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  Wo kommt diese Resonanz her?
Geschrieben von: phantastix - 03.04.2022, 12:18 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (22)

Und wie bekomme ich sie weg?

Ich versuche mich gerade an der Bedämpfung von Stehwellen in meinem Gehäuse. Innenabmessungen sind 78 x 28 x 18,5 cm, die ersten Moden für diese Maße sollten im Bereich von 220, 610 und 930 Hz liegen. Aktuelle Bedämfung ist Soniflex Noppenschaum an den Seiten und unten ein akustischer Sumpf aus abwechselnd Fibsorb und Basotect. Dadurch ist die Welle bei 220 Hz komplett verschwunden.

Allerdings habe ich noch einen Störenfried im Bereich um 500 Hz. Da sehe ich zwar im Freiluftimpedanzgang auch einen kleinen Buckel, aber wenn ich mit offener Rückwand messe, ist der Frequenzgang deutlich linearer. Daher tippe ich auf das Gehäuse als Ursache. Mir ist aber nicht klar, warum da was bei 500 Hz resoniert. Jemand eine Idee?

Tom



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  Deo für nikotinverseuchten Verstärker?
Geschrieben von: capslock - 03.04.2022, 10:50 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (11)

Eigentlich gleichzeitig ein "mich freut" und "mich nervt" verbunden mit Bitte um Tipps. Ich habe einen optisch sehr gut erhaltenen, technisch defekten Braun Atelier A2 ersteigert. Was der Verkäufer neben dem sehr guten optischen Zustand leider versäumt hat zu schreiben: er stinkt ohne Ende nach Tabakrauch. Habe ihn schon mit Chlorbleiche (sowas wie das alte Domestos) abgewischt, hat zwar ein paar oberflächliche Nikotinverfärbungen abbekommen, aber das Ding stinkt aus einem Innenraum. Klar, ich kann ihn aufschrauben (muss ich eh zur Reparatur), aussaugen und auswischen, aber normalerweise bleibt doch was in Platine, Kabeln und Plastikteilen. Hat jemand da eine Idee? Ich könnte ihn mit einer UV-Lampe in eine Kiste stecken, falls Ozon hilft.

Einen im letzten Sommer erstandenen Hitachi-Verstärker aus den frühen 80ern werde ich wohl ausschlachten. Der stinkt nach einem Jahr im Schuppen immer noch, nicht so sehr nach Tabak, aber nach alter, zu heiß gewordener Elektronik.

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  Bedämpfung von Klirrspitzen durch passive Beschaltung
Geschrieben von: kwesi - 03.04.2022, 10:08 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (97)

Hallo zusammen,

von Purify gibt es eine interessante neue "Tech Note":
https://purifi-audio.com/wp-content/uplo...filter.pdf

Das Thema kommt ja immer wieder auf, auch Bernd Timmermanns schreibt öfters davon dass Erhöhungen im Klirr, welche durch Anregung der Membranresonanzen entstehen nach passender Filterung verschwinden.

Viele Grüße
Peter

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  Wer kennt diese Treiber?
Geschrieben von: rudi.s - 02.04.2022, 08:04 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (4)

Wie schon im Titel erwähnt,so etwas habe ich noch nie gesehen. 4 zoll schwingspule. Sonst sind keine Hinweise zu finden.



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  JBL 4627,5 - Zweiweger mit JBL 2344 Horn, BMS 4550 Treiber und Beyma 12WR400 TMT
Geschrieben von: Koaxfan - 01.04.2022, 12:36 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (24)

Kein Scherz, heute sind nach mittelmäßiger Lieferzeit endlich die letzten Chassis angekommen und deshalb möchte ich, auf dem Höhepunkt der nächsten Holzpreiserhöhung, mit dem Bau der Zweiweger anfangen.

Den Anfang hat das Dolly-Buster-Horn gemacht das ich einfach haben wollte, in diesem Thread https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/showthread.php?21975-Mittelt%F6ner-und-Tieft%F6ner-f%FCr-vollschlanke-2344-Dreiwegebox-gesucht hat es sich dann vom Dreiweger zum Zweiweger entwickelt. Die aktiv getrennte Box soll bei normalen Zimmerlautstärken eine Fullrange-Box sein (ne MuFu quasi) und im Partybetrieb würde ich sie untenrum mit einem oder mehreren Subwoofern entlasten.

Die in diesem Horn doch recht ungewöhnlich gesetzten BR-Ports möchte ich gerne erhalten, es bleibt also bei BR und diesen beiden Port-Querschnitten. Die ersten Berechnungen im ursprünglichen Thread haben darauf hingedeutet, dass ich die Ports wahrscheinlich verlängern muss, da würde ich aber noch nix drankleben bis ich die Eigenheiten von BR etwas besser verstanden habe. Der Formfaktor soll möglichst nah an dem der 4825 sein, nur ohne die Handgriffe und wahrscheinlich ist es auch einfacher, sie nicht abzuschrägen. Die Schallwandbreite wird aus Designgründen der Breite des Horns entsprechen. Der TMT wird wie im Original in die Ausfräsung gesetzt, über der Horn-Grundplatte möchte ich am liebsten gar kein Holz mehr sehen und unter dem 12er soll jetzt auch nicht mehr allzu viel stehenbleiben. Die Schallwand soll also ziemlich 4825 sein, in der Tiefe bin ich variabel um mit dem Volumen zu spielen. Ebenso variabel ist die Länge der BR-Rohre sowie der Innenaufbau mit Schrägen und/oder IRRs falls nötig. Die BMS sind ebenso gesetzt, die Adapterplatten möchte ich selbst bauen, dazu später mehr.

Nun habe ich in Nils‘ Thread https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/showthread.php?22118-4-Wege-Experimente-mit-Ripol immer schön mitgelesen und nehme daraus mit, dass ich Schritt für Schritt vorgehen sollte und gerade bei Messungen immer nur eine Sache gleichzeitig angehen sollte. Daher, bevor ich unnötig zur Holzverknappung beitrage: Was ist denn als Start am sinnvollsten? In REW per 90 Grad Messung am Hörplatz die Raummoden messen?



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  Sub Modul für BSW154II
Geschrieben von: ax3 - 31.03.2022, 12:22 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (7)

Hallo zusammen,
in ein vorhandenes 100l Gehäuse soll ein schon etwas älterer Ravemaster BSW154II (Sicken sehen gut aus) eingebaut werden.
Manche von euch werden den wahrscheinlich noch kennen.

[ATTACH=CONFIG]65722[/ATTACH]

[ATTACH=CONFIG]65719[/ATTACH]

So ungefähr wird die Abstimmung aussehen

[ATTACH=CONFIG]65720[/ATTACH]

Es wird noch ein Sub-Modul benötigt, mit ca. 3db Anhebung um die 30Hz und eingebautem Subsonic Filter. Schön wäre regelbar, aber muss nicht.
Regelbar soll natürlich aber schon die Einsatzfrequenz sein mit 18db Hochpass, wenn möglich.

Vorschläge?



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  Bluetooth-NC-Kopfhörer mit Luftfilter
Geschrieben von: capslock - 30.03.2022, 11:30 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (3)

Ich habe ja kurz überlegt, ob das ein verfrühter Aprilscherz ist:
https://www.theguardian.com/technology/2...with-visor

Das Ding soll auf der höchsten Stufe 5 l/min filtern, das sind 18 m³/h. Wie soll das NC gegen die Turbinen ankommen, die in den Hörern werkeln? Wie sollen die Filter, die angeblich 99% der Partikel bis 100 nm filtern (also wohl schon im HEPA-Bereich) dann 1 Jahr halten, selbst wenn man annimmt, dass die im Schnitt auf kleinerer Stufe laufen?

Vom Preis her, 500 - 1000 Pfund ist nicht so viel mehr, als gute NC-Köpfhörer heute kosten.

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  Qualitativ guter Bluetooth-Empfänger mit Steuerung gesucht
Geschrieben von: Koaxfan - 29.03.2022, 20:30 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (11)

Kennt hier jemand ein qualitativ hochwertiges Bluetooth-Empfänger-Board, das auch die Bluetooth-Steuer-Kommandos wie lauter/leiser/vor/zurück an den Sender schicken kann? Bei den üblichen Bluetooth-Freisprecheinrichtungen ist das ja kein Problem, die Musik wird vom Handy angespielt und geht an die große Anlage aber mit den Steuerbuttons am Freisprechreceiver kann ich dem Handy lauter/leiser/vor/zurück sagen.

https://a.aliexpress.com/_v6X3yW

da kann man ja auch rudimentär navigieren und lauter/leiser machen. Nur hätte ich gerne möglichst gute Audioqualität, die besseren Bluetooth-Receiver-Boards haben aber alle keine Steuerung.

Am ehesten trifft es noch
https://a.aliexpress.com/_vNB362
Wobei ich da jetzt auch keine Wunderwerke vom DAC erwarten würde.

Anschließen würde ich es am liebsten an einen Wondom Jab4 (dessen Bluetooth-Input brach liegen würde weil der Wondom sich anscheinend nicht extern steuern lässt) leiten, wenn sich eine Lösung mit I2S Ausgang findet, dann zwangsläufig an einen Jab5.

Gibt es sinnvolle, qualitativ hochwertige Bluetooth-Receiver mit Steuerungsmöglichkeiten oder muss man sich das mit einem ESP32 selbst bauen?

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  Notreflex - was habe ich übersehen?
Geschrieben von: Koaxfan - 28.03.2022, 13:47 - Forum: Gehäusebau - Antworten (24)

Schon seit einiger Zeit schleiche ich um diverse 12er rum und habe ja eine Affinität zu ungewöhnlichen Gehäuseprinzipien.

Nun habe ich gestern überlegt ob ich bei den 12er Tieftönern (diese würden entweder mit nem CDX1-1447/pH-3220 oder den Zweiwegemonitoren https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/show...-Waveguide kombiniert, das soll jetzt hier aber nicht das Thema sein, nur als Hintergrund) statt auf CB auf Notreflex gehe.


Also mal den gleichen Treiber in Vituix geworfen und einmal geschlossen und einmal mit vier 1,5cm Bohrungen durch die Schallwand ausgerechnet:

[ATTACH=CONFIG]65657[/ATTACH]

Blauviolett ist CB, schwarz ist Notreflex.

Nun die Frage: Kann man in der Betriebspraxis wirklich davon ausgehen, dass der Port bei höherer Last "zumacht" und mir die Membranbewegung einbremst? Oder wie muss ich einen Notreflex gestalten, damit ich bei niedrigerem Pegel den Bassreflex-Gewinn habe aber bei höheren Pegeln macht der Port zu und ich komme nahe an CB ran? Oder geht das garnicht?

Oder treiben mich die Strömungsgeräusche an den 1,0 - 1,5cm kleinen Öffnungen schon in den Wahnsinn, bevor ich mich am hohen Pegel erfreuen kann?



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  Resonierende Lautsprechergehäuse abstimmen
Geschrieben von: ax3 - 27.03.2022, 12:10 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (28)

Moin,

ab und an lese ich von Lautsprechern (gehört habe ich nur mal einen BBC Monitor beim WDR), die relativ dünnwandig sind und deren Gehäuse, ähnlich dem eines Musikinstrumentes, resonieren SOLL, jedenfalls in bestimmten Frequenzbereichen.

Spendor, Harbeth und überhaupt manche der in der englischen BBC Tradition gebauten Lautsprecher arbeiten mit diesen eigenresonierenden Gehäusen.
Thivan Labs aus Vietnam hat wohl auch Lautsprecher im Programm, die nach diesem Prinzip aufgebaut sind.

Aber: Wie berechnet man ein solches Gehäuse?
Was ist bei seiner Konstruktion zu beachten?

Oder gibt es dafür eben kein Regelwerk und es läuft alles über Try and Error?

Ich weiß es nicht.

Wer weiß mehr?

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