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  Verstärker mit "Musikalität", Spielfreude und Dynamik gesucht
Geschrieben von: Necrolos - 23.08.2014, 19:39 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (63)

Hallo an Alle,

Dies ist mein erstes Thema in diesem Forum, sollte ich also trotz Vorsicht einen Fauxpas begehen, bitte ich dies zu entschuldigen.

Ich hoffe mal dieses Thema wird nicht für allzu heisse Diskussionen sorgen.

So jetzt zum eigentlichen Thema : Ich bin auf der Suche nach einer wahrscheinlich ziemlich exotischen Art von Verstärker. Dieser sollte der Musik ihre emotionale Kraft und Lebendigkeit lassen es sollte also vom Feeling her wie auf einem guten Konzert sein.

Ich habe schon sehr viele Verstärker ausprobiert (Luxman, Cambridge Audio, Arcam, NAD, Marantz, Rotel ... , Thomas PA Endstufe, Verstärkerboards von Surehifi, noname Produkte und den ZCA) leider haben alle die Eigenschaft die Musik (für mein Empfinden) leblos und langweilig klingen zu lassen, als ob das Signal unter einer Dampfwalze durchgehen würde bevor es zur Box kommt.

Die einzigen ausnahmen die ich gefunden habe sind kleine 2 x 3 Watt Class D Verstärker (das IC PAM8403 und ein anderes dessen Bezeichnung ich gerade nicht bei der Hand habe), die anscheinend als Open Loop funktionieren (macht dies den Unterschied ?). Leider sind 3 Watt doch etwas dürftig und es fehlt ein wenig in den unteren Oktaven ...

Ich hatte bis jetzt noch keine Gelegenheit einen Röhrenverstärker auszuprobieren, wäre es vielleicht sinnvoll einen solchen zu probieren ?

Ich benutze einen D/A-Wandler von Hifidiy.net mit Röhren-Ausgangsbuffer (die Röhre trägt einiges zum Wohlgefallen des ganzen bei, ohne klingt es auch langweiliger). Als Boxen habe ich momentan ein älteres Cerwin Vega PA Sub/Sat System (15" Sub, 10"/1" Satelliten) das aber wahrscheinlich noch durch einen Eigenbau in entsprechender Größe und Wirkungsgrad ersetzt wird.

So, ich hoffe mal, dass dieser erste Beitrag nicht zu lang geworden ist und noch Verständlich bleibt.

Ich freue mich schon auf eure Anregungen und Tipps zu diesem Thema, sowie auf eine angeregte Diskussion.

Grüße,

Denis

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  Hallo aus Buchholz
Geschrieben von: Poldicorp - 23.08.2014, 15:40 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (1)

Hallo zusammen,

nachdem ich nun diverse Beiträge hier im Forum gelesen habe will ich mich nun endlich anmelden.

Meine ersten DIY Erfahrungen reichen nunmehr fast 40 Jahre zurück, als ich mit ca. 10 erste Bausätze zusammen gelötet habe und mich über diversen durchgeknallten Sicherungen, versauten Küchen nach den ersten Platinenätzerfahrungen und mehreren Boxen- oder Verstärkerprojekten dann eine Zeitlang zur "Ruhe" gesetzt habe. Ich dachte echt, meine iPhone und Microanlage wäre genug....

Anyway, vor 2 Jahren bin ich wieder eingestiegen mit nem vernünftigen Verstärker, neuem Boxenprojekt, Plattenspieler etc. und aktuell beim Aufbau eines neuen DAC um doch auch dem iPhone mal einen sauberen Sound zu entlocken.

BG Guido

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  Kleine Vorstellung
Geschrieben von: Necrolos - 23.08.2014, 08:32 - Forum: neue Mitglieder - Antworten (2)

Hallo an Alle,

Ich bin 26 Jahre alt und komme aus dem Saarland. Von Beruf bin ich Elektroniker.

Ich beschäftige mich mit dem Thema HiFi seit meinem 14. Lebensjahr. Angefangen habe ich mit Vintage-Geräten und habe mittlerweile so ziemlich alles probiert, was es an kommerziellen (bezahlbaren) Geräten gibt, und da leider nicht mein Glück gefunden.

Im Bereich DIY habe ich bis jetzt 2 Visaton Boxen gebaut (Couplet light und eine Eigenentwicklung mit Hilfe des Visaton-Forums mit W100S und DTC80), die mir beide nicht gefielen. Mein letzter Eigenbau sind die Klang + Ton "Schreihälse" (Ausgabe 4/06) nachdem ich mir fertig aufgebaute Momos gekauft hatte. Was Verstärker angeht, habe ich bis jetzt nur den ZCA (single-ended Class A) aus dem diyaudio.com Forum gebaut.

Mein Geschmack in Puncto Wiedergabe geht in Richtung Live-Haftig mit viel Dynamik (Hochwirkungsgrad-Boxen mit Horn) und ganz wichtig ist mir, dass die Emotionale Kraft der Musik mit übertragen wird.

Was die Musik selbst angeht, höre ich so ziemlich alles mit einer gewissen Präferenz für Jazz-Artige Aufnahmen.

Ich hoffe in diesem Forum viel von den Erfahrenen Nutzern lernen zu können, und vielleicht etwas von meiner (noch spärlichen) Erfahrung weitergeben zu können.

So, ich hoffe mal, ich konnte soweit das wichtigste zusammenfassen und es auf verständliche Art vermitteln.

Gruß,

Denis

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  W5-2106 Experiment ----> erfolgreich
Geschrieben von: Sepp - 22.08.2014, 19:16 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (52)

Hallo,

lausche gerade mit Begeisterung meinen letzten LS Kreationen Smile
Zum Ausprobieren - Just for Fun - hatte ich mir letztens ein Paar W5-2106 bestellt.
Basis war hier der BPA Gehäusevorschlag, habe aber dann des Gehäuse etwas höher
und weniger tief gebaut und komme in Summe auf 14 Liter in BR.
Dämmung : Oben, Unten, Hinten und an den Seiten im Bereich des LS -> 3 cm Bassotec.
[Bild: picture.php?albumid=1146&pictureid=18616]

Verblüffenderweise geht es fast auch ohne Korrektur, wie die erste Messung zeigt :
[Bild: picture.php?albumid=1146&pictureid=18618]

Mit 2 Bauteilen ( L und R ) wurde dann ein wenig korrigiert, zusätzlich noch mit 2 weiteren Bauteilen ( R und C ) die Impedanz linearisiert.
[Bild: picture.php?albumid=1146&pictureid=18619]

Mit einem Wirkungsgrad von deutlich über 85dB nicht schlecht für die Größe,
sodass ich jetzt auch mal wieder meine Röhre zum Einsatz bringen kann. Big Grin
[Bild: picture.php?albumid=1146&pictureid=18617]

Bin im Moment ziemlich angetan von der Kombi, mal sehen ob das auch länger anhält ...

Viele Grüße
Dirk

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  12V Netzteil mit LM317 für DAC
Geschrieben von: D1675 - 22.08.2014, 18:23 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (10)

Hallo zusammen,

ich möchte ein Netzteil für einen D/A Wandler bauen, der eine Betriebsspannung von 12V / 300mA braucht.
Könnt ihr mir bitte sagen ob das so in Ordnung ist, wie ich das gezeichnet habe und ob ich eventuell die Kapazitäten erhöhen sollte?

Das Schaltbild ist im Anhang.

Gruß,
Michael



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  Schnelles UP Scrollen mit ipad erwünscht
Geschrieben von: SNT - 22.08.2014, 17:12 - Forum: Gespräche und Vorschläge - Antworten (5)

Hallo zusammen,

Da ich häufig mit dem ipad online bin, nervt mit der Zeit, dass ich bei langen Seiten keine schnelle Möglichkeit habe zügig raufzuscrollen. Nur wenn ich ganz unten angelangt bin habe ich die Möglichkeit 'nach oben' zu drücken. Ansonsten wische ich mir häufig nen 'Wolf'. Es wäre prima, wenn das von jeder Stelle aus möglich wäre.

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  Groundplanemessungen auf rauem Boden
Geschrieben von: jones34 - 22.08.2014, 16:18 - Forum: Sonstige Messtechnik und Simulation - Antworten (9)

Hi

Bis jetzt hab ich immer draußen mit dem Lautsprecher auf ordentlich Höhe gemessen.
Nervig dabei ist das Mikro richtig zu positionieren. Auch Winkelmessungen gestallten sich nicht so einfach.

Jetzt wollt ich mal Groundplanemssungen ausprobieren. Bis jetzt hab ich so nur Subwoofer gemessen was auch gut funktioniert hat. Da hat die rauheit ja nicht so viel ausgemacht
Jetzt möchte ich aber alles per Groundplane messen und da kommen meine Fragen ins Spiel.

Wie rau darf der Boden bei solchen Messungen sein damit man bei solchen Messungen zuverlässige Ergebnisse bekomme?
Wie "hart" muss der Boden sein? Funktioniert sowas gut (vorallem im Bass) mit einem Boden wie er in Sporthallen verbaut ist?
Hat da jemand Erfahrungen gemacht zu dem Thema?


Gruß
Johannes

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  Ausgangs\Eingansspannung
Geschrieben von: MrFlorian - 22.08.2014, 15:09 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (2)

Hi Leute,

bin auf der Suche nach einem Vorverstärker.
Ich schaue gerade unter anderem auch nach einem Reckhorn DSP6

Bei dem ersten Modell gibt es anscheinend nur eine Eingangsspannung (oder Empfindlichkeit?) von 1Volt.
Bei der 2en Version 1x 0-2Volt und 1x 1 Volt.
Nun hat mein Cd-Player glaube ich eine Ausgangsspannung von 2Volt, und mein Entzerrvorverstärker eine Ausgangsspannung von 0,4 VoltSad.
Bei dem ersten Modell würde es Bedeuten das der eine Eingang doppelt so hoch wie empfindlich gefüttert wird, und bei dem anderen die Hälfte fehlt:mad:.
Die wichtigste Frage ist, was passiertConfused.
Geht der Vorverstärker kaputt wenn dort doppelt soviel Leistung rein geht, und fängt es an zu klirren wenn das zu schwache Signal zu doll verstärkt werden muss?
Kenne mich da nicht aus:doh:.
Ich schaue ja auch nach anderen Vorverstärkern, zB. bei Amp-Yourself, doch dort steht nix über die Eingangsempfindlichkeit(glaube ich).

Gruß
Flo

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  Klonwall vs. Cornwall III
Geschrieben von: Joshi - 22.08.2014, 13:29 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (4)

Hallo Freunde fortgeschrittener Wirkungsgrade,

Ich spiele gerade mit dem Gedanken mir eine Cornwall III zu kaufen, weil ich endlich mal wieder Musik in Echtlautstärken hören möchte und eine Bassdrum als Bassrum (über einen 15" TT) erkennen möchte.

Am liebsten mit einem kleinem Eintaktverstärker (2A3, 300B) oder einem PP Amp.

Die CWIII lockt lt. Datenblatt mit > 100db/w/m, wie realistisch das ist, kann ich nicht einschätzen, aber viele betreiben dieses alte Schätzchen mit einem Unison Simply Two, der wartet mit 2x13 Watt auf.

Wichtig wäre mir vor allem noch eine schöne räumliche Abbildung sowie ein Sweetspot, bei dem man nicht den Kopf in einen Schraubstock klemmen muß um das gesamte Frequenzband wahrzunehmen.

Hat jemand schonmal eine CWIII gegen Klonwall gehört und könnte mir ein paar Hinweise geben, ob das Vorhaben auch mit der Klonwall klappen könnte?

CWIII hat 102 db/w/m, die Klonwall "nur" 96 db/w/m. Papier ist geduldig, daher wäre mir "echte" Berichte viel lieber.

Welche Unterschiede gibt es klanglich bei den beiden?

Danke Euch und Gruß
Joshi

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  Linienstrahler: Hochwertig möglich? Überhaupt sinnvoll?
Geschrieben von: FoLLgoTT - 22.08.2014, 12:58 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (43)

Mir gehen momentan einige Gedanken zu Linienstrahlern durch den Kopf. Letztens hatte jemand einen mitgebracht und der Effekt war schon beeindruckend. Der Pegelabfall von nur 3 dB pro Entfernungsverdopplung und die senkrechte Lokalisation zur Linienquelle waren sehr schön nachvollziehbar. Das sind ja beides Vorteile, die man z.B. im Wohnzimmer gut nutzen könnte.

Nun fallen mir aber diverse Nachteile ein.

1. Verhältnis Direkt- zu Diffusschall

Beispiel:

Kugelstrahler:
Direktschall aus 4 m Entfernung: -12 dB
Reflexion von der Seite (8 m): -18 dB
Differenz: 6 dB

Linienstrahler:
Direktschall aus 4 m Entfernung: -6 dB
Reflexion von der Seite (8 m): -9 dB
Differenz: 3 dB


Ich bin davon ausgegangen, dass die Reflexion ideal ist und dieselbe Form annimmt wie die Originalwelle. Demnach schneidet der Linienstrahler schlechter ab. Allerdings nur in der Ebene, denn die Reflexionen von Boden/Decke existieren ja bei maximal langen Linienstrahlern idealerweise nicht (Spiegelquellen).


2. Linienstrahler als Mehrweger
Ich mag aus diversen Gründen Breitbänder nicht. Punkt. Bitte keine Diskussion dazu! Wink

Einen Linenstrahler als Mehrweger auszulegen ist nicht einfach. Koaxialtreiber fallen raus, da sie die geringen Abstände nicht einhalten.
Also bleibt nur die horizontale Anordnung paralleler Treiber-Linien. Die Abstände von TT/MT/HT ist dabei stark beschränkt, da sie die oberen Grenzfrequenzen der Zylinderwelle bestimmen.

Beispiel:

Tiefmitteltöner: 20 cm -> Trennung bei maximal 855 Hz
Mitteltöner: Morel MDM55 -> Trennung bei maximal 2 kHz
Hochtöner: Dayton ND16-FA -> Zylinderwelle bis 5,1 kHz, darüber funktioniert es nicht mehr


Bei so einer Konstellation erschafft man einen linienförmigen Halbraumstrahler. Ungünstig!
Damit erhöht sich ja der Diffusschall noch weiter. Also wären Waveguides oder Hörner schön. Die sind aber zu groß und lassen keinen möglichst geringen Abstand der Treiber zueinander zu.

Jetzt frage ich mich, wie man eine Linienquelle erschaffen kann, die

a) mehrere Wege besitzt
b) kontrolliert abstrahlt
c) kein Dipol ist
d) die Zylinderwelle möglichst breitbandig aufrecht erhält

Zunächst: ich weiß, dass viele Probleme in der Praxis nicht so stark auffallen wie in der Theorie und so eine Linie auch mit kleinen Breitbändern ganz nett klingt. Mir geht es aber um die Maximallösung.

Jede Idee ist willkommen! :prost:


Literatur:

Design Guidelines for Practical Near Field Line Arrays (James R. Griffin, Ph.D.)
Messungen des BG RD75 (1,9 m Mitteltonmagnetostat)

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