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  Übergang Chassis - Horn verstetigen
Geschrieben von: Don Key - 23.06.2021, 10:23 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (45)

Moin z'samme,

mein nächster Wurf soll / wird ein FRS5X an einem entspr. abgefrästem STX-Kugelwellenhorn beinhalten:

[ATTACH=CONFIG]61277[/ATTACH]

Frage - wie kann ich den Übergang zw. "Pappring am Chassis" und dem Hornmund noch etwas "sanfter gestalten, OHNE mir die Membran des FRS5X vollzumatschen?
Ein Papierhütchen zum Schutz auf die Membran sollte ja machbar sein, aber mit meine Wurstfingern fürchte ich, nicht weit und genau genug etwaige "Matsche", wie z.B. vorhandenes SicaBond (in sw) verstreichen zu können.
Habt ihr noch andere Ideen? Evtl. dünne Plastikfermit-Wurst rollen und die dann in / an den Übergang drücken?
Eine weitere Frage ist, ob und in wieweit mich das akustisch überhaupt weiterbringt.

Ideen ?

P.S.:
Messen tun sich die beiden Racker mit 'nem ca. 0,7 Ltr.-Gehäuse unbeschaltet mom. so :

[ATTACH=CONFIG]61276[/ATTACH]



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  Jamo J80 Restauration / Neuentwicklung
Geschrieben von: wholefish - 22.06.2021, 17:05 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (34)

Hallo liebe Forengemeinde,

ich starte in diesem Faden die Restauration meiner Jamo J80. (https://www.hifi-wiki.de/index.php/Jamo_J_80).
[ATTACH=CONFIG]61256[/ATTACH]

Vorgeschichte:
Die Lautsprecher habe ich vor rund 20 Jahren von einem sehr lieben Menschen geschenkt bekommen, der schon lange nicht mehr unter uns weilt. Damals müsste ich 14 gewesen sein. Er hatte sie mir mit den Worten gegeben: Die können was. Tatsächlich waren sie besser als erwartet. Sowohl klanglich als auch lautstärketechnisch. Diverse Partys mit Volldampf haben sie damals mitgemacht.
Manko: Es waren zwei verschiedene Tieftöner verbaut. Ein schwarzer und ein rötlicher. Der Schwarze von damals war wohl original, er hat jedoch eine Party nicht überlebt. Der Schwarze jetzt, ist eigentlich ein Subwoofer und passt überhaupt nicht in die Box. Der rötliche passt klanglich, macht jedoch keinerlei Bass. Jetzt lagen sie viele Jahre rum (wie man sieht). Da ich jetzt wohl mehr "know-how" habe und mehr Geld, würde ich die Lautsprecher gerne als Retro-Projekt reaktivieren. Sowohl eine neue Weiche, als auch neue Tieftöner sollen eingebaut werden.


Messung:
Zuerst einmal die klassische Frequenzgangmessung in 0, 15 und 30° einmal nach links und einmal nach rechts gedreht:
[ATTACH=CONFIG]61258[/ATTACH]
[ATTACH=CONFIG]61259[/ATTACH]
Gar nicht mal so übel, wie ich finde.

Hier nun Hoch- und Mittelton unbeschaltet:
[ATTACH=CONFIG]61260[/ATTACH]
[ATTACH=CONFIG]61261[/ATTACH]
[ATTACH=CONFIG]61262[/ATTACH]

Ich finde, das ist ne ordentliche Arbeitsgrundlage.

Hier noch die Impedanzschriebe
[ATTACH=CONFIG]61263[/ATTACH]
Extreme Impedanzspitze des HT... Nun gut. Woran könnte das liegen? Ein Stück Schaumstoff liegt hinter der Membran. Ich vermute, dass hat sich irgend wo abgelöst. Das werd ich nochmal untersuchen.


Wie geht es weiter?
Ich hoffe euch interessiert das Projekt. Ich werde mal Buch führen und was ich dringend bräuchte, wären 12 Zoll Bässe. Habt ihr Vorschläge oder Ideen, welche Tieftöner ins Konzept passen könnten?

Edit:
Noch ein Bild von der Weiche.
[ATTACH=CONFIG]61264[/ATTACH]



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  Ferrit-Magnet etwas abschleifen ...
Geschrieben von: Don Key - 22.06.2021, 13:07 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (10)

Moin Gemeinde,
ich würde gerne einen Schlachtmagneten als Komp.-Magnet verwenden, bei dem nur leider der Innenradius einen Ticken zu klein ist.
Aber sehr selbst :

[ATTACH=CONFIG]61222[/ATTACH]

Links der Schlachtmagnet, dessen im Bild sichtbare Fläche auf den Magneten des Chassis soll(te, abstoßend).

Leider fehlt mir aber 2-3 mm Innenradius :

[ATTACH=CONFIG]61223[/ATTACH]

Der Schlachmagnet liegt also nicht wirklich auf.

Daher meine Frage - lässt sich ein Ferritmagnet mit "häuslichem" Werkzeug etwas schleifen, so dass der Innenradius eine kleine Fase bekommt ?

Möchte mir weder den Magneten noch mein Werkzeug versauen, allerdings würde ich den Magneten zum Wohle eine niedrigeren Güte gerne hinten draufpappen.
Es fehlt, wie im 2. Bild zu sehen, wirklich nur eine kleine Fase (ein FäschenSmile) von geschätzt ca. 2-3 mm.

Ideen ???

P.S.: Oder sollte ich lieber versuchen, die Polplatte (mit der "Beule") am Chassismagneten zu lösen ?



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  Ideen und Gedanken, Bilder und Skizzen, unvollendete Werke--- Eine Ideensammlung
Geschrieben von: Kaspie - 22.06.2021, 12:56 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (36)

Hallo zusammen,
manchmal muss man sich ärgern um einen neuen Thread zu beginnen. Somit hat das auch etwas Gutes. Denn, wenn man sich ärgert, weiß man meistens warum und hat prinzipell schon eine Lösung dafür. Sonst würde man sich ja nicht ärgern, sondern eher resignieren.

Franky hat etwas von Unvollendeten Werken geschrieben. Etwas angefangen und nicht weiter geführt. Ideen in der Schublade und keine Zeit, Motivationsdefizit oder Überholung der eigenen Gedanken.
Baustellensammler ist auch ein sehr guter Ausdruck.

Manchmal hat man so viele "gute" Ideen, dass man sie gar nicht umsetzen kann. Aus diesem Grund rede ich mit Freunden darüber und ab und zu fasst einer diese Idee auf und setzt sie in der Tat um.

Ich möchte hier anfangen und diese Hirngespinnste nach Prioritäten zu ordnen und vorszustellen. Hierbei möchte ich Bilder, Skizzen und Gedanken vorstellen. Evtl schnappt jemand etwas davon auf und setzt es in die Tat um? Wenn er dann auch noch darüber berichtet, würde das unserer Community nicht schaden.

Bilder folgen später

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  Es beginnt mit einem Karton - hoschibill's Projekt 430
Geschrieben von: hoschibill - 20.06.2021, 19:06 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (27)

[Bild: attachment.php?attachmentid=61184&d=1624210836]

Moinsen Smile
Ein Karton. Ja, ok. Kann man haben. Und wo kommt der her? In Verden, ganz in der Nähe von Bremen gibt's eine kleine Schmiede nahmens Auverdion. Der Inhaber, Raphael Knoop (rkv), ist hier im Forum durch sein Projekt Aurora-DSP bekannt geworden. Er hat hier im Forum auch einen eigenen Herstellerbereich. Nun ist ja bekannt, dass ich eher so der Passivmensch bin. Ein DSP ist da daher nicht drin.

Anfang diesen Jahres hat Onno (Slaughthammer) einen Thread gestartet, in dem es um das JBL 2344 Horn geht.. In diesem Thread geht es darum, das JBL 2344 Horn in eine druckbare Form zu bringen. Das haben die Jungs konsequent zu Ende gebracht und Raphael hat das Ding durch seinen 3D Drucker gejagt. Mit einem fertigen Prototyp hat er mich besucht und wir haben das Horn mit dem allseits bekannten Celestion CDX1-1747 gemessen. Dabei ist folgendes herausgekommen:

Horizontal 0-90°:

[Bild: attachment.php?attachmentid=61189&d=1624211657]

Sono Horizontal unnormiert:

[Bild: attachment.php?attachmentid=61188&d=1624211657]

Sono Horizontal 0°-normiert:

[Bild: attachment.php?attachmentid=61187&d=1624211657]

Vertikal 0-90°:

[Bild: attachment.php?attachmentid=61190&d=1624211671]

Sono Vertikal unnormiert:

[Bild: attachment.php?attachmentid=61186&d=1624211657]

Sono Vertikal 0°-normiert:

[Bild: attachment.php?attachmentid=61185&d=1624211657]

Basierend auf den Messungen bin ich mir sicher, dass die Horn-Treiber-Kombi ab 1KHz prima nutzbar ist.

Raphael war nun so nett, mit die Teile für zwei Hörner zu schicken und ich bau' da nun 'n Lautsprecher draus. Vielleicht auch zwei. Die Qualität des Drucks ist in meinen Augen sehr gut. Die Teile passen direkt aus dem Karton schon prima zusammen. Nacharbeiten werden nur sehr dezent ausfallen. Super.

Die acht Einzelteile:

[Bild: attachment.php?attachmentid=61181&d=1624210583]

Nahaufnahme vom Druck:

[Bild: attachment.php?attachmentid=61180&d=1624210583]

Mit vier Klemmen provisorisch zusammengesteckt:

[Bild: attachment.php?attachmentid=61179&d=1624210583]
[Bild: attachment.php?attachmentid=61178&d=1624210583]

Weiter geht's demnächst mit der Montage der Hörner.

Gruß Olli

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  MiniSharc 30 - pin header J1 und J2 Position
Geschrieben von: dipoluser - 20.06.2021, 18:26 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (2)

Hallo aus Garbsen,

hat jemand einen MiniSharc und kann uns die Position von J1 und J2 ausmessen:

[ATTACH=CONFIG]61177[/ATTACH]

Als Bezugspunkt einfach eine Ecke wählen.

Vielen Dank für Rückmeldungen



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  Offenes Sommertreffen der HSG Hannover, Braunschweig und Umgebung
Geschrieben von: Jackman - 20.06.2021, 11:57 - Forum: HSG Hannover, Braunschweig und Umgebung - Antworten (21)

Moin zusammen,

damit das jetzt mal in geregelte Bahnen kommt, gibt es hier nun den offiziellen Thread dazu.

Das offene Sommertreffen der HSG Hannover, Braunschweig und Umgebung findet am

17.07.2021 in Hannover statt. Beginn 11.00


Es sind ohne weitere mitgebrachte Sitzgelegenheiten 11-12 Plätze vorhanden, bei mehr Teilnehmern müssen Sitzgelegenheiten und ggf. Klapptische mitgebracht werden.
Es ist geplant, im Laufe des Tages zu grillen. Dafür sollte sich jeder etwas mitbringen. Salate wären auch nicht schlecht.

Hörtechnisch sind kleinere Setups machbar. Es gibt Raum in der Gartenlaube, ca. 16m². Verstärker und CD-Player sind vorhanden.

Denkbar sind auch Freifeldmessungen im Garten.

Ansonsten steht der entspannte Austausch im Vordergrund, auf den wir ja lange in dieser Form verzichten mussten.

Bitte meldet Euch hier im Thread an, damit wir einen Überblick bekommen.

Ach ja, wir werden natürlich die geltenden Corona-Regeln beachten.

Die Adresse gibts dann rechtzeitig per PN.

Wir freuen uns auf Euch!

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  RB3GHP-250 - 3-Weger im Retro-Format
Geschrieben von: Roul - 19.06.2021, 23:16 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (11)

Servus zusammen,

auch diesmal stelle ich wieder eine Box vor, die wie die Eala schon fertig entwickelt ist. Auf die Idee, sie auch hier zu präsentieren hat mich nicht zuletzt auch der Thread zur "Dirty Dörte" gebracht, denn auch die RB3GHP-250 ist ein passiver 3-Wegerich im Retro-Format. Auch ist ein Beitrag von Franky, in dem er seine Unlust an ein paar Projekten weiterzuarbeiten verkündet hat, nicht ganz unschuldig an diesem Thread. Denn: auch auf diese Kiste hatte ich lange keine Lust mehr.

So sieht sie aus:

[ATTACH=CONFIG]61161[/ATTACH]

Anstoß zu der Entwicklung gab ein 10-Zöller aus dem Restpostenangebot vom HiFi-Lager. Die Optik schrie geradezu nach der Verwendung in einem 3-Weger der "guten alten Zeit". Bestellt, TSP gemessen... war nichts. Qts bei irgendwas um 0,9 und Vas jenseits der 120 Liter. Zumindest habe ich jetzt ein paar 10-Zoll Passivmembranen rumliegen. Wer weiß, wann man die mal braucht Wink

Das Konzept an sich stand aber schon und hatte sich in meinem Kopf festgesetzt. Es sollte ein ca. 35 Liter großes, geschlossenes Gehäuse sein. Also musste Ersatz her. Mein Freund Oli brachte mich dann auf ein Chassis aus der Dayton DC Classic Serie: DC250. Wie der Name schon impliziert, sieht auch dieses Chassis eher klassisch aus. Entsprechend wurde ein Paar geordert und DATS angeworfen:

[ATTACH=CONFIG]61149[/ATTACH]

Die TSP wurden anschließend in AJHorn gehackt und dabei folgendes simuliert:

[ATTACH=CONFIG]61150[/ATTACH]

Schwarz = 35 Liter CB
Rot = 35 Liter GHP @ 470µF

Da kann man nicht meckern. Akustisch misst sich das gute Stück folgendermaßen:

[ATTACH=CONFIG]61152[/ATTACH]

Als nächstes wurden Spielpartner gesucht. Für den Hoch- und Mittelton standen mehrere Treiber zur Auswahl. Im Hochton fiel die Wahl auf die von Peerless / Tymphany stammende Kalotte BC25TG15-04. Im Mittelton wollte ich zunächst ebenfalls eine Kalotte einsetzen und entsprechend wurde eine solche bestellt: Dayton RS52AN-8. Diese Dinger strahlen unheimlich breit ab und auch wenn vorhersehbar war, dass das eher nichts werden würde, wurde das gute Stück auf einer Testschallwand mit den angedachten Maßen gemessen. Ergebnis: stahlt zu breit ab, fiese Störungen die zum Großteil auf Schallwandeinflüsse zurückzuführen waren - kurz: das war mir nichts. Dayton's DC-Classic Serie bietet neben dem Tieftöner aber auch kleinere Chassis an - so zum Beispiel den DC130B-8, der sich optisch gut in das Bild fügte. Dieser misst sich so:

[ATTACH=CONFIG]61151[/ATTACH]

Der Vollständigkeit halber hier noch die Messung des HT:

[ATTACH=CONFIG]61153[/ATTACH]

Alle Messungen wurden in VituixCAD importiert und ich hatte auch relativ schnell eine Abstimmung gefunden, die zumindest augenscheinlich nicht schlecht aussah. Die simulierte Weiche wurde auch aufgebaut und ich musste feststellen: klingt nicht! Der Mittelton war viel zu prominent, Männerstimmen klangen, als wären sie in ein Megaphon gesprochen. Topfig, trötig, hohl. Viel wurde rumprobiert und experimentiert, aber dieser Megaphon-Klang wollte einfach nicht verschwinden. Nach einigen Tagen und Wochen des Rumprobierens hatte ich dann keine Lust mehr auf die Kiste. Ende. Das wars. Durch den Kamin soll sie gehen! Naja... zumindest hab ich sie fast ein Jahr in der Ecke stehen lassen und sie mit dem A**** nicht mehr angesehen. Mir wollte sich nicht erschließen, warum die Kiste so klingt.

Nach der Abstinenz und anderen Projekten habe ich sie dann wieder aus der Ecke geholt und nochmal von vorn begonnen. Zumindest neue Messungen angefertigt und alle Simulationen gelöscht, um auf grüner Wiese wieder anzufangen. VituixCAD bietet neben der Ansicht des Achsfrequenzganges und dem Verhalten unter Winkeln auch die Möglichkeit, sich den "Energiefrequenzgang" ähnlich wie in BoxSim anzuzeigen. Und hier zeigte sich auch das Problem: im Mittelton wurde einfach unheimlich viel Energie in den Raum abgegeben.

Folgende Abbildung entspricht nicht der ursprünglichen Weiche, sondern soll nur zeigen was passiert, wenn man versucht mit dieser Bestückung und dieser Schallwandbreite einen glatten Achsfrequenzgang hinzudengeln:

[ATTACH=CONFIG]61154[/ATTACH]

Diese Abbildung zeigt genau das, was oben schon angesprochen wurde: viel Energie im Mittelton. Bestenfalls sollte sich hier ein leicht fallender Verlauf einstellen, damit die Kiste nicht anstrengend klingt und langzeittauglich ist.

Entsprechend habe ich dann versucht, mich auf die Energieabgabe zu konzentrieren. Das Resultat sah dann so aus:

[ATTACH=CONFIG]61155[/ATTACH]

Leicht fallender Frequenzgang auf Achse, leicht fallende Energieabgabe. Hier noch die dazugehörigen Winkelmessungen:

[ATTACH=CONFIG]61156[/ATTACH]

Die kleine Senke bei 1,8kHz ist den Schallwandmaßen zuzuschreiben und ließe sich nur durch eine andere Positionierung des MT vermeiden (z.B.: MT und HT tauschen). Hier ging es aber auch um die Optik, weshalb das so geblieben ist. Zumal die Senke unter Winkeln einigermaßen ausgeglichen wird. Die abschließende Messung sah wie folgt aus:

[ATTACH=CONFIG]61157[/ATTACH]

Messungen sind natürlich nur das eine. Es muss auch den Ohren zusagen. Und da kann ich nur sagen: das passt! Nichts ist mehr übrig von dem ehemals vorhandenem "Megaphon-Klang". Insgesamt ein für mich klanglich ausgewogener Lautsprecher. Lautsprecher mit diesem Abstahlverhalten ist natürlich nichts für kahle Räume, in denen sie möglicherweise auch noch recht nah an den Seitenwänden stehen. Das sollte man bedenken.

Die Impedanz zeigt sich wie folgt:

[ATTACH=CONFIG]61158[/ATTACH]

Das Impedanzminimum liegt bei genau 5 Ohm.

Wie schaut sie nun aus, die Weiche?

[ATTACH=CONFIG]61159[/ATTACH]

Der Bauteileaufwand ist für einen 3-Weger meiner Meinung nach absolut vertretbar. Auch reißt sie keine großen Löcher in den Geldbeutel.

Abschließend noch der Bau- und Bedämpfungsplan:

[ATTACH=CONFIG]61160[/ATTACH]


Alle Einzelheiten zur RB3GHP-250 sind auch auf meiner Homepage zu finden.

P.S.: ein Finish haben sie leider noch nicht erhalten. Was das betrifft, bin ich immer recht einfallslos und nach dem Aufbau eines Lautsprechers meist in Gedanken schon wieder beim nächsten Projekt. Wie viele Paar Lautsprecher hier in feinstem "MDF-roh" rumstehen, sag ich besser nicht Wink



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  Symetrischer Verstärker ganz einfach?
Geschrieben von: Zermatt - 18.06.2021, 18:02 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (18)

Hallo,

kann man ähnlich wie bei einer gebrückten Endstufe einen einfachen Stereoverstärker direkt als Monoverstärker mit symetrischem Eingang verwenden?

Oder könnten da Masseprobleme oder etwas wie Übernahmeverzerrungen auftreten?

LG

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  Holz mit Kunststoff verkleben
Geschrieben von: wus - 17.06.2021, 19:23 - Forum: Gehäusebau - Antworten (14)

In meinen LAs muss ich die Kunststoffkörper der Mini-BBs flächig auf Buche kleben. Im Prototyp habe ich dazu UHU por verwendet, weil ich den gerade da hatte. Jetzt habe ich aber mal Klebeversuche mit den abgesägten Gehäuseresten gemacht und festgestellt, dass UHU por diesen Kunststoff kaum klebt. Es klebt ungefähr so gut wie TESA und lässt sich auch genau so leicht - vielleicht sogar noch leichter - wieder trennen.

Leider weiß ich nicht was für ein Kunststoff es ist. Er ist schwarz Sad.

Beim Zersägen der Mini-Boxen - je 4 Schnitte an 75 der kleinen Böxchen - hatte ich den Eindruck, dass die Schnittleistung meines hartmetallbestückten Sägeblatts deutlich nachließ. Ich könnte mir vorstellen, dass dafür eine Glas(-kugel-)füllung im Kunststoff verantwortlich ist. Andererseits halte ich die Verwendung eines glasgefüllten Kunststoffes für so ein billiges Consumerprodukt doch auch für unwahrscheinlich.

Hat einer von euch Ahnung um was für einen Kunststoff es sich hier handeln könnte, und womit man den am besten mit Buche verkleben sollte?

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