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Messungen vom Verhalten von Sonifill und co.
#21
@Kaspie
ich habe gestern dieses 60mm Material bekommen, will das Testen
Malerflies (was ähnliches wie die Umzugsdecken) wird auch von Gemini empfohlen.
Dann mehrlagig aufgebracht.
In Hamburg sagt man Moin .....
LG Olaf_HH
IGDH e.V.
Meine Projekte: M-L-W-R , Kondensator Test
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#22
Das Volumenvlies hat etwa 2000 Strömungswiderstand, bestenfalls für Bass zu gebrauchen.
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#23
@walwal
wie kommst Du auf den Wert ? Ich konnte bisher nichts dazu finden.
Also Theoretisch für Stehwellen in Längsrichtung bei Standgehäusen zu gebrauchen ?

Ich warte noch auf das Holz für meine Standbox, daher kann ich das erst in 1-2 Wochen Testen.
Den versuchsaufbau mit dem kleinem Kasten wie gestern von GaGa vorgeschlagen, werde ich vielleicht am Wochende schon schaffen.
In Hamburg sagt man Moin .....
LG Olaf_HH
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#24
Man könnte es auch mal mit einer In-Situ Messung versuchen, oder im Hallraum (Badezimmer?).

Gruß
Heinrich


.pdf   AP 08-ARTA-In Situ-GerRev01.pdf (Größe: 780,46 KB / Downloads: 13)
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#25
Hi Olaf,

Zitat:ich habe gestern dieses 60mm Material bekommen, will das Testen

Bin gespannt, wie sich das bei DIr, bzw. Deiner Anwendung schlägt. 

Solches Polyestervlies war bei meinen Messungen (auch in der Box, siehe LB2 und LB3 Thread) immer das am schlechtesten dämpfende Material.

Sehr gut hat für meine Anwendungen (ich habe besonders auf die Bedämpfung von BR-Gehäusen geachtet, d.h. maximale Dämpfung der Gehäuseresonanzen bei minimaler Dämpfung des Bass-Levels) eben der Mix aus Basotect und Fibsorb (Verringerung des Unterschieds der akustischen Impedanz) funktioniert. Christoph Gebhard hat das auch sehr ausführlich mit Messungen beschrieben.

Natürlich spielt auch die Platzierung bzw. Dicke des Dämpfungsmaterials eine große Rolle - es ist eben im Bereich der hohen Schallschnelle - in der Gehäusemitte - besonders effektiv und nicht direkt an den Wänden (Schallschnelle gegen 0).

Ich bin allerdings auch nicht auf dem Laufenden, welche Dämpfungsmaterialien neben Basotect, Schafwolle, Noppenschaumstoff... aktuell zu welchem Preis angeboten werden. Vielleicht klärt sich das anhand Deines Threads ja noch.

Grüße,
Christoph

Vielen Dank für den Link! 
Zitat:Man könnte es auch mal mit einer In-Situ Messung versuchen, oder im Hallraum (Badezimmer?).

Gruß
Heinrich


[Bild: pdf.png]   AP 08-ARTA-In Situ-GerRev01.pdf (Größe: 780,46 KB / Downloads: 3)

Hatte ich nicht mehr auf dem Schirm...
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#26
(14.10.2026, 13:06)Olaf_HH schrieb: @walwal
wie kommst Du auf den Wert ? Ich konnte bisher nichts dazu finden.
Also Theoretisch für Stehwellen in Längsrichtung bei Standgehäusen zu gebrauchen ?

Ich warte noch auf das Holz für meine Standbox, daher kann ich das erst in 1-2 Wochen Testen.
Den versuchsaufbau mit dem kleinem Kasten wie gestern von GaGa vorgeschlagen, werde ich vielleicht am Wochende schon schaffen.

Dreisatz. Das Caruso mit 15 kg/m³ hat 3000 Widerstand, macht 2000 bei 10 kg (aus g/m² brechnet).
Ja, gegen Stehwellen zu gebrauchen. 

Schau mal die Grafik 16 von ente an, da hast du Polstervlies 3 cm dick...
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#27
Gegen Stehwellen ist ja das um was es hier geht. Der Rest ist irrelevant.
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#28
Moin
nochmals vielen Dank an alle Die hier beitragen,
so entsteht eine schöne Sammlung an Wissen, was allen zu gute Kommt.
Alleine was alles an Super Input kam, ja das ein oder andere findet man im Archiv, bündelt sich hier doch ganz gut an einer Stelle

Und der Ton ist auch angenehem Harmonisch, SUPER !!
In Hamburg sagt man Moin .....
LG Olaf_HH
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#29
(14.10.2026, 13:56)JFA schrieb: Gegen Stehwellen ist ja das um was es hier geht. Der Rest ist irrelevant.
Schon, wobei es solche und solche gibt. Also gegen eine Stehwelle im ein Meter langen Gehäuse hilft locker und dick, im kleinen MT.Abteil dicht und dünn.
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#30
Nein, das ist eigentlich völlig egal. Was in einem Gehäuse hilft geht auch im anderen. Es kommt nur auf zwei Sachen an, sofern die Kanten/Wände belegt:
1) Der Anteil der Dämpfung am jeweiligen Gehäusequerschnitt muss groß genug sein
2) Die Stehwelle muss in das das Dämpfungsmaterial eindringen können - das ist erst einmal unabhängig von der Frequenz, sofern der Strömungswiderstand des Materials nicht frequenzabhängig ist
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#31
   
Ist er aber.

(14.10.2026, 15:25)JFA schrieb: Nein, das ist eigentlich völlig egal. Was in einem Gehäuse hilft geht auch im anderen. Es kommt nur auf zwei Sachen an, sofern die Kanten/Wände belegt:
1) Der Anteil der Dämpfung am jeweiligen Gehäusequerschnitt muss groß genug sein
2) Die Stehwelle muss in das das Dämpfungsmaterial eindringen können - das ist erst einmal unabhängig von der Frequenz, sofern der Strömungswiderstand des Materials nicht frequenzabhängig ist

Das ist er aber.
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#32
Das ist nicht der Strömungswiderstand
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#33
Strömungs-R oder spez. Strömungs-R, reden wir darüber?
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#34
Streng genommen über den spezifischen, aber das ist nicht der entscheidende Punkt
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#35
Moin zusammen,

der Vollständigkeit halber und weil einige Aspekte zu Dämpfung und Dämpfngsmaterialien schon in früheren Threads diskutiert wurden: Ich habe hier die Eigenschaften einer ganzen Reihe von Dämpfungsmaterialien zusammengefasst (im Thread Dämmmaterial für maximale virtuelle Volumenvergrößerung?).

Es lohnt sich m.E. da reinzuschauen.

Zur Wirkung von Dämpfungsmaterialien der Beitrag von adicoustic und der Beitrag von mir, worauf er sich bezieht (JFA hatte in dem Thread auch schon ne Menge zum Thema beigetragen...).

Ich hatte mich stark an picosound orientiert, siehe Punkt 4. Akustische Bedämpfung von Lautsprechergehäusen.

Grüße,
Christoph
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#36
Ich versuche mal mit einem Gedankenexperiment das Ganze näher zu bringen. 

Nehmen wir ein schlankes Standlautsprechergehäuse. Chassis ganz oben. Es ergibt sich eine dominante Längsresonanz bei L=lambda/2. 

Jetzt ziehen wir ein ganz dünnes vertikales Brett ein, so dass sich aus dem einen "Kanal" jetzt zwei "Kanäle" ergeben. Der Schall hat ungehinderten Zutritt in beide Kanäle oben am Chassis. Ändert sich nun die Längsresonanz? Natürlich nicht. Länge bleibt gleich, Querschnitt bleibt gleich, Medium bleibt gleich. Die exakte Verteilung des Gesamtquerschnitts auf die beiden jweiligen Kanäle ist nicht wichtig, der Schallfluss teilt sich entsprechend der Querschnitte aus. 

Im zweiten Schritt befüllen wir nun einen Kanal mit einem porösen Material und irgendeinem Strömungswiderstand. Was passiert? Weil der Kanal mit dem porösen Material einen höheren Strömungswiderstand (und dadurch eine höhere akustische Flussimpedanz) besitzt teilt sich der Fluss nicht mehr entsprechend der Querschnitte auf, sondern entsprechend der Flussimpedanzen - wobei die des offenen Kanals geringer ist und dadurch dort der größere Anteil durchströmt. Wie in der Elektrotechnik, Parallelschaltung zweier Widerstände. 

Aber weil der Schallfluss natürlich trotzdem den "porösen" Kanal anteilig durchströmt wird der Gesamtfluss verringert - und damit die Resonanz gedämpft. 

Nur: 
- was passiert, wenn der Strömungswiderstand des porösen Materials immer größer wird?
- was passiert, wenn der Querschnitt des "porösen" Kanals immer kleiner wird? 

Und für die ganz verwegenen Gesellen hier: 
- was passiert, wenn man das Trennbrett entfernt? (Diese Frage ist für das allgemeine Verständnis nicht von Belang, aber gibt interessante Einsichten in die tatsächlichen Vorgänge).
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#37
(15.10.2026, 09:46)JFA schrieb: Und für die ganz verwegenen Gesellen hier: 
- was passiert, wenn man das Trennbrett entfernt? (Diese Frage ist für das allgemeine Verständnis nicht von Belang, aber gibt interessante Einsichten in die tatsächlichen Vorgänge).

Es gibt noch verwegenere Gesellen, die machen nicht nur ein Trennbrett sondern gar mehrere, dämpfen diese nicht sondern nutzen die Reflektionen. Aber das wird hier nicht diskutiert und seit Sommer 2025 können wir es auch garnicht mehr so wie früher. 

Ich frage mich eher: Wenn wir das Brett nicht gerade machen sondern schräg, was passiert dann?
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#38
Schräges Brett: ist nicht viel anders, nur macht es das Gedankenexperiment schwieriger.

Die Bemerkung mit Sommer 2025 verstehe ich nicht.
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#39
Moin,
mein Anliegen ist, nicht nur die Längsresonanz zu minimieren, sondern auch die Rückwärtig vom Breitbänder richtung Rückwand direkt oder indirekt gerichteten Schallwellen zu reduzieren.
Dieses muss mit Materialen geschehen, die beim Durchströmen diesen Schall in Wärmeenergie umwandelt und durch Materialien, die auch das dierekte Reflektieren auf der Rückwand reduzieren.

Hatte Timmermanns mit den eingebrachten kurzen Teilern in ein BR Gehäuse nicht mal von einer Fuzzy TML gesprochen ?
Ich war immer so unterwegs, das Ringversteifungen möglichst wenig Fläche haben sollten, und diese Stege dann mit Bondum beklebt werden mussten, um Resonanzen vom Teile zum Boden der Decke zu reduzieren ?
In Hamburg sagt man Moin .....
LG Olaf_HH
IGDH e.V.
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#40
(15.10.2026, 10:13)Olaf_HH schrieb: sondern auch die Rückwärtig vom Breitbänder richtung Rückwand firekt oder indirekt gerichteten Schallwellen zu reduzieren.

Wozu?
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