Vor 5 Stunden
(10.01.2026, 18:55)knut_t schrieb: ... Passt das zur Physik?
M.E. ja, denn - stark mit KI kondensiert und trotzdem hoffentlich noch richtig (m.E. plausibel) :
"Weiß’sche Bezirke und Nanostruktur
Der entscheidende technologische Aspekt ist die Dimension der Kristallkörner im Vergleich zu den Weiß’schen Bezirken:
Die konventionelle Grenze:
In normalem Eisen „haken“ die Grenzen der Weiß’schen Bezirke (Bloch-Wände) an den Korngrenzen fest (Pinning-Effekt). Dies erzeugt Rauschen und Verzerrungen bei kleinsten Signalen.
Die Kristalle sind mit 10–15 nm kleiner als die magnetische Austauschlänge (ca. 20–40 nm).
Das bedeutet:
Die magnetischen Domänen „merken“ gar nicht, dass sie über Korngrenzen hinwegwandern. Die magnetische Richtungsabhängigkeit (Anisotropie) wird über tausende Kristalle hinweg gemittelt und nähert sich Null an.
Resultat für den DAC:
Das Material verhält sich magnetisch „flüssig“. Es gibt keinen mechanischen Widerstand gegen die Magnetisierung mehr. Dies ermöglicht eine perfekte Linearität bis hinunter zur Auflösungsgrenze des Wandlers (z. B. 24-Bit oder 32-Bit Tiefe), ohne dass die „Ecken“ der digitalen Stufen das Material zu unlinearen Sprüngen zwingen.
Das Material verhält sich magnetisch „flüssig“. Es gibt keinen mechanischen Widerstand gegen die Magnetisierung mehr. Dies ermöglicht eine perfekte Linearität bis hinunter zur Auflösungsgrenze des Wandlers (z. B. 24-Bit oder 32-Bit Tiefe), ohne dass die „Ecken“ der digitalen Stufen das Material zu unlinearen Sprüngen zwingen.
[i]Abschluss: Nanokristalline Materialien ermöglichen den Bau von Übertragern, die physikalisch die Brücke zwischen der getakteten, „eckigen“ Digitalwelt und dem fließenden analogen Klang schlagen, indem sie die Unzulänglichkeiten grobkörniger Magnetmaterialien eliminieren."[/i]
(10.01.2026, 19:16)Audio-Panda schrieb: ... Es kommt darauf an, welche Physik man heranzieht. ...
Ich gehe davon aus, dass das ein Übersetzungsproblem ist/war ... es gibt im Grunde m.E nur eine Physik .. und vorausgesetzt Obiges stimmt, wie gesagt es erscheint mir plausibel, ist das auch mit dieser Physik darstellbar oder erläuterbar.
Schon mal vorab ggf. "Sorry" , aber der Kommentar musste sein, auch wenn es ggf. anders gemeint war, @Panda.
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Ich konnt´s also doch nicht lassen, aber das war ja auch weniger die Elektronikdomäne als Materialwissenschaft.
Gerne draufhauen, wenn hier doch Unsinn drinsteht.
Grüß´le
Rainer,
der jetzt schon mit Freecad eine Kiste hinkriegt
... eine ziemliche Umstellung, Umdenke das ist p.s.:
Etwas mehr aufgedröselt:
"Nanokristalline Übertrager werden in Digital-Analog-Wandlern (DACs) nicht nur zur galvanischen Trennung, sondern als aktive Gestaltungselemente des Signalpfads eingesetzt.
Induktivitäts-Management:
Durch die hohe Permeabilität können hohe Induktivitäten mit sehr wenigen Drahtwindungen erreicht werden. Dies reduziert die Streuinduktivität und die Wicklungskapazität massiv – beides Hauptursachen für Jitter und Signalreflexionen bei hohen Abtastraten (96/192 kHz).
Wicklungstechniken:
Bifilare/Trifilare Wicklung: Maximiert die magnetische Kopplung und sorgt für symmetrische Signalwege.
Sektionswicklung:
Teilt die Wicklungen in Kammern auf, um die parasitäre Kapazität weiter zu senken und die Bandbreite in den MHz-Bereich (wichtig für DSD) zu schieben.
Passive RC-Netzwerke (Zobel-Glieder):
In DAC-Designs werden diese Übertrager oft mit einem Widerstand und Kondensator am Ausgang terminiert. Ziel ist es, die Eigenresonanz des Kerns (die durch das Material weit oberhalb von 100 kHz liegt) gezielt zu dämpfen und eine perfekte Impedanzanpassung an die folgende Analogstufe zu gewährleisten.
Magnetostriktion nahe Null:
Nanokristalline Kerne verformen sich unter Magnetisierung nicht mechanisch. Dadurch gibt es keine „Rückwirkung“ der Mechanik auf das elektrische Signal (keine Mikrofonie).
Magnetischer Integrator:
Der Übertrager wirkt als natürlicher Tiefpassfilter. Er „verrundet“ die harten Treppenstufen der digitalen Wandlung (Sampling-Images) und überführt sie in einen kontinuierlichen Fluss.
Energiespeicherung:
Die geringen Hystereseverluste erlauben es dem Kern, Energie im Magnetfeld extrem effizient zwischenzuspeichern und bei Amplitudenabfällen des DAC-Chips wieder abzugeben, was das Signal stabilisiert."
21 ist nur die halbe Wahrheit

