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Moin,
genau so bin ich bei meinem MT Gehäuse auch vorgegangen - Freeair vs. im Gehäuse Imp. gemessen / verglichen.
Ich weiß nicht ob es Dir hilft - habe als MT Gehäuse ein Stück Teppichkern (Papprohr mit 10cm Innendurchmesser) mit 10mm Wandstärke genutzt.
Ca. 15cm lang und hinten mit einer Scheibe Spanplatte verschlossen.
Bedämfung mit relativ viel Noppenschaum und im oberen Drittel (am Chassis) mit 3mm Filz.
Impedanz (auch die Störungen) haben sich freeair und in Box, im Einsatzbereich, deckungsgleich gemessen.
Hast Du den Ausschnitt in der Frontplatte für den MT nach innen etwas (45 Grad) aufgeweitet?
Gruß Karsten
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01.02.2026, 18:42
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.02.2026, 18:43 von BananaJoe.)
Hallo,
ok, das ist natürlich auch eine Lösung, bevor man alles ohne parallele Seiten baut!
Evtl. auch einfach an 2 nicht gegenüberliegenden Seiten ein schräges Brett einsetzen.
Stimmt, das habe ich auch (noch) nicht gemacht.
Halt die Frage ob das in dem Bereich auch soviel macht. Kenn nur die Messungen hier:
Wobei ein bisschen was sieht man auch.
http://www.troelsgravesen.dk/chamfer.htm
Aber, gehört in jedem Fall gemacht!
Gruß
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13.09.2026, 13:10
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.09.2026, 13:19 von BananaJoe.)
Thema ist noch aktiv!
Bevor ich dann endlich mal mit dem finalen Aufbau beginne, habe ich noch zwei Mitteltongehäuse miteinander verglichen - ca. 3 L, 1x rechteckig,
1x dreieckig. Messungen unbeschaltet.
Versuchaufbau dreieckig, gleiche Seitenlängen versucht zu vermeiden:
Unbedämpft:
Orange = rechteckig
Violett = dreieckig
Bedämpft:
Grün = rechteckig
rot = dreieckig
Impedanzmessung unbedämpft:
Grün = dreieckig
Blau = rechteckig
-> Dreickig läuft schon schöner!
Ganz vergessen -> https://www.visaton.de/de/produkte/zubeh...es/ak-1013 sowas gibts ja auch zum kaufen. 
"Halbrunde Form zur Vermeidung von stehenden Wellen." 
Mal simulieren wir der TI in 0,8 L läuft..
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18.09.2026, 16:42
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.09.2026, 16:43 von BananaJoe.)
Hab mir jetzt nochmal ein 125 mm KG-Rohr mit 45 ° Winkel geholt und getestet.
Versuchsaufbau:
Impedanz:
Rosa = rechteckig
Grün = dreickig
Gelb = KG-Rohr
Jetzt weiß ich auch nicht so recht - habe auch schon mal Hand aufgelegt am KG-Rohr, das zwischen 600 und 900 Hz bleibt aber bestehen. Wasserfall wäre jetzt nicht schlecht, aber das bekomme ich mit REW irgendwie nicht sinnvoll hin.
Lila = KG-Rohr
Orange = Rechteckig
Grün = Dreieckig
Jedenfalls für mich schon erstaunlich, wie stark man den Frequenzgang des Mitteltöners über die Gehäuseform des Mitteltongehäuses beeinflussen kann.
Insgesamt würde ich bisher eher das dreieckige Gehäuse bevorzugen.
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Ich würde mal statt Noppenschaum Steinwolle versuchen.
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Moin,
ich würde parallel immer die freeair Impedanz mit betrachten...meine das um 700Hz Sickenreso und um 2,4Khz Membranreso ist ?
Da wird das MT Gehäuse imho nichts dran verändern.
Zudem auch schauen welchen Einfluss die Schallwandgeometrie auf die Frequenzgang-Messung hat:
https://www.tolvan.com/index.php?page=/edge/edge.php
https://www.tolvan.com/edge/help.htm
Edge simuliert ein ideales Chassis.
Auch gern mal über die Winkel messen - wenns nur unter 0 Grad irgendwo "doof" ist und unter allen anderen Winkeln gut
dann schlicht mal die 0 Grad (auch in der Entwicklung) weitestgehend ignorieren.
Wenn Du die Meßdaten aus REW als ASCII (.txt) exportieren kannst, hier mit anhängen (ggf. als Zip),
kann ich Dir für Wasserfall eine Auswertung (import) mit Arta machen.
Gruß Karsten
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Stimmt, da sieht man das auch!
Bedeutet, ich habe praktisch das perfekte Gehäuse was nix dazu erfindet?
Hab auch mal die Impedanz Freiluft gemessen:
Da sieht man das auch in dem Bereich um 700 Hz.
Aktuell bedämpfe ich mit PET-Wolle (die von Visaton)- Glaswolle oder Steinwolle kommt mir leider nicht in die Box!
Die PET-Wolle sollte ja in dem Bereich ganz gut funktionieren.
Wenn es nicht zuviele Umstände macht, würde mich mal interessieren was da raus kommt- Danke!
Fürs Forum zu groß, habs daher in Dropbox hochgeladen: https://www.dropbox.com/t/nrdbSPkaW8X2pAhD
Grüße
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20.09.2026, 15:51
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.09.2026, 16:06 von walwal.)
Die PET Wolle Absorbiert nicht genug.Dazu gibt es Messwerte.Wenn du Glas/Steinwolle meiden willst, dann nimm Wolle oder Baumwolle.Aber Steinwolle ist heute unbedenklich, du kannst sie ja auch in etwas poröses einwickeln.
Wichtig ist auch, dass du den Chassisausschnitt innen anfast. Also schräg machst.
http://www.troelsgravesen.dk/chamfer.htm
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(20.09.2026, 15:22)BananaJoe schrieb: Glaswolle oder Steinwolle kommt mir leider nicht in die Box! Mal von walwals Anmerkungen abgesehen: was spricht überhaupt gegen die Verwendung von Glas- bzw. Steinwolle in einem nicht ventilierten Gehäuse? Falls es die Sorge um möglicherweise in die Treibermechanik eindringende Partikel sein sollte: einfach noch eine Lage Noppenschaum o.ä. drauf.
Viele Grüße
Michael
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Moin
oder das Chassis wie früher mit dünnstem Leinen einkleiden. Dann kommt auch mit Steinwolle nichts in die Chassis Mechanik
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(20.09.2026, 15:22)BananaJoe schrieb: Wenn es nicht zuviele Umstände macht, würde mich mal interessieren was da raus kommt- Danke!
Fürs Forum zu groß, habs daher in Dropbox hochgeladen: https://www.dropbox.com/t/nrdbSPkaW8X2pAhD
Moin,
leider bekomme ich in Arta Fehlermeldungen - bei den Dateien unterschiedlich:
Weiß leider nicht wo es da hakt ?
Gruß Karsten
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(20.09.2026, 18:52)Olaf_HH schrieb: Moin
oder das Chassis wie früher mit dünnstem Leinen einkleiden. Dann kommt auch mit Steinwolle nichts in die Chassis Mechanik Ich habe schon etliche Lautsprecher mit Steinwolle im Mittelton gebaut und noch nie im Laufe eines Jahrzehnt irgendwelche Probleme damit gehabt.
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Hallo Karsten,
ein Blick ins ARTA-Help-File (4.6.2 PIR file export and Import) hilft bei solchen Fragen.
Für die Generierung eines Wasserfalls benötigts du ein Impulse Response File.
Das ist beim File "TI100 Quasi Nahfeld KG-Rohr bedaempft Impuls.txt" gegeben, jedoch passt das Format nicht.
* Impulse Response data saved by REW V5.20.13
* IR is normalised
* IR window has not been applied
* IR is not the min phase version
* Source: PCM: default, no input selected, L, volume: no control
* Dated: 20.09.2026 15:53:30
* Measurement: HT 119
* Excitation: 128k Log Swept Sine, 1 sweep at -16,0 dBFS using a loopback as a timing reference
* Response measured over: 20,1 to 20.000,2 Hz
0.054253287613391876 // Peak value before normalisation
48000 // Peak index
131072 // Response length
2.0833333333333333E-5 // Sample interval (seconds)
-0.9997708333333333 // Start time (seconds)
* Data start
5.7711422E-5
1.9715395E-4
-9.063067E-5
Der Kopf des Importfiles (MLSSA ASCII file) sollte nach der Bearbeitung wie folgt aussehen:
t(ms)=131072*1000/48000^2=0,05688888
0
0.056888888
131072
5.7711422E-5
1.9715395E-4
-9.063067E-5
-2.5410732E-4
….
…
Gruß
Heinrich
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.09.2026, 11:50 von 4711Catweasle.)
Moin Heinrich,
Danke.
Wenn ich die Datei wie von Dir angegeben editiere gibt Arta folgende Fehlermeldung raus:
"Lexical error in Line 3!"
EDIT: Wenn ich das als MLSSA ASCII file importiere meldet mir Arta: This is not a MLSSA file.
Gruß Karsten
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.09.2026, 13:38 von ente.)
Hallo Karsten,
bei mir funktioniert es tadellos (Komma anstatt Punkt??). Allerdings habe ich den Datenkopf des REW-Files falsch interpretiert. Peak Index ist nicht = Sample rate
* Impulse Response data saved by REW V5.20.13
* IR is normalised
* IR window has not been applied
* IR is not the min phase version
* Source: PCM: default, no input selected, L, volume: no control
* Dated: 20.09.2026 15:53:30
* Measurement: HT 119
* Excitation: 128k Log Swept Sine, 1 sweep at -16,0 dBFS using a loopback as a timing reference
* Response measured over: 20,1 to 20.000,2 Hz
0.054253287613391876 // Peak value before normalisation
48000 // Peak index
131072 // Response length
2.0833333333333333E-5 // Sample interval (seconds) * 1000 in ms = 0.020833333
-0.9997708333333333 // Start time (seconds)
* Data start
5.7711422E-5
1.9715395E-4
-9.063067E-5
ARTA-MLLSA Kopfdaten
0
0.020833333
131072
Gruß
Heinrich
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Danke Heinrich.
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.09.2026, 17:22 von BananaJoe.)
Ui, vielen Dank!
Sieht jetzt nach meiner Interpretation zwischen 700 und 900 Hz nicht dramatisch aus, aber es ist was was erst abklingt und sich dann wieder aufschwingt -> Gehäusereso?
Was mich wieder zur Steinwolle bringt- hier muss ich mich korrigieren - von Rockwoll Sonorock gibts zBp. nicht mal standardmäßig ein Sicherheitsdatenblatt, da kein Gefahrstoff. Auch wenn zBp. beim Schneiden noch Alveolengängige Partikel entstehen können, sind diese im Körper wieder abbaubar.
Also unterm Strich in einem geschlossenen MT-Gehäuse mit einer Lage Flies von der Wolle falls sich was größeres löst wohl schon ok. Theoretisch könnte halt was über das belüftete Chassis und über die Öffnung am Phaseplug nach draußen gelangen.
Gruß
Tobias
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