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  Noch ein Neuer
Geschrieben von: Gammalf - 22.04.2009, 13:09 - Forum: neue Mitglieder - Keine Antworten

Hallo allerseits!
mein name ist Micha(ohne -el) und ich wohne etwas südlich
von Freiburg...
Angefangen hat das hobby erst vor sehr kurzer zeit mit der idee ein paar PC-Lautsprecher in ein anderes gehäuse zu bauen.nicht sehr Hifi mäsig aber das kam noch...
Da mein Vater aus der ehemaligen DDR kam
(Metal-band Sänger:cool:) und die jungs von damals sich auch alles aus minderem zeug selbergebaut haben bin ich an einen
tollen Ost-verstärker gekommen und zwar den
[B]Robotron 5001s[/B] ein mega plattes und schweres gerät mit sensationellen 2x25W :D....
sooo deshalb möchte ich mir ein paar schöne LS bauen und deshalb euch um hilfe bitten^^

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  Ecksubwoofer Danna
Geschrieben von: Christoph Gebhard - 22.04.2009, 11:15 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (7)

Hallo zusammen,

kleine Berichterstattung, womit ich mich in den letzten Tagen beschäftigt habe...
...und zwar hauptsächlich mit der Hochzeit meines besten Kollegen. Als Trauzeuge musste ich den Junggesellenabschied organsieren. Es ging nach Hamburg aufe Reeperbahn. Hier ein Bild am Morgen vor der Rückfahrt nach Duisburg:
[Bild: picture.php?albumid=70&pictureid=502]
Der Bräutigam hat leider auf dem Foto die Augen zu...
...genauso leider fehlte ihm ein anständiger Sub in seinem neuen Wohnzimmer...
...und genau hier komme ich und diesen Thread ins Spiel Wink

Als Geschenk für die Hochzeit bastelte ich einen Ecksubwoofer, der in eine Nische hinter einem Pseudo-Kamin passt.

Ein Foto in meiner Wohnung:
[Bild: picture.php?albumid=70&pictureid=501]

...und verpackt als Hochzeitsgeschenk:
[Bild: picture.php?albumid=70&pictureid=500]

Bestückung ist der alte Deltalite 2510 von Eminence und das AM80 von Mivoc, lackiert mit Anthrazit Hochglanz von Toom.
Der Deltalite hat 30 Liter und eine früh abfallende, aber tiefe Abstimmung (fb um 38Hz) bekommen, um mit dem fest eingebauten 3dB-Boost des Mivoc einen linearen Verlauf zu ergeben. Ein Bosst auf der Abstimmfrequenz ist auch deswegen sinnvoll, weil das Chassis in diesem Bereich fast keinen Hub machen muss.

Nach dem Bau habe ich erstmal die Impedanz gemessen:
[Bild: picture.php?albumid=70&pictureid=507]
Abstimmfrequenz knapp unter 40Hz. Sehr hohe Impedanzspitzen, die auf eine verlustarme Chassis- und Gehäusekonstruktion hindeuten. Grund dafür ist bestimmt auch der Verzicht auf Dämmmaterial, so dass die Stehwelle in Gehäusehöhe (66cm) bei ca. 260Hz zu erkennen ist. Die liegt aber außerhalb des Übertragungsbereichs.

Frequenzgang mit aufsummierten BR-Rohr-Anteil und Trennungen bei 40Hz (min), 80Hz (Mittelstellung) und 160Hz (max) am Mivoc-Modul:
[Bild: picture.php?albumid=70&pictureid=503]
Die Abstimmung ist gelungen!
Je nach Reglerstellung des Tiefpasses ergibt sich so eine untere Grenzfrequenz zwischen 40Hz und 30Hz und variabeler Bandbreite. Auch die Gehäusestehwelle ist wieder zu erkennen.

Rohr und Chassisanteil getrennt voneinander:
[Bild: picture.php?albumid=70&pictureid=513]

Klirr und IMD folgen im zweiten Post...

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  Leder/Kunstleder
Geschrieben von: Pillendreher - 21.04.2009, 19:35 - Forum: Gehäusebau - Antworten (10)

Guten Abend,

hat schonmal jemand erfolgreich eine Schallwand mit Kunstleder überzogen?

Ich baue mir zur Zeit eine Minuetta im einteiligen Gehäuse. Dabei ist mir in den Sinn gekommen die Schallwand mit Kunstleder zu beziehen. Allerdings habe ich hiemit keinerlei Erfahrung und wäre um Erfahrungsberichten und Tips sehr dankbar.

Ich habe die Front so ausgeführt, daß eine aufgedoppelte 22mm MDF-Platte mit etwa halber höhe die Schallwand bildet. Dabei sollte das Kunstleder eben auch die Stärke der Platte von 22mm bedecken, also am Rand entlang. Diese Front ist nun aber schon aufgeklebt.
Kann das funktionieren?

Liebe Grüße,
Wolfgang



Angehängte Dateien
.pdf   Gehäuseschnitt.pdf (Größe: 24,94 KB / Downloads: 127)
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  Mein Raum! oder die akustische Katastrophe
Geschrieben von: hesinde2006 - 21.04.2009, 12:05 - Forum: Messen und Simulieren - Antworten (4)

Hi Leute,

ich brauch mal wieder eure Hilfe, diesmal bei der Optimierung meines Raums, dazu hab ich schon mal einen Fred im Hifi-Forum aufgemacht:
http://www.hifi-forum.de/index.php?actio...hread=2667

Meine jetzigen Raum gibts hier zu sehen:
http://www.hifi-forum.de/index.php?actio...post&z=326

Jeder Speaker einzeln über Chinch

http://www.file-upload.net/download-1596...tz.7z.html

Gesamt über Spdif und Chinch
Rear spezial = Mic in Richtung Speaker gedreht
Rear und Front = jeweils beide Lautsprecher zusammen


http://www.file-upload.net/download-1596...z2.7z.html

Nachhallzeiten:

http://www.file-upload.net/download-1577725/Hifi.7z.html

Ziel:
1. Nachhallzeit reduzieren

2. FGang glätten

Bugdet:
ca 200Euronen

Der Raum:
Mietshaus 35Jahre alt(1.Etage) mit sehr schallharten Wänden und halliger Akustik.
Mein Raum ist 3,70breit ( Stereobasis), 4,30mlang und 2,30m hoch .

Hi Thomas,
also ich will mal versuchen alles zu kommemtieren und ggf richtig zu machen.

Zitat:1. Der Sub hat Netzbrumm wie die Sau (50, 150, 250, 350, 450 Hz)
Das geht von den Chichausgängen (und nur von denen)
der Audigy aus.
Über Spdif kein Netzbrumm vorhanden.

Wie kann ich dem Netzbrumm den Gar aus machen ?
Zitat:2. die Messungen wurde entweder alle mit relativ geringem Pegel gemacht oder der Mic-Eingang rauscht sehr stark.

Die Messungen sind gefühlsmässig etwas leiser als deine auf dem Contest 2008.
Hab Angst die Rears zu überlasten wenn ich höhere Pegel fahr.

Wie find ich denn heraus wie stark der Mic-Eingang rauscht ?

Ab 10 kHz solltest Du die Messungen abschneiden (JustDisp: Datei / Editieren), da der aufgrund des Frequenzabfalls des Mikros geringe Pegel > 10 kHz nicht mehr weit genug über dem Eigenrauschen liegt. Darauf hatte ich Dich extra hingewiesen als Du das Mikro abgeholt hast
Wird gemacht !
Zitat:3. Die Messungen mit DSP sehr viel gleichmäßiger aus -> well done!
Wär ja auch noch scöner wenn das DSP nicht greift.

Zitat:4. Der Raum hat ansonsten einen bösen 50 Hz Peak - da muss man wirklich per DSP nachhelfen
Dieser Peak hat ausschließlich das Netzbrumm zu verantworten.

Zitat:Die Nachhallzeiten sind leider nach wie vor nicht zugänglich, Du hast wieder 3x den File T60short.wav ausgewertet und nicht Deine Aufnahme. Wie wäre es damit die Bedienungsanleitung oder den Artikel zu JustT60 zu lesen?
Neue Nachhallzeiten:
http://www.file-upload.net/download-1597...t.txt.html

FGang:
Hab noch ein bisschen mit dem DSP und der Aufstellung gespielt:
Rears stehen jetzt ganz oben auf dem Regal.
[Bild: URL%5D]
[Bild: fgangungeglttet.png]
By hesinde2006

[Bild: fganggeglttet.png]
By hesinde2006

[Bild: fganggeglttet2.png]
By hesinde2006

Mein Zimmer:
Rear Speaker links auf ca 1m höhe
[Bild: pict3090.th.jpg]

Rear Speaker rechts auf ca 1m höhe
[Bild: pict3091.th.jpg]

Von der Hörposition (Sofa) auf Center
[Bild: pict3095.th.jpg]

Von der Hörposition auf Front rechts
[Bild: pict3047.th.jpg]

edit: Neue Messung:
Nachhall:
http://www.file-uplo...chhallzeit-2.7z.html


Alles oberhalb von 10khz darf nicht beachtet werden siehe oben.
Bei 20Hz hab ich über Chinch und Spdif einen Hochpass mit 12db drin.

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  Wie so viele: Neu hier
Geschrieben von: Azrael - 19.04.2009, 16:58 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hallöchen,

Ich bin 38 Jahre alt und komme aus einem Örtchen in der Nähe von Köln.

Angefangen hat mein Hobby mit dem eifrigen Lesen von diversen Hifi-Postillen, die letztendlich dann aber wohl doch nicht der Weisheit letzter Schluss waren. Ich bin dann auf die allseits bekannten Lautsprecher-DIY-Blätter umgestiegen und habe mich dann durch Lesen von Büchern und einschlägigen Foren (in denen ich auch als Azrael bzw. Ezeqiel geschrieben habe) noch ein bisschen weiter gebildet.

Konkret gebaut habe ich bis jetzt zwei Exemplare des Lab-BR, der eine Eigenentwicklung war. Dabei handelt es sich um einen BR-Subwoofer, der mit dem Eminence LAB 12 bestückt ist und zur Bassunterstützung meiner kleinen Heimkinoanlage dient.

Ein konkretes Bauprojekt habe ich im Moment noch nicht vor, doch interessiert mich zur Zeit am meisten der Einsatz von Technik aus der PA-Welt für Hifi-Zwecke. So würde ich gerne meine jetzigen JBL LX55G, die nun schon ein paar Jährchen auf dem Buckel haben, durch etwas in Richtung 10''-12'' + 1'' auf Horn ersetzen. Mal sehen . . . :D

Rudimentäre Messmöglichkeiten sind vorhanden (Messmikro mit Kalibrierdatei, M-Audio Audiophile USB, ein kleines Behringer Mischpult mit phantomgespeistem Mikro-Eingang, ARTA-Demo, diverse OpenSource-Geschichten, etc), aber ein bisschen fehlt noch (ARTA Vollversion, vielleicht 'ne ARTA-Messbox, eine riesige Kiste mit Cs, Ls und Rs, etc.)

Gruss,
Azrael

[B]*edit*:[/B] Im Reallife heisse ich übrigens Michael. Hatte ich im Eifer vergessen zu sagen. :o

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  iPone als Analyzer ? Tongenerator?
Geschrieben von: dieterschneider - 19.04.2009, 16:28 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (1)

Das iPhone als Analyzer ? Tongenerator?
was haltet ihr von den Vorstellungen ?

Man muss schon was Zeit haben um sich die Möglichkeiten an zu sehen....
http://www.studiosixdigital.com/fft_demo_part_one.html

http://www.studiosixdigital.com/fft_demo_part_two.html

Hier ist es in iTunes zu sehen:

Alle Produkte der Firma im Überblick
http://www.studiosixdigital.com/products_2.html

Eine weitere Firma:
http://www.faberacoustical.com/products/...gnalscope/

http://www.faberacoustical.com/products/...oundmeter/

http://www.faberacoustical.com/products/...gnalsuite/

http://www.faberacoustical.com/products/iphone/db/

Alle Produkte der Firma auf einem Blick
http://www.faberacoustical.com/products/


Die Polarität bzw die Position
der Lautsprecher in einer Box können hier mit gemessen eingestellt werden.
http://www.studiosixdigital.com/speaker_pop.html
Das Testsignal dazu könnt ihr hier hören.
http://www.studiosixdigital.com/speaker_...e_--_.aiff

AudioCalc noch dazu :-)
http://www.htdesigner.eu/AudioCalc.html

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  Bündelung - Raum - Reflexionen - Abbildung
Geschrieben von: schrottie - 19.04.2009, 10:34 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (6)

Hallo,
ich muss jetzt mal nachfragen, ob mein gesammeltes Halbwissen, so in etwa stimmt.

Meine Annahmen:
1. Durch den Raum entstehen Reflexionen, die sich auswirken in Störungen in der Wiedergabe. Zum einen durch Überhöhungen und Löcher im Frequenzgang und zum anderen in schlechterer Abbildung und weniger Löslösung vom Lautsprecher.

2. Je stärker die Chassis bündeln, desto weniger Reflexionen. Je weniger stark die Reflexionen sind, desto weniger Störungen entstehen.

3. Bei einer Punktschallquelle ist die Abbildung am besten.

4. Durch Korrektur der Sprungantwort wird die Abbildung ebenfalls besser.

Meine Schlüsse:
1. In einem "schlechten" Raum mit vielen Reflexionen sollte man ein Stark bündelndes Konzept wählen.

2. Ein großer Breitbänder ab 20cm sollte das passender Chassis sein, um diesen Anforderungen gerecht zu werden.

3. Per digitaler Raumkorrektur kann man die Fehler im Frequenzgang ausgleichen. Die Reflexionen bleiben aber und die Abbildung leidet trotzdem. Warum eigentlich?

4. Zeitunterschiede kann man auch per DSP ausgleichen, um die Abbildung zu verbessern.


--> Stimmt das alles so in etwa?

Danke.


Ich überlege, wie ich in meinem wenig idealen Raum eine möglichst gute Abbildung hinbekomme. Ich würde - auf Grund der Überlegungen oben - im Moment zu einem Lautsprecher mit Audio Nirvana Super 10 oder einem BG Neo 8 ohne Zusatzhochtöner tendieren (plus Bass natürlich).

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  Der nächste bitte...
Geschrieben von: Jogie - 18.04.2009, 14:39 - Forum: neue Mitglieder - Keine Antworten

Hallo Bastler,

Auch ich heisse Jürgen, wie Tubeman aus Backnang etwas weiter unten …komme aber aus Köln.
Und bin damit gleich im Thema, weil ich von ebendiesem vor einiger Zeit ein Paar Bastani Kingtone Open Baffles erstanden habe. Man begegnet sich anscheinend wirklich immer zweimal…:cool:
Mit besagten Kingtones (frisierte Alnico Celestion Bulldogs mit Oberton Horn HT ab 5khz, für unter 100 Hz aktiver geschlossener Bass) hab ich auch eine ganze Weile gehört, bis mich der Hornvirus befiel.
Ausgelöst durch einen Freund mit bösen Klipsch Eckhörnern:devil:; und wie es das Schicksal so will, kam ich für fast umme an eine Klipsch Heresy, mit der ich mich grade beschäftige.
Will heissen, sie ist eigentlich nur noch das Basschassis plus Gehäuse, der Rest besteht jetzt aus einem JBL 2470 und einem Beyma CP380m plus entsprechenden Stereolab Hörnern ( 400 und 1000 Hz ), die erstmal einfach obendrauf stehen. Super Treiber übrigens …
Leider hab ich nicht das nötige Rüstzeug, das Ganze absolut optimal hinzubiegen, es gibt noch einen kleinen Mittenbuckel durch einen Impedanzpeak, der in Verbindung mit dem 400Hz Horn um die Trennfrequenz entsteht.
Klingt aber schon sehr gut , nur eben nicht perfekt, und so nagt der Virus weiter.
Der Hauptgrund, mich hier anzumelden, ist der Thread über die Menhir und ihren Klon, die ich ziemlich interessant finde, vor allem die tiefer getrennte Version. Würde übrigens vielleicht auch mit dem CP380 funktionieren, wer weiss. Da ich die Hörner schon habe, ist der Aufwand nicht allzu gross, sie mal nachzubauen.

Und das Interesse an DIY Lautsprechern allgemein ist natürlich da, ganz früher hatte ich mal den grossen AMT, Sachen mit Scan Speak etc.
Übrigens: Das Beste, was ich bisher gehört habe, waren die grossen Capaciti Esel in Gelsenkirchen an den Schaltamps. Wenn ich einen grossen Raum hätte, und einen ebensolchen Geldbeutel, wär das Thema durch.
So aber…ist es wenigstens ein Schaltamp geworden, für 30 Euro, der meine teuren Röhrenmonos auf die Ersatzbank gespielt hat, allerdings erst nach massiven Eingriffen.
Eine Aleph J liegt auch noch in der Kiste, in Teilen; Plattenspieler bauen macht auch noch Spass-es gibt viel zu basteln…

So, hoffentlich kann ich bald die Menhir Diagramme sehen-und blöde Fragen stellen dazu….:p



Liebe Grüsse,

Jürgen

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  Transistoren mit Multimeter matchen?
Geschrieben von: xTr3Me - 17.04.2009, 14:26 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (16)

Hi Leute,

baue zz ein paar Symasyms und möchte die Transistoren (2N5551) matchen, und zwar mit meinem Multimeter. Jetzt frage ich mich wie das geht?

Ich habe über google irgendwie nichts finden können, jemand eine Idee?

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  Restauration eines Oldtimers - Relais ersetzen?
Geschrieben von: detegg - 17.04.2009, 13:45 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (9)

Moin zusammen,

auf dem OP-Tisch liegt ein Phase Linear 3000-II Vorverstärker von 1978 - handcrafted unter der Fuchtel des ollen Bob Carver.

[Bild: 6juxpzxf.jpg]

Alle Signale werden per CMOS-Logik mit Kleinstleistungsrelais geschaltet.
Mein Problem sind erst mal die Signalrelais im Hintergrund. Die 6 originalen (schwarzen) mit Klarsichthaube schalten die Eingänge und die Tapeschleifen.
Die restlichen 8 sind für MM/MC Umschaltung, Einschleifen div. Filter und Einschaltverzögerung. Diese (gelben) Relais wurden bereits vom Vorbesitzer getauscht.

Verbaut sind HB2E von Aromat (schwarz) bzw. NAIM (gelb). Die offenen Aromat haben definitiv arge Kontaktprobleme. Ich befürchte, dass auch ein Reinigen der zugänglichen Kontakte nur kurzzeitig Erfolg verspricht.
Die sealed Typen von Naim habe ich noch nicht getestet - reinigen ist hier aber nicht.

Ein weiterer PL 3000-II mit 14(!) originalen Aromat-Relais gehört ebenfalls noch restauriert.

Ich würde gerne alle Relais beider Geräte gegen hochwertige, moderne Typen tauschen. Die Relais vom Typ HB2E sind obsolet und nur in Einzelstücken NOS zu Mondpreisen erhältlich. Das ungewöhnliche Pinning der HB2E-Typen wird heute m.W. von keinem Relaishersteller mehr verwendet.

[Bild: kvu8rub6.jpg]

Zum Glück sind die alten HB2E Dual-In-Line Typen (DIL16). Ich könnte mir vorstellen, mittels Adapter z.B. reichlich vorhandene DS2E-Relais einzusetzen.

[Bild: t7opby5l.jpg]

Hat jemand so etwas schon mal gemacht? Wie könnte ein Adapter aussehen? Eure Ideen sind gefragt ...

Danke
Detlef

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