Hatte heute Morgen Störungen und bin auf Akku/Sinus-Wechselrichter-Versorgung gegangen. Innert 5 Stunden mit den 2 Buscher25SEspezial meinen neuen, über Nacht voll geladenen, 12V/100Ah AGM Akku leer genuckelt.
Danach bin ich auf das reguläre Netz gegangen, Mittags gab es keine Störungen und aktuell auch nicht.
Wenn meine Bauteile da sind baue ich die DC-Filter auf und dann ein, wenn es Störungen gibt. Und dann höre ich ja, ob und was es bringt. Ich mache mich da nicht verrückt.
:prost:
Grüße, Hartmut
’’Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen. ‘‘ George Orwell
Man muss nicht Alles bauen, was nicht bei 3 weglaufen kann :denk:
21.11.2023, 03:55 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.11.2023, 04:01 von dy1026u.)
Moin,
meine Buscher DC-Filterplatinen von JLCPCB waren heute in der Post. Die Platinen sind, wie gewohnt, in super Qualität.
Die ersten beiden Filter habe ich aufgebaut, aber noch nicht eingebaut. Ich hatte lange keine Störungen mehr und schaffe es auch nicht selber, Störungen zu verursachen:denk::dont_know:
[ATTACH=CONFIG]72387[/ATTACH]
6 Platinen kann ich abgeben, je Stück 4,75 Euro
Grüße Hartmut
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meine Buscher DC-Filterplatinen von JLCPCB waren heute in der Post. Die Platinen sind, wie gewohnt, in super Qualität.
Die ersten beiden Filter habe ich aufgebaut, aber noch nicht eingebaut. Ich hatte lange keine Störungen mehr und schaffe es auch nicht selber, Störungen zu verursachen:denk::dont_know:
[ATTACH=CONFIG]72387[/ATTACH]
6 Platinen kann ich abgeben, je Stück 4,75 Euro
Grüße Hartmut
Moin Hartmut,
eine bitte für mich! Ich weiß zwar nicht, ob die Schwaben auch (ungekehrt !) DC im Netz haben, aber Versuch macht kluch ...
Gruß Klaus
Meinen tut der, der zum Wissen zu faul und zum Glauben zu schwach ist (Lisa Eckart)
Moin,
ich halte die Netzfilter von Thel und auch Buscher auf die seltsame Art highendig. Ich halte mich da eher an Bryston, die sowas seit Jahrzehnten verbauen. Eine massive Rechteckgleichrichterbrücke mit Flachsteckeranschlüssen und zwei Elkos reichen vollkommen. Besonders Hochspannungsteile brauchen sie bei 1,4 Volt auch nicht gerade sein, nur die Anschlüsse sollten vom Gehäuse gründlich isoliert sein. Alles andere halte ich für Gymniks.
Jrooß Kalle
der Varistor auf dem DC-Filter hängt einfach parallel zur Netzspannung. Je nachdem wie oft und stark der eine Überspannung abbekommt wird der verschleißen und dann schon bei zunehmend niedrigerer Spannung leitend und dabei warm. Damit das nicht brandgefährlich wird sollte man in Reihe zum Varistor eine thermisch gekoppelte Übertemperatursicherung installieren; oder Typen einsetzen die das bereits integriert haben Bsp.-> https://www.tdk-electronics.tdk.com/inf/...series.pdf
das war keine Kritik an Deiner Bestückung bzw. Teileauswahl.
Das ist eine Sache die schon beim Design und Layout hätte berücksichtigt werden sollen.
Der von mir angeführte Link sollte auch kein Verweis auf ein 1:1 Replacement sein. Es ging mir darum zu zeigen - die Problematik ist real und es gibt Bauteile die diese Schutzmechanismen ohne Bastelei in sich selber integrieren.
Versuch einmal die Google Bildersuche nach "varistor burnt"....
vereinbarungsgemäß muß ein Varistor für mindestens das 1,25-Fache der Nennspannung ausgelegt werden, bei 230 Volt also 288 Volt. Dummerweise gibt es so einen Nennwert nicht (oder ich hab ihn nicht gefunden), es gibt nur 275 und dann wieder 300 Volt. Der 275-V-Varistor ist also nicht etwa über-, sondern sogar noch unterdimensioniert. Wobei - ich würde den auch nehmen.
_Nico_ schrieb:Littlefuse TMOV20RP275E könnte ein passender, selbst geschützter Ersatz sein.
Hallo Nico,
Was macht der wenn er sich selbst schützt? Lässt er dann die zu schützende Elektronik abrauchen?
Ich sehe meinen verwendeten Varistor weiterhin als ausreichend, zumal er in der gesamten Schaltungsanordnung nach einer GeräteSchmelzsicherung liegt. Bevor der Varistor raucht, fliegt die Sicherung.
Grüße Hartmut
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dy1026u schrieb:Was macht der wenn er sich selbst schützt?
Er nimmt sich selbst aus der Schaltung. Hättest du beim Lesen des Datenblatts auch selber drauf kommen können. Ich verstehe nicht, warum du so gnatschig auf Nicos durchaus berechtigte Hinweise reagierst…
ich bin gar nicht gnatschig, ich wollte es einfach nur wissen. Ich frage mich auch was ein Varistor, der ja die nachfolgende Schaltung schützen soll, noch schützt, wenn er sich im Extremfall selbst aus der Verantwortung zieht.
Der Varistor ist doch der selbstlose Bodyguard, der sich schützend in die Schussbahn zu werfen hat und im Anforderungsfall, mit niederohmigen Verhalten, die vorgelagerte Schmelzsicherung auslöst.
Ich würde einen Varistor immer nur mit vorgeschalteter Sicherung verbauen!
ich habe halt wenig Ahnung... da ist nix Bös´ gemeint und finde das ja auch gut, wenn das Thema angesprochen wird.
Wenn es neue Bauteile gibt, die besser sind, macht es ja Sinn diese zu verwenden.
Grüße, Hartmut
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Man muss nicht Alles bauen, was nicht bei 3 weglaufen kann :denk:
eine Sicherung löst bei Überschreiten eines definierten Stromes aus.
Ein zu hoher Strom ist hier jedoch nicht die Gefahrenquelle.
Das Problem ist das mögliche Überhitzen des Varistors.
Über die Betriebszeit altert der Varistor zunehmend wenn seine Funktion in Anspruch genommen wird (das passiert relativ regelmäßig).
Damit verbunden wird dieser bei immer niedrigerer Spannung leitfähig.
Bedeutet:
Irgendwann leitet der Varistor schon bei normaler Netzspannung; nicht erst bei bedeutenden Transienten.
Leitfähig bedeutet hier aber nicht zwangsläufig Kurzschluss / Niederohmig; daher muss eine vorgeschaltete Sicherung auch nicht zwangsläufig wegen Überstrom auslösen.
Der vergleichsweise kleine Strom der jetzt dauerhaft durch den Varistor fließt resultiert in einer entsprechenden Erwärmung.
Das ist das Problem. - Dagegen hilft die Übertemperatursicherung.
Korrekt dimensioniert* schränkt die Übertemperatursicherung die Funktion des Varistors bei bedeutenden Transienten auch nicht ein. (*hat Littlefuse in dem oben vorgeschlagenen Type schon erledigt)
Warum?
Weil die Vorgeschaltete Überstromsicherung schneller anspricht als sich Varistor und Temperatursicherung mit ihrer Masse erwärmen können um den Übertemperaturschutz auszulösen.
Sprich:
Der Varistor zieht sich (zumindest kurzfristig) nicht aus der Verantwortung.
Um langfristig Gewissheit zu haben gibt es die zuerst verlinkten Typen mit drittem Pin; damit lässt sich sehr einfach und elegant der Betriebsstatus des Varistors über eine LED anzeigen.
Ob es wohl möglich ist dort ein Relais anzusteuern, um die folgende Schaltung nur unter Spannung zu setzen, wenn der Varistor noch funktionsfähig ist, bzw. die Thermosicherung nicht ausgelöst hat?
ich habe da mal auf die schnelle ein Prinzipschaltbild gezeichnet.
[ATTACH=CONFIG]72441[/ATTACH]
Die Relaisansteuerung ist nicht vollständig, es geht lediglich um das Prinzip!
Dann wäre das ggf. eine absolut sichere Lösung, denn es hilft mir ja nix, wenn die LED nicht mehr leuchtet und ich das nicht mitbekomme.
Grüße, Hartmut
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Man muss nicht Alles bauen, was nicht bei 3 weglaufen kann :denk:
23.11.2023, 08:46 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.11.2023, 08:51 von Kleinhorn.)
Zitat:denn es hilft mir ja nix, wenn die LED nicht mehr leuchtet und ich das nicht mitbekomme
Hi,
für mich sind diese 3 Bein Varistoren auch neu. Find ich interessant. Daher hab ich bei Little Fuse mal ins Datenblatt geschaut.
Weiter unten gibt es eine Applikation mit Kontroll LED und Relais. Da ist es dann so, dass die LED leuchtet im Fehlerfall.
Allerdings wird da ein normaler 0,6 Watt Widerstand nicht reichen. 5 Watt sollten es dann schon sein.
Ich baute mir für meine Verstärkerexperimente eine +- 35 Volt Spannungsquelle. Am Ausgang sind zwei LED über 12 Volt Zenerdioden und Vorwiderstand angeschlossen als Kontroll LED, jeweils einzeln beschaltet.
Der Widerstand sollte 1 Watt sein, so die Rechnung. Kann man vergessen, 3 Watt min. Sonst wird das übel warm.
Daher eher mehr Leistung auswählen oder eine Parallelschaltung bauen.
Willst Du die Led im Dauerbetrieb anzeigen lassen, gäbe es LED an 230 Volt mit 220 nF Kondensator, aber sowas geht besser hinter dem Trafo. Sonst wird es gar aufwendig.
Kleinhorn schrieb:bei Little Fuse mal ins Datenblatt geschaut.
Weiter unten gibt es eine Applikation mit Kontroll LED und Relais. Da ist es dann so, dass die LED leuchtet im Fehlerfall.
.
Hallo Peter, das ist interessant und wesentlich sinnvoller, eine LED im Fehlerfall leuchten zu lassen. Wenn etwas plötzlich nicht mehr leuchtet, fällt das weniger auf, als wenn plötzlich etwas leuchtet. Genauso mit dem dreckigen Flur. Wenn ich geputzt habe merkt es niemand, aber wenn ich mit meinen Gartenschuhen da durch - oje :eek:
Hast Du bitte einen Link zu diesem Datenblatt. Ich habe 2 Datenblätter von littlefuse durchgesehen, da war nix.
Ich werde mir bei der nächsten Bestellung auch 3 Bein-Varistoren ordern und ein wenig ausprobieren, ob meine Idee mit Relais auch umsetzbar ist. Wenn ich ein Wechsel-Leistungsrelais verwende, kann eine LED ja auch prima den Störfall anzeigen und gleichzeitig ist die zu sichernde Schaltung vom Netz getrennt.
Grüße Hartmut
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