im Präsenzbereich in den den Griff zu bekommen. Alternativ könnte man das Ziel auch erreichen, wenn man es wie zwei Generationen zuvor (oder einige britische Hersteller noch heute) macht und die 8"-/1"-Kombi bei 3 kHz ohne jeden Pseudowaveguide-Schnickschnack trennt, wodurch sich automatisch ein ausreichend ausgewogenes horizontales Abstrahlverhalten ergibt. Klingt besser, aber MTM geht dann nicht mehr.
(22.03.2026, 19:28)herr_der_ringe schrieb: Was jedoch spräche dagegen den 220er beispielsweise in eine TQWT zu setzen, den Großteil der Energie mit der Gehäusekontur plus Port zu fixieren und im Nachgang mit dem DSP das Zuviel an Energie rauszunehmen (statt anzuheben)?
Vorteile aus meiner Sicht:
-eine korrekt abgestimmte TQWT liefert präzisen Bass
TQWT macht unter allen ventilierten Gehäusearten bei sonst gleichen Bedingungen den größten Blähbass. Sollte auch intuitiv klar sein, wenn man den Auslass am Ende eines Horns platziert. Sinnvoll ist TQWT nur, wenn die Treibergüte sehr niedrig ist, um den Bass anzuheben, bei Treibern, deren fs so hoch ist, dass sonst kein Bass rauskommen würde, um Nixblicker mit exotischem Buchstabensalat zu beeindrucken oder wenn man Erbe einer Polyesterwattefabrik ist und das Zeug dringend weg muss.
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 16:15 von JFA.)
[quote pid="332859"]
würde ich die TMT unter den HT setzen und den unteren TMT schlicht mit einer passenden Induktivität beweichen - das ganze dann übers DSP entzerren und fertig ist die Laube.
[/quote]
Hmm, egal wie oft ich sowas gehört habe, überzeugt hat es mich nie. Warum auch immer, keine Ahnung. In meiner professionellen Zeit haben wir sogar mal ein Projekt deswegen umgestoßen, taugte einfach nicht.
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(Gestern, 16:15)JFA schrieb: Hmm, egal wie oft ich sowas gehört habe, überzeugt hat es mich nie. Warum auch immer, keine Ahnung. In meiner professionellen Zeit haben wir sogar mal ein Projekt deswegen umgestoßen, taugte einfach nicht.
Danke für solche Einblicke.
Für mich kann ich sagen, dass ich Lautsprecher mit zu den Mitten ansteigendem Frequenzgang mag, was auch an meinen kleinen Räumen liegt, und diese Option nimmt man sich mit 2,5-Wege-LS. Ja, man könnte dann nachträglich wieder daran rumbiegen, wenn man kann und möchte.
Ein anderes mögliches Problem sieht man hier in den Vergleichsmessungen: Die 2,5-Wege-Variante zeigt eine fiese Überhöhung in der Vertikalen bei der empfindlichsten Frequenz, die als unangenehmer wahrgenommen werden kann als die breitbandige MTM-Auslöschung.
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 9 Stunden von Gaga.)
Hallo MMM,
Hut ab, starke Sprüche wieder.
Zitat:"Richtige" Waveguides im Sinne frequenzneutraler Bündelung sind das alles nicht, und das weiter unten vorgeschlagene Lifu-Teil erst recht nicht.
Bist Du so nett und nennst ein paar 'richtige' Waveguides an der Stelle? Und erklärst, weshalb es bei der geplanten Anwendung Deiner Ansicht nach unbedingt 'frequenzneutrale' Bündelung braucht?
Zitat:...und die 8"-/1"-Kombi bei 3 kHz ohne jeden Pseudowaveguide-Schnickschnack trennt, wodurch sich automatisch ein ausreichend ausgewogenes horizontales Abstrahlverhalten ergibt. Klingt besser, aber MTM geht dann nicht mehr.
Weiß jetzt nicht, weshalb Du alle genannten Waveguides gleich als 'Pseudowaveguide-Schnickschnack' abwertest, aber das passt halt irgendwie zu Deinem provokanten Stamtisch-Niveau. Mal ohne Stammtisch: Kannst Du bitte ein Beispiel einer 8''TMT/1''HT-Kombination geben, die ein horizontal ausgewogeneres Abstrahlverhalten hat, als z.B. eine Box von Heissmann Acoustics mit dem oben genannten Waveguide?
Zitat:TQWT macht unter allen ventilierten Gehäusearten bei sonst gleichen Bedingungen den größten Blähbass. Sollte auch intuitiv klar sein, wenn man den Auslass am Ende eines Horns platziert. Sinnvoll ist TQWT nur, wenn die Treibergüte sehr niedrig ist, um den Bass anzuheben, bei Treibern, deren fs so hoch ist, dass sonst kein Bass rauskommen würde, um Nixblicker mit exotischem Buchstabensalat zu beeindrucken oder wenn man Erbe einer Polyesterwattefabrik ist und das Zeug dringend weg muss.
Du bist also der Ansicht, dass der Monacor SPH-220HQ in einem TQWT-Gehäuse generell 'größten Blähbass' erzeugt - also ein TQWT-Gehäuse mit diesem Treiber ohne Blähbass (was auch immer das genau bedeuten soll) nicht möglich ist?
Gottlob bist Du ja offenbar der Totalblicker unter lauter Nixblickern hier. Bin schon gespannt, welchen Thread Du als nächsten weitgehend sinnfrei mit Deinen polemischen, herabwürdigenden Stammtisch-Sprüchen beglückst.
Mal weniger angriffslustig: Seitdem Du hier im Forum aufgetaucht bist, glänzt Du ausschließlich mit starken Sprüchen und kanzelst ansonsten weitgehend alles ab, was hier vorgeschlagen und präsentiert wirst - mit dem Ziel Dich als der totale Durchblicker darzustellen und zu überhöhen. Das trägt wenig positives zum Forum bei und meine Bitte an Dich wäre, Dich entweder etwas konstrutiver zu beteiligen, oder Dein Ego in anderen Foren aufzupolieren.
Gruß,
Christoph
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(Gestern, 15:03)MetalMachineMusic schrieb: Alternativ könnte man das Ziel auch erreichen, wenn man es wie zwei Generationen zuvor (oder einige britische Hersteller noch heute) macht und die 8"-/1"-Kombi bei 3 kHz ohne jeden Pseudowaveguide-Schnickschnack trennt, wodurch sich automatisch ein ausreichend ausgewogenes horizontales Abstrahlverhalten ergibt. Klingt besser, aber MTM geht dann nicht mehr.
Also man kann den altbritischen Lautsprechern ja zurecht einige positive Dinge nachsagen, aber ausgewogenes horizontales Abstrahlverhalten ist es nicht. Es sei denn du meinst die Versuche mit dem Druckkammerschlitz davor, das ging noch einigermaßen (aber ich weiß gar nicht, ob die jemals in Produktion gegangen sind)
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 8 Stunden von Franky.)
Doch die gab es und gibt es immer noch. Einwenig runterscrollen.
https://www.grahamaudio.co.uk/monitor-loudspeakers
Ich habe mit dem SPH-220HQ ja vor einiger Zeit die MO-Line entwickelt. Da gibt es keinen Blähbass.
https://www.lautsprechershop.de/hifi/mo_line.htm
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