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Hypex Nilai, NCoreX oder Purifi Eigentakt-Module
#21
(Gestern, 09:05)Olaf_HH schrieb: Zitat Google Gemini:
Wenn du das 3e Audio TPA3255 Board oder den fertig aufgebauten 3e Audio A7 Stereo-Verstärker meinst, triffst du für die Visaton Atlas Compact MK V eine absolute High-End-Entscheidung im Class-D-Segment.
Hallo Olaf,

Dank für deinen Bericht.
Das obige Zitat ist doch wohl nicht ganz ernst zu nehmen Rolleyes.
Tut das gut? Braucht man das?....absolut nicht!

Ich kann sehr gut verstehen, dass Ronald die Weiche überarbeitet hat, als Hochpass ein Elko vor dem AL170, ein MKT vor dem TI100 und wahrscheinlich wie bei Visaton üblich, vor dem TIW300 eine Glockenkernspule. So wird das nichts mit High-End.
Die Visatonchassis sind sehr brauchbar, die Originalfrequenzweichen reduzieren deren Eigenschaften zur Mittelklasse.

Gruß Kalle, der für den Aktivbetrieb immer noch seine ICEpower ASX2 BTL sehr schätzt.
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#22
(Gestern, 09:05)Olaf_HH schrieb: 1. Das Geheimnis: Echtes PFFB (Post-Filter Feedback)
          Normale TPA3255-Verstärker verändern ihren Klang im Hochtonbereich, je nachdem, wie viel Ohm der Lautsprecher hat (Lastabhängigkeit). Da die Atlas Compact MK V eine komplexe 4-Wege-Frequenzweiche besitzt, schwankt ihre Impedanz über das Frequenzband.]
  • Die 3e Audio-Lösung: Sie verbauen ein extrem aufwendiges PFFB-Schaltungsdesign. Dieses greift das Signal erst nach den Ausgangsfiltern ab und korrigiert es.

Öhm...

Der TPA3255 hat laut Datenblatt 21,5 dB Gain, also ungefähr Faktor 12. Wie wollen die denn damit bitte eine nennenswerte Verzerrungsreduktion erzielen oder den Ausgang impedanzunabhängig machen, ohne die Verstärkung komplett in den Boden zu rammen? Die veröffentlichten Daten und Schaltpläne geben das auch nicht her, für den TPA3255 habe ich eine Feedbackschleife mit 33 kOhm zu 2,7 kOhm gefunden.
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#23
Tja, Gemini schmiert einen immer etwas Honig ums Maul.

Ist mir bei meiner Anfrage auch schon aufgefallen. Hatte mit Gemini ein Horn konstruiert. Nach einigen Änderungen war das auch die HighEnd-Lösung, ultimativ usw..
Heisst in Wirklichkeit wohl: Nicht verkehrt, läuft ganz ordentlich, passt schon (von den Werten).

Gruß Tommi
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#24
(Gestern, 11:39)JFA schrieb:
(Gestern, 09:05)Olaf_HH schrieb: 1. Das Geheimnis: Echtes PFFB (Post-Filter Feedback)
          Normale TPA3255-Verstärker verändern ihren Klang im Hochtonbereich, je nachdem, wie viel Ohm der Lautsprecher hat (Lastabhängigkeit). Da die Atlas Compact MK V eine komplexe 4-Wege-Frequenzweiche besitzt, schwankt ihre Impedanz über das Frequenzband.]
  • Die 3e Audio-Lösung: Sie verbauen ein extrem aufwendiges PFFB-Schaltungsdesign. Dieses greift das Signal erst nach den Ausgangsfiltern ab und korrigiert es.

Öhm...

Der TPA3255 hat laut Datenblatt 21,5 dB Gain, also ungefähr Faktor 12. Wie wollen die denn damit bitte eine nennenswerte Verzerrungsreduktion erzielen oder den Ausgang impedanzunabhängig machen, ohne die Verstärkung komplett in den Boden zu rammen? Die veröffentlichten Daten und Schaltpläne geben das auch nicht her, für den TPA3255 habe ich eine Feedbackschleife mit 33 kOhm zu 2,7 kOhm gefunden.

Oha, da gibt es einiges zu sagen. Vielleicht mache ich dazu besser einen separaten Thread auf, komme aber erst in den nächsten Tagen dazu aufzuschreiben, was ich dazu weiß und nicht weiß.
https://diy-hifi-forum.eu/showthread.php?tid=22507
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#25
TI hat selbst ein Paper zum Post-Filter Feedback.
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#26
Es wurden ja verschiedene Amps, auch Röhre getestet.
Ist vielleicht etwas OT aber hätte mal eine Frage.

Es gab mal einen ellenlangen Thread von Saarmichel zu Verstärkermodulen und Netzteilen.
Dort wurden auch später Hexfet- Endstufen erwähnt. Z.B. sowas:

https://www.boomaudio.de/wondom-irs2500-hexfet-endstufe

Sie sollen sehr transparent spielen aber auch eine extreme Kontrolle im Bass haben. Wenn ich mich richtig erinnere wurden damit mehrere 12´oder 15´betrieben. Hat damit jemand Erfahrungen?
Suche etwas um 2 unterschiedliche (bitte keine Diskusionen) Subs antzureiben.

Gruß Tommi
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#27
@Kalle
die Weiche ist von Ronald komplett neu abgestimmt und aufgebaut worden. die hat nix mehr mit der originalen Visaton Weiche und deren Bauteile zu tun, ausser der Blauen Grundplatine.
Die Version hat die beiden Kalotten, den Alu 17er und den 12Zoll Bass. 
Hab mal ein unscharfes Bild der Weiche eingefügt

Daher Bitte nicht auf die Qualität des ganzen nur von Hörensagen des Original schließen. Die MK5 hatte keinen TI100 mehr, da war Visaton wieder auf die 50er Kalotte zurück.

   


@Nebenweg
Ich kann nur das wiedergeben, was der Hersteller 3E sagt, und das hat Gemini getan. ich habe an den Wortlaut/ Geschwurbel aber nichts geändert.
Ich denke, das 3E das originale Post Filter modifiziert hat, oder verwendet, wogegen die meisten anderen Hersteller mit preiswerten TP 3255 das nicht ein oder umsetzten.
Jedenfalls werben Fosi und Co bei ihren preiswerten 3255 nicht damit, und 3E sagt beim neuem A7 was von "verbesserter" Technologie.
3e Audio A7 neuer HiFi-Stereoverstärker | Heimkino-Verstärker | TPA3255-Chip, 2x250W PBTL mit verbesserter PFFB-Technologie | 48V/5A-Netzteil für Regallautsprecher : Amazon.de: Elektronik & Foto

@JFA 1x weiter unten, beim 3E A7 habe ich bisher von allen bei mir vorhandenen 3255 Geräten die größten Filter / Spulen und die Aufwändigsten Platinen gehabt.


hier nochmal eine kleine Übersicht von classd die wir zur Verfügung aber nicht alle verwendet hatten. die GaN Monos sind nicht zu sehen.
Rechts oben sind ein Aiyima A07max und darunter der 3E A07 zu sehen.
Die GaN Monos und den 3E A7 haben wir mit einem Nobsound 48V 10A GaN Netzteil und einem Fosi DC Filter betrieben.
   


Zu dem verlinkten TI Datenblatt, da scheinen einige Fehler in den Diagrammen und deren Beschriftungen zu sein, da werden öfters die Beschriftungen bzw. Farben der Kennlinien vertauscht.
In Hamburg sagt man Moin .....
LG Olaf_HH
IGDH e.V.
Meine Projekte: M-L-W-R , Kondensator Test
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#28
(Gestern, 12:20)Nebenweg schrieb: TI hat selbst ein Paper zum Post-Filter Feedback.

Kannte ich, hatte es schon wieder verdrängt. 

Und jetzt mal im Ernst: deswegen so einen Aufriss? Wegen der Reduktion von sehr geringem Rauschen und sehr geringen Verzerrungen auf ein wenig weniger? Und man kann noch nicht einmal an den Ausgangsinduktivitäten sparen (Fig. 3)?

(Gestern, 12:03)capslock schrieb: Oha, da gibt es einiges zu sagen. Vielleicht mache ich dazu besser einen separaten Thread auf, komme aber erst in den nächsten Tagen dazu aufzuschreiben, was ich dazu weiß und nicht weiß.
https://diy-hifi-forum.eu/showthread.php?tid=22507

Da du in deiner Überschrift was von Composite schreibst: das hat der 3e aber nicht, oder? Ich hab das zumindest nirgends in den offiziellen Dokumenten gefunden.
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