Es ist ein echtes vollaktives Dappo System mit Fostex FE 87 plus Visaton BG 20 und einem Dipol- Subwoofer mit zwei 15 Zoll PA- Treibern (vor 25 Jahren gebaut) und hat einige Monate Entwicklungszeit und Bauzeit gekostet. Das alles hier ausführlich zu beschreiben würde Stunden dauern ...
Bitte habt Verständnis, dass ich absolut nichts von akustischen Messungen in Wohnräumen oder im Freifeld halte.
Ich arbeite ausschließlich nach Gehör und vermeide die üblichen Fehler an der konstruktiven Wurzel.
Aktuell baue ich ein Keramik-Tropfengehäuse für den Fostex FE 103 NV2.
Anbei u.a. eine grobe (nicht korrekte) KI- Bildmontage mit den aktuellen Modulen als Probeaufstellung und dem Dipolsub.
Hallo Björn!
Willkommen im Forum.
Deine Sachen sehen sehr stylisch aus. Wenn sie sich genau so gut anhören...
Als ich hier angekommen bin hatte ich vom Messen keine Ahnung.
Aber zwischenzeitlich hilft es mir sehr bei meiner Frickelei. Hier gibt es viele Profis die einem dabei helfen können und ich habe hier sehr, sehr viel dazu gelernt.
Ich bin gespannt wie es bei Dir weiter geht...
Gruß
Arnim
Der letzte Diy Lautsprecher ist nur solange gut bis zur nächsten Idee.
Ein rein verstandesmäßiges Weltbild ganz ohne Mystik ist ein Unding. Erwin Schrödinger.
Gestern, 12:34 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 12:58 von Björn Dappo.)
Hallo Arnim,
freut mich, dass Dir das System optisch gefällt.
Allerdings war die Optik nur das logische Resultat aus den akustischen Prämissen.
Das System hat übrigens keinen Klang.
Und bezüglich Messungen: ich halte diese für sinnlos, außer in einem Schalltoten Raum für die Messung der Abstrahlung eines Lautsprechers.
Aber selbst dort lassen sich aus den Messergebnissen nicht die Interferenzen, Diffraktion, Phasenbeziehungen und Gehäuseresonanzen dezidiert erfassen.
Und bei Messungen im Wohnraum oder sogar am Hörplatz sind die Ergebnisse allerhöchstens ein Anhaltspunkt, dass man bei der Konstruktion grundsätzliche Fehler gemacht hat.
Wie gesagt, der nächste Schritt ist die Fertigstellung des Systems mit FE 103 NV2 im Tropfengehäuse, siehe anbei.
Gestern, 13:57 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 14:03 von Olaf_HH.)
Hallo Björn,
willkommen im Forum
Schöne Idee, die Du da hast.
Zu deinem ersten Bild, das KI Generierte:
Die Plexiglas Streben um die Sub's auseinander zu halten dürften viele Reflexionen und Schweinereien verursachen.
nicht nur durch den Breitbänder. Die Paralellen Teile habe große Flachen in denden der Schall gut vagabundieren könnte.
Würde ich jedenfalls mal drüber Nachdenken falls noch nicht getan.
Der Dipol Sub an der Stelle wird aber noch weiter von der Wand weg kommen beim Einsatz ?
So wie er auf dem Bild steht wird er ebenfalls Probleme mit der Abstrahlung haben, da die Hintere Öffnung zu Dicht an der Wand ist.
So jedenfalls meine bisherigen erfahrungen mit Dipolen. Die wollten alle mindest 50cm Abstand zur Wand.
PS; Das soll kein negatives Gemeckere oder Kritik sein, sondern nur Tipps zum Nachdenken geben.
Die kleinen Tropfengehäuse für die BB gefallen richtig gut, Respekt für die Umsetzung
Gestern, 17:05 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 17:37 von Björn Dappo.)
Moin Olaf,
das KI Bild kannste vergessen. Natürlich steht die Kugel mit dem FE 87 mit seinem Korbrand über die Vorderkante hinaus, nicht wie es die KI aus dem Probeaufbau verwendet hat. Also die Scheiben sind null Problemo. Das gleiche Verwirrspiel beim Dipolsub, natürlich steht der bei mir mehr als 1 Meter entfernt zur Rückwand.
Hallo Björn
Danke für die Richtigstellung.
Die Plexi oder Glasscheiben werden aber Reflexionen verursachen, die dein Klangbild negativ beeinträchtigen können.
Deine Chassis spielen Kugelförmig und es wird reflexionen geben, die sich zwischen den parallel stehen Teilen aufschaukeln können.
Gestern, 17:31 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 17:37 von Björn Dappo.)
Moin nochmal,
die Polycarbonatplatten sind 12 cm breit und haben einen Abstand von 30 cm. Die Höhe im mittleren Segment ist 18 cm. Die Keramikkugel steht teilweise zwischen den Platten und ist mit Sand beschichtet. Letzteres und die angrenzenden ebenso mit Sand beschichteten Gehäuse der BG 20 absorbieren jede mögliche Resonanz und es gibt übrigens auch keinen Tunneleffekt. Es ist quasi eine Abstrahlung wie im Freifeld.
Gruß
Björn
Nachtrag: demnächst füllt der Tropfen sowieso den Zwischenraum größtenteils aus. Auch der ist natürlich mit Sand beschichtet und ebenso wie die Kugel schalltot. Dann ist absolut nichts mehr da, was rein theoretisch Resonanzen erzeugen könnte ...
(Gestern, 17:31)Björn Dappo schrieb: Nachtrag: demnächst füllt der Tropfen sowieso den Zwischenraum größtenteils aus. Auch der ist natürlich mit Sand beschichtet und ebenso wie die Kugel schalltot. Dann ist absolut nichts mehr da, was rein theoretisch Resonanzen erzeugen könnte ...
Hallo Björn,
das würde bedeuten, die Wände des Hörraums mit Sand beschichten und ich hätte einen reflektionsfreien Raum? Ich glaube, du überschätzt da etwas gewaltig ...
Gruß Klaus
Die Entwicklung von KI muss verpflichtend mit geistiger „Aufforstung“ verbunden werden – für ein Rechenzentrum sind 10 Schulen zu bauen und zu betreiben ...
Gestern, 18:21 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 18:35 von Olaf_HH.)
Hallo Björn, dann hoffe ich für dich, das das so funktioniert wie Du meinst.
Ich denke aber eher nicht.
Ich rede von Reflektionen zwischen den Parallelen Wänden um den Kegel herum, nicht von Resonanzen der Glaswände.
Der Sand wird da nichts absorbieren, es sei denn, der komplette Bereich um die Kugel wäre mit Sand aufgefüllt, was hier aber wohl nicht sein wird.
Oder verstehe ich das komplett Falsch ?
Selbst der Korb der Breitbänder wird an den Ohren Störungen Produzieren, wenn die so offen sind. Da könntest Du aber mit Filz verbessern.
Aber, wie auch ich muss seine Erfahrungen Sammeln, und das geht am besten durch ausprobieren
Wäre für dich erfreut, wenn's klappt. Es wäre Schade, bei dem ganzen Aufwand den Du betreibst.
Werde auf jeden Fall weiter mitlesen
Gestern, 19:58 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 20:29 von Björn Dappo.)
Vielleicht habe ich mich bisher missverständlich ausgedrückt:
Das System ist keine Planung, sondern steht hier schon längst und läuft. Zu Beginn mit Variante I und Alpair 7 MS, aktuell mit FE 87 und demnächst mit FE 103 NV2. Von Resonanzen zwischen den Platten keine Spur bisher und auch nicht an den Korbrändern (übrigens sanfter Übergang zur Oberfläche durch Neutralsilikon). Da sind Diffraktionen an eckigen Gehäusen wie i.d.R. gebaut eine ganz andere Hausnummer ...
@ Klaus: Der Tropfen ist mit Sand beschichtet wie alle anderen Gehäuse auch, nicht der Hörraum ... :-D
@Olaf "Ich rede von Reflektionen zwischen den Parallelen Wänden um den Kegel herum, nicht von Resonanzen der Glaswände."
Da ist kein Glas. Und die Kugel bzw. bald der Tropfen befinden sich zwischen den Flächen, wie soll da eine gescheite Resonanz zustande kommen? Und nochmal: das System läuft schon und da ist null komma nix an Resonanzen.
Macht euch keinen Kopf um irgendwelche Resonanzen zwischen den beiden Wänden. Zum Einen liegt die Schallquelle mittig dazwischen, damit ist schon einmal die Hälfte aller denkbaren Resonanzen praktisch eliminiert, zum Anderen ist das ganze Gebilde offen wodurch die Randbedingungen ganz anders sind als zB innerhalb eines Gehäuses.
Man könnte das vielleicht, zusammen mit den Begrenzungsflächen durch die TT-Gehäuse, als offenes Rohr ansehen, dann könnte man sich eine TML-Resonanz denken, aber auch da sehe ich bei dem Querschnitt keine große Gefahr.
Das es an den Wänden zu Reflexionen kommt ist klar, aber das hat man bei der anderen Kastenbox auch.
finde das designmäßig eine gschicht, die mir mal wirklich gefällt - und sehr klar und sauber umgesetzt.
zum thema messen - ich kann nicht messen. hab viel gebaut, aber entwickelte bausätze, auch kleinmöbel u.a.
doch wenn ich für jemanden LS aussuche, schau ich mir immer zuerst die messungen an - liefern schon wichtige anhaltspunkte und trennen mal prinzipiell die spreu vom weizen.
doch was solls - wenns für dich funktioniert passts.
es soll ja auch leute geben und gegeben haben, die auf diese weise anhörbares zustande brachten :-)
gruß reinhard
DAS wusste ich nicht.
sein ding durchziehen ist eines - in mehreren foren mit bekennenden messtechnikern so sein ding verbreiten ...?
das design mag ich aber trotzdem.
gruß reinhard
(Vor 3 Stunden)Azrael schrieb: Holy Moly, insbesondere der zweite Thread...
Ja, wir mit Samthandschuhen und der TE (zu einer Box aus der aktuellen KuT) mit so einer Aussage (ohne sie gehört zu haben!):
"Ich brauche dieses Konstrukt aus Plastik, halboffenen Gehäusen mit mesh, versauten Treibern, ohne Kondensator vor dem AMT, massenhaften Kanten, falschem Dipol und 6 dB Weiche gar nicht hören ... Das ganze Konstrukt ist m.E. eine klangliche Katastrophe. ...)
Sorry - fehlende Messungen sind da wirklich nicht das Problem.
Gruß Klaus
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