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  Hallo zusammen - mein hifideler Werdegang in Kürze
Geschrieben von: kwesi - 14.05.2014, 22:14 - Forum: neue Mitglieder - Keine Antworten

Hallo zusammen,

nach einiger Zeit des stillen Mitlesens habe ich mich nun angemeldet.

Zu mir:

Ich bin der Peter, 34 Jahre jung, komme aus dem Ruhrpott und wohne nun schon seit einigen Jahren am Bodensee.

Hobbymäßig (neben den HiFi-Geschichten) betreibe ich Kampfsport (Muay Thai) und traditionelles Bogenschießen, spiele Klavier, lese gerne Science Fiction, gehe gerne mal Feiern und schraube gelegentlich an Computerhardware, alten Fahrrädern und jungen Damen rum ;-)

Ich bin Physikingenieur und arbeite als Systementwickler Mechatronik in der Zentralen F&E eines großen Automobilzulieferers, von daher gibt's sinnvolle Wissenssynergien zwischen Job und meinem lieben Hobby, der Lautsprecherentwicklung :-)

Die Vorliebe zu qualitativ hochwertiger Tonwiedergabe habe ich anscheinend im Erbgut meines Großvaters mitbekommen, der leider vor meiner Geburt verstorben ist. Mit 12 Jahren bekam ich seine alten Canton 3-Wege Kompaktboxen, da mein Kinderzimmer leider zu klein für die Kühlschrankroßen BL-Expo-Hörner mit 20er Grundig-BBs war - die hat sich mein Cousin unter den Nagel gerissen, dort spielen sie noch heute.

Bis zu meinem 18ten Lebensjahr habe ich u.a. genannte Cantons, ein paar aktuelle Canton Karat 930 DC und irgendwelche Jamo Standlautsprecher besessen, angetrieben von zunächst einem Grundig V2 und einem Sony Discman. Der Grundig hielt nur 1 Jahr, da das 13-jährige Peterle mal was von Class A Betrieb gehört hatte und unbedingt an dem kleinen Poti in der Treiberstufe drehen musste... Der Amp rächte sich anschließend beim Reparaturversuch mit einem kräfigen 230V-Stromschlag und wurde dann von Muttern zu meinem Selbstschutz entsorgt....

Anschließend habe ich mir einen Rotel RA935 MkII angeschafft, der mich noch lange begleitete, gespeist durch einen Pioneer PD-S703. Beide ertrugen geduldig mein jugendliches Bastel- und Tunigfieber, angetrieben durch sämtliche Jahrgänge seit ca. 1980 der Stereoplay, Audio und Audiovision, die mein Vater in einigen Kartons von drei "Audiophilen" Arbeitskollegen anschleppte.

Im "Endstadium" hatte der CDP eine Laufwerks-Nylonseilaufhängung (war mal eine Gerätegeneration bei kommerziellen Spielern "in", z.B. Sonys mit Swoboda-Tuning), ein externes selbstgebautes Netzteil und bestimmt die Hälfte aller Bauteile auf der Platine gegen "bessere" ausgetauscht. Der Rotel bekam einen ausgelagerten 1kVA-Ringkerntrafo und in Summe 100.000 uF Siebelkos von BC Aerovox. Kabel waren natürlich alle selbstgeflochten und das Verlängerungkabel der Anlage war direkt im Sicherungskasten neben meiner Zimmertür im Souterrain angeklemmt.

Die Goldohrenphase konnte ich somit zum Einsetzen der Volljährigkeit abschließen, auch aufgrund einer besseren Kenntniss der technischen Zusammenhänge durch die Fachoberschule, Fachrichtung E-Technik. Fazit: bringt alles nix, Großteil der Wiedergabeeigenschaften wird durch den Schallwandler und die Raumakustik geprägt.

Also rückten die Lautsprecher in den Fokus und nach nem Pärchen Magnat Kompaktboxen (nicht die Billigen, was mit Keramik-HT, Magnesium-TMT und Kunststeinfront) wurde die erste Eigenentwicklung angegangen:

Nach dem Zivildienst gab's irgendeine stattliche Auszahlung vom Staat, knappe tausend Mark die in ein Pärchen Scan Speak Revelator 15W TMTs, das beste auf dem Markt und die damals ganz neuen Vifa Ringradiatoren investiert wurden. Die TMT-Beschaltung und Gehäuseauslegung habe ich aus der K+T von einem AOS-Bauvorschlag übernommen, die Impedanzlinearisierung des HTs aus der HH, nen passenden Spannungsteiler gerechnet und den Hochpass-C mithilfe einer Hobbybox-Demoversion und Panasonic Mikrokapsel angepasst bis das Ergebniss gefiel.

In der Retrospektive waren das die geilsten Boxen die ich jemals hatte. Ich überlege gerade ein ähnliches Konzept wieder aufzubauen....

2-3 Jahre später war ich aber den Anblick des lieblosen MDF-roh-Gehäuses, ausgelagerten Weichen-Drahtverhaus und den ständig rieselnden Vogelsand aus den selbstgebauten Ständern leid, zerlegte alles und verkaufte die Teile. Zusammen mit einer neuen Anlage bestehend aus Yamaha AX-396, Denon CDP und einem schönen gebrauchten Thorens TD 320 (den ich später mal aus Geldnot leider wieder verkauft habe) kamen als Nachfolger ein Paar Canton Ergo DC irgendwas Standboxen in die Wohnung. Die waren schöner, größer und lauter als meine Eigenbauten aber leider ansonsten klanglich um Klassen schlechter...

Zu Beginn des Studiums packte mich dann wieder das Bastelfieber und ich entwickelte die "Smarties", welche ich auch im Nachbarforum dokumentierte:

[url]http://www.hifi-forum.de/viewthread-104-4092.html[/url]

(dazwischen gabs's noch ein unausgegorenes, grottiges Gebilde mit Mivoc XAW Seitenbass, Tangband BB als MT und dem kleinen 19er Vifa Ringradiator)

Die Boxen stehen in dem kleineren TML-Gehäuse immer noch bei Freunden im WZ


"Studienbegleitend" entstanden dann noch innerhalb von 5 Jahren

- Kompaktbox mit Peerless HDS182PPB, Seas NoFerro 800 TV und Serienweiche
- Kompaktbox mit PHL 6,5“ er 1220, RCF ND1211 in B&C-Horn
- Kompaktbox mit PHL 6,5“ er 1220, BMS4224 am Faital STH100
- kleine Standbox 2 1/2 -Wege in ML-TQWT mit Audax Restposten 15er und Audax Restposten 25er HT in schönem Multiplexgehäuse, Auftragsarbeit für die Mutter meiner Freundin
- Riesengroße Standbox mit Peerless SLS10 in TML, Monacor MSH 116 und Seas NoFerro 12
- kleine Wandlautsprecher mit Dayton Reference 125er und Seas NoFerro 12 als Geschenk für meine Mutter
- Standbox 2-Wege mit Peerless HDS205 und Seas NoFerro 800 TV, Auftragsarbeit für einen Studienkollegen
- Computerboxen mit Omnes Audio BB3.01
- kleiner Monitor mit Peerless HDS134 Black Label und Monacor DT-25TI (immer noch meine Referenz in Sachen Neutralität und Verfärbungsarmut)
- "Scandinavian Connection" mit Peerless HDS205, Vifa 10er MT und Seas 20er HT mit Breitsicke , Doku: [url]http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browseT&forum_id=104&thread=9770&back=&sort=&z=1[/url]
- Entwicklung Heimkinoset für einen Studiokollegen aus Bluesound-LPG-Restpostentreibern für einen Kumpel (Gehäuse hat er selbst gebaut nach meinen Vorgaben)


Nach 2-3 Jahren Pause und recht zufrieden mit den HDS134/DT-25TI-Monitoren hat es mich dann letztens wieder gepackt und ein Paar echte "Männerboxen" musste her, die "Scandinavian Connection Mk II", Arbeitstitel "The Big Black Box" entstand:

[url]http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browseT&forum_id=267&thread=439[/url]

Bestückung: ScanSpeak 26W/4534G00 in 50l CB, ScanSpeak 15M/4624G00, Seas DXT.
Nach ein paar Überarbeitung rocken die schon ganz gut, aber 100% bin ich noch nicht zu frieden...

Meine Messkette: Monacor ECM-40, Monacor MPA-102, T.Amp PM40C, Behringer UCA202, Selbstgebaute Arta-Messbox, Thinkpad Subnotebook mit ARTA.


Aktuelle Anlage: Denon DVD-1930, Pioneer A-407R (für Ende 2015 ist was neues geplant, wahrscheinlich ein klassischer Hifi-Turm aus aktuellen Pioneer-Komponenten)

Am Schreibtisch höre ich über Adam A3X Aktivboxen und ASUS Soundkarte.


Ich freue mich auf eine gute Zeit hier im Forum - normalerweise bin ich etwas Schreibfaul aber melde mich wenn ich was zu sagen habe oder ein neues Projekt ansteht :-)

Viele Grüße
Peter

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  Neues Mitglied aus Hessen
Geschrieben von: generationxxl - 14.05.2014, 20:17 - Forum: neue Mitglieder - Keine Antworten

Hallo liebe Selbstbaugemeinschaft, HiFi-Fan bin ich jetzt schon seit über 25 Jahren. Damals habe ich mir von meinem ersten selbstverdientem Geld zwei große JBL Boxen mit einem HK Stereoverstärker gegönnt. Fand ich auch Jahrelang klasse, bis ich bei einem Kumpel Klipschorn Nachbauten gehört habe. Danach habe ich mir Klipsch Cornwall III Kisten trotz des Einwandes meiner besseren Hälfte gegönnt und mein erstes Selbstbauprojekt gestartet. Hypex NCore 400 Monoendstufen sollten es sein. Nachdem diese mit Erfolg fertiggestellt waren, habe ich meine Kette noch mit einer GD-Audio Vorstufe/Dac ergänzt, und bin jetzt eigentlich voll und ganz zufrieden. Dann bin ich allerdings über diese Abletec 0300-1300 Module gestolpert, und würde gern einen Vergleich zu meinen NCore's bauen.
Das Selbstbaufieber hat mich gepackt!
Gruß aus Hessen
generationxxl

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  Anfänger in Sachen Selbstbau
Geschrieben von: tobiaslippert90 - 13.05.2014, 21:48 - Forum: neue Mitglieder - Keine Antworten

Hi,

Musik ist ein wichtiger Teil meines Lebens.
Aufgrund meines Studium habe ich wenig mit handwerklichen Tätigkeiten zu tun, die mir jedoch sehr viel Spaß machen.
Da ein Boxenkauf mir zu langweilig ist, möchte ich diese selbst bauen. Da ich keine Erfahrungen mit diesem Thema habe, werde ich zunächst einen Bausatz verwenden, um zwei kleine Regalboxen zu bauen, bevor ich mit größeren Boxen anfange.

Ich freue mich auf den Selbstbau und dir Anregungen aus dem Forum.

Viele Grüße,
Tobias

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  Löcher im Fräszirkel bei Perles und Bosch
Geschrieben von: waterburn - 13.05.2014, 19:28 - Forum: Gehäusebau - Antworten (5)

Hallo,

ich wollte mir grad bei ebay nen Fräszirkel bestellen. Da ist mir aufgefallen, dass der Hersteller bei Bedarf passende Löcher für die grünen Bosch Oberfräsen bohrt.

Ich selber habe allerdings keine Bosch Oberfräse, sondern eine Perles OF9E. Vom Aussehen her könnten die Löcher durchaus passen, aber sicher weiß ich das natürlich nicht.

Vielleicht kann mir ja jemand von euch sagen, ob die Löcher der Bosch Maschinen mit denen der Perles kompatibel sind. Man kann sich die Löcher natürlich auch selbst bohren, aber zum einen habe ich keinen Senker für M6 Schrauben uns zum anderen können die das bei Weyer Holztechnik mit Sicherheit besser als ich.

Viele Grüße

waterburn

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  Schiebepoti für Behringer MX2004A gesucht
Geschrieben von: naumi - 13.05.2014, 15:38 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (4)

Hallo,

wie oben geschrieben erbitte ich eure Hilfe bei der Suche nach neuen Schiebepotis für ein Eurorack MX2004A/01.
Das Pult gehört einem Jugendzentrum und vier Regler kratzen.
Ich möchte helfen und kostenlos die Teile austauschen, bin mir aber nicht sicher welche ich kaufen soll.
- zwei haben diesen Aufdruck: 021k 10kD
- zwei haben diesen Aufdruck: 020k 10kDX2

Wobei ich mir denke, oben sind 10 kohm Mono, die DX2 10 kohm Stereo. Aber sind die linear oder log.?
Von der Bauform passen ALPS RS6011DY 10K stereo und RS6011SY 10K mono.
Ist das ok?
Wäre super, wenn mir vielleicht ein Profi die org. Teile verkauft.

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  high()com stellt sich vor: Mein Hobby - Hifi Geräte selbst bauen
Geschrieben von: high()com - 12.05.2014, 18:47 - Forum: neue Mitglieder - Keine Antworten

Nawend,

OK, der große Gast war mit meiner Kurzvorstellung der Kürze wegen nicht zufrieden, so muss ich etwas mehr schreiben, wobei mir nicht klar, was man hier hören will. Also probiere ich mal was:

Ich bin fast 50 Jahre alt, bin Dipl.-Informatiker und Hifi-Fan - neben vielen anderen genauso abgefahrenen Hobbies...

Folgende Geräte/Boxen habe ich kürzlich gebaut:

Eine Minibox mit weniger als 3l als Bassreflex ausgeführt mit Visaton FRS 8 und SC5. Das besondere ist der Hochtöner, der oben auf der Box sitzt und eine Weiche mit Filtern 2.Ordnung. So bekommt man einen linealglatten Frequenzgang hin - zumindest in der Simulation. Die Pegelfestigkeit ist nicht allzu hoch, was man beim FRS 8 wohl nicht erwarten darf. Der Klang aber wirklich beeindruckend. Das ganze habe ich in Boxsim simuliert und mangels Messequipment aber nicht nachmessen können. Doch im Vergleich zu meinen Audio Physic Spark Lautsprechern schlagen die sich wirklich gut.

Davor baute ich einen Mivoc Subwoofer fürs Esszimmer nach einer Klang&Ton Anleitung.
Zusammen mit den o.g. Satelliten gibt das ernsthaftes Hifi.

Davor baute ich mit einem Raspberry Pi und der Wolfson Sound Card von Element 14 in einem kleinen Mini-ITX Gehäuse einen Streaming Client. Ein Taster an der Front wird per Script ausgewertet und fährt den Linux Rechner runter bevor ein Relais die Stromversorgung trennt. Das ganze klingt auf ähnlich gutem Niveau wie der Pioneer N-50 in meiner Anlage. Auf dem Raspberry läuft der VLC, den man per Android App fernsteuern kann.

Davor baute ich einen mikroprozessorgesteuerten Umschalter mit Infrarot Fernbedienungssteueuerung um die verschiedenen Audioquellen meiner Esszimmer Anlage umschalten zu können. Die Umschaltung erfolgt über Relais.

Davor war es ein 200W Class D-Verstärker von ELV für meine Hifi-Anlage im Wohnzimmer, der einen 150W Class D-Verstärker von ELV dort ablöst. Alles in hübsche Gehäuse verpackt.

Und vor Jahren schon waren es Needle Boxen für das Esszimmer, die ich inzwischen mit einem zusätzlichen Hochtöner und Weiche etwas "brillianter" gestaltet habe.

Und natürlich habe ich meiner Tochter den Mivoc Jubiläumsbausatz zum 25-jährigen Jubiläum von Mivoc gebaut. Statt der Riesentrümmer hätte sie lieber meine zuletzt gebaute Minibox.

Irgendwie habe ich immer noch nicht alles aufgezählt,
da fehlt der mikroprozessorgesteuerte Kopfhöhrerverstärker mit D/A-Wandler noch. Der µC schaltet die verschiedenen Eingänge per Drehencoder an der Front um (SPDIF optisch/Cinch, Analog) und zeigt die aktuelle Abtastfrequenz und Bittiefe per LEDs an.

Letztens habe ich tatsächlich mal einen Class D Verstärker selbst gekauft und nicht selbst gebaut, aber bei 46 Euro mit Netzteil hat man mit Selbstbau einfach keine Chance.

So Gast, jetzt fällt mir wirklich nichts mehr ein, was mich für das Hobby hier noch besser qualifizieren könnte ;-)

Gruß
high()com

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  DSP mal anders - mein altes MacBook als DSP und mehr
Geschrieben von: loki - 12.05.2014, 16:44 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (4)

Ich fasse hier mal meine Erfahrung mit meinem altem MacBook, den ich als DSP einsetzen will, zusammen. Das Projekt ist noch nicht fertig und mal sehen was rauskommt.
Mein Ziel ist so eine Art universales Audio-/Video/DSP-Gerät mit minimalem Einsatz.

Man könnte auch einen Mac-Nachbau nehmen, einen sog. Hackintosh. Das ist in D legal und kostet soviel wie ein Windows-/Linux Pc und ist sehr einfach zu installieren. Oder man ersteigert ein MacBook 1,1, das gibt es schon für gute 100€.
In meine Überlegungen sind auch externe DSP eingeflossen, die Fa. miniDSP und Hypex haben nichts passendes im Angebot, der Nadja DSP passt, ist aber, obwohl billiger als die erstgenannten, immer noch teuer. Auch deshalb, weil ich ein zusätzliches Abspielgerät brauche.

Was ich will:
Mein TV und meine Musiksammlung sollen über aktive Stereo-LS wiedergegeben werden. Die LS sind 2-Weg-LS, dazu kommt noch ein Subwoofer und zur Verbesserung der Sprachverständlichkeit ein Mitten-LS. Dolby und DTS brauche ich nicht.
Desweiteren möchte ich Spielfilme und YouTube-/ und Vimeo-Filme abspielen können.
Als letztes brauche ich noch ein System, dass Musik nicht nur abspielt sondern auch verwaltet.
Bedient wird das Ganze mit einer IR-Fernbedienung.
Eventuell will ich Musik drahtlos streamen.
Also 2 Stereo-Eingänge, eventuell ein weiterer per W-LAN (Airplay)und 6 Ausgänge werden benötigt.

Was habe ich:
Einen LG-TV, einen Sat-Receicer, Lautsprecher (HT und TT), LS-Chassis für den Subwoofer und Mitten-LS, einen Yamaha mit externen Eingängen für die 5 Verstärker, ein weisses MacBook 2,1 (MB), eine Soundkarte Aureon Firewire 7.1

Vorbereitungen:
Kann das MacBook beim Einschalten der Netzspannung booten? Ja, wenn man den Akku entfernt und das entsprechende Häkchen setzt.
Ist der Lüfter hörbar? Ja, wenn ich die Firewire Soundkarte vom MB speise. Bei externer Speisung dreht der Lüfter mit 1000U/min, das ist sehr leise hörbar, aber das MB soll in einen einfachen Schrank und damit sollte es unhörbar werden.
Kann das MB HD Videos abspielen (VLC)? Ja, aber der Lüfter wird ziemlich laut und das MB scheint bei 1080p zu drosseln (CPU throttlig). Besser ist also der Sat-Receiver.

Wie funktioniert denn der DSP auf dem Mac?
Man braucht also eine externe Soundkarte (Aureon: 2xEin, 10xAus) mit den entsprechenden Ausgängen (s.o). Früher war Firewire Standard, wird aber mehr und mehr durch USB ersetzt. Leider gibt es erst sehr wenige Soundkarten, die günstig sind und USB 2.0 (high speed, Latenz, siehe Terratec) unterstützen.
Das MB bietet einen optischen oder analogen Ein-/Ausgang.
Zuerst wird Soundflower, eine virtuelle Soundkarte, installiert. Dann wird die Applikation (AU Lab), die die „Audio Units“ einbindet (als Host) und die die Stereo- od. Mono-Kanäle routet, installiert. Eine sehr schöne Filter-AU ist die CrossoverUnit von Andrew McPherson, Apple liefert so um die 20 AU’s mit, es gibt unzählige weitere kostenlose AU’s.
OSX bietet nun an alle Soundkarten zu einem oder mehreren Hauptgeräten zusammenzufügen. Ich brauche 4In6Out (so heißt auch meine neue virtuelle Soundkarte), maximal bietet meine Hardware/ Software 6In/14Out.
Mit AU Lab werden die 4 Mono-Eingangskanäle (TV und Musik je re+li) auf die 6 Ausgänge (Sub, Mitte, HT und TT je re+li) verteilt und jeder Ausgangskanal bekommt erstmal ein Filter (CrossoverUnit).

Ein wirklich sehr grosser Vorteil dieses Konzeptes ist es, dass man auch, meist kostenpflichtig, AU’s findet, die zwar den Klang verändern, aber der eigenen Kreativität dienen, man also die Arbeit eines Tontechniker übernimmt. Beispiele? Es gibt eine AU, die einen Klang eine Röhrenverstärkers simuliert oder bei bassarmer Musik intelligent Subharmonische hinzufügt oder die Dynamik komprimiert, sinnvoll wenn man in lauter Umgebung hört. Auch einen convolver gibt es oder ARC2 (automatic room correction, ähnlich dirac).

Im Folgendem beschreibe ich meine Versuche das Ganze zum Laufen zu bringen, Misserfolge und Fortschritte und was noch zu tun ist.


1. Versuch:
Das MB wurde mit OSX 10.6.8 aufgesetzt, die FW-Karte verbunden, der TV mit dem digitalen Eingang des MB verbunden und AU Lab entsprechend konfiguriert. Ausgabegerät ist soundfloer. Als Ergebnis waren starke Verzerrungen zu hören. Aha, vom TV kommt der Ton mit 48kHz, eingestellt waren 44,1kHz. Ich kann zwar den Eingang des MB auf 48kHz einstellen, aber dann meckert OSX. Alles auf 48kHz stellen löst zwar dieses Problem, aber dann müßte die ganze Musiksammlung resampled werden. Beim miniDAC löst man das Problem, indem man alles durch einen DAC und dann durch einen ADC und dann wieder durch einen DAC jagt. So wollte ich es nicht haben.
2. Versuch:
OSX sollte doch einen Software-SRC integriert haben!? Leider gibt es keinen AU-SRC. 10.7 (kann auf meinem MB noch installiert werden) bietet aber an, das Hautgerät im Eingang mit 48kHz und im Ausgang mit 44,1kHz zu betreiben. Und tatsächlich das funktioniert. Das ging schnell, fertig! Nun noch den Ausgang von iTunes mit Soundflower verbunden und alles läuft. Leider treten nach 1-2 Std. Verzerrungen auf. Mist. Vielleicht hilft eine neuere Version von AU Lab (2.2.2)? Nein, das war es dann wohl. Hier hat Apple gepatzt und das gründlich! Warum gehört Soundflower (open source) nicht zum Lieferumfang, wahrscheinlich fehlt das Geld dazu….Wahrscheinlich fehlt es auch, Mavericks (10.9) für ältere Geräte anzupassen. Apple hat leider nur gute $100.000.000.000,00 in der Portokasse, mir geht es da ähnlich, kann ich gut verstehen.
3. Versuch:
Am nächsten Tag kam mir der Gedanke Soundflower rauszuschmeißen, den normalen analogen Ausgang als Ausgabegerät zu benutzen und das Signal gleich wieder auf den analogen Eingang einzuspeisen, siehe miniDAC. Geht! Als nächstes werden sowohl digitaler, optischer Aus- und Eingang verbunden. Dann ist wieder alles auf digitaler Ebene. Meine Stimmung steigt wieder.

Habe gerade keine Zeit, hier folgen die ToDos:
a.) Nun fehlt noch der TV-Ton mit 48kHz. Die FW-Karte hat zwar einen TosLink Eingang, aber nur mit 44.1kHz. Also müsste ich den opt. Ausgang des MB mit dem opt. Eingang der FW-Karte (44,1kHz) verbinden und den opt. TV-Ton mit dem opt. Eingang des MB (48kHz).
b.) Was ist mit der Latenz des TV-Tones (Lippensynchron?). Ist es besser den TosLink-Ausgang des Sat-Receivers zu nutzen? Kann der Receiver SRC?
c.) Leider wählt die Aureon nach Anlegen der Spannung immer den analog Eingang. Es gibt eine alte Software von Terratec, mit der TosLink Eingang gewählt werden kann. Mit dem Automator sollte man das beim Einschalten automatisieren können.
d.) Kann das MB als Airplay-Receiver arbeiten. Wenn es nach Apple geht, nein. Aber zum Glück gibt es Dritthersteller, mit Airfoil sollte das funktionieren.
e.) Steuern von iTunes übers Android-Handy oder Apple Remote, das sollte auch klappen.
f.) Was kann mit IR bedient werden, volume, next, start, stop. Das MB hat einen IR-Empfänger, gut.
g.) Gehen Youtube/ Vimeo?
h.) HD-Filme kann ich über den Sat-Receiver abspielen. Der sollte auch DTS downmix beherrschen.

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  Mobile Digitale Endstufe - Selbst(zusammen)bau
Geschrieben von: Balu.Balu - 12.05.2014, 16:28 - Forum: Bausätze - Keine Antworten

Hallo,

ich habe nach der Anmeldung auch schon gleich das erste Projekt im Kopf. Wenn es schon ein ähnliches Thema gab, freue ich mich über Links, ich habe beim durchsuchen nicht viel gefunden (vielleicht liegt es auch am mangeldem Vokabular Wink.

Ich habe letztens einen von denen: http://www.lautsprecherbau.de/Magazin/_M...e,90915,25 von Udo Wohlgemuth, gebaut.

Den Lautsprecher möchte ich mobil mit Autobatterie, Mp3-Player (leider sind die Ausgangspegel vom Ipod sehr gering) und Endstufe betreiben. Aus Energiespargründen und Tatendrang kam mir die Idee einen digitalen Verstärker zu bauen.
Am liebsten wäre mir für den Anfang ein Bausatzoder eine Schaltung zum nachbauen, wenn es da etwas geeignetes gibt, weil das mein erstes Elektronisches Projekt werden wird, welches über die Frequenzweiche hinausgeht. Allerdings bin ich motiviert zu Lernen und bereit mich gerne wo einzulesen.

Der Lautsprecher hat eine Nennimpedanz von 4 Ohm. Bei der Leistung der Lautsprecher bin ich mir unsicher, leider sind die Chassis schon fest verbaut, auf Bildern im Internet finde ich "Power Rating: 100~200 Watts", 8Ohm.

Welche Leistung sollte die Endstufe haben und lässt dich da eine fertige Schaltung/Bausatz finden, der etwa meinen Anforderungen entspricht? Preislich sollte das Projekt den 130 Euro-Rahmen nicht sprengen. Lautstärkeregelung end eventuell eine Möglichkeit den Basspegel anzuheben wäre sehr von Vorteil.

Freundliche Grüße
Luca

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  BR - Loch zu groß - und nun ?
Geschrieben von: Joern - 12.05.2014, 16:04 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (8)

Moin

tja, da ist es passiert - anstelle eines 69mm Loches für das BR-Rohr (IT HP50) ist das Loch 72mm geworden - jetzt kann ich das ganz Rohr "saugend-schmatzend" rein und raus schieben.... :engel:

Wie krieg ich das wieder kleiner ?
ich bin jetzt bei Ponal-grtränkten Pappstreifen in Schallwand-Dicke. 2x rum (so ja 1mm) sollte reichen.
Und - ist das stabil genug ?

Andere Idee ?

Danke.

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  ...und noch ein neuer!
Geschrieben von: Magicboss - 11.05.2014, 18:37 - Forum: neue Mitglieder - Keine Antworten

Hallo aus Franken!

Schon seit meiner frühesten Jugend bin ich echter HiFi Enthusiast. Sehr lange habe ich mich ausschließlich dem Kaufen von fertigen Dingen gewidmet bis ich durch einen Arbeitskollegen auf den Selbstbau gekommen bin. So habe ich meine Doppel 7 von Udo erfolgreich gebaut. Momentan interessiere ich mich für DIY Endstufen. Als zukünftiges Projekt schwebt mir vor diese LS zu aktivieren und mit DSP zu entzerren.... und ganz ganz viele andere Dinge - der Weg ist ja das Ziel!

In diesem Sinn viele Grüße,
André

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