Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Die Freya - Seas DXT, Scan Speak 15W9530K02, SB16PFCR-00
#1
Hallo zusammen,

ich möchte hier Bau und Entwicklung meines neuen Kompaktlautsprechers vorstellen. 

Über die letzten Jahre hat sich einiges angesammelt und die Teile müssen endlich 
mal Spielzeit bekommen. Das Konzept ist nicht gerade bahnbrechend  Cool

Als Hochtöner kommt der bekannte DXT von Seas zum Einsatz.
Tiefmittelton übernimmt ein Scan-Speak 15W 9530 k02 (AOS OEM Typ).
Damit das Dingens kompakt bleibt und trotzdem Bass kann, wird eine 
Passivmembran verbaut - die SB Acoustic SB16PFCR-00.

Der Scan Speak lief als TMT in meinen allerersten DIY-LS, damals war ich
so begeistert, dass ich gleich noch 2 Paare auf Halde gelegt habe  Big Grin
Von den DXT liegen auch 2 Paar rum, die SB Passivmembran ist vom
nicht zustande gekommenen Desktop-Battle über.

Die Gestaltung der Front klaue ich dreist bei Alexander Heißmann, da man dem 
Hochtöner offensichtlich keine bessere Spielwiese bieten kann (in dieser Bauform).
Außerdem liegen halbfertige Fronten auch noch rum - welch ein Zufall.

Das Verhalten des TT ist mir auch bekannt, da ich den schon auf einer genauso
breiten Schallwand hatte. Er bekommt hier ~8l Nettovolumen, brutto ~9,2.
In BR gäbe es etwas mehr Tiefgang, der aber in den geplanten Setups nicht
unbedingt nötig oder sinnvoll ist, zudem brauche ich dann mehr Volumen und
die Box bekommt doofe Proportionen.

Bisher habe ich ausschließlich aktiv gebaut, dieses Mal soll ausdrücklich 
auch eine passive Frequenzweiche entstehen. Erstens möchte ich ein Paar
meinem Vater zum Renteneintritt schenken, ein weiteres Paar nimmt sehr
wahrscheinlich ein Freund von mir, den ich auch mit dem DIY-Virus infiziert habe.
Das dritte Paar könnte bei mir bleiben - und lässt sich mit passiver Weiche im
Zweifel besser verkaufen.

Als erstes müssen die Gehäuse entstehen, das bequatsche ich morgen mit 
meinem Kumpel auf der Fahrt zum Khemmis Konzert in Leipzig.
Front Massivholz, der Rest MDF schwarz geölt.

Messen usw. folgt ... wird alles wie immer ewig dauern ...
Dieses Mal würde ich auch gerne eine Groundplane-Messung machen um
die Unsicherheit beim Fügen von Nah- und Fernfeldmessung auszumerzen.

Ich werde erstmal aktiv bauen und mich auf möglichst einfache Filter
beschränken, um mich dann dem Analogen anzunähern.
Die von Kwesi demonstrierte elektrische Beschaltung der HT-Resonanz
will ich mir auch abgucken.

Drückt mir die Daumen, dass ich dieses Jahr noch was auf die Ohren bekomme  Rolleyes
Zitieren

#2
Hi!
Ich setze mich mal hier hin  Smile
Gruß
Arnim

Der letzte Diy Lautsprecher ist nur solange gut bis zur nächsten Idee.
Ein rein verstandesmäßiges Weltbild ganz ohne Mystik ist ein Unding. Erwin Schrödinger.
Zitieren

#3
Moin,
spannendes Projekt, gleich 2 Paare ?
Chassis sind auf jeden Fall Hochwertig.
In Hamburg sagt man Moin .....
LG Olaf_HH
IGDH e.V.
Meine Projekte: M-L-W-R , Kondensator Test
Zitieren

#4
Hallo,
schönes Konzept, das wird bestimmt überraschend potent spielen können.
Ein bisschen skeptisch bin ich nur bezüglich des Hubraums der Passivmembran. Ich fürchte, dass sie den Maximalpegel etwas limitieren wird oder kann sie +/- 20 mm (oder auch etwas mehr)?
Gruß

Jesse Cool Good Vibration




Die Realität ist in Wirklichkeit etwas komplizierter.
Zitieren

#5
Moin
die PM kann +-10mm max. und hat 30% mehr Fläche als der Bass, der +-6,5mm hat.
Das könnte funktionieren, wenn der TMT nicht bis an die Grenzen getrieben wird.
Da könnte die PM dann sicher anschlagen. Das Volumen wo alles rein soll ist mit 9L nicht viel.

Ich würde hier aber, wie bei meiner M-L-W-R, die DS175 / 17cm von Dayton nehmen, die hat mehr Reserven als die SB
Eventuell 2 der SB oder Dayton nehmen, wenn es ins Gehäuse passt. Dann müsste es reichen.

Der Monacor SPH 145 HQ macht weniger Hub als der ScanSpeak laut Datenblätter.

Schau mir grad die Datenblätter an, der ScanSpeak ist mal richtig Lecker .........
Wäre en Interessanter Ersatz für die MLWR wenn ich die mal neu bauen will.

T
In Hamburg sagt man Moin .....
LG Olaf_HH
IGDH e.V.
Meine Projekte: M-L-W-R , Kondensator Test
Zitieren

#6
Hast du das Ganze mal simuliert? Das VituixCAD-Enclosure-Tool ermöglicht auch die Gehäusesimulation von Bassreflex-Boxen, die anstatt eines BR-Ports Passivmembranen verwenden. Da wird einem auch der Hub, den eine Passivmembran dann so verrichten muss, gezeigt.

Einen Kompromiss, bei dem ich die Pegelfestigkeit eines aktiven Treibers dem der Passivmembran unterordnen müsste, würde ich persönlich inakzeptabel finden, erst recht, wenn es ohnehin eine eher kleine Box wäre.
Viele Grüße
Michael
Zitieren



Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen:
2 Gast/Gäste

Deutsche Übersetzung: MyBB.de, Powered by MyBB, © 2002-2026 Melroy van den Berg.