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Nano Tor und womit man es isst.
#1
Was sind nanokristalline Kerne? Und warum nehmen sie einen besonderen Platz in der Digitaltechnik ein?
Es handelt sich um eine Art Transformator, der jedoch sehr empfindlich auf elektronische Signale reagiert und in der Audiotechnik praktisch unersetzlich ist. Nehmen wir zum Beispiel einen DAC und seinen Ausgang, der bereits ein analoges Signal für die weitere Verstärkung liefert. Es ist kein Geheimnis, dass die Signalqualität stark von der Qualität der Mikrochips am Ausgang des DAC abhängt. Was wäre, wenn ich Ihnen sagen würde, dass selbst die besten und teuersten Mikrochips in diesem wichtigen Bereich einem einzigen passiven Element wie einem Nanotor nicht das Wasser reichen können?
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#2
Ich muss zugeben, dass ich ziemlich überfragt bin damit, worum es eigentlich geht, was das eigentlich bedeutet. Kannst du das für DAUs wie mich mal etwas ausführen?
Viele Grüße
Michael
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#3
Ich habe Erfahrung mit dem Wickeln von nanokristallinen Kernen zur Erzeugung eines analogen Signals nach dem Wandler in einem DAC-Gerät.
Das mache ich schon seit 2017 und habe mit den allerersten Wandlern und modernen Wandlern begonnen, die in heutigen DACs verwendet werden.
Das Ziel war recht einfach: den elektronischen Ausgang des DAC durch einen Transformatorausgang zu ersetzen. Von Anfang an war klar, dass die Elektronik hier keine Konkurrenz darstellt.
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#4
Du transformiert ein digitales Signal in ein analoges per passiven Bauteil. Mein Interesse ist geweckt...?
Edit: Du schriebst nach dem Wandler.
Gruß
Arnim

Wenn Aliens die Erde retten wollen, wird es langsam Zeit für sie zu handeln.
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#5
Ich sage nicht, dass der Transformator das digitale Signal umwandelt. Der analoge Ausgang des Wandlers wird von einem Nanotransformator bedient. Die ICs am Ausgang des Wandlers werden abgeschaltet und der Transformator wird dort angeschlossen.
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#6
Okay, hab ich schon kapiert. Was nimmst Du für einen Chip und wie hoch ist die Ausgangsspannung daran? Wie wandelst Du das dann?
Gruß
Arnim

Wenn Aliens die Erde retten wollen, wird es langsam Zeit für sie zu handeln.
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#7
Warum glauben Sie, dass ein Nanotransformator ein Chip ist? Es ist viel einfacher: Es handelt sich um einen nanokristallinen Kern mit einem aufgewickelten Draht, das ist alles. Die einzige Feinheit besteht darin, dass jeder Wandlertyp eine bestimmte Induktivität vom Transformator benötigt, um sie anzupassen. Dabei bleibt die Ausgangsspannung des DAC erhalten.

Die Sache ist die, dass der Nanokern im Gegensatz zum Transformatoreneisen einen Vorteil hat. Der Nanokern hat praktisch keine Hysterese und eine sehr hohe magnetische Permeabilität (µ=20000 - 300000), wodurch die erforderliche Induktivität mit einer geringen Anzahl von Windungen erreicht werden kann. Wenn man diesen Prozess vollständig versteht, kann man aus einem solchen Transformator einen effektiven Filter für analoge Signale sowie das erforderliche Signal hinsichtlich Größe und Widerstand herstellen.
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#8
Ich glaube wir reden aneinander vorbei. Vor dem Transformator muß ja der eigentliche DAC Chip sitzen. Da muss es ja eine Ausgangsspannung geben die dann über den Übertrager an einen anderen Audioeingang angepasst wird. Machst Du die Trafokerne auch selbst?
Gruß
Arnim

Wenn Aliens die Erde retten wollen, wird es langsam Zeit für sie zu handeln.
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#9
(05.01.2026, 19:29)ArLo62 schrieb: ...... Machst Du die Trafokerne auch selbst?

Nein, ich kaufe Kerne und baue daraus einen Übertrager für den Ausgang des DAC-Chips.
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#10
WTF - 1. April?
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#11
Hier was zu nanokritallinen Kernen: https://www.acalbfi.com/de/technologien/...ine-cores/
Hier noch was, auch zu den geringen Hysteresekurven: https://vacuumschmelze.com/products/soft...-vitroperm

Bisher ist mir in meinem aktuellen Fachbereich (EMV) noch niemand damit auf den Zünder gegangen. Würde ich auch nicht brauchen, falsche Produkte. Aber für Übertrager wäre das durchaus ein geeignetes Material (letzter Link: F-type loop).
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#12
Es ist schon toll, dass es so eine technische Beschreibung der Eigenschaften von Nanokristallen gibt. Was mich persönlich betrifft, habe ich diese Eigenschaften praktisch von Null an gelernt, indem ich sie langsam in der Praxis studiert habe. So habe ich nach und nach, wo immer möglich, aktive Elektronikkomponenten durch Nanotoren ersetzt. Nennen wir die Übertregeren auf Nanokristallen einfach so, damit wir schnell verstehen, womit wir es zu tun haben.
In diesem Thema möchte ich über die Eigenschaften dieses passiven Elements, des Nanotors, sprechen.




Die Fachleute bauten die Titanic, der Amateur baute die Arche.
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#13
Woher hast du denn den Begriff "Nanotor"/"Nano-Tor"?
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#14
Nanotoren, Übertregeren ..... was ist das denn nun? Nanokristalline Kerne scheinen ja schon interessantes Zeug zu sein. Aber bitte etwas präziser in den Begrifflichkeiten, damit auch ich ggf. folgen kann. Außerdem hat das ja nix mehr mit der eigentlichen DA Wandlung zu tun sondern mit der weiteren Verarbeitung ... Filterung (?) des umgewandelten Signals wenn ich das richtig verstehe(?).
Herzliche Gruesse
Michael
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#15
Ja, ich stimme zu, dass Nano-Tor ein passenderer Name ist und auf die beiden Komponenten hinweist. Wir werden also den Namen Nano-Tor verwenden.
Richtig, newmir, dieses Element dient als Filter und Abstimmungselement für das Ausgangssignal mit weiteren Geräten. Es ist nicht so flexibel wie Elektronik, kann aber den Wert des DAC-Ausgangssignals auf einem Standardniveau halten.
Das Wichtigste bei seiner Anwendung ist der Klang. Es entfernt alle Stufen nach der DA-Wandlung. Und es ist viel schneller als Elektronik. Seine Möglichkeiten zur Arbeit mit Frequenzen stimmen vollständig und sehr gut mit dem Audiobereich überein.
Ich könnte ziemlich viele Bilder von den Messungen und dem Aussehen dieses Nano-Tor zeigen, aber ich habe noch nicht herausgefunden, wie das in diesem Forum geht.
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#16
(06.01.2026, 17:52)Audio-Panda schrieb: Ja, ich stimme zu, dass Nano-Tor ein passenderer Name ist und auf die beiden Komponenten hinweist. Wir werden also den Namen Nano-Tor verwenden.
Richtig, newmir, dieses Element dient als Filter und Abstimmungselement für das Ausgangssignal mit weiteren Geräten. Es ist nicht so flexibel wie Elektronik, kann aber den Wert des DAC-Ausgangssignals auf einem Standardniveau halten.
Das Wichtigste bei seiner Anwendung ist der Klang. Es entfernt alle Stufen nach der DA-Wandlung. Und es ist viel schneller als Elektronik. Seine Möglichkeiten zur Arbeit mit Frequenzen stimmen vollständig und sehr gut mit dem Audiobereich überein.
Ich könnte ziemlich viele Bilder von den Messungen und dem Aussehen dieses Nano-Tor zeigen, aber ich habe noch nicht herausgefunden, wie das in diesem Forum geht.

Und was hat das alles im Bereich: DSP zu suchen?
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#17
(06.01.2026, 18:16)Micha_HK schrieb: Und was hat das alles im Bereich: DSP zu suchen?

Habe ich etwas falsch gemacht und bin in die falsche Tür gegangen? Dann hilf mir selbst, in die richtige Richtung zu gehen.
Und wenn du denkst, dass DSP kein Nano-Tor benötigt, dann irrst du dich ebenfalls. Alles, was mit DA-Wandlung zu tun hat, hat ein gemeinsames Problem – die Elektronik am Ausgang. Und das ist wirklich ein Problem.
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#18
(06.01.2026, 18:31)Audio-Panda schrieb: Und wenn du denkst, dass DSP kein Nano-Tor benötigt, dann irrst du dich ebenfalls. Alles, was mit DA-Wandlung zu tun hat, hat ein gemeinsames Problem – die Elektronik am Ausgang. Und das ist wirklich ein Problem.

Moin,

für mich Unwissenden war das was Du bisher geschrieben hast nicht wirklich informativ.
Ich wußte bisher nicht das ich ein Problem habe......muß ich mir jetzt Sorgen machen? Big Grin

Daher widerspreche ich Dir nur ungern und sehr vorsichtig. Smile
Die  messtechnischen/klanglichen Unterschiede von DSP und passiver Beweichung kenne ich zu genüge.
Und muss sagen das DSP, allein durch seine weitreichenden und punktgenauen Eingriff-Möglichkeiten 
jeder passiven Beweichung mMn. überlegen ist.

Ja, Rauschen kann ein Problem sein - bekommt man mit Grips und der "richtigen" Hardware gut in den Griff.

Ich harre gespannt der Präsentation Deiner Untersuchungen / Nachweise / Ergebnisse.
Gruß Karsten

Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein.
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#19
Gott sei Dank habe ich Gummiohren. Sprich ich kann die Zehnerpotenz an der 4. Stelle bei meinem DAC nicht hören. Trotzdem finde ich das Thema interessant. Gibt ja sonst nicht viel neues. In meinem Bauchgefühl haben passive Lösungen im Signalverlauf bei HiFi immer einen Pferdefuß. Aber ich kann mich irren...
Gruß
Arnim

Wenn Aliens die Erde retten wollen, wird es langsam Zeit für sie zu handeln.
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#20
(06.01.2026, 18:50)4711Catweasle schrieb: für mich Unwissenden war das was Du bisher geschrieben hast nicht wirklich informativ.
Ich wußte bisher nicht das ich ein Problem habe......muß ich mir jetzt Sorgen machen? [Bild: biggrin.png]

Nun, das ist auch nichts Neues bei Leuten, die alles wissen, das bringt sie in der Regel zu Fall. Sie wissen genau, was sie in der Hand haben, aber sie versuchen nicht, selbst zu denken.
Ich weiß nicht, welche Mesungen du meinst, ich bin hier in der Frage, wie man ein normales Bild macht.
Ich bin kein Meister darin, Dinge mit Worten zu erklären, aber bald werde ich die Möglichkeit haben, mein System zu zeigen. Ich liebe aktive Elemente, ich reduziere sie so weit wie möglich und überall in der Ausrüstung. Der Preis dafür ist, dass ich keine Probleme habe, alles wiederzugeben, was eine digitale Aufnahme bis hin zum Musikstaub kann. Ich denke anders als es üblich ist und habe einen 3D-Klang ohne Stereo-Center – ein volles, räumliches Klangbild.
Und das alles dank der Frage: Was machst du hier? Sondern dank dem, was ich selbst und ohne Hinweise erreicht habe. 
https://www.youtube.com/watch?v=ObJm2UIItz0
Ich habe die Akustik für das neue Treffen ein wenig überarbeitet, aber die Ausrüstung ist dieselbe geblieben und wird auch so bleiben. Bei dieser Ausrüstung ist alles mit Nano-Toren aufgebaut und die aktiven Elemente wurden auf das Äußerste reduziert. Ich hoffe, dass der Link besser funktioniert als alle Messungen.
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