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Grundlagen Artikel aus anderem Forum zum Thema Netzstörungen
#21
Hi
das Video war in deinem Threat, aber ich seh gerade, Capslock hatte das verlinkt
In Hamburg sagt man Moin .....
LG Olaf_HH
IGDH e.V.
Meine Projekte: M-L-W-R , Kondensator Test
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#22
Hallo,

zunächst einmal finde ich, dass in dem Artikel die technischen Zusammenhänge plausibel erklärt sind:

Über das Netz und auch anderweitig wird alles Mögliche an EMV-Dreck in die Geräte eingekoppelt. Dann findet eine Demodulation statt, im Ergebnis entsteht im Wesentlichen Rauschen. Soweit, so gut.

Aber dann kommt's, wie so oft. Es werden nach der technisch mehr oder weniger fundierten Argumentation wilde Behauptungen aufgestellt, wie sich das auf den Klang auswirkt.

in diesem Fall hier bin ich mir unsicher und mich würden die Erfahrungen hie im Forum interessieren.

Und zwar wird ja behauptet, dass das Rauschen den Klang hörbar kaputt macht.

"Langzeitlästigkeit, Kleben der Musiksignale am Lautsprecher, verringerte Raumabbildung und Durchhörbarkeit und sonstiger Einfluß in fast jedem Problembereich" - Erstmal eine Behauptung ohne jeglichen Beleg.

Meine Erfahrung: wenn ich das Rauschen als solches wahrnehme, stört es mich. Wenn ich es nicht höre, weil es durch das Musiksignal maskiert wird, nehme ich keinen weiteren Einfluss wahr.

Jeder kennt ja wohl Rauschen durch schlechte Anpassung der Gains in der Signelkette, Chassis mit hohem Wirkungsgrad,...

Also ich bin, trotz des, in weiten Teilen, Fundierten Artikels, skeptisch was die Relevanz des Themas anbelangt.

Gruß
A.
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#23
(Gestern, 20:14)linux1972 schrieb: Und zwar wird ja behauptet, dass das Rauschen den Klang hörbar kaputt macht.

Genau das ist der Punkt. Daß leitungsgebundene HF-Störungen existieren und Geräte prinzipiell beeinflussen können, ist unbestritten. Das ist normale EMV-Technik, daraus folgt aber keineswegs, daß Störungen unterhalb einer Funktionsstörung hörbare "subtile Klangveränderungen" erzeugen. Der Artikel setzt genau diesen Übergang mehrfach als gegeben voraus, statt belegt. 

Für mich ist das Goldöhrchengeplapper, sorry...
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#24
Ich habe mich hier selbst mal Moderiert
der Text den ich geschrieben hatte war nicht neutral und andere User fühlten sich "angegangen"
In Hamburg sagt man Moin .....
LG Olaf_HH
IGDH e.V.
Meine Projekte: M-L-W-R , Kondensator Test
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#25
(Gestern, 21:51)Olaf_HH schrieb: Aber nein, das kommt ja von Unwissenden mit Goldohrengeplapper ....

Ich habe hier eine unnötig freche und persönlich/beleidigende Anmerkung von Nebenweg gelöscht. Bitte unterlasse dies in Zukunft. Gruß, MOD Gaga

Kennst mich nicht, bezeichnest mich aber als "Unwissenden". Bist du nicht auch Mod? Willst du dich nicht selbst moderieren?

Der Plapperer behauptet beispielsweise, der Einfluß amplitudenmodulierter HF auf Audioequipment würde normativ nicht erfasst. Mich wundert etwas, daß JFA noch nicht eingestiegen ist, denn die EN 55035 für Multimediaequipment befasst sich im normativen Annex G genau damit. Die IEC 61000-4-6 behandelt ausdrücklich die Störfestigkeit gegen leitungsgebundene HF von 150 kHz bis 80 MHz. Das Verfahren dient gerade dazu, die Auswirkungen eines eingespeisten HF-Störsignals auf ein betriebenes Gerät zu beurteilen.

Der Plapperer schreibt: "hochfrequente Störungen im Netz sind immer da und haben Einfluß. Wenns nicht so wäre, bräuchte man z.B. keine entsprechenden EMV-Vorschriften." Logischer Fehlschluß. Aus A: "Es existieren elektromagnetische Störungen" und B: "Bei hinreichender Stärke können sie elektrische Geräte beeinträchtigen" folgt eben keineswegs C: "Die im konkreten Wohnzimmer vorhandenen Störungen verändern den Audioausgang einer HiFi-Anlage hörbar."

So reiht sich ein Mist an den anderen und mit "digitaler Lästigkeit" und "Euphonie" ergeht sich der gute Rudolph dann letztendlich komplett in Goldöhrchenschwafelei.

Aber mir "Unwissenheit" vorwerfen. Hier nochmals eine unnötig freche Bemerkung gelöscht.

Hallo Nebenweg, bitte schaue Dir unsere Forenregeln an und agiere entsprechend sachlich und freundlich hier. Sollte Dir da nicht zusagen, bitte ich Dich das Forum zu verlassen. Grüße, MOD Gaga
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#26
Hallo @Nebenweg
nein ich bin kein Moderator in diesem Forum.

Ich kann und werde nichts zu anderen Foren und den Leuten dort schreiben, was die so alles von sich geben.
Nur Soweit ein Kommentar eines "stillen Mitlesers" zum User TMR in dem anderem Forum: 
"Profis in Ton Studios filtern auch. Der TMR hat für die Denon One Point Recordings in Deutschland die ganze Filterung für die Japaner gemacht.


Edit: Ich habe mich hier selbst mal Moderiert
Der Text den ich geschrieben hatte war nicht neutral und andere User fühlten sich "angegangen"

LG Olaf
PS: Ich bin seit 1993 nur ein EDV-Depp und gelernter Elektriker in der Industrie in den 1980ern und im Gegensatz zu einigen anderen nenne ich meinen Namen in meiner Signatur und verwende eine Höfliche Anrede beim Schreiben
In Hamburg sagt man Moin .....
LG Olaf_HH
IGDH e.V.
Meine Projekte: M-L-W-R , Kondensator Test
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#27
Hallo,

Ich finde das Thema interessant und evtl. kann man ja sogar einen echten Erkenntnisgewinn für die Community erzeugen.

Daher noch zwei Fragen in die Runde:

1. Im Artikel wird behauptet, dass das Rauschen auf das Musiksignal aufmoduliert würde, also multiplikativ Einfluss nimmt. Wenn das so wäre, könnte ich mir eine klangliche Beeinflussung schon eher vorstellen. M.E. ist das aber falsch, ein Rauschen überlagert sich primär additiv. Meinungen?

2. Wie sind Eure Erfahrungen, macht Rauschen den Klang kaputt (bewußt unspezifisch formuliert) auch wenn man es nicht als Rauschen wahrnimmt?

Gruß A.
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#28
Zu 2.
Wäre Rauschen ein Problem, dürfte es keine Vinyl Fans geben.
am Ziel
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#29
   

bei vollaktiven (Bild) wie auch bei halbaktiven habe ich, wenn der Geschirrspüler an ist, ein Zirpen aus dem Bass. Das bekomme ich auch nicht weg. Ich habe 2004 beim großen Hausumbau alle Leitungen neu machen lassen und ins Wohnzimmer eine besonders dicke Leitung legen lassen, die auch eine eigene Absicherung bekommen hat. Jetzt ist es aber so, dass der Geschirrspüler irgendetwas ins Netz einstreut was man bei wirkungsgradstarken Boxen eben hört. Das ist nicht störend, wenn man es weiß, dann lässt man einfach den Geschirrspüler nachts laufen.
 
Ich hatte verschiedene Netzfilter zum auszuprobieren hier, es hat nichts geholfen. Man kann ein klein wenig in den Einstellungen des Setups herumexperimentieren und die aktiven Verstärker auf 80 oder 70 Prozent stellen, aber das ist nur ein Notbehelf. 

Eine "Echte" Lösung habe ich noch nicht gefunden, ... deswegen lese ich immer ganz gerne solche Artikel, danke fürs Zeigen.

Gruß Timo
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#30
Und du hast noch nicht dran gedacht, den Geschirrspüler mal untersuchen zu lassen? Meine Mutter hatte tatsächlich mal den Funkmeßdienst (OMs bekannt als "Gilb"...) im Haus. Den hat ein benachbarter OM wegen unerfindlicher Störungen gerufen. Was war? Der DVD-Spieler meiner Mutter ist irgendwann zum Störsender mutiert...
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#31
(Vor 3 Stunden)Nebenweg schrieb: Und du hast noch nicht dran gedacht, den Geschirrspüler mal untersuchen zu lassen? Meine Mutter hatte tatsächlich mal den Funkmeßdienst (OMs bekannt als "Gilb"...) im Haus. Den hat ein benachbarter OM wegen unerfindlicher Störungen gerufen. Was war? Der DVD-Spieler meiner Mutter ist irgendwann zum Störsender mutiert...

ich bin sogar noch einen Schritt weiter gegangen, denn mein "alter" Gschschirrspüler hatte diese Probleme ebenso, sogar sehr viel stärker. Jetzt nach dem Umtausch ist das "Thema" immer noch da, allerdings sehr viel geringer. 
Alle Gerätchen machen irgenwie Dreck im Netz.
Vielleicht sollt man eine PV Anlage nur für das Wohnzimmer sich anschaffen. Und keine Verbindung ins Netz machen. Ansonsten keine weiterne Verbraucher, gute Idee?


GILB gibt es nicht mehr, lese ich gerade, ... War zur Zeiten als es noch POST geheißen hat. heute gehört es zur Bundesnetzargentur.
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#32
Kann man machen. Speicher laden und ohne Netz die Anlage betreiben.

https://de.hoymiles.com/products/hibatte...nkraftwerk (Beispiel)
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#33
Ein Netzfilter in die Anschlussleitung des Geschirrspülers wäre wahrscheinlich am wirksamsten. Verhindert die Ausbreitung der Störung.
Mein Bruder hatte dasselbe Problem mit seinem Kühlschrank. Der Anlauf des Kompressors war immer als Knacks hörbar.
am Ziel
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