Hallo, Gast
Sie müssen sich registrieren bevor Sie auf unserer Seite Beiträge schreiben können.

Benutzername
  

Passwort
  





Durchsuche Foren

(Erweiterte Suche)

Aktive Themen
Blame ST Supercharged MKI...
Letzter Beitrag: MT200
Gestern, 16:09
Ich höre grad...
Letzter Beitrag: TomBear
Gestern, 11:31
Audio Panda: Geschlossene...
Letzter Beitrag: Audio-Panda
26.05.2026, 20:10
Suche: Reststücke Caruso ...
Letzter Beitrag: SimonSambuca
26.05.2026, 13:17
Alte Lautsprecherbox repa...
Letzter Beitrag: ArLo62
26.05.2026, 10:23
Kurze Frage - schnelle An...
Letzter Beitrag: Okulyt
25.05.2026, 12:56
ChlangFun7
Letzter Beitrag: 4711Catweasle
23.05.2026, 20:08
Mal wieder ein Battle? Vl...
Letzter Beitrag: Audio-Panda
22.05.2026, 17:30
Frage: Verstärker von Aud...
Letzter Beitrag: YviB
21.05.2026, 17:49
Class D Design
Letzter Beitrag: JFA
20.05.2026, 11:18

Foren-Statistiken
» Mitglieder: 4.093,   » Neuestes Mitglied: Oma Hans,   » Foren-Themen: 21.901,   » Foren-Beiträge: 332.548,  
Komplettstatistiken

  Projekt: Hochwertiger 3-Wege-LS Eigenentwicklung
Geschrieben von: Hifihannes - 17.03.2019, 22:35 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (67)

Hallo zusammen,

ich habe mir in den Kopf gesetzt, passive 3-Wege-LS selbst zu entwickeln.
Motivation für mich ist, verschiedene Aspekte unter einen Hut zu bringen:

1. ordentlich Membranfläche im Grundton
2. gleichmäßiges Bündelungsverhalten
3. leichte individuelle Abstimmung (viele LS verven mich schnell, sodass ich z.B. Präsenzbereich und Hochton eher etwas zurückhaltender abstimmen würde)
4. ausgelegt auf den Einsatz zusammen mit einem Sub mit DSP-Entzerrung.

Mir ist bewusst, dass selbst ein 2-Wege-LS nicht einfach mal so selbst entwickelt ist und wirklich gute Konstrukte in der Regel auch nicht die ersten eines Entwicklers sind. Besonders 3-Weger sind, was ich bisher gelesen habe, schwer abzustimmen, da es im Mitteltonbereich quasi 3 Chassis gibt, die miteinander interagieren und es einfach mehr freie Parameteer gibt.

Meine bisherigen Überlegungen, warum ich es für mich dennoch für möglich und hoffentlich sinnvoll halte:
Ich konnte bisher noch keine LS finden, die meine Anforderungen erfüllen, zumal ich auch aus optischen Gründen gerne auf große Waveuides verzichten würde. Gleichmäßiges Abstrahlverhalten ohne WG und Membranfläche im Grundton führen dann mWn. mehr oder weniger automatisch zu mehr Wegen, wobei mehr als 3-Wege + Sub vmtl. finanziell und vom Entwicklungsaufwand her vmtl. unrealistisch sind.

Mein Plan wäre, die Chassis eines existierenden Bauvorschlags zu übernehmen, sodass ich im worst-case ein "fall-back-szenario" mit vertretbarem finanziellem Schaden habe und auch eine zumindest nicht unter allen Umständen unsinnige Chassiskombi. Smile
Dann würde ich mit den Infos u.A. aus den Grundlagenartikeln von Heißmann-Acoustics und Edge ein Gehäuse entwickeln (mit Feedback hinsichtlich WAF Big Grin ). "Ecken Absägen" wäre da z.B. machbar. Dann die Treiber im Gehäuse vemessen (F-gang, winkelabhängig, Impedanzgang) - gefensterte Messung in der Wohnzimmermitte oder, wenn nötig, auch im Freien oder einer Halle möglich. Das ganze dann in Xover laden und die Frequenzweiche basteln. Dieser Satz ist schnell geschrieben, aber mir ist bewusst, dass das der aufwändigste und wichtigste Teil ist. E-Technik-Grundlagen sind vorhanden (ich weiss was Sperrkreis, Saugkreis, Filtergüte, Phase, Interferenz, Bündelung, etc ist) und durch die "Echtzeitmessung" in Xover gibts da hoffentlich eine steile Lernkurve. Smile
Ein weiterer Punkt ist, dass ich die Simulationen dadurch absichern will, dass ich den LS testweise aktiv betreibe, die Weiche aus Xover im DSP möglichst gut nachbaue und die Weiche so quasi "kostenlos" probehören kann Smile
Ein Wonom-DSP und ein alter AVR sind vorhanden, sodass ich zumindest Mono oder mit den bereits bestellen zusätzlichen DACs evtl. auch Stereo testen kann, wenn das für das Probehören wichtig sein sollte.

Hier jetzt die wichtigste Frage an die Experten:
Haltet ihr den Plan für realistisch und mit überschaubarem Aufwand machbar?

Ich würde die Entwicklung natürlich hier ausführlich dokumentieren und auch auf kritisches Feedback hoffen, wobei ich natürlich nicht verlangen kann (und will), dass hier ein LS für mich entwickelt wird.


Dann gibts auch schon konkretere Ideen:

Für die Bestückung habe ich aktuell die ScanSpeak-3W-Discovery im Kopf. Am 1:1-Nachbau hindert mich zunächst die Tatsache, dass ich dazu keine Winkelmessungen finden konnte und dass die Stufe in der Schallwand von meiner WAF-Beauftragten als Showstopper eingestuft wurde. Big Grin (Im worst-case szenario würde ich diese WAF-Einstufung entweder hinterfragen oder nur den Hochtonzweig modifizieren.)
Ansonsten finde ich die Chassis generell chic, klirrarm sind sie anscheinend auch und dadurch dass alle Chassis mWn. über einen relativ weiten Bereich einsetzbar sind, habe ich bei den Trannfrequenzen grundsätzlich viel Spielraum. Wenn mir das Konzept irgendwann mal nicht mehr gefallen sollte, könnte ich z.B. auch ein FAST draus basteln Smile

Was ist eure Meinung hierzu?

Viele Grüße Smile
Hannes

Drucke diesen Beitrag

  JBL 500GTI baugleich mit dem MT des Studiomonitors JBL LSR32 ?
Geschrieben von: AR - 17.03.2019, 01:57 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (7)

Hallo,

wenn man sich die Bilder und die Daten der beiden Chassis anschaut, könnte man meinen, dass es sich - abgesehen von den drei Ohren des Gußkorbs des GTI - um ein und dasselbe Chassis handelt.
Die Membran sieht gleich aus, der Korb mit Neodymmagnet ebenso. Lt. Datenblatt des GTI und der LSR32 haben beide 50mm Schwingspulendurchmessern - gewaltig für einen 13er - und Kevlarmembran.

Hat JBL wirklich den Studiomonitormitteltönr auch als Car-Hifi-Chassis angeboten? Letztere sollen auch ziemlich teuer gewesen sein.
Weiß hier jemand näheres?
[ATTACH=CONFIG]48232[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]48233[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]48235[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]48238[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]48239[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]48240[/ATTACH]
Die ersten drei Bilder zeigen den C500G, die anderen den 500GTI

Danke & Gruß
AR



Angehängte Dateien Thumbnail(s)
                                   
Drucke diesen Beitrag

  Einen wunderschönen Guten Tag!
Geschrieben von: MrUngeheuer - 16.03.2019, 11:52 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hallo alle miteinander,

mein Name ist Lukas und ich bin 29 Jahre jung, gelernter Tischler und Sozialarbeiter.

Zum Lautsprecherselbstbau kame ich durch meinen Vater, da er in seinen jungen Jahren, selbst ein Paar Lautsprecher für sich gebaut hatte.
Während meiner Schulzeit und auch danach, habe ich immer wieder mal mit ihn an neuen Lautsprecher rum gebastelt, da wir/ich jetzt nicht das fundiertestes Wissen über Frequenzweichenentwicklung besitzen und auch kein Messequipment besitzen, haben wir uns Treiber heraus gesucht, welche uns von den Werten her gefielen, errechtneten grob das Gehäusevelum und probierten dann rum. Das Gehäuse wurde dann sooft verändert, bis uns der Klang gefiel.

Vorkurzem habe ich dann die Empor S von OAudio gebaut, da ich die Tiefmitteltöner vor längerer Zeit, ausneugier günstig gekauft hatte. ICh wollte mal wissen, wie ein richtig entwickelter Lautsprecherbausatz klingt :-D. Mir gefallen sie und sie spielen im Moment im Wohnzimmer.

So viel zu meiner Person.
Angemelted habe ich mich, um (hoffentlich :-D) noch mehr über das Thema Lautsprecherbau zu lernen.

für weitere Fragen stehe ich gerne zu verfügung und wünsche noch einen schönen Tag!
Lukas!

P.S. Wenn interesse Besteht, kann ich gerne Bilder von den Lautsprecher oder meinem selbst gebauten Hifi-Rack (Gesellenstück) zeigen.

Drucke diesen Beitrag

  Frickel_hp stellt sich vor
Geschrieben von: Frickel_hp - 16.03.2019, 11:12 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hallo HiFi begeisterte,
mein Name ist Hans-Peter bin/war Maschinenbauer und Elektroniker.
Ich beschäftige mich, nach dem mich der Röhrenvirus getroffen hat, seit ca. 25 Jahren mit dem Selbsbau von Röhrenverstärkern.
Umgesetzt habe ich bereits einig Projekte wie z.B. Entsufen mit KT66 / Kt88 / EL156 / 300B / EL84 usw.....
Auf der Suche nach immer weiteren Klangsteigerungen bin ich jetzt bei der 211 oder RS237 angekommen.
Ob damit ein Ende in Sicht ist kann ich noch nicht behaupten.
Veränderungen sind immer eine Herausforderung.

Gruss
H.-Peter

Drucke diesen Beitrag

  L7806 Spannungsregler Endstufe Lüfter
Geschrieben von: pillepalle123 - 15.03.2019, 23:58 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (6)

Moin,
für meine Samson Servos habe ich mir neue Lüfter besorgt, welche allerdings mit 12V statt den vorhandenen 24V laufen. In Reihe schalten kommt nicht in Frage, im Einschaltmoment segnete da ja schon so mancher Lüfter das Zeitliche. (habe ich gelesen)
Zudem sollen die neuen Lüfter mit reduzierter Spannung laufen. Bei 9V sind sie mir noch zu laut wenn ich sie an den Kühltunnel der Endstufe halte. 7V Linearregler (z.B. passend beschaltetet LM317) müsste ich erst noch kaufen, 6V scheint mir ganz passend. Die Lüfter laufen auch mit 5V schon zuverlässig an und sind schön leise.

Die Endstufen werden im Heimkinobetrieb genutzt und sind somit keiner allzu großen Belastung ausgesetzt. Wenn ich ganz mutig war, haben mal 4 Lichter der 10 stufigen LED Anzeige kurz geleuchtet.

Ich habe mir schon L7806 Spannungsregler sowie alle Bauteile zur Beschaltung (laut Datenblatt): 330nf+100nf Keramikkondensatoren, Diode gegen Rückstrom, Kühlkörper etc... gekauft.

https://www.hobbytronics.co.uk/datasheets/L7812.pdf

Nun habe ich gesehen, dass einige Leute zusätzlich noch jeweils einen Elko (oder teils auch nur beim ersten oder zweiten Keramikkondensator) parallel zu den Kerkos schalten. Brauche ich das überhaupt, wenn die Eingangspannung stabil ist? Ich weiß zwar nicht, wie die 24V in der Endstufe generiert werden, aber bei meinen Messungen am offenen Patienten war die Spannung stabil 23,8V (+/- 0,1V).

VG
Chris

[Bild: Enyme.png]

Drucke diesen Beitrag

  Hallo vom Bodensee
Geschrieben von: Guenther6 - 15.03.2019, 14:30 - Forum: neue Mitglieder - Keine Antworten

Hi ich heisse Günther und Diy hifi begeistert mich seit langem.
Nun möchte ich mich mit anderen austauschen.
Gruß Günther

Drucke diesen Beitrag

  Subwoofer für die Tafal: Ripol und miniDSP
Geschrieben von: Nils77 - 14.03.2019, 21:52 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (1)

Hallo zusammen,

ich möchte hier eine etwas exotische Kombination vorstellen, die meiner Meinung nach ein sehr gutes Ergebnis bei angemessenem Aufwand und Kosten erzielt:

1. Digital-Quelle: FIIO X3
2. DSP: miniDSP 4x10HD
3a. Sub-Amp: Hypex MP252 (symmetrischer Eingang mit 12dB Pegelabschwächer im Kabel)
3b Sub: 2x Ripol mit 4x SLS12
4a. MT/HT-DAC: Gustard A20H (Digital-Input vom DAC)
4b MT-HT-Amp: SAC-Icon
4c Tafal

Die meisten Komponenten, waren bereits vorhanden oder konnten günstig gebraucht gekauft werden.
Der separate, leider teure DAC ist klanglich deutlich besser als der miniDSP und möchte ich nicht missen.
Die Pegel sind so eingestellt, das die DACs bei 80 dB voll ausgesteuert werden. Das ist meine max. Zimmerlautstärke.
Der SAC Icon klingt für mich deutlich besser als der Hypex MP252 für die Tafal, der klang leider sehr farblos.
Der Mittelton der Tafal hat durch die Trennung bei 150Hz/48dB sehr gewonnen und die Ripol klingen sehr trocken und präzise mit wenig Anregung der Raummoden.
Entzerrt wurde bis auf 30Hz und zwei Raummoden etwas abgedämpft. Bei 150 Hz hatte ich mit den Tafal eine fiese Raummode, die mit dem Ripol jetzt gar nicht angeregt wird.
Das ganze klingt souverän, sehr sauber und energiegeladen - eine wahre Freude Smile
Auch im Vergleich mit einem Paar Linn 242 mit AVM A5.2T die ich sehr gut kenne, mindestens ebenbürtig - aber ganz anders.

Drucke diesen Beitrag

  Hifi DIY
Geschrieben von: Kosmonaut - 14.03.2019, 14:22 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (2)

Hallo liebe DYIer,

ich interessiere mich als Physiker für hochwertiges Audio seit längerer Zeit und verfolge z.Z. besonders den AUROA DSP Thread.

Als letztes Projekt habe ich eine zweistufigen Phono-Verstärker auf Basis des bekannten LePacific Amps gebaut.

Viel Spaß allerseits!

Drucke diesen Beitrag

  Restauration eines Dual CS626
Geschrieben von: LarsNL - 14.03.2019, 11:48 - Forum: Laufwerke - Antworten (23)

Hallo zusammen,


hier will ich in den nächsten Wochen (evtl. Monaten) gerne die Restauration eines alten Dual-Drehers CS626 dokumentieren.
Hierbei handelt es sich um einen vollautomatischen, direktgetriebenen Plattenspieler mit ULM-Tonarm. Für mich persönlich eines der schönsten Dual-Modelle, stand schon einige Zeit auf meiner Wunschliste.


Das gute Stück habe ich bei den Ebay-Kleinanzeigen gefunden, einige Tage später kam es recht gut verpackt hier an:
[Bild: attachment.php?attachmentid=48188&d=1552559595]
[Bild: attachment.php?attachmentid=48187&d=1552559595]


Kleiner Wehrmutstropfen: der Verkäufer het leider das Tonarmgewicht nicht abgenommen, das sich dann beim Transport in 3 Einzelteile zerlegt hat:
[Bild: attachment.php?attachmentid=48186&d=1552559595]


Ich habe es jetzt erstmal einfach wieder zusammengesteckt und auf den Arm gesetzt, habe aber das Gefühl, dass das Ganze jetzt sehr wackelig ist und das Stellrad hinten nicht besonders fest sitzt. Gibt es da noch einen Trick um das Gewicht wieder stabil zu kriegen oder sollte ich besser gleich anfangen, nach einem neuen zu schauen?


Ansonsten werde ich mir wohl erstmal das Reparaturset mit neuem Steuerpimpel und passenden Kondensatoren zulegen und die darin enthaltenen Teile austauschen. Da der Dreher ja dann sowieso schon zerlegt ist, werde ich auch gleich alte Schmiere entfernen und entsprechend der Serviceanleitung neu fetten.


Die Fortschritte werde ich hier teilen, Tipps und Links sind natürlich immer sehr gerne gesehen.


Schönen Gruß,
Lars

Drucke diesen Beitrag

  Akku-Stromversorgung für daheim und unterwegs
Geschrieben von: Yogibär - 13.03.2019, 22:35 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (6)

Hallo zusammen,

vor einiger Zeit gab es bei Pollin preiswerte Lithiumionen Akku-Packs für Bosch Rasenmäher mit 32,4 V 3Ah verpackt in einem robusten Kunststoffgehäuse.
Der Akku-Pack besteht aus 18 Stück Typ 18650 Zellen mit je 1,5Ah. 2 Zellen parallel und 9 in Serie ergeben dann die angegebenen Werte.
Nun sind 9S Ladegeräte für LiO Zellen sehr rar und ein Spannungsbereich von 14,4 V reicht häufig schon für kleine Digitalverstärker oder sonstige empfindliche Elektronik.

Und da der Frühling naht und der Wunsch nach Musik im Garten besteht, entstand das Projekt einer 14,4 V / 3 Ah Akku-Versorgung mit integriertem Ladegerät.
Den Akku-Pack kann man vorsichtig mit einer Metallsäge in kleinere Blöcke zerlegen, wie auf dem Foto zu sehen ist. Den 4er Block habe ich gewählt, da es beim ELV Versand einen vielseitigen Li-Ionen Ladebausatz gibt, Bestell-Nr. 68-062118. Er liefert einen per Jumper einstellbaren Ladestrom bis max. 1,5 A und kann max. 4 Zellen in Reihe laden. Der Baustein hat keine Balancer Schaltung. Diese ist bei Akku-Packs, deren Zellen herstellerseitig selektiert sind, nicht erforderlich. Da das Laderegler-IC mit diversen Überwachungsschaltungen ausgerüstet ist, wie z.B. mit 2 Timern zur Begrenzung der I und U Ladezeit, habe ich den beiden Timerkondensatoren von 1nF je einen weiteren 1nF Kondensator parallelgeschaltet, da wegen der Akku-Kapazität von 3Ah die doppelte Ladezeit benötigt wird. Ansonsten würde der Regler nach 90 min auf Störung gehen und abschalten.
Nach diesen vorbereitenden Arbeiten erfolgte der Einbau des Ladegeräts in den frei gewordenen Teil des Akku-Gehäuses. Versorgt wird das Ladegerät mit einer Gleichspannung zwischen 19V und 28V. Ein übliches LapTop Netzteil genügt. Der Anschluß erfolgt alternativ über zwei eingebaute Hohlstiftbuchsen, eine mit 2,1 mm und eine mit 2,5 mm Innendurchmesser. So können alle gängigen Netzteile angeschlossen werden.
Als Ausgang habe ich ein ca. 1m langes fertig konfektioniertes Kabel mit einem 2,1 mm Hohlstiftstecker angelötet.
Der Akku ist ständig mit dem Ladegerät verbunden und die Ausgangsleitung geht direkt vom Akku ab, allerdings unter Einbeziehung der Schmelzsicherung des Ladegeräts.
Ist kein Netzteil gesteckt, steht eine absolut brumm- und rauschfreie Gleichspannung für sensible Vorverstärker, Frequenzweichen und vor allem kleine Digitalverstärker zur Verfügung. Ich betreibe mit dem Akku seit 2 Stunden einen 2x50 W DigiAmp zur vollen Zufriedenheit.

Viele Grüße. Und wer noch Akku-Blöcke braucht, darf sich gern melden.

Thomas



Angehängte Dateien Thumbnail(s)
               
Drucke diesen Beitrag


Benutzer Online
Momentan sind 793 Benutzer online » 0 Mitglieder
» 789 Gäste
Applebot, Bing, Google, Yandex

Deutsche Übersetzung: MyBB.de, Powered by MyBB, © 2002-2026 Melroy van den Berg.