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  Acoustic Timing Reference
Geschrieben von: wus - 16.02.2022, 15:42 - Forum: REW - Antworten (5)

Habe gelesen dass man mit Acoustic Timing Reference messen muss um REW zur bestmöglichen Subwoofer Integration zu unterstützen (leider habe ich vergessen wo ich das gelesen habe). Also habe ich das Feature aktiviert, erst mal ohne groß drüber nachzudenken oder auch nur genauer hinzuschauen.

Ich dachte mir erst, dabei misst REW die unterschiedlichen Laufzeiten vom Subwoofer und den Satelliten zur Messposition, um damit für die Gesamt-Frequenzgänge optimale Delays einstellen zu können, so dass der Satelliten-Frequenzgang ohne Loch oder Überhöhung an den Subwoofer-Frequenzgang anschließt.

Aber dann habe ich gesehen dass unter dem Timing-Auswahlfeld im Measure Dialog zwei weitere Felder "Timing Offset" und "Ref level trim" auftauchen. Und der Wert der dort auftauchte blieb immer gleich, egal wie weit das Mic vom Lautsprecher entfernt war.

Also habe das wohl noch nicht richtig verstanden. REW Help hat mir diesbezüglich nicht weiter geholfen. Was misst REW da? Oder welchen Wert - wieviele Millisekunden - soll ich da eingeben?

Außerdem schickt REW der eigentlichen Messung - dem Sinus-Sweep - einen kurzen relativ hochfrequenten Beep voraus. Bei der Satelliten-Messung ist der sehr deutlich zu hören, und REW registriert ihn ohne Problem.

Der Subwoofer bringt naturgemäß nur wenig Höhen rüber, da registriert REW je nach Position des Subwoofers und des Mics diesen Beep nicht unbedingt. Manchmal nicht mal nachdem ich "Ref level trim" auf +12dB eingestellt hatte. Dann blieb die Messung hängen, weil REW bis zum St.-Nimmerleinstag auf die Acoustic Timing Reference wartet.

Wie komme ich hier weiter?

Korrektes Timing bzw. Messungen mit korrekter Phasenaufzeichnung sind auch die Voraussetzung für die Verwendung des Multi-Sub-Optimizers, den ich zur Integration der (multiplen) Subwoofer mit meinen neuen Wohnzimmer-Lines verwenden möchte.

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  Schwankungen: 6x Visaton TW70 gemessen
Geschrieben von: capslock - 16.02.2022, 13:48 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (23)

Hängt natürlich mit dem Visaton-Battle zusammen, aber ich poste mal hier, weil vielleicht von allgemeinem Interesse. Zwischendurch waren ja überall die TW70 ausverkauft. Ich habe dann erstmal zwei bestellt, aber die Lieferung verzögerte sich aus anderen Gründen. Um überhaupt welche zu haben, habe ich anderswo auch welche bestelllt. Es handelt sich alles um frische Lieferungen, denn bis Mitte Januar waren beide Händler ausverkauft.

Die Messung war absolut quick & dirty. STIC und das kalibrierte Mikro dazu, aber mit externem Verstärker. Lautsprecher liegt flach auf dem Sofa (ich hatte schon vorher festgestellt, dass es da keine bösen Reflexionen gibt), Mikro einen halben Meter drüber, Pegel so eingestellt, dass der Nutzbereich knapp an 90 dB anstößt, Messung mit ARTA, Auswertung nach Farina. Ich habe einzelne Messungen wiederholt, sie sind gut reproduzierbar. Allerdings habe ich mir keine besondere Mühe gegeben, Reflexionen an der Mikrohalterung zu minimieren. Der Frequenzverlauf oberhalb von 5 kHz ist also vielleicht nicht so wellig, wie er sich darstellt.

Was fällt auf:
- Alle Treiber haben einen Einbruch bei 350 - 600 Hz, wobei Güte und Mittenfrequenz stark variieren (ist vermutlich ohne Belang).
- Alle Treiber haben einen Einbruch bei 1 - 2 kHz, der gleichzeitig mit einem Anstieg inbesondere von K3 einhergeht. Ausnahme: Treiber 6 hat sogar zwei kleinere Einbrüche.
- Treiber 5 und 6 (aus einer Lieferung) haben bis 2 kHz eher ein K3-Klirrplateau.
- Der Frequenzgang oberhalb von 2 kHz unterscheidet sich. Ein Teil könnte dran liegen, dass ich zwischendurch das Mikro neu anbringen musste, allerdings hat das in einer Wiederholungsmessung keinen merklichen Unterschied gemacht. Für genauere Aussagen müsste ich das aber mit einer vernünftig gefensterten Messung und Mikrofongalgen wiederholen.



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  V-FET Verstärker - Hype oder ist was dran an der generellen Diskussion?
Geschrieben von: Koaxfan - 16.02.2022, 10:43 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (13)

Zunächst: Nein, ich konnte die VFET leider nicht im A-B-Vergleich hören. Daher weiß ich nicht was mir daran gefallen hat - die Lautsprecher, die Musik, das Sofa, der Kaffee oder der Verstärker.

Für mich stellt es sich so dar: Es gibt die Leute die schwören drauf wie auf Röhrenverstärker. Es gibt Aktionen irgendwo zwischen Aprilscherz und ASR-Forums-Aktion um die Teile zum Einsatz zu bringen. Es gibt verschiedenste Messungen und die einen bezeugen die generelle Überlegenheit der V-FET und die anderen die hohen Verzerrungen.

Was ich auf keinen Fall will ist ein reparaturbedürftiger Vintage-Verstärker für den ich mir irgendwo auf dem Schwarzmarkt die Ersatzteile kaufen muss.

Gibt es irgendwo eine neutrale Analyse der VFET Verstärker? Gibt es abseits der alten Sony-Verstärker moderne Konstruktionen? Vielleicht Konstruktionen welche den Klang der VFET bieten ohne deren Zickigkeiten zu haben?

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  ExtremA
Geschrieben von: LotharW - 15.02.2022, 19:29 - Forum: Bausätze - Antworten (10)

Liebe DIY- Gemeinde, ich überlege gegenwärtig, ein gewiss völlig anachronistisches Endstufenprojekt in Angriff zu nehmen. In der Elektor Spezial Sonderheft 1 wird ein im Klasse A Betrieb arbeitender (Gegentakt)-Verstärker mit einer satten Ausgangsleistung bei Traumwerte der THDs vorgestellt: ExtremA. Diese Endstufe ist ein in den Weiten des www äußerst sparsam diskutiertes DIY Projekt. Im englischsprachigen Bereich kommen immerhin die Initiatoren des Projekts zu Wort. Eigenartigerweise fallen die Einlassungen der Initiatoren zu ihrer eigenen Entwicklung wenig löblich aus. Ich argwöhne hier womöglich Interessenkonflikte :denk: und bin bereit, weder Mühen noch Ausgaben zu scheuen und einen solchen Amp zu bauen Smile Hat hier jemand Erfahrungen mit diesem Projekt? Ich erlaube mir dabei gleich eine konkrete Frage zum benötigten Kühlkörper. Er soll einen Wärmewiderstand von 0,2 K/W haben. Ergeben 2 Kühlkörper mit jeweils 0,4 K/W bei fester Verbindung durch z.B. verschrauben etwa 0,2 K/W? Grüße aus Berlin

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  Frequenzweiche/Chassiskorrektur/Raumkorrektur per SigmaStudio auf ADAU1701?
Geschrieben von: Koaxfan - 14.02.2022, 16:25 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (7)

Mich lassen die Verstärkerplatinen mit dem per Sigma Studio programmierbaren DSP ADAU1701 nicht mehr los. In den Videobeispielen werden immer sehr schnell sehr einfache Beispielkonfigurationen wie die Kaskadierung mehrerer Platinen oder eine einfach Klangregelung gezeigt.

Hat hier schon mal jemand auf dieser technischen Basis eine Frequenzweiche / Chassiskorrektur / Raumkorrektur implementiert? Wie läuft das so? Geht es überhaupt? Ich muss jetzt nicht tausend PEQ setzen um den Frequenzganz linear zu prügeln aber halt das was man auch mit einer Passivweiche macht. Erfahrungen? Empfehlungen?

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  TT-Chassis
Geschrieben von: Klaus Hornburg - 13.02.2022, 19:34 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (9)

Hi !

Hat jemand zu dem Chassis unten technische Daten ?
f[SUB]res[/SUB] und V[SUB]AS[/SUB] würden mich interessieren.
Danke vorab.[ATTACH=CONFIG]64896[/ATTACH]
Es geht um Gehäusegröße (für 2 Stück) und Bassreflexöffnung,
mit den obigen Daten kriege ich das schon hin.
Ist etwas umständlich, diese Daten über Messungen zu ermitteln,
ja, gebe zu ...ziemlich faul :o



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  Sehr kleine Schallwand: Wie Chassis-Ausschnitt fräsen?
Geschrieben von: schrottie - 13.02.2022, 14:52 - Forum: Gehäusebau - Antworten (9)

Für mein Lautsprecher-Projekt muss ich eine Lösung für ein Problem finden, dass ich so noch nicht hatte: Die Ausschnitte für die Chassis sind in etwa so groß wie die Schallwand. Die ist ca. 17*18cm. Da bleibt mir kein Platz für Zwingen, um alles zu befestigen. Im Prinzip ist die komplette Schallwand mit Fräse und Zirkel bedeckt.

Wie macht ihr das bei ähnlichen Situationen? Ich hatte die Idee, in ein Brett kleine Nägel einzuschlagen, abzuknipsen und die zu fräsenden Schallwände darauf zu pressen, um sie so zu fixieren. Etwas besseres ist mir noch nicht eingefallen. Glücklich wäre ich damit aber nicht.

Schrauben und die entstehenden Löcher hinterher ausbessern wäre noch eine Möglichkeit. Auch nicht gerade sexy.

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  Chassis ohne Entzerrungsaufwand?
Geschrieben von: gesperrter_benutzer_ct - 13.02.2022, 09:25 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (11)

Gibt es eigentlich noch Lautsprecher, die man ganz oldschool nur mit einem Tief- oder Hochpass betreiben kann, ohne zwölfunddreißig aktive Filterstufen oder passive Bauteile, die den Wert des Chassis um ein mehrfaches überschreiten, zu benötigen?

Ich suche mir gerade die Finger wund nach einem Tiefmitteltöner der 4-5"-Klasse, der diese Bedingung erfüllt. Meine momentanen Favoriten sind die Wavecor WF152BDs und der Scan Speak 15M/4531K00.

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  Schöne Holzhörner
Geschrieben von: SNT - 12.02.2022, 19:54 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (2)

Schauts euch mal diese schöne Hörner an! Talking Horn Speakers with Joseph Crowe Designs - YouTube
Joseph Crowe Audio Products

Da kann 3D Druck nicht mithalten!!

Gruß von Sven

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  RCL Glied gegen Raummode
Geschrieben von: MrFlorian - 12.02.2022, 10:43 - Forum: Weichenfragen - Antworten (103)

Hallo,

ich habe seit längerem mal wieder eine Frage. War nun einige Zeit abstinent,
und die Frage bezieht sich nicht wirklich auf DIY, allerdings hoffe ich hier eher einen vernünftigen Umgang als in anderen Foren.

Ich habe nun endlich mal wieder hier und da ein wenig Zeit gehabt, und so habe ich versucht etwas besseren Sound hin zu bekommen. Da kam mir das neue Volumio DSP Plugin gerade recht.
Nun habe ich gemessen (REW und Umik1), dann mit REW Filter generiert und übertragen. Das Ergebnis waren nie so richtig zufrieden stellend. Habe dann hier und da die Filter raus genommen verringert etc.
Kürze das jetzt ab, dass Ergebnis ist, um ein schönes Hörvergnügen hin zu bekommen, muss ich lediglich eine Raummode bei ca 48-49Hz auslöschen.
Ja der Frequenzgang ist danach noch auf dem Rest alles andere als Gerade, aber es gefällt mir dann.
Warum möchte ich diese Mode mit einem RCL Glied ausgleichen, wenn ich doch einen DSP in der Software habe?
Außer Volumio auf einem RPI3B+ betreibe ich noch einen Plattenspieler.

Raumverändernde Maßnahmen kommen leider nicht in Frage.
jJa das wäre das erste Mittel welches man nutzen sollte.

Nun stellt sich die Frage ob es sinnvoller wäre einen Mini DSP ein zu schleifen,
diese Option habe ich auch noch nicht verworfen, jedoch wollte ich versuchen Digitale Verarbeitung im Signalweg zu vermeiden (beim Plattenspieler).

Auf Jobst-Audio gibt es einen schönen Rechner, damit bin ich auf folgende Werte
gekommen.

Spule 15mh

Kondensator 560uf und 47uf parallel geschaltet (also 607uf)

und einen Wiederstand zwischen 6 und 10Ohm

Hat jemand schon mal sowas gemacht, um eine Raummode zu bekämpfen?
Oder macht es gar keinen Sinn so einen Klopper in den Signalweg zu legen.

Ja testen wäre eine Option, aber ich müsste alle Teile neu kaufen, da geht es in Richtung 100Euro, was mir zum testen eindeutige zu teuer wäre.

Bitte köpft mich nicht für so eine Idee😀

Gruß
Flo

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