als wir von Olafs Battle gelesen hatten, waren wir gerade mit der Konstruktion des Nachfolgers der 2-Wege OB "DYO" beschäftigt und hatten den Kopf für einen spontanen "Einstieg" in das Battle nicht frei.
Das sollte sich ändern, nachdem wir das DYO-EVO-Ergebnis finalisiert hatten,
[ATTACH=CONFIG]70527[/ATTACH]
denn plötzlich war die Idee einer Scalierung nach "unten" geboren. Auch sollte der OB komplett aus dem 3D-Drucker entspringen.
Ein Breitbänderpaar (TEBM46C20N-4B) war noch vorhanden und der Woofer mit max. 150mm Außendurchmesser bei Dayton schnell gefunden.
Mittels 3D-CAD wurden die 3D-Druckbauteile konstruiert und der RatRig Drucker einige Stunden beschäftigt.
Das Ergebnis sieht wie folgt aus:
[ATTACH=CONFIG]70528[/ATTACH]
Mit eingebauten Chassis so:
[ATTACH=CONFIG]70529[/ATTACH]
Der U-Frame wurde, wie bei all unseren Konstruktionen, passiv mittels Filtermatten bedämpft, um eine quasi kardioide Schallabstrahlung zu erhalten (auf dem Photo im Hintergrund ein wenig zu erkennen).
Befeuert werden sollten die Chassis mit dem Hifiberry System "Beocreate mit einem Raspberry Pi".
Bestellt haben wir das Beocreate-Modul bei einem deutschen Lieferanten, damit Einfuhrumsatzsteuer und Zoll aus der Schweiz nicht zum Tragen kommen.
Ein RPi 3B hatten wir für den ersten Testaufbau noch. Ein Steckernetzteil mit 200W Ausgangsleistung (2 x 30W + 2 x 60W und 20 Watt für den RPi) haben wir im Netz gefunden.
Auf der Hifiberry Homepage war nur der Download "HifiberryOS für RPi3" auf eine SD Card zu flashen.
Gesagt, getan und nach Hifiberry-Anleitung die Installation durchgeführt, jedoch keine Verbindung zum RPi mittels PC und Ethernet-Verbindung erhalten.
Glücklicherweise hat das Hifiberry-Forum eine Suchfunktion, die uns viele Stunden beschäftigen konnte und auch einige Linux-Befehle für uns parat hatte.
Letztendlich konnten wir mit der Hifiberry-Version vom 28.02.2022 den PPi3 (Version 2015, V1.3) erreichen. Jedoch war die Installation auf eine Hifiberry DAC2+ eingestellt und nicht auf das Beocreate-Modul.
Hier half folgender Workaround weiter (SSH-Zugang ist dafür nötig, z.B.: PUTTY):
Hinweis: Workaround direkt nach dem ersten Einschalten der Stromversorgung, Installation (Hochlauf) des SD-Card Images und direktem Start von "PUTTY", mit Verbindungsaufbau via Ethernet (in unserem Fall an die "Fritz.Box").
Im Anschluss Neustart und mittels Browser (egal welcher) und http://beocreate.local die HifiberryOS Parametrierung starten.
Laut Hifiberry (Daniel) soll es zukünftig ein Update geben, welches die HAT-Erkennung verbessert.
Die DSP-Parametrierung macht einfach nur Spass und ist im Vergleich zum Minidsp oder Hypex nahezu selbserklärend.
Eingemessen haben wir wieder mittels ATP pro PC, mit einem üblichen "Sitzabstand" an einem PC-Tisch.
Als Ersatz und für die Option von 8x FIR mit 4k Taps habe ich mir noch ein gebrauchtes Aurora Board gekauft.
Dummerweise funktioniert es nicht.
Ich sehe den WLAN Access Point nicht und beim seriellen FW Update kommt folgende Meldung:
d:\AURORA\Aurora 2.2.2 original\updater>update.bat COM4
d:\AURORA\Aurora 2.2.2 original\updater>SET port=COM7
d:\AURORA\Aurora 2.2.2 original\updater>ECHO OFF
"Connect pin 5 with pin 6 on X504. Then press and release SW501 before you continue"
Drücken Sie eine beliebige Taste . . .
esptool.py v2.6
Serial port COM4
Connecting........_____....._____....._____....._____....._____....._____....._____
A fatal error occurred: Failed to connect to ESP32: Invalid head of packet (0xB4)
Da der ESP32 auch das WLAN macht, würde ich den mal als Ursache vermuten.
Oder kommt noch etwas anderes als Ursache in Frage?
Hallo Forum,
bin schon länger stiller Mitleser aber wie man anhand der Beiträge sieht noch verhältnissmässig neu hier.
Habe mir hier und im Nachbarforum alles zu Dipolsubs durchgelesen, was ich finden konnte. Auch die üblichen Seiten (Dipolplus, Linkwitz, M.K.-Sheet). Aber zwei Dinge sind für mich noch etwas erklärungsbedürftig.
Hintergrund:
Höre seit über 15 Jahren mit folgender kleinen Kombi.
Sats: ELAC BS 203.2. 2-Wege (AMT, 11 cm Tmt), Br. Gehen bis ca. 60 Hz.
Sub: Mivoc XAW 210 HC in 26 L Br nach einem Vorschlag in der HH. Modul ist ein Thommessen sw 1.4 das am Pre-Out des Verstärkers hängt.
Bis vor 2,5 Jahren war ich zufrieden. Da wurde der kleine CDP von HK durch PC mit Foobar ersetzt. Der alte Amp von Nad musste einem Cambridge CAX 61 mit integr. Dac weichen. Das klang um einiges besser. Aber auch ein Problem kam zum Vorschein. Ich bekomme den Sub nicht sauber angekoppelt und muss je nach Musik irgendwas nachregeln. Hab am Modul alles ausprobiert (auch verpolt) und den Sub verschoben. Bringt nichts.
Hatte auch mal ne Messung mit REW gemacht.Schmalbandiger aber starker Einbruch bei ca. 55 Hz. Mitten im Übergangsbereich So wie es aussieht sitze ich in einer Raummode/ Bassloch.
Jetzt die 2 Fragen zum Dipolsub.
Richtwirkung: Die ist natürlich beim Dipol gegeben. Aber wenn ich Sweetspot oder OneManShow lese werd ich hellhörig. Ist das wiklich so derbe oder liegt das an der Bauform und Aufstellung? Viele haben ja einen RiPol Im Nahfeld als Tisch oder so.
Tiefgang in kleinen Räumen: Auch hier Wiedersprüche. Die Einen sagen unter der untersten Raummode kommt nix mehr, die Anderen sagen fällt steil ab. Ich denke mal Zweites stimmt
wie ernst würdet ihr die Notwendigkeit einschätzen, bis zu unter 3Ohm mit bis zu 2,83Veff Lautsprecherspannung messen zu können? (1Watt@8Ohm, 2Watt@4Ohm etc.)
USB 2.0 liefert nur 500mA und USB-C hat nicht jeder. Mit den 500mA USB können die 2,83Veff nicht an den üblichen Lautsprecherimpedanzen gehalten werden und man düfte nicht ohne zu überlegen Maximalpegel fahren. Außderdem sind auch an USB-C Stöme über 500mA nicht garantiert, da der aktuell mögliche Maximalstrom dem STIc ‚mitgeteilt‘ wird. Das kann gemäß Standard daher auch schon mal nur 500mA sein. Daher würde ich am liebsten alles auf 500mA max auslegen und trotzdem den USB-C Buchse verwenden.
So wäre eine Klirrmessung an genau 2,83Veff möglich und man könnte immer bei Vollaussteuerung (0dB) messen.
Um mit 500mA USB zurecht zu kommen ( bei neuen STiC möchte ich exakt auf die 500mA max achten) , müsste ich (mit 10€ Aufpreis) entweder:
3) einen Doppelschichtkondensator plus Schaltnetzteile einsetzen mit immer 30 Sekunden Wartezeit bis zum ersten Messen nach Einstecken des STiC) und ca 2 Sekunden Pause in STePS zwischen den einzelnen Messungen oder
4) ein Batteriefach + Battreien/Akkus plus Umschalterei vorsehen.
Wäre es eurer Meinung nach den Mehrpreis Wert? Ein Messanfänger müsste ansonsten immer je nach der Nennimpedanz des Last den Messpegel entsprechend einstellen zB 0dB an 8 Ohm, -3dB an 4 Ohm…ansonsten misst der StIc nicht korrekt, ohne dass es der Nutzer so richtig mitbekommen würde. Das ist irgendwie unpraktisch…
UsB-C mit mehr als 1,5A hat nicht jeder am (alten) Notebook und es ist auch nicht garantiert, dass der Anschluß die 1,5A liefert. USB-PD ist mir erst mal zu gefährlich, da kann man dann auch die Spannungen einstellen bis zu 20V. Die Buchse kann man aber als UsB-C ausführen, den Benefit ‚egal welche Steckerpolung’ mitnehmen und mit 500mA leben.
Um zügig weiter zu kommen habe ich eine Umfrage gestartet.
ich habe mir im Winter ein custom Plugin zusammen gebastelt nur leider hatte ich dabei ein paar Probleme. Erstmal eine kurze Beschreibung des Projekts:
Es ist ein verändertes 4FIR Plugin mit 4 weiteren Kanälen, die jeweils die Summe der ersten 4 Kanäle bekommen, um diese für Subwoofer zu nutzen. Damit das möglich ist musste ich die TAP-Anzahl der FIR-Filter auf 2048 reduzieren.
Leider funktionert alles nicht so wie ich es geplant hatte. Das Python-Skript zum Erstellen des Plugin aus den SigmaStudio und HTML Datein funktionierte nicht mit Phyton 2.7 und ich musste glaube ich auch in den Develop-branch wechseln um das Skript ohne Fehler auszuführen. Das Plugin kann ich auf den DSP Laden und nutzen. Nur kann ich nicht SPDIF L / SPDIF R als Quelle auswählen, etwas komisch. Ich habe mal die Erstellten Plugindatein in Anhang gepackt und die Template Datein hochgeladen und würde mich freuen, falls wer von euch Zeit hat sich das Plugin Mal anzugucken. Ich genieße in der zwischen Zeit meine Versacubes und hoffe das ich bald wieder von der Pi Musik stream kann.
einen Beitrag zu Gm Verzerrungen bzw. deren Bewertung / Gewichtung gefunden.
Ist das für jemanden interessant?
Man hofft ja doch, irgendwann die eine Messung zu finden, die wirklich den "Klang" einer Komponente vorherzusagen imstande ist.
Hallo
Mir ist eine Monacor STA 1508 Endstufe über den Weg gelaufen,jetzt meine Frage ev. direkt an Frank. Diese Endstufe hat ja
fest gesetzte Filter mit Ü 240Hz, und wäre somit gut für die Aktivierung von JBL 4344 oder 4345 Geschichten geeignet,was
hältst du davon ? Desweiteren, wie nennt man die Stecker für den LS-Anschluss?
Vielen Dank und schönes Wochenende..
gern möchte ich euch einmal den Weg des Aufbaus eines (in meinen Augen) wunderschönen Verstärkers vorstellen.
Ich möchte gleich eingangs betonen, dass ich bzgl. Elektrik und Elektronik keine (null) Vorbildung habe. Es wird aber stets besser. :denk:
Ich konnte das Projekt realisieren, da ein Freund mich insbesondere bei der Verkabelung der Komponenten untereinander und Messungen unterstützt hat.
Alles wofür ich einen Plan vorliegen habe, kann ich lösen. Ich musste bei jedem Bauteil erstmal nachlesen was es eigentlich ist,wie es funktioniert und ob es rechts oder linksherum aufgelötet werden muss. :joke:
Jetzt, da ich mich vorab ausreichend entschuldigt habe , kommen wir zu den positiven Themen: Inzwischen ist der Verstärker fertig und ich höre seit mehreren Wochen sehr, sehr zufrieden Musik.
Komponenten:
Buscher SE12
Biino MKII (eine wirklich tolle Eingangsumschaltung und Lautstärkeregelung von Birger Maaß)
Bluetooth (aus China mit getauschtem Käfer)
Die Aluplatten waren gekantet, also musste ich sie auf dass Sollmaß am Bandschleifer herunterschleifen. Das ist bei der Größe und meinem kleinen Bandschleifer eine kleine herausforderung gewesen.
Die Grundplatte ist aus einem Lochblech und Alu-, sowie Stahlwinkeln zusammengeschraubt. Alle Schrauben sind von hinten verdeckt in Sacklöcher ausgeführt. Das war in der 10mm Frontplatte kein Problem, in der Rückwandplatte habe ich mehrfach geflucht. Ich habe 3 Gewindeschneider abgebrochen. :eek:
Hier gab es einen Ohrenschmaus zum Abendessen... ich habe den Buscher mal eben in der Pfanne gebraten. Lecker!
Anschließend konnte ich die Mosfets vom Kühlkörper lösen. Der Kühlkörper sollte außen an das Gehäuse. Bzgl. der Temperaturen des Buscher hat sich das als sehr positiv herausgestellt. (Konstant unter 45 Grad.)
Für die Rückwand habe ich, weil es Spaß macht, erstmal eine schöne Lochreihe gebohrt. Dafür habe ich einen Anschlag an die Bohrmaschine gebastelt und die Aluplatte daran entlang geschoben. Der Rest geht dann fast von allein. Mein Frickelfreund hat mir freundlicherweise Borschablonen gedruckt. Das hat viel Zeit fürs Anzeichnen und Körnen gespart.
Für das Poti musste ich die 10mm Frontplatte etwas einsenken. Also habe ich die Bohrmaschine im Wabeco-Ständer mal als Fräse missbraucht.
Das hat sich nicht gut angefühlt, es war auch nicht gut, ABER: es hat funktioniert.
Als ich das Biino verkabelt habe, hat meine Mutter neben mit am Tisch gestrickt. Ich habe tatsächlich VIER MAL alles wieder ablöten müssen.
Das kann ich sehr gut!
Hier ging es dann an den Bau des Deckels. Ich öle gern mit dem Möbel-Hartöl von Naturalfarben. Auf der Kiste sind 11 Schichten Öl. Die Oberfläche ist vom Hartöl glänzend. Ich finds scharf, da es stark anfeuert und trotzdem sehr hart ist. Diese Aufträge habe ich mit einem Küchenschwamm durchgeführt. Davon möchte ich bei so vielen Schichten aber abraten. Es ist viel besser sich die gelben Fensterreinigungstücher aus dem Supermarkt zu shoppen und dann fusselfrei zu arbeiten.
Hier habe ich einige Füße aus Esche gesägt. Diese sind auf eine HDF Platte geschraubt und geklebt. In der HDF Platte sind alle Schrauben, die Bauteile halten eingesenkt.
Hier der Einsatz. Einfach herrlich, der Aufwand hat sich wirklich gelohnt!
[ATTACH=CONFIG]70431[/ATTACH]
Wer Unordnung findet, darf sie behalten. Ich beherrsche das Chaos. Nach dem Projekt wurde einmal richtig aufgeräumt. :thumbup: (Musikzimmer, Werkstatt und Nebenschauplätze sind inwzischen wieder ordentlich)
Außerdem möchte ich noch erwähnen, dass meine Frau mich während des Projekts doch recht oft vermisst hat.
Ich kann auch hier nur sagen, dass es gefährlich ist einmal Blut zu lecken... man hört nicht mehr auf. Der nächste Verstärker ist schon in Planung. :w00t:
Außerdem hoffe ich, dass ihr nicht zu viele Fehler findet. Wenn ja, bügle ich sie gern aus.