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L15D und stärker Digital Audio Amp mit IRS2092
na wie auch immer...

Der erdende Masseanschluss sollte schon vorhanden sein.

mfg Dieter
Die eigene Erfahrung hat den Vorteil völliger Gewißheit. #Schopenhauer#

Meine MusikQuelle.
http://http://www.di.fm/chillout/
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Übrigend danke euch, Dieter und Plüsch, für die Glückwünsche zur Fertigstellung meines neuen "Lieblings"! Big Grin
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Ich glaube hier entwickelt sich ein ziemliches Mißverständnis, das Verstärkergehäuse aus Metall muss aus Sicherheitsgründen zwingend "geerdet" sein. Praktisch sieht das dann so aus, das der Schutzleiterkontakt vom Netzfiltergehäuse mit einem Kabel, Lötöse, Schraube, Zahnscheibe und Mutter mit dem Gehäuse verbunden wird. An diesen Kontakt darf nicht unmittelbar die Geräte-/Funktionsmasse angeschlossen werden. Die bekommt ihren eigenen Anschlußpunkt am Gehäuse, zu dem dann im Idealfall die "Massen" sternförmig geführt werden. Das ist dann der "Nullbezugspunkt" für alle Potentiale, signal- und betriebsspannungsmäßig.
So, nochmal der Appell: gebt einem möglicherweise vorhandenen FI-Schalter einfach die Chance im Ernstfall auslösen zu können...zu dürfen Wink

capricky

Edith sagt, das Dieter das zwischenzeitlich auch bemerkt hatte
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@capricky: Sollte man von den Lautsprechermassen und Cinchmassen auch auf die Sternmasse zusammenführen, oder ist das eher schlecht.
Bei Fertiggeräten ist zumindest immer von LS-Masse zu Gehäuse zu Cinch bis Schutzleiter alles verbunden.
Im Moment sind bei mir noch nicht einmal die Cinchbuchsen mit dem Gehäuse verbunden.
Gibt es bei Cinch nicht die Kopplung zum Gehäuse mit kleinem Elko? Welcher Wert sollte das sein?
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die originalen Elkos auf der Siebung sahen nicht Vertrauen erweckend aus, gestützt durch das sehr unterschiedliche Gewicht nach dem auslöten und das recht trockene Innere nach dem Aufsägen Smile ) und die restlichen Bauteile (Elna Silmic II, Panasonic FC, Kiwame Widerstände etc.) alles aus dem Netz von verschiedenen Quellen, auch "Hifi collective"

Warum hast du die Siebung nicht gleich in Deutschland gekauft ??!! Gruß Peter
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Die "Sternmasse" ist keine Spezialmasse, sie beschreibt nur bildlich, wie die Massen der verschiedenen Teile/Module zusammengeführt werden sollten, also sternförmig. Dieser Punkt darf dann nicht der Punkt sein, an dem der Schutzleiter mit dem Gehäuse verbunden ist. Trotzdem ist der Schutzleiter natürlich elektrisch (über das Gehäuse) mit dem Massepunkt verbunden. Das ist eine Forderung der Sicherheit, also der "Schaltungskultur" und "Schaltungshygiene".
Von Elkos die eine Cinchverbindung an Masse legen sollen habe ich noch nie gehört...:denk:

capricky
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capricky schrieb:Die "Sternmasse" ist keine Spezialmasse, sie beschreibt nur bildlich, wie die Massen der verschiedenen Teile/Module zusammengeführt werden sollten, also sternförmig.capricky

Datt weiß ich doch. Smile Wobei es ja eigentlich nicht um den "Stern" geht, sondern den zentralen Punkt.
Bleibt meine Frage, ob LS und Cinch davon partizipieren sollten!?
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PR54 schrieb:Warum hast du die Siebung nicht gleich in Deutschland gekauft ??!! Gruß Peter

Weil ich keine adäquaten gefunden habe, die mir gefallen hätten.
Die bei Audiocreativ, z.B., haben auch nur 8A Gleichrichter drauf. Wollte mir da nicht unbedingt einen (möglichen) Flaschenhals schaffen.
Im Nachhinein habe ich gesehen, dass Audiophonics.fr auch 4er und 6er Leerplatinen mit 20A günstig anbietet.
Hätte ich mir in diesem Fall die China-Boards sparen können.

Hättest du denn einen Quelle für gute Siebplatinen (auch Leerplatinen und nicht unbedingt Thel - des Geldbeutels wegen).
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Nein, leider nicht, fällt mir nur Thel ein.

Hab jetzt selber Angst. Vier Along Siebungen hab ich jetzt hier liegen, sch....
Gruß Peter
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PR54 schrieb:Nein, leider nicht, fällt mir nur Thel ein.

Hab jetzt selber Angst. Vier Along Siebungen hab ich jetzt hier liegen, sch....
Gruß Peter

Habe meine nicht von along, bei mir waren aber auch die schwarzen Elkos drauf, die along auch verwendet. Sind, denke ich, die Gleichen.
Bei Audiophonics.fr gibt es die identischen Platinen, nur eben leer.
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atomforscher schrieb:Datt weiß ich doch. Smile Wobei es ja eigentlich nicht um den "Stern" geht, sondern den zentralen Punkt.
Bleibt meine Frage, ob LS und Cinch davon partizipieren sollten!?

:denk: Ich weiß jetzt eigentlich nicht mehr, wie ich das noch besser illustrieren könnte, der "Stern" ist der "Punkt", an dem alle Massen zusammengeführt werden (sollten), also auch LS und "Cinch", wobei diese Bezeichnung Potential für weitere Mißverständnisse birgt.

capricky
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capricky schrieb::denk: Ich weiß jetzt eigentlich nicht mehr, wie ich das noch besser illustrieren könnte, der "Stern" ist der "Punkt", an dem alle Massen zusammengeführt werden (sollten), also auch LS und "Cinch", wobei diese Bezeichnung Potential für weitere Mißverständnisse birgt.

capricky

Okay, also LS und Cinch auch direkt. Das wollte ich wissen.
Potentialunterschied führt zu Missverständnissen?
Wenn ich jemandem die Hand gebe und man bekommt eine gewischt, dann haben beide ein unterschiedliches Potential (Ladung) gehabt, und dieses hat sich durch die elektrische Entladung/Aufladung ausgeglichen.
Gleiches passiert über die gemeinsame Masse und alles wird über den Schutzleiter abgeführt, damit dieser Ausgleich nicht über die Cinchleitung stattfindet, was bei kontinuierlichem Ausgleich auch zu kontinuierlichem Brummen führen würde.
Wenn der Ausgleich zwischen allen, an der Netzleiste angeschlossenen Geräten (meist auch nur über Eurostecker ohne Schutzleiter verbunden oder an unterschiedlichen Netzleisten oder Wandauslassdosen) ebenfalls zu Brummen führt, dann kann man die Geräte auch direkt untereinander erden. Das geht auch über eine leicht gelöste Gehäuseschraube um die man eine Litze wickelt - noch besser natürlich, wenn man am Gerät einen Masseanschluss hat.

Warum meinst du, dass das missverständlich ist?:dont_know:
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Zitat:also auch LS und "Cinch", wobei diese Bezeichnung Potential für weitere Mißverständnisse birgt
Ersetze bitte in diesem Zitat "Potential" durch "Stoff", "Raum", "Gelegenheit", "Inhalt" usw..., damit war nichts elektrisches gemeint.
Ich fürchte, ich sorge bei Dir eher für mehr Verwirrung als Erhellung Sad
Mach mal einfach weiter, Dein Verstärker sieht im Aufbau ganz gut aus und wenn es Probleme gibt, werden wir die sicher lösen!

capricky
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Nochmals zur "Erdung"....
Der Schutzleiter PE ist am Metallgehäuse dann zwingend erforderlich, wenn die Gefahr besteht, dass das Gehäuse im Fehlerfall die Innenspannung annehmen kann (über 50V kann Lebensgefahr bestehen, bei Tieren niedriger). Da gilt auch statische Aufladung.
Baut man das Gehäuse schutzisoliert auf, ist der PE nicht vorgeschrieben. So habe ich das mit den Kunststoffplatten gemacht.
Allerdings habe ich den PE trotzdem auf das Gehäuse und Hypex gelegt. Hypex schreibt das hinsichtlich EMV-Verträglichkeit so vor.
Wichtig ist die durchgehend leitende Verbindung, gerade bei Halbschalen. Also durch Messeng feststellen....

Das hat nichts mit dem Sternpunkt zu tun. Der ist nicht zwingend notwendig. Kann man aber bei "Brumm" ausprobieren...

So etwa

Pedda
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Kleinhorn schrieb:Das hat nichts mit dem Sternpunkt zu tun. Der ist nicht zwingend notwendig. Kann man aber bei "Brumm" ausprobieren...

So etwa

Pedda

Was wäre denn die Alternative, Masseschleifen? Wink
Nee, die strenge Sternmasse ist nicht zwingend, wäre auch nicht praxisnah, es gibt immer "Untersterne"

capricky
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Kurze Zwischenmeldung:

Hallo Zusammen,
vielen Dank für die Anregungen zum Störgeräusch-Problem meines Amps. Nach deren Umsetzung (überzähliger Netzfilter raus, diverse Masse- und Verkabelungsoptimierungen sowie der Versetzung und Verkleidung der Kopplungs Cs mit Kupferfolie) ist nun Stille. Was davon ausschlaggebend war kann ich ncht sagen, da am Stück ausgeführt.

Bild sowie ausstehende Spannungsmessung folgen. Musste erstmal testen und hören.

Grüße,
Oliver
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capricky schrieb:Ich fürchte, ich sorge bei Dir eher für mehr Verwirrung als Erhellung Sad
capricky

Nein, gar nicht! Smile Alles ok, ist ja eine normale, konstruktive Unterhaltung.
Dass da mal unterschiedliche Bezeichnungen und Vorgehen bei unterschiedlichen Personen vorherrschen, ist doch normal.
Ich bin eher dankbar für die Darstellung abweichender Vorgehensweisen; man kann nur dazulernen. :ok:
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Kleinhorn schrieb:Nochmals zur "Erdung"....
Der Schutzleiter PE ist am Metallgehäuse dann zwingend erforderlich, wenn die Gefahr besteht, dass das Gehäuse im Fehlerfall die Innenspannung annehmen kann (über 50V kann Lebensgefahr bestehen, bei Tieren niedriger). Da gilt auch statische Aufladung.
Baut man das Gehäuse schutzisoliert auf, ist der PE nicht vorgeschrlatten gemacht.

Pedda

Ah, klasse, danke dir. Genauso mache ich das dann. Einfach nur das Gehäuse. Bei mir ist nämlich alles (Cinch, LS-, Platinen,...) vom Gehäuse isoliert (wobei dann ja eigentlich nichts das Gehäuse aufladen kann - außer eben Trafo, angrenzende Geräte oder statische Aufladung).
Das einzige, was ich jetzt noch machen muss, ist die schönen Stahlschrauben für die Trafobefestigung gegen Aluschrauben auszutauschen.

P.S.: Hatte gerade mal probeweise Ground der Siebung, Massepunkt Softstart-LSschutz-Kombi und Cinchmasse auf Schutzleiterpunkt vom Netzfilter gelegt...und dadurch einen Brumm bekommen!? Dank Kleinhorns Tipp kann ich das ja alles weglassen, aber stutzig macht es mich trotzdem.
Was habe ich vergessen? Wo ist noch ein elektrischer Potentialunterschied?
Theoretisch ja zwischen allen Eingängen und Ausgängen von Bauteilen oder Platinen, aber da habe ich doch bei meinem Anschluss eigentlich alle größeren Abgriffe erwischt gehabt...?
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"Baut man das Gehäuse schutzisoliert auf, ist der PE nicht vorgeschrieben. So habe ich das mit den Kunststoffplatten gemacht."

Nur das das Zitat richtig da steht...
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atomforscher schrieb:Das einzige, was ich jetzt noch machen muss, ist die schönen Stahlschrauben für die Trafobefestigung gegen Aluschrauben auszutauschen.

Wieso die Maßnahme ?
Alu ist paramagnetisch...wenn es um Magnetismus geht, dann Messing...

Pedda
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