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Man kann ja mit einem Mikrofon keine Welle messen, sondern nur eine Druckschwankung an einem (naja, halt etwas ausgedehnten) Punkt. Eine Welle zu messen braucht mehrere Punkte um den zeitlichen Verlauf der Druckänderung über den Weg zu bestimmen. Und da sind eher Drucksensoren geeignet, da nur diese den absoluten Druck messen. Sehr kleine (gegenüber der Wellenlänge) und schnelle Sensoren. Das ist alles Andere als trivial!
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Gestern, 21:19
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 21:26 von Audio-Panda.)
Ich gebe euch ein Beispiel, das keiner Diskussion bedarf. Erklärt euch selbst, warum ihr ein Flugzeug über euch fliegen hört. Und was bedeutet die Position jeder einzelnen Schallquelle im Gesamtklang eines Musikstücks?
Ihr demonstriert damit lediglich den komplexen Zustand eines gut ausgebildeten Menschen, der völlig unfähig ist, selbstständig zu denken. Kommt euch das nicht seltsam vor?
Es tut mir leid, was ich gesagt habe – es war harsch, das verstehe ich. Aber wie kann ich Sie dazu bringen, die Sache hinter sich zu lassen?
Ja, genau das ist passiert; jemand hat an mehreren Stellen Messungen durchgeführt.
Es gibt einen Physiker im Forum; er soll sich mit dem Wellenproblem befassen. Soweit ich weiß, hat Österreich die Existenz von Transversalwellen bereits anerkannt.
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Nur weil der Summenvektor in der oben zitierten Grafik im rechten Winkel zur Symmetrieachse der beiden anregenden longitudinalen Schallwellen steht, ist das noch keine Transversalwelle. Auch der Summenvektor bleibt eine Longitudinalwelle.
Grüße aus Karlsruhe, Florian
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 22:03 von Audio-Panda.)
(Gestern, 21:35)FF schrieb: Nur weil der Summenvektor in der oben zitierten Grafik im rechten Winkel zur Symmetrieachse der beiden anregenden longitudinalen Schallwellen steht, ist das noch keine Transversalwelle. Auch der Summenvektor bleibt eine Longitudinalwelle. Selbst wenn der Summenvektor stetig ist, kommt es auf die Quellposition eines bestimmten Schalls an. Diese existiert und kann sich mit den Phasen der beiden Schallquellen verändern. Das beweist, dass die Phasen der beiden Schallquellen, nachdem sie ihre Funktion erfüllt haben, den Kern der Schallwiedergabe bilden. Schaltet man einen der Lautsprecher ab, … ist zwar noch Lautstärke vorhanden, aber die Schallkoordinaten fehlen.
Wäre ich nicht in die Phasenproblematik der Elektronik involviert, würde ich dazu nichts sagen. Da ich mich aber intensiver damit auseinandergesetzt habe als jeder andere, weiß ich, was die Phase in einem Verstärker verschieben kann. Was die Akustik betrifft, kann man sich wahrscheinlich denken, was die Phasen verschiebt und wie man sie „erhält“. Phasen gewinnen also mit der Entwicklung der Audiotechnik eine besondere Bedeutung.
Ich diskutierte einmal mit einem erfahrenen Elektronikingenieur über Phasen, und er fragte mich: „Wer überwacht die Phasen, und warum ist das notwendig?“ Ich antwortete, dass ich sie überwache, weil die Phasen die Klänge in meiner Szene anordnen sollen, was die Geräte korrekt und fehlerfrei anzeigen. Das ist etwas, was noch nicht jedes Studio versteht.
Grüße aus Völklingen, Valentin.
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Der letzte Beitrag erklärt nicht, warum der Summenvektor eine Transversalwelle sein soll.
Grüße aus Karlsruhe, Florian
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(Gestern, 22:10)FF schrieb: Der letzte Beitrag erklärt nicht, warum der Summenvektor eine Transversalwelle sein soll. Denn schaltet man einen Lautsprecher aus, erhält man von einer einzelnen Schallquelle ausschließlich Longitudinalwellen, deren gewünschte Koordinate nicht existiert und auch zukünftig nicht existieren wird. Dasselbe passiert, wenn man die Lautsprecherfunktionen tauscht. Die Frage ist also: Wie kommt es, dass zwei gleichzeitig arbeitende Lautsprecher eine Koordinate haben, während rein longitudinale Wellen einer einzelnen Quelle keine haben? Das bedeutet nur eines: Zwei unterschiedliche Phasen können etwas Besonderes erzeugen, das als einzelner Punkt hörbar wird – ich wiederhole, als ein kurzer, hörbarer Punkt. Ist das nicht der Beweis?
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Nein, das ist kein Beweis für eine transversale Schallwelle. Es ist nur ein Beispiel dafür, dass wir aufgrund unserer zwei Ohren räumlich hören können.
Grüße aus Karlsruhe, Florian
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(Gestern, 18:37)Audio-Panda schrieb: Die Physik selbst erkennt Transversalwellen offiziell nicht an, da die Maskwell-Gleichung sie weder beschreibt noch reflektiert.
Junge, du solltest nicht in Bereichen kommentieren von denen du gar nichts verstehst.
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Heute, 07:43
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Heute, 07:50 von Audio-Panda.)
Genau das hatte ich befürchtet – es würden Konflikte entstehen, und die haben hier nichts zu suchen.
Denken wir logisch. Hier ist ein direkter Beweis dafür, was mit unterschiedlich phasigen Wellen passiert. In einem Kanal lässt sich das nicht erreichen, aber in zwei Kanälen, die scheinbar unterschiedliche Signale liefern, geschieht es eindeutig, und zwar etwas für mich Unbegreifliches – eine Art gerichtetes Audiosignal. Sagen wir, ich verstehe es nicht, na gut. Gleichzeitig ist mir vollkommen klar, dass es sich um ein nützliches Phänomen oder eine unbekannte Welleneigenschaft handelt, deren Kenntnis und Verständnis mir nützen würde, aber mir fehlen die Konzepte. Ich muss wohl akzeptieren, dass es sich um ein nützliches Phänomen handelt und dass es sich mithilfe einer ausgeklügelten Technologie für mich steuern lässt. Die Tatsache ist ziemlich überzeugend – dieses Phänomen ist nützlich für mich und für meine Bemühungen, die Musikwiedergabe Live-Musik anzunähern!
Diese Argumente wiegen alles andere in den Schatten, sogar eine Theorie, die vor 100 Jahren aufgestellt und nicht ausreichend getestet wurde. Wo liegt denn bei mir, einem Denkschwächeren, die Grundlage für diesen Streit? Wenn man es praktisch oder logisch betrachtet – und viele wissen nicht, wie –, würde ich alles den Experten überlassen. Sie sollen Ihnen die Wahrheit mit Beweisen darlegen. Jemand hat das in seiner Arbeit bereits versucht, und ich habe es hier wiedergegeben. Es ist etwas seltsam, in nur ein oder zwei Beiträgen in diesem Forum einen direkten Beweis von mir zu verlangen. Ich habe Ihnen als Experten lediglich die praktische Wahrheit dargelegt, und meiner Meinung nach ist sie überzeugend.
Übrigens: Das DML-System erzeugt Schallwellen, die sich viel weiter ausbreiten als die herkömmlicher Lautsprecher. Es gibt ein Video auf YouTube über dieses Experiment mit einem DML-Lautsprecher; ich habe es gesehen, und es ist ziemlich überraschend.
Ich möchte nur noch eines hinzufügen. Auf Konferenzen demonstrieren viele Fachleute Systeme mit mehreren Kanälen, bei denen die Frequenzen mithilfe von DSP getrennt werden. Man könnte meinen, alles würde zu einem einzigen dreidimensionalen Klangbild verschmelzen, doch ich habe mich geirrt – die Klangkoordinaten lagen außerhalb des geforderten dreidimensionalen Klangformats. Es zeigt sich also, dass mein Anliegen berechtigt ist und Phasen, selbst in einem DSP als digitalem Gerät, mit großer Vorsicht behandelt werden sollten. Offenbar kann die Phase selbst in einem DSP fehlerhaft sein.
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Heute, 07:52 von MT200.)
Hier liegt ein grundsätzlicher Fehler vor, es werden einfach zwei Größen in Vektorn gepackt und vektoriell addiert.
Wenn zwei Schallwellen aufeinander treffen, passiert erst einmal nichts mit diesen, sie durchdringen sich einfach, es gibt keine neue Schallwelle.
An jeder Stelle jedoch herrscht eine Überlagerung aller Schallwellen, wobei sich an jedem Punkt jedoch einfach der Betrag der Amplitude (also des Luftdruckes letzten Endes) einer jeder dort befindlichen Welle zu jedem Zeitpunkt addiert.
Ich messe also immer einen Betrag der addierten Drücke, nämlich den Absolutdruck der Luft dort.
Richtwirkung (keine Ortung, da die Entfernung passiv erst mit drei örtlich voneinander entfernten Empfängern bestimmbar ist) ist etwas ganz anderes und unterschiedlich realisierbar. Klassisch durch Reflexion und so einer Verstärkung des Pegels an einem Punkt (braucht große Reflektoren im Vergleich zur Wellenlänge, also nur für hohe Frequenzen kompakt möglich, aber nur einen Empfänger) oder eben über die Phasenlage (Wiederum anfällig für Reflexionen, braucht zwei Empfänger)
Generell kann ich aber eben nur Beträge messsen, keine Wellen. Dazu bräuchte es wie gesagt viele, kleine Drucksensoren um Differenzdrücke in einer Ebene zu bestimmen.
Aber das brauche ich nicht um zu verstehen, dass transversale Schallwellen nicht in einem Gas oder einer Flüssigkeit existieren können, bei elektromagnetischen Wellen jedoch ausschließlich.
Ganz einfach: Transversale Wellen können nur existieren, wenn ein Ausgleich der Potentialunterschiede (hier ist es der Druck) sich nicht von alleine wieder ausgleichen. Man muss sich ja dazu vorstellen, dass eine transversale Komponente einer Druckwelle bedeutet, dass in der sich bewegenden Front nebeneinander dauerhaft eine statische Druckdiffenenz herrschen müsste. Wie soll das gehen?
Die Sache lebt davon, dass sich die Druckfronten eben bewegen, eine statische Druckverteilung ist nicht möglich (ohne externe, dauerhafte Kraft, wie die Schwerkraft natürlich).
Eine elektromagnetische Welle hingegen ist ein Feld, keine Materie. Dieses Feld gleicht sich nicht von alleine aus, es existiert ststisch ohne jede Kraft. Es wirkt zwar Kraft auf Körper aus, was zu einem Ausgleich führen kann, sofern diese Körper beweglich sind und so die Energie entnehmen können, aber für sich ist es statisch beständig.
Nun ist aber eine longitudinale Welle nicht möglich, da (das ist jetzt meine nicht-Physiker-Verbildlichung der Sache) für eine Welle, die sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegt, nun einmal keine Zeit vergeht. Das bedeutet, dass sich entlang der Bewegungslinie jedes Potential gleichzeitig an jedem Punkt befindet, also ausgleicht. Eine Potentialdifferenz kann nur in einer Ebene bestehen, die von der direkten Ausbreitungsrichtung abweicht. Longitudinale Wellen sind so nicht lichtschnell möglich (ist jetzt meine Erklärung, halt nur durch einfache Überlegung, ohne Google oder KI).
Nun zu den DML:
Man könnte nun auf die Idee kommen, dass ja im DML die Welle erst einmal transversal besteht, da sie sich ja entlang der Membran ausbreitet aber die Abstrahlung der Druckwelle senkrecht dazu erfolgt, somit eine Transversale Druckdifferenz herrschrt. Nur besteht hier ein Denkfehler! Jeder Punkt der schwingenden Oberfläche fungiert ja als Strahler der im Gegensatz zur (idealen, nicht schwingenden) Membran eines Lautsprechers zeitversetzt und mit untershiedlichen Amplituden (durch die Dämpfung) Schallwellen abstrahlt, die sich eben ausbreiten. Dadurch hat man eventuell den Vorteil, dass es durch die etwas "chaotische" Abstrahlung zu weniger Resonanzwffekten kommt, aber da kenne ich mich zu wenig aus um das zu beurteilen. Es hat jedoch rein gar nichts mit einer transversalen Welle zu tun, man hat eben nur in alle Richtungen unterschiedliche Druckverläufe, da eben eine Überlagerung so vieler Strahler erfolgt.
Das Ganze hat freilich nichts damit zu tun, dass eine solche Art von Abstrahlung des Schalls andere Eigenschaften hat, als eine "saubere" Abstrahlung durch einen möglichst idealen Lautsprecher. Und das resultiert wiederum in einem Klangbild, was sich auch anders darstellt und sehr interessant sein kann. Nur ist es eben keine andere Physik, es sind die identischen Grundlagen, man könnte auch ganz viele kleine Lautsprecher im Raum verteilen und mit ststistisch verteilten Phaen und Amplituden strahlen lassen, würde ein ähnlich interessantes Klangbild ergeben. Sicherlich ist da viel möglich.
Das mit der Messung einer transversalen Welle sehe ich aber als falsche Messmethode und Logikfehler an.
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MT200s Beitrag bestätigt meine Annahmen: Die Physik hat noch keine endgültige Antwort auf die Frage der Transversalwellen, aber wir haben bereits etwas, das funktioniert und uns nützt.
Warum ist das nützlich? Es bildet die Grundlage, um die Klangwiedergabe mit neuen Konzepten und Anforderungen auf ein neues qualitatives Niveau zu heben. Das Konzept des 3D-Surround-Sounds ist keine Fantasie, und ich kann es fast überall und auf jeder Veranstaltung demonstrieren. Ich hatte geplant, dies beim bevorstehenden Treffen mit Beatle in Marburg zu tun, aber die Organisatoren schweigen, und die Zeit drängt. Natürlich sind Diskussionen auf einem solchen Treffen notwendig, und wir müssen uns darauf vorbereiten. Diese Diskussionen werden alles umfassen, was wir im Audiobereich haben, vom Aufnahmestudio bis zum Standard-Lautsprecherkabel. Ich bin mit den Herausforderungen der Tonaufnahme und dem durchschnittlichen Audio-Mastering bestens vertraut; ich habe alles erlebt und kenne die Stärken und Schwächen fast jedes Aspekts.
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Bullshit, und zwar jetzt schon über etliche Beiträge hinweg. Das kann ich mir auch nicht mehr schönübersetzen.
Bleib bei deiner Flachspule und dem magnetostatischen Antrieb, das ist eine nette Idee. Und an alles andere lässt du bitte Physiker, vielen Dank.
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Das stimmt aber bei Weitem nicht. Es ist nicht einfach nur eine flache Spule; es ist ein komplexer Prozess, und das Beschriebene ist tatsächlich passiert. Ich habe lange gezögert, so etwas im Forum zu schreiben, da ich wusste, dass es als Unsinn abgetan werden würde. Deshalb müssen wir uns treffen und herausfinden, wo der Unsinn liegt. Ich habe die Elektronikexperten noch nicht kontaktiert, und sie haben weit mehr zu sagen als nur Akustik. Stört dich das nicht? Deine Emotionen sind also verständlich, und sie voreilig zu schüren, ist einfach unklug. Deshalb habe ich beschlossen, die Diskussion über den vollständigen 3D-Effekt zu beenden und die Fakten abzuwarten, bis du nichts mehr zu sagen hast.
Was ist mit der Archimedes-Spule? Alle fragen ständig nach dem DML, aber niemand hat nach der Archimedes-Spule gefragt, die ich allen geschenkt habe. Und alle Impedanzdiagramme, die unten in anderen Beiträgen gezeigt werden, wurden damit erstellt; es wäre eine Überlegung wert, so ein Geschenk zu bewerten. Diese Spule arbeitet im Wesentlichen mit denselben Parametern wie die Schmerling-Spule.
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Es ist eine flache Spule in einem Magnetostaten an einer großen Membran, die vermutlich ähnlich einem DML wirkt, was ich aber nich mit Sicherheit sagen kann, weil du außer "Balsaholz" nichts zur Membran gesagt hast.
Da ist kein komplexer Prozess im Spiel, das ist ganz normale, einfach zu beschreibende Physik. Den Unsinn mit den Transversalwellen und irgendwelchem Phasengedöns kannst du dir getrost klemmen. Hat keine Relevanz und ist auch noch größflächig falsch.
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Letzten Endes kann ich alles mögliche auf unterschiedlichste Arten zum Schwingen anregen, und alles was schwingt, erzeugt in einem Medium eine Schalwelle. Die Art der Ausbreitung, also wie sich diese Schalwellen prinzipiell verhalten, in einem bestimmten Medium ist immer identisch, egal was diese Schalwellen erzeugt.
Welche Charakteristik der Strahler hat, hängt natürlich von etlichen Parametern ab, aber da wurde schon so ziemlich alles probiert denke ich.
Interessant finde ich stark gerichtete, modulierte Ultraschall-Sender, mit denen dann Flächen zum Schwingen angeregt werden, und diese dann das modulierte Signal abstrahlen. Halt nicht aus HiFi-Sicht interessant, sondern die Sache an sich.
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Du wirst dich an die Phasen erinnern, wenn du mit dem Üben beginnst. Der ganze Werbe-Unsinn hat endlich ein Ende.
Und nun zur Membran. Ja, ich erwähnte Balsaholz als das geeignetste Material für Schwingungen, ohne den Klang zu beeinträchtigen. Ich habe Wabenkarton und Modellbausperrholz in verschiedenen Stärken ausprobiert.
Fangen wir mit dem Wabenkarton an. Ich habe ihn sogar dünner gemacht als die im Handel erhältlichen 5 mm. Ich habe ihn so weit abgeschliffen, dass Sonnenlicht hindurchscheinen konnte. Ja, das reduzierte das Gewicht der Membran deutlich, verhinderte aber nicht die Resonanzen bei hohen Lautstärken. Für die Spulenplattform und um den Abstand zum Magnetblock zu verringern, verwendete ich eine 0,28 mm dicke Keramikplatte mit den Maßen 10 x 10 cm. Vielleicht waren es die Keramikplatten, die die Resonanzen verursachten, aber ich brauchte einen kleinen Abstand zum Magnetblock, also entschied ich mich für die Keramik. Mit der Zeit klangen die Resonanzen ab, aber ich gab diese Konstruktion auf und wechselte zu einer anderen aus 0,4 mm Sperrholz.
Sperrholz ist das Original. Es sieht gut aus und klingt nicht so „tot“ wie Wabenstruktur. Ich habe verschiedene Sperrholzstärken von 0,4 mm bis 0,8 mm ausprobiert. Die 0,4 mm dicke Sperrholzplatte hatte die Maße 50 x 30 cm. Sie wies ebenfalls Resonanzen auf und war mit Keramik beschichtet. Mit der Zeit verschwanden die Resonanzen, und die Lautsprecher meines Partners mit dieser Konstruktion klingen nun bei jeder Lautstärke klar und rein. Sie sind die Lieblingslautsprecher meines Partners.
0,8 mm dickes Sperrholz. Dies sind sehr große Lautsprecher mit den Maßen 117 x 33 (40) cm. Die Sperrholzplatte selbst ist 40 cm breit, wird aber konvex auf eine Größe von 34 cm gebogen. Als mir klar wurde, dass diese Wandlerkonstruktion nur im Vibrationsmodus funktioniert, wurde deutlich, dass das Membrangewicht nicht so wichtig ist wie bei Lautsprechern mit Membranauslenkung und dass man extrem große Membranen herstellen kann, ohne sich Gedanken über ihr Gewicht machen zu müssen. Diese Membran wog etwa 400 Gramm, was ziemlich viel ist, aber der Lautsprecher gab so feinste Details wieder, dass er mit jedem Lautsprecher anderer Bauart mithalten konnte. Sie haben diese Konstruktion im Video vom Treffen in Mührendorf gesehen, und genau diese Konstruktion sorgte für Stille im Publikum. Ich habe diese Größe in der Hoffnung entwickelt, die akustische Kurzschlussbildung bei tiefen Frequenzen zu umgehen. Es hat nicht funktioniert; man kann Akustik und Physik nicht überlisten. Ich war jedoch nicht der Einzige mit dieser Konstruktion, und gemeinsam entdeckten wir einen seltsamen Effekt: Diese Konstruktion gab tiefe Frequenzen ohne Bassdruck, aber mit einer Tiefe von bis zu 10 Hz wieder. Im Moment kann ich nicht darauf eingehen, aber ich möchte mich diesem Thema noch einmal widmen und es genauer erforschen.
Das nächste Material für die Membran ist ihr „Heiliger Gral“ – Balsaholz. Ich habe ein amerikanisches Patent für die Verstärkung des Balsaholzes auf der Rückseite der Membran mit dünnen Kohlenstofffasern und einem speziellen Epoxidharz gesehen. Das Material selbst ist nicht sehr haltbar und sein Klang ist neutral. Ein Kollege hatte eine Balsaholzmembran für einen DML-Lautsprecher angefertigt, die jedoch riss und daher eine spezielle Technologi erforderte. Mit einer Schmeterling-Spule gestaltete sich die Sache einfacher; die Membran ist keiner so extremen Belastung ausgesetzt; sie schwingt einfach nur mit, mehr nicht. Mit dieser Spule kam die 90 x 34 (40) cm große und 2 mm dicke Balsaholzmembran problemlos zurecht. Ja, die Resonanzen waren wie immer nervenaufreibend, verschwanden aber nach ein paar Monaten endgültig. Und mit dieser Membran blieb der Klang rein und hochauflösend, ohne jeglichen Dynamikverlust. Was bedeutet hohe Auflösung für die Akustik? Ich stelle folgende Anforderung an Verstärker: Ein kalibrierter Verstärker mit einer Nennleistung von 1 Watt muss alle Amplituden einer digitalen Aufnahme wiedergeben können. Das entspricht einem Amplitudenbereich von etwa 2 mV bis 2 V ohne Störungen oder Verzerrungen; das ist das Signal. Mit einem solchen kalibrierten Verstärker müssen die Lautsprecher diese Amplituden ebenfalls bei 1 Watt Leistung wiedergeben können. Nicht alle Lautsprecher schaffen das; Eine flache Schwingspule ist dafür nötig. Erklären Sie mir bitte die Physik dahinter. Nein, nicht die Physik, sondern eine technische Voraussetzung für die vollständige Signalwiedergabe und die Erzielung der Effekte, die manch einer als Unsinn bezeichnen würde.
Was ich aktuell vorfinde und was funktioniert: Hoch- und Mitteltöner mit flachen Schwingspulen sowie ein Omhnesaudio MW8W Tieftöner im Tornado-Design. Ich hatte ja bereits erwähnt, dass ich dieses Projekt für ein Meeting zurückhalte, obwohl mit dem Tieftöner bereits Experimente durchgeführt wurden und dort eine flache Schwingspule verwendet werden sollte.
Wir können das Thema Membranresonanzen besprechen. Ich habe Erfahrung auf diesem Gebiet.
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Was ist ein "kalibrierter Verstärker"? Ich würde sagen, jeder ansatzweise brauchbare Verstärker hat im Bereich 20 Hz bis 20 kHz ein linearen Gain, was eben wichtig ist. Und ist auch nutzbar bis in den mV Bereich, je nach Rauschanteil, aber 2 mV sind gerade bei sehr leistungsschwachen Verstärkern kein Problem.
Kritischer ist da die Phasenlage der Last, aber auch nicht bei 1 W, bei 100 W und mehr kann das ganz anders aussehen, da machen viele Verstärker Probleme bei größeren Phasenverschiebungen.
Ich sehe in solchen Anordnungen keine großen Herausforderungen für den Verstärker, eher ein antriebsstarker Bass in einem geschlossenen Gehäuse macht richtig Stress, da dieser sehr viel Energie speichert und in den Verstärker zurückschiebt.
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Sie verwechselste Frequenz mit Amplitude. Die Kalibrierung eines Verstärkers auf 1 Watt bedeutet, ein 2-Volt-Signal beliebiger Frequenz an den Eingang des Verstärkers anzulegen. Es sollte dann dasselbe 2-Volt-Signal am Ausgang des Verstärkers anliegen. Dies geschieht mit dem Lautstärkeregler; nach der Kalibrierung wird dieser nicht mehr verändert. Zweitens: Lege 2 mV an den Verstärker an und erzeuge dieselbe Spannung von 2 mV am Ausgang und an der Last – vorausgesetzt, du hast einen Verstärker und kein anderes Gerät. All dies wird mit einem Oszilloskop überwacht. Und all dies geschieht störungs- und verzerrungsfrei – ein perfektes Bild auf dem Oszilloskop.
Warum 1 Watt? Das ist die Lautstärke, die ich zu Hause verwende, um die Nachbarn nicht zu stören. Ehrlich gesagt, sollte ein Verstärker genau hier seine Qualität unter Beweis stellen, nicht das Rauschen, über das alle so gerne reden. Schau dir also deinen Verstärker an und probiere vielleicht andere aus, aber du wirst keinen finden, der diese Anforderungen – die Anforderungen an die Qualität von Verstärkern – erfüllt. Du kannst zwar nach einem solchen Verstärker suchen, aber anscheinend stellt ihn niemand her. Das stimmt, ich habe lange gesucht und schließlich gemerkt, dass ich selbst eins bauen muss.
Klar, mit 100 Watt Leistung kann man eine Amplitude von 2 mV erzeugen, aber versuchen Sie das mal mit 1 Watt, dann verstehen Sie die Klangprobleme in der Elektronik.
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Hä? Also das ist jetzt tatsächlich kompletter Wirwarr.
Ich weiß nicht, was da tatsächlich mit den Übersetzungen passiert, aber da kommt nichts ansatzweise brauchbares heraus. Ich kann mir tatsächlich nicht vorstellen, dass jemand der sich auch nur etwas mit der Materie befasst, solch einen Kauderwelsch schreibt. Vermutlich erzeugt der Übersetzer in beide Richtungen nur Müll, anders kann ich mir das nicht erklären.
Gut, wenn ich mir bei Aliexpress Produktbeschreibungen anschaue, wird klar, dass abseits von Englisch wohl alles noch recht eingeschränkt funktioniert...
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Sie müssen keinen Übersetzer hinzuziehen, Sie können das Gesagte auch selbst überprüfen. Es ist verständlich, dass solche Dinge normalerweise nicht gesagt werden, da nicht alles den beschriebenen Anforderungen entspricht. Und Sie reden Unsinn über Physik, so funktioniert das nicht. Es funktioniert nicht, weil es jemand braucht. Ich habe bereits erwähnt, dass ich noch keinen Elektronikspezialisten konsultiert habe; dies ist nur mein erster Versuch.
Die Klangqualität sollte nicht bei 100 Watt Leistung erreicht werden, sondern beim ersten Watt Ihres Verstärkers.
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