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  Vorstellung!
Geschrieben von: hallihallo - 21.05.2014, 08:23 - Forum: neue Mitglieder - Keine Antworten

Hallo!

Meine Name ist Philipp, ich bin 24 Jahre alt und studiere Verfahrenstechnik in Berlin.

Mein Hifi-Interesse wurde das erste Mal geweckt, als meine Vater mich mit zu einem Freund seinerseits nahm, und dieser Musik über seine Quadral - Titan abspielte. Ich war 16 zu dieser Zeit und total begeistert und so begann ich damit meine Eltern zu überzeugen mir eine vernünftige Stereoanlage zu kaufen. Ich bekam IQ TED 4 Lautsprecher geschenkt und war lange Zeit zufrieden.

Mit 21 Jahren bin ich dann durch Zufall darauf gestoßen, dass man sich Lautsprecher auch ganz einfach selber bauen kann und mehr als handwerkliches Geschick eigentlich nicht von Nöten war, da es unzählige Bausätze im Internet gab.

Gebaut wurde dann die SB 18 welche mich 2 Jahre auch sehr zufrieden stellte. Ich zog dann aber um und sie wurden sofort zu den WG-Boxen. Nun hatte ich keine Lautsprecher mehr in meinem Zimmer und so musste ich mir wohl oder übel neue Lautsprecher zimmern!
Recht zufrieden mit der SB18 schaute ich mich um und wollte untenrum einfach etwas mehr - SB240.
Ich würde gerne Bilder reinstellen, aber ich bin gerade auf Arbeit. (:

Seit einiger Zeit lese ich immer mehr von DSP´s und überlege nun, diese auch bei mir zu integrieren.
Ich glaube einfach, dass noch viel mehr Potential in den Lautsprechern steckt und erhoffe mir eventuell klangliche Verbesserungen.

Überlegt habe ich zudem auch noch, ob es vielleicht sogar noch besser wäre (klanglich?!) gleich die SB240 zu teilaktvieren?! Gedacht hätte ich an diese Lösung OmnesAudio miniDSP PWR-ICE 125. Der Wirkungsgrad der SB240 ist auch nicht schlecht, weswegen die 125 Variante reicht?!
Da die Lautsprecher ziemlich "mächtig" von den Ausmaßen her, dachte ich, dass man vielleicht sogar das Gehäuse verändern kann (kleiner,geschlossener...).

Jedoch habe ich von dem ganzen Thema noch nicht so viel Ahnung und würde mich über Hilfe bei diesem Projekt freuen.
Ich möchte auch nicht alles vorgekaut bekommen und wenn jemand erst einmal hilfreiche Seiten zu diesen Themen hätte, würde mir das auch reichen und ich würde dann schreiben was ich gedenke zu tun.

Zu dem DSP, dem eventuellen Gehäuseneubau brauch ich dann sicher noch Messequipment in Form eines Mikros. Für kostengünstige und gute Vorschläge bin ich immer zu haben und dankbar!

Hoffe das reicht erstmal und ich hoffe auf ein gutes Gelingen!

Philipp

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  Diskussion zum HiWave BMR65.8
Geschrieben von: kammerjaeger1 - 19.05.2014, 23:01 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (89)

Gazza schrieb:Da läuft mir beinahe schon während des Messens das Blut aus den Ohren. Und so dürfte es sich mit den meisten kleinen Breitis verhalten. Ohne Sperrkreis wird das vermutlich eher Nix.

Naja, als Gegenbeispiel wäre der Hiwave BMR 65.8 zu nennen, welcher keinen Sperrkreis benötigt. Hat zwar einen Peak bei ca. 1,4kHz und darauffolgend einen Dip bei ca. 1,9kHz (Flachmembraner eben... Big Grin), aber für das Geld und in kleinen Volumen geht der Hiwave völlig i.O. und bietet dort deutlich mehr Tiefgang als die 3"-TB-Konkurrenz oder einige andere Aspiranten.
Aber auch den würde ich nicht unbedingt unter 2,5 Litern einsetzen, eher 3-3,5.
Wenn es doch kleiner sein soll, wird halt der Verzicht auf rudimentären Bass und Pegel unabkömmlich. Dann würde ich den W3-993 in das Gehäuse der Pixy stecken z.B. mit folgendem Sperrkreis: 10µF, 3,3Ohm, 0,47mH
Alles darunter sind wirklich Brüllwürfel... Wink

Falls sie wirklich was für die Westentasche sucht, dann auch mal http://www.amazon.de/LC-Power-LC-SP360-B...B00DJGDE46 sowas ins Auge fassen. Zwar klanglich in Relation zu den bisher hier genannten Lösungen kein Vergleich, aber bietet auf der passenden Oberfläche (Tisch, Boden etc.) zumindest etwas Bass.

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  kleiner Kompakter Monitor?
Geschrieben von: mikel - 19.05.2014, 21:35 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (38)

Hallo Selbstbaugemeinde, ich bin wohl infiziert..
Ich habe vor zig Jahren die erste Box gebaut (Visaton Vib ) und nun ist das Ziel, ein paar gute kleine kompakte zu bauen. Seit über einem Jahre lese ich in den Foren und bastel zwischendurch mit Boxsim...zwischendurch habe ich von HSB die Take 3 gebaut, die mir mit meinem Sub klanglich sehr gut gefällt, aber die Optik nicht...
Nn habe ich ein Satz Vifa Korrekt II XT die ich aufbauen, aber was mir am meisten optisch gefällt ist ein kompakter 2 Weger mit Waveguide, Richtung Cinetor oder optisch als Colibri...
Aufgrund der Grösse habe ich mich für einen 17/18 er entschieden.
Wunsch ist ein pegelfester Monitor. Da ich nun mit Subwoofer bereits experimentiert habe und nun 2 W69 Tangband hinter meinem Flat perfekt (Raummoden) laufen habe, kann ich einen TMT einsetzen der nicht ganz so tief spielt.
Ich habe mich nun zu dem Monacor Predator 6/4 entschieden. Die beschriebenen Kickbässe könnten mir sehr gefallen zumal ich noch die Subwoofer als Tieftonunterstützung habe.
4 Stück liegen bereits bei mir, nun geht es in Richtung Hochton, Hochton im WG?
Welcher ist sehr gut, präzise und passt zu den TMT? Ich habe noch Vifa XT hier liegen, jedoch lassen die sich nicht so tief trennen , weiterhin habe ich noch Visaton DSM25 FFL hier, auch die lassen sich nicht so tief trenne, wobei ich mir die Frage schon gestellt habe, ob sie nicht wie ähnlich die G25ffl im Visatonwaveguide tiefer (15-1700HZ) zu trenne sind?
DT254 im WG?
DT300 gibt es ja bereits in vielen Vorschlägen
Seas Noferro 900 ?
Vifa HT250?
Vifa DX270?

Oder gar der Visaton G25FFL im WG148?

Welchen würdet Ihr empfehlen?
Ich würde mich sehr über eure Hinweise / Hilfe freuen

Ach ja, habe leider noch kein Messeuipment, kann alles aufbauen und per Boxsim Simulieren. leider noch nicht messen, aber hier im Oberbergischen Raum / Kölner Raum gibt es vielleicht ein paar freundliche Selbstbauer die mir helfen könnten..

Gruss
Michael
[Bild: user_online.gif] [Bild: report.gif]

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  Blue Ray Player im 23er Gehäuse
Geschrieben von: elbfisch - 19.05.2014, 11:39 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (10)

Moin,
nachdem ich meine Kette nach und nach auf lowboard- und vor allem frauenfreundliche 23cm Gehäusebreite umstelle, fällt mir mein Blue Ray Player im Standard-Maß unangenehm ins Auge.
Anscheinend gibt es für CD aber nicht für BR „Steuerplatinen“ um aus PC Laufwerken standalone Player zu machen.
Habe ich etwas übersehen?

Eine weitere Möglichkeit Weg wäre das Ausschlachten eines vorhandenen Serien BR Players um die Innereien anschließend in ein kleineres Gehäuse zu quetschen.
Hat sich schon einmal jemand daran versucht?
Möglichst mit Erfolg. Big Grin
Ist ein BR Player vom Aufbau/Platinen Layout besonders geeignet?

Gruß Andreas

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  Bilder HIGH END 2014
Geschrieben von: Audiovirus - 19.05.2014, 10:03 - Forum: HSG Bayern - Antworten (7)

Hier kann jeder der Bilder von der High End hat veröffentlichen.
Ich werde es erst heut abend oder morgen machen, sind etwa 25 Stück.
Falls ein MOD einen passenderen Ort weiß, bitte verschieben.

SG Claus

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  BB3.al in 1.2l GHP?
Geschrieben von: sayrum - 18.05.2014, 18:44 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (14)

Hallo und guten Abend
Den kleinen Breitbänder will ich in ~1 - 1.5l Volumen unter 90Hz "züchten".
Mit den TSP von Spectrum Audio habe ich in Speaker Builder mit Bassreflex rumexperimentiert, doch ist die Auslenkung immer recht deftig (weit außerhalb des angegebenen Xmax von 1mm).
Den GHP-Rechner von HSB verstehe ich noch nicht so ganz und komme auch auf deftige Auslenkung.
Andererseits gibt es ja erprobte Br-Lautsprecher mit dem Kleinen und laut meiner Versuche in Speaker Builder haben die auch deftige Auslenkungen. Confused

Mach ich bei den Simus was falsch?

Eine Idee oder Tipps dazu sind willkommen Smile


Gruß
Daniel

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  PUR Kleber von Ponal
Geschrieben von: nic-enaik - 17.05.2014, 23:10 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (21)

Moin zusammen.

Habe jetzt vor zwei Tagen die Schallwände in mein KG-Rohr geklebt.

Hält soweit ganz gut. Der Kleber hat schön aufgeschäumt etc.

Aber der wird nicht richtig hart.

Bleibt das so, oder ist das normal, das der ein paar Tage zum aushärten braucht. Konnte auf der Ponal Seite nix dazu finden.

Dank im Voraus.

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  Ein Wiener klopft an...
Geschrieben von: TH_F73 - 17.05.2014, 15:31 - Forum: neue Mitglieder - Keine Antworten

Hallo Selbstbau Gemeinde,
ich heiße Thorsten und wohne in Wien. In den letzten Jahren habe ich hauptsächlich Lautsprecherboxen selbstgebaut (aktuell eine Little Princess ADW) und möchte mich jetzt gerne an einem Endstufenprojekt versuchen (mir schweben da die Abletecs ALC0300-1300 oder die ALC1000-1300 vor). Da ich beim Aufbau vermutlich einige Fragen haben werde hoffe ich auf die Unterstützung der Profis hier im Forum. Zudem würde ich mich gerne an die Sammelbestellung anhängen.

Liebe Grüße aus Wien,
Thorsten

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  Open Baffle ... spinnerte Idee ?
Geschrieben von: Pfeffermühle - 17.05.2014, 15:29 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (39)

auch hier wieder die Frage, was mache ich mit Chassis mit zu hohem Q-Faktor, die nicht so recht in klassischen Gehäuseformen (CB, BR, TQWT usw.) spielen wollen.

Man könnte ja mal eine offene Schallwand probieren.

In diesem Fall, der Audax HP210M0 (Wink jaja mal wieder) aber auch der Dynavox aus der Tricky wäre ein interessanter Kandidat.

... folgendes habe ich mir überlegt

[Bild: picture.php?albumid=943&pictureid=17540]

4 Audax HP210M0 u. in der Mitte ein 10cm Breitbänder

... alles mal mit BoxSim simuliert (s. Anhänge), es geht mehr um's Prinzip ob das überhaupt so funktionieren kann, bevor ich die Säge anschmeiße

s. BoxSim FAQ

Zitat:Mit einem Trick ist es möglich, auch offene Schallwände in Boxsim zu simulieren.
Man benutzt dazu die Bassreflexsimulation, ordnet den Reflexkanal auf der Gehäuserückseite, unmittelbar hinter dem Chassis an und verwendet für das Reflexvolumen einen kleinen und für die Abstimmfrequenz einen sehr großen Wert. Um auch die simulierte Bedämpfung, die bei offenen Schallwänden so nicht stattfindet noch verschwinden zu lassen, verwendet man die Option "explizite Eingaben für Luftlast und Resonanzgüten".

ich habe noch nie eine OB gebaut hat jemand Erfahrungen damit ? ...
könnte das so funktionieren oder eher ein Fall für die Tonne ?

Grüße Udo



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  Erfahrungen Minidsp- Dirac Series
Geschrieben von: sonicfury - 17.05.2014, 10:53 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (20)

Ich möchte kurz meine ersten Eindrücke von Minidsp- Dirac schildern.

Das Paket besteht aus einem recht ordentlich verarbeiteten Kästchen mitsamt dem USB- UMIK- Mikrofon. Das mitgelieferte Mikrofonhalterdreibein fällt unter die Kategorie "nett aber nicht soostabil". Jedoch dürfte jeder ernsthafte Selbstbauer über ein stabileres Stativ verfügen. Vor Beginn der Einmessung habe ich an meinem Aktivlautsprecher zunächst alle *Raumkorrekturen* entfernt, das heisst das Equalizing bezüglich raumanpassung/ raummoden im Tiefton habe ich deaktiviert. Die PEQ's um etwaige Chassisresonanzen etc. auszugleichen hingegen habe ich beibehalten (dies war eh nur ein einziger schmalbandiger PEQ, der eine Reso eine Oktave oberhalb des Einsatzbereiches zart wegfilterte).

Der Einmessvorgang ist eigentlich recht intuitiv. Zunächst wird der Pegel festgelegt. Hierbei ist es wichtig, den Output- Regler des Minidsp herunterzuschrauben. Steht der Output zu hoch, beschwert sich das Gerät und moniert später bei den Berechnungen in einer leider zu kurz angezeigten Fehlermeldung (die Meldiung erscheint oben im Bereich des Fortschrittbalkens) "Errors im Bereich der mixed phase filters". Stattdessen gilt es also den Mikrofongain erhöhen, um das Testsignal in den grünen Messbereich der Skala zu bringen.

Ist der Signalpegel richtig kalibiriert, zeigt sich eine recht schöne Grafik, die die Position des Mikrofons angibt. Man kann noch auswählen, ob der "hörplatz" ein Sofa oder ein Sessel ist.
Eine Sweetspotmessung ist der Anfang- logisch. Nachdem die erste Messung geschehen ist, zeigt die Grafik sehr verständlich an, wo der zweite Messpunkt ist. Jedoch steckt der teufel im Detail. Im Falle eines "Hörsessels" darf man das Mikro auf keinen Fall etwa einen Meter seitlich von der Sweetspot- Position bewegen. Bei mehreren versuchen haben sich eher 30cm seitliche Abweichung als besser herausgestellt. Zudem sollen die Messpunkte leicht unterschiedlich in der Höhe liegen vom Sweetspotmesspunkt liegen. Hierbei habe ich die "hohen" Messpunkte max. 20cm über dem Sweetspotmesspunkt und ebenso 20cm unter dem gedachten Horizont der Sweetspothöhe platziert. Wiederum hatten grössere Abweichungen eher negative ergebnisse.

Ein solches negatives Ergebnis kann sein, dass auf einmal gar kein Tiefton mehr da ist. Dies scheint insbesondere bei zu weit seitlich gewählten Stützmessungen der Fall zu sein.
Nach ein oder zwei Anläufen hingegen funktioniert alles recht prima. Es zeigte sich in meinem Fall als Beispiel folgende Eingangsmessung (also Minidsp hat noch garnix gemacht):
[Bild: picture.php?albumid=582&pictureid=17537]

Die rote Targetkurve beschreibt den als optimal empfohlenen Frequenzverlauf. Gar so schlecht lag ich da nicht, ich habe ja vorher auch schonmal gemessen. Deutlichst zu sehen aber zB die Raummode bei 40Hz, die satt nach oben abweicht! Aber wiegesagt- das Raumequalizing des Lautsprechers war ja absichtlich abgeschaltet, das soll ja nun der kleene machen wa... gesagt getan:
[Bild: picture.php?albumid=582&pictureid=17538]

Hierbei verzögert der Minidsp/ Dirac das Signal in meinem Fall um 24ms (response Before/ After):
[Bild: picture.php?albumid=582&pictureid=17539]

Und wie klingts?

Der Verlauf der Eingangsmessungen zeigt ja bereits, das der LS an sich eine insgesamt harmonische Abstimmung hatte. Abgesehen von den logischerweise im Tief und Grundton enthaltenen Zappeleien des Raumes war die grundsätzliche Balance und Linearität ja bereits gegeben. Die Messung erfolgt ja am Hörplatz, gut 3 Meter zu den LS. Dafür kann sich der Ausgangsfrequenzgang bereits sehr gut sehen lassen.

Am auffälligsten nach der Bearbeitung mit MDSP und Dirac war für meine Ohren der Hochtonbereich, der noch etwas silbriger herüberkam. Die Messung bescheinigte meinem Ausgangssetup auch einen eher zurückhaltenden Hochton- was aber so gewünscht war. Dirac hat den Pegel nun recht angehoben, ohne aber dass die jeweilige einzelne Hochtoneinheit herauszuhören war- ein Problem das wir alle kennen wenn der HT deutlich ortbar spielt. Dies ist an sich schonmal recht beeindruckend. Im HT haben wir viel räumliche Information- auch dies ist bekannt. Gerade dieser kick mehr im HT erzeugt in der mittigen Bühne ein kleines zusätzliches Plus an rauminformation, das erst nach längerem hinhören ersichtlich wird. Instrumente haben eine noch genauere Positionierung in bzw. auf der Bühne wenn man so möchte. Stimmwiedergabe hingegen und stabile Mittenordnung als solches hat sich keinen Jota verändert, war sie doch vorher bereits ordentlich. Der Tiefton wurde imO von MDSP/ Dirac vorbildlich behandelt. Die Raummode ist weg, das Loch bei 30Hz aufgefüllt. Sehr tiefreichend und unspektakulär kommt das Fundament daher. So soll es sein. Nein ballern tut es nicht- wenn es auf der CD nicht ballert. Einmal mehr die Erkenntnis, das viele zwar beeindruckend knallende Lautsprecher zwar auf den ersten Blick... ja eben beindruckend Knallen, dies aber nichts mit "echter" Tieftonwiedergabe zutuen hat sondern eben mit Geschmack oder Sounding.

Lohnt sich ein MDSP+ Dirac?

Eindeutiges JA.

Bei nicht so gut gelungenen Lautsprechern wird das Teilchen wahrscheinlich alle seine Taps brauchen um eine verbesserung zu erreichen- möchte ich vermuten. Richtig glänzen kann es jedoch, wenn ein guter LS an die Kandarre genommen wird. Das letzte Quentchen, dem man mit DSP- Einstellungen und verschiedenen Konfigurationen beim Aktiven LS - oder analog mit der dritten und vierten neuen Weiche passiv nachjagt- das kitzelt MDSP/ Dirac schön heraus.

Insbesondere das EQen im Tiefton ist hervorragend. Ein etwas irriger Vergleich, aber da der Einsatzbereich doch der gleiche ist:
Ein Audessey XT 32 zumindest machte das im gleichen Raum , gleichem LS subjektiv bei weitem nicht so gut wie der MDSP/ Dirac ( ehemaliger Onkyo Receiver). Pioneers Advanced MCCAC (oder wie es heisst), wie es in meinem aktuellen AV_ Receiver steckt, macht subjektiv einen recht ordentlichen Job- aber nur auf den TT bezogen eben.
Gruss

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