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  10l Subwoofer für den Schreibtisch
Geschrieben von: digitalfrost - 05.02.2017, 20:48 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (4)

Einleitung

Hallo zusammen. Ich höre aktuell mit modifzierten KEF LS50 am Schreibtisch Musik. Ich habe den Tisch gerne ziemlich niedrig, und so ergibt es sich, dass die LS50 ziemlich ziemlich hoch kommen müssen, damit sich die Hochtöner auf Ohrhöhe befinden.

Schön ist es nicht, aber es funktioniert.

[Bild: 73u5oBsl.jpg]

Dazu habe ich unterm Schreibtisch als Ergänzung einen selbstgebauten Subwoofer stehen mit 2 Peerless SLS-8 in einem Isobarik-Compound Gehäuse um den Platzbedarf erträglich zu halten.

Um unterm Schreibtisch mehr Platz für die Füße zu kriegen und den "verschwendeten" Platz mit den Ghetto-Ständern sinnvoll zu nutzen, hatte ich die Idee, dass man die LS50 ja mit Subwoofern auf die korrekte Ohrhöhe bekommen kann.


Die Idee

Da ein Subwoofer mit nur einem Chassis auf dem Tisch sicherlich fürchterlichen Radau machen würde und wahrscheinlich so ziemlich alles zum Mitschwingen anregt kommt für mich hier nur Impulskompensation in Frage.

Die LS50 selbst sind nur 20cm breit und haben ein 5" Chassis. Um hier optisch zusammen zu passen möchte ich gerne das Subwoofergehäuse genauso breit bauen. Die Höhe ist fix mit 29cm, wegen der Ohrhöhe. In der Tiefe kann ich noch etwas hinten und hätte ungefähr 28cm zur Verfügung.

Damit ergibt sich bei 19mm MDF ein Innenvolumen ohne Teiler zwischen den beiden Treibern ca. 9,7l. Gesucht wird also ein 5" Subwoofer-Chassis, dass in 4-5l Volumen ordentlich funktionert, da ich wegen der Impulskompensation ja derer zwei brauche.

Aufmerksam geworden bin ich auf den TangBand W5-1138SMF, Datenblatt hier: http://www.oaudio.de/out/media/ae87b7c8a8d8aa49227.pdf

Der kommt mit 5l für Qtc .707 zurecht. Getrennt bei 80hz mit 24dB/okt kommt er immerhin auf -3dB bei 40hz. Mit nem +6dB Bassboost bei 34hz ist sogar eine f3 von 30hz drin. Superlaut wird das nicht gehen, aber ich sitze ja nur einen Meter von den Subwoofern weg.

Die Gesamtmembranfläche von 4 den Kollegen beträgt 376cm² und kommt damit sogar an 10" Treiber ran. Zudem kostet er nur 45€/Stück und ist somit auch bezahlbar wenn man 4 von den Teilen kaufen muss.

Fragen

- "Das kannste schon so machen, aber dann isses halt Kacke" oder tatsächlich eine vernünfige Idee? Big Grin

- Ich habe von der Tischkante bis zur Wand ca. 18cm zur Verfügung - dass passt ja wenn der Treiber dagegen strahlt?

- Einen Innenteiler im Gehäuse wollte ich mir wegen dem eh schon knappen Volumen sparen - gute oder schlechte Idee?

- Elektrische Verschaltung. Da die Serienkonstanz bei so billigen Treibern vllt. nicht die Beste ist, und ich die Vorteile der Impulskompensation maximal nutzen möchte, habe ich mir gedacht, ich schalte jedes Gehäuse parallel, und die Gehäuse selbst in Serie?

Da bin ich mir um Unsichersten. Ich würde für den Anfang gern ein einzelnes Aktivmodul verwenden, das ist schon vorhanden. Die Chassis haben nur 3,4Ohm, da kann ich eine Parallelschaltung von allen sowieso vergessen. Also irgendwie muss das ganze Konstrukt 4-ohm kompatibel werden.

Wenn das gut funktioniert könnte ich mir später durchaus vorstellen noch irgendeinen Stereo Class-D amp für die Dinger zu verwenden.

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  Für Eure Ideen...
Geschrieben von: SNT - 05.02.2017, 19:33 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (1)

http://unhyped.de/wp-content/uploads/201...aker-2.jpg

http://images.google.de/imgres?imgurl=ht...ent=safari

Gruß von Sven

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  Issues in Audio: Single-Ended vs. Balanced
Geschrieben von: 2pi - 05.02.2017, 17:56 - Forum: Ich hab´ da mal ´ne Antwort! - Antworten (4)

Hier ist es aber noch leer. Das sollte man doch mal ändern Big Grin

Meine Zusammenfassung über analoge Audio Interfaces ist nach wie vor ein lebendes Dokument und wurde gerade mal wieder upgedatet, um die letzten Erfahrungen festzuhalten.

http://www.2pi-online.de/Was_ist_Masse_1.pdf

Viel Spaß und Grüße

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  Dispre2 mit biino verheiraten
Geschrieben von: Noisy - 05.02.2017, 13:14 - Forum: Bausätze - Antworten (2)

Hi,
Ich hab vor Urzeiten mal den dispre2 Vorverstärker aufgebaut und mir auch vor längerer Zeit Platinen für biino gekauft.
Nun würde ich das ganze gerne verheiraten und stehe dabei aber vor einem Problem:
Was mach ich mit dem Poti vom dispre ?! (Erster Gedanke war einfach das Poti voll aufdrehen und die Lautstärke über biino regeln.)
Ist das so denkbar , oder funktioniert das gar nicht was ich da vorhabe ?!

Viele Grüße
Timo

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  Stromquelle vs Spannungsquelle
Geschrieben von: wilopaan - 05.02.2017, 10:17 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (27)

Hallo zusammen,

in den letzten paar Tagen habe ich ein bisschen zum Thema signalgesteuerte Stromquelle (transconductance amplifier) gelesen. Man findet viel pro und auch viel contra für den Einsatz als "Verstärker" für die Ansteuerung von LS.

Ich betreibe mein LS alle als Mehrwege-Aktiv-Systeme mit unterschiedlichen Versionen von symmetrischen LM3886 Endstufen. Weil ich eh am überarbeiten bin, wollte ich gerne das Stromquellen-Prinzip einmal umsetzen.

De Frage: gibt es erprobte(!) Entwürfe für Chip-Amps wie LM3886 als spannungsgesteuerte Stromquelle?

VG
Wilhelm

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  Cinetor und Synthpop
Geschrieben von: mcdwerner - 04.02.2017, 22:22 - Forum: Bausätze - Antworten (29)

Hallöchen,

vor kurzem hatte ich hier ja schonmal beschrieben, dass ich grundsätzlich mit den Cinetors sehr zufrieden bin, trotzdem aber noch Verbesserungspotiential sehe, vor allem bezüglich der Max-Lautstärke.

In letzter Zeit höre ich wieder mehr Musik aus meiner Jugend - d.h. viel Synthpop, gerne auch in laut. Hier merke ich, dass den Cinetors "unten rum" doch a bisserl was fehlt. Bei Charlie Hadens Kontrabass ist noch alles in Ordnung aber z.B. mit Depeche Mode "Walking In My Shoes" bin ich nicht zufrieden.

Ein Subwoofer soll helfen und da die beiden Cinetors eh noch einen Ständer brauchen könnten, würde es sich anbieten in den Ständer auch gleich noch einen Subwoofer einzubauen Wink Der Optik wegen sollte er nicht (viel?) breiter sein als die 20cm der Cinetors und bei einer Höhe von 72cm wäre der Hochtöner auf 1m. Er könnte ruhig ein bisschen tiefer sein als die Cinetors (max. 40cm?) - macht netto ca. 40l und Platz für einen 20cm Bass auf der Front.

Das ganze würde ich aktivieren und ggf. entzerren, auf meiner Soundkarte sind noch 4 Kanäle frei und die Gremlins finde ich auch recht spannend Big Grin

Was hättet ihr für Empfehlungen? Gemessen habe ich noch nie und scheue eigentlich auch den Aufwand. Die Cinetors hat mir damals Alexander abgestimmt :ok:

Beste Grüße,
Werner

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  Tipps für einen Röhrenverstärker
Geschrieben von: Lettoz - 04.02.2017, 18:28 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (26)

Hallo,

in der Hoffnung mich nicht zum "Totalhorst" zumachen möchte ich
mal in die Runde nach Tipps für einem Röhrenverstärker fragen.
Die Ausgangslage:

1.Ich habe keine Ahnung davon!!Big Grin und verstehe immernoch ganz viel Bahnhof.
2.Ich möchte einfach mal einen haben und natürlich auch möglichst wenig ausgeben und da liegt , glaube ich, auch schon
das grösste Problem.
3. Ich höre so gut wie nie laut Musik ( 95% normale Zimmerlautstärke)
4. Wäre dann die Zweitanlage (deswegen auch nicht so teuer)

Es gibt ja auch hunderte an Bausätzen, aber da bin ich aufgrund meiner Fähigkeiten sehr vorsichtig und möchte wohl zum "reinschnuppern" was fertiges.

Was mir bis jetzt so über den Weg gelaufen ist, sind z.b.
Dynavox VR-70E
oder
GemTune GS-01
oder
T.A.C 34 <-- (gebraucht)
und so in dem preislichen Rahmen sollte es nach Möglichkeit auch liegen.

Wäre toll wenn mir da jemand die Richtung weisen könnte.

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  Die ewige Odysse
Geschrieben von: doc_ut - 04.02.2017, 14:34 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hallo zusammen,
ich komme aus Regensburg und baue seit ca. 3 Jahren meine eigenen Boxen. Und dazu kams als meine Familie und ich in ein Eigenheim zogen und das Wohnzimmer nur in zwei Nischen Platz für einen Lautsprecher hatte. Als alter Musik-Narr wollte ich eine gute Musikreproduktion und das - zumindest manchmal - auch noch in einer vernünftigen Lautstärke (à la: "ich mag Musik nur, wenn sie laut ist" ). Ergebnis war eine Nova-PA mit Line-Array und Sub, die ordentlich Druck machte (schon ziemlich gut das Teil), aber einen großen Haken hatte: der Sub hatte ein Gebläse, das auf Dauer ziemlich nervte. Daneben erhielten die Mitten durch die Nische eine Überbetonung. Also weg mit dem Ding und andere Boxen passten dann wohl auch nicht.
Da erwachte das diy-Herz: warum nicht die Nische selbst als Korpus verwenden? So kam auf die Web-Seite von Intertechnik und von da an war es um mich geschehen...
Erste Versuche waren ein Seas-Sub und die SB417. Für meine Nische wurde ich in der Doppel-7 fündig mit entsprechenden modifizierten Kera-360.1 als Rear-Lautsprechern. Dazu kam dann im Verlauf ein modifizierter Duetta-Center. Dann hörte ich bei einem Freund eine Horn-Konstruktion und seitdem lässt mich dieses Thema nicht mehr los - diese geniale Durchhörbarkeit und Transparenz bei max. Druck auf den Bauch - sensationell (allerdings mit einem negativen WAF)! Als Folge mussten meine alten Bose-Companions am PC weichen und zwar einer Eigenkonstruktion mit Beyma 8cx300nd-Chassis, die mit einem Hypex-Plate-Amplifier aktiviert sind - und da ist sie wieder: diese Transparenz und Durchhöbarkeit (ich liebe sie schon jetzt)! Es fehlt allerdings noch der Bass-Boost: hier plane ich ein Eckkorn unter dem Schreibtisch. Daneben steht als Projekt noch eine aktivierte Duetta an und zu guter letzt habe ich noch die Teile für die BigBang rumliegen bzw das Traktrix-Horn gerade geordert...... Ich denke, das kennen hier im Forum einige, wie es einem so geht mit dem Boxenbau!
Auf gute Ideen, Anregungen, Berichte und Diskussionen!
Viele Grüße,
Uli

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  Compound im Mittelton
Geschrieben von: josh_cpct - 04.02.2017, 13:48 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (6)

Moin moin

Gibt es Erfahrung zu PushPull / Compound Anwendung im Mittelton?

Normal sagt man sollte man es nur im Bass einsetzen.
Das sollte aber auch alles relativ sein. Zur Längenwelle und Membranabstand natürlich.

Nimmt man zB zwei Kompressionstreiber mit 10cm Kalotte und lässt diese Gesicht an Gesicht PushPull spielen, würde einer konventionell nach hinten ins Horn und sein Partner ins Rückvolumen spielen... bekäme man auch hier einen sehr symmetrischen Antrieb / Belastung wo es gerade besonders wichtig ist. Haben Hörner ja überwiegend nur K2 durch die starke Asymmetrie der Belastung.
Durch die wenigen Millimeter Distanz sollte es doch hier auch bis auf ein paar kHz hinauf einsetzbar sein...

Nur mal als Gedanke Smile

Gruß
Josh

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  Schallwand vs. WGs und mehr (OT aus Wir basteln uns ein Waveguide)
Geschrieben von: Kripston - 04.02.2017, 13:37 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (20)

Hallo Christoph,

Gaga schrieb:Daher ausnahmsweise die etwas gewohntere Darstellung der Abstrahlung unter Winkel von 0-90° in 10°-Schritten (nicht normiert):
[Bild: picture.php?albumid=1623&pictureid=29863]

Auch hier ist der erhöhte Schalldruck und die Richtung der Abstrahlung zwischen 1kHz und 2kHz zu erkennen.

Wenn wir jetzt die blöden Einbrüche auf Achse (oder auch Aufweitungen der Abstrahlung im Sono) loswerden könnten...? Oder anders gefragt, wie verhindern wir, dass die von der Membran ausgehenden Schallwellen die Gehäusekanten sehen. Ihr ahnt es schon - können wir das mit einer Schallführung erreichen und falls ja, in welchem Umfang?
Meiner bescheidenen Lautsprecherabstimmerfahrung nach, frage ich mich (auch hier) schon länger, warum man eigentlich so viel Gewese darum macht, ums Verrecken einen Lautsprecher ausgerechnet auf die 0-Grad Achse abzustimmen, auf der die Kanteneffekte maximal sind ??
Dabei liefert obiges Diagramm doch die Antwort:
Man stimme den Lautsprecher auf die 30 Grad-Achse ab und die Probleme sind nicht mehr existent.
Möglicherweise hatte Karsten in seinem Beitrag 160 was ähnliches im Sinn.
Dann den fallenden 30 Grad Frequenzgang des HT "obenrum " noch linearisieren, schon klappt es auch obenrum mit dem Energiefrequenzgang.....

Gruß
Peter Krips

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