Seit langem habe ich mal wieder etwas gebastelt, das ich mit euch Teilen möchte. Wir hatten vor geraumer Zeit mal das Thema ’Autoradio mit Netzteil betreiben’. Genau das habe ich umgesetzt, bin aber nicht zu 100% zufrieden mit dem Ergebnis. Dazu später.
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Geplant war, das Autoradio mit DAB+ als Küchenradio zu betreiben. Quasi ein kleiner Receiver mit DAB+. Das Problem dabei ist die dauerhafte Speicherung der Einstellungen. Um das zu gewährleisten, muss das Radio an Dauerplus ständig mit einer Spannungsquelle verbunden sein. Ich habe einige Versuche mit einem Supercup und einer Konstantstromquelle unternommen, aber die Ergebnisse waren eher bescheiden. Letztlich hat sich heraus gestellt, dass das Radio auch bei vollständiger Netzunterbrechung alle eingestellten Sender und Systemeinstellungen speichert. Also habe ich auf die Schaltung verzichtet.
Jetzt zum neu aufgetretenen Problem. Wenn ich das Radio mit dem Netz verbinde, dauert es geschlagene 10 Sekunden, bis das Teil im Standby landet. Dann muss man noch mal elektronisch einschalten und das dauert wiederum 5 Sekunden. Ein Senderwechsel dauert ebenfalls 5 Sekunden. Wenn man das Radio elektronisch in den Standby schickt, dauert es auch wieder 15 Sekunden, bis der erste Ton kommt.
Das nervt mich schon bei der Glotze. Da wird mit zig Prozessoren geworben und es dauert gefühlte Ewigkeiten bis der TV reagiert.
Das Radio ist leider noch langsamer. Am besten man kauft kein Gerät mehr, das mit Prozessor beworben wird, wenn man nicht ständig auf dessen Dienste warten will.
Ansonsten tut das Radio, Kenwood KMM-BT505DAB, was es soll und der Empfang mit der selbst gebauten Antenne ist auch gut.
Als Netzeil kommt ein SNT aus dem Hause Mean Well LRS-150F-15 zum Einsatz. Es hat 150 Watt und 15 Volt. Die Ausgangsspannung kann in einem kleinen Bereich eingestellt werden, bei mir sind 14,5V eingestellt. Da brummt oder sirrt nichts.
Den UKW-Antennenausgang habe ich über einen 4,7nF Kondensator an die DAB+-Antenne angeschlossen/gelötet, weil ich keine zwei Antennen anschließen wollte. Das klappt soweit sehr gut. Die Antenne besteht aus einer einfachen Dipol-Antenne, wobei die einzelnen Dipole 35cm lang sind. Alles auf eine Holzleiste mit Heißkleber und Gaffa fixiert. Das Antennenkabel ist direkt an die Dipole gelötet und ebenfalls auf der Holzleiste mit Heißkleber fixiert.
Ich überlege, ob ich ein altes Autoradio, ohne DAB+ und ohne Prozessor und ohne Schnickschnack einbaue…
Jesse, erstmal vielen Dank für das Dranbleiben an der Aurum.
Ich denke, dass kaum ein Hersteller diese Art der Modellpflege durchführen kann.
In der Beschreibung ist mir die Basotec Bedämpfung nicht klar geworden. Sind das 2 Basotect „Blöcke“ im Gehäuse? Hast du dazu Fotos?
Es findet sich in der Bilderbeschreibung Folgendes:
—-
Der Reflexkanal der Aurum II muss zwingend aus HALO gebaut werden….
—-
Was ist HALO? Und was genau bewirken die Löcher im BR Kanal?
Gruß Hauke
P.S.: Bringst du die Aurum mit zum diesjährigen Frickelfest?
ich bräuchte mal einen Tipp bez. einem einkanaligen Leistungsverstärker für Messungen der folgende Anforderungen erfüllt:
Fertiggerät
Pegelregler
Ca. 30 Watt stabile, klirrarme Leistung an 8 Ohm
Robust (wird viel transportiert und bei Temperaturen von -10 bis +38 C eingesetzt)
Linear von 80 Hz - 10 kHz (wird immer in Kombination mit dem selben Lautsprecher eingesetzt)
Je leichter desto besser, daher gerne auch Schaltverstärker und Schaltnetzteil.
Preis ist (weitgehend) wurscht.
Der t.amp PM40C ist nicht uninteressant ist mir aber bez. der Leistung zu knapp dimensioniert.
ich schaue mir gerade eine Simulation mit einem für einen HT sehr tief getrennten Visaton Breitband FRS5x an, welcher normalerweise wohl als BB mit 5 Watt Belastbarkeit angegeben wird. Ich komme jetzt auf um die 20 Watt in der Simulation, die Schallverteilung wird offenbar bereits berücksichtigt. Der einfache Tieftöner verträgt offenbar unten auch nicht soviel. Der mögliche Schalldruck mag sonst bei rund 95 dB liegen.
Dazu habe ich zwei Fragen:
- Mit um die 95 dB, im Tiefbass weniger, kann man in üblichen und nicht besonders großen Wohn-Räumen schon gut klarkommen und auch mal etwas lauter hören?
- Bei höheren Lautstärken begrenzen vmtl. die Membranaufhängungen, oder brennen bei billigen Bässen wahrscheinlich doch mal die kleinen Schwingspulen durch oder schlagen an?
nach längerer Pause möchte ich wieder mal was mit Lautsprechern machen und mich dem Thema mini DSP, bzw. Messungen mit REW annähern. Dazu habe ich mir das Behringer Messmikro, den miniDSP amp vom kleinen t. und REW besorgt.
Ein paar raumakustische Messungen habe ich bereits durchgeführt, um über DSP den Frequenzgang meiner Aktivmonitore ein wenig zu glätten, das aber eher, um mit der eigentlichen Bedienung erstmal klarzukommen.
Folgender "Patient" steht bei mir seit Jahren auf der Liste: D.A.S. CX-12 Koaxial-Hornlautsprecher.
Die im Datenblatt angegebene Weiche ist nicht zu gebrauchen.
Allerdings ist dort eine andere Weiche verbaut worden, die sieht so aus:
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Das klingt alles nicht wirklich bezaubernd, sodass ich folgende Ideen habe:
1. Weiche so lassen, Lautsprecher nahfeldmessen, und über den vorgeschalteten mini DSP optimieren.
2. Weiche rausschmeißen, den mini DSP als Weiche benutzen und entsprechend über Messungen optimieren.
Die Anwendung soll für mein Home-Studio sein, d. h. die LS sollen als "Midfield" Abhörmonitore dienen, daher wäre ein linearer Frequenzgang, schon ganz nett.
Nur, wie messe ich so einen Typ Lautsprecher nun im Nahfeld? Die allgemeinen Anleitungen sehen das Messmikro ja unmittelbar vor dem Chassis, da ist nun aber das Horn im Wege...
Welche Lösung würdet ihr empfehlen? Weiche lassen, Rest über DSP "geraderücken", oder Weiche rausschmeißen, und das mini DSP als alleinige Weichenlösung anwenden?
Ist übrigens der mini DSP inkl. 4 Kanal Amp.
Bin da halt noch in der Findungsphase und würde mich über etwas Hilfestellung mächtig freuen!
Besten Dank vorab!
Immer wieder wurden hier messtechnische Themen wie Messen im Raum, TSP-Parametermessung, lineare / nichtlineare Verzerrungen, lineare Auslenkung, etc. diskutiert.
Ein Großteil dieser Themen sind normativ recht gut erfasst. Nachfolgend dazu einige Beispiele:
IEC 60268 Elektroakustische Geräte – Teil 5: Lautsprecher
IEC 60268 Elektroakustische Geräte – Teil 21: Akustische (ausgabebasierte) Messungen
IEC 60268 Elektroakustische Geräte – Teil 22: Elektrische und mechanische Messungen an Wandlern
IEC 62458 Elektroakustische Geräte – Elektroakustische Wandler - Messung von Großsignalparametern
IEC 62459 Elektroakustische Geräte – Elektroakustische Wandler - Messung der Aufhängungsteile
In der IEC 60268-22 sind im Anhang A1 Kenngrößen von Lautsprechern und Anwendergruppen gelistet.
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Da die wenigsten von uns ein Klippel-R&D oder Klippel-QC im Hobbykeller stehen haben, die nachfolgende Frage:
Was davon ist nach eurer Auffassung für den ambitionierten Messknecht interessant und was davon ist mit "Bordmitteln" machbar?
hatte ich wenig Lust meinen, bzw. unseren Weg weiter in Foren zu weiter beschreiben. Da sich in den letzten Jahren allerdings recht viel getan hat, wollte ich hier einen aktuellen Stand posten, um den aktuellen Entwicklungsstand zu dokumentieren. Da ich in diesem Forum gestartet bin und auch über dieses meinen langjährigen Hobby-Entwickler-Kollegen "sonics" kennen gelernt habe, finde ich es nur fair, es auch hier zu starten. In der Zwischenzeit zwischen der Schließung des Threads 2016 und heute ist ein wenig passiert, wir haben viel gebaut, viel verglichen, verworfen und neu gestartet. Der Entwicklungsaufwand war durch vorwiegende Vergleiche in Form von Hörtests sehr aufwändig. Insgesamt wurden 46 unterschiedliche Netzteildesigns probiert, die zu weit über 400 Vergleichsnetzteilen geführt haben. Die sich dann in der Materialauswahl und Dimmensionierung unterschieden. Es gibt kein Bauteil, das wir nicht in Frage gestellt haben - keinen Hersteller, den wir nicht probiert haben - kein Elko, der nicht ausprobiert wurde. Als wir anfingen ging es nur um einen Netzwerkplayer... schnell kippte das Ziel und es mutierte "zur Suche nach dem idealen Netzteil". Schnell wurde uns klar, dass klangliche Steigerungen im Wesentlichen von der Steigerung im Netzteil bestimmt werden.
Ich möchte hier weder irgendwelche Glaubenskriege starten, noch zu sehr in tiefere Diskussionen einsteigen - oder in einen Frage/Antwort-Marathon beginnen - ferner über irgendwelche Messkurven diskutieren. Das überlasse ich anderen. Ich möchte nur dokumentieren. Von meiner Seite der Hinweis, dass es sich bei dem hier gezeigten Weg ausschließlich um ein nicht kommerzielles Projekt für den privaten Eigenbedarf handelt. Ich übernehme im Falle eines Nachbaues keine Haftung oder Support. Ich verkaufe keine fertigen Platinen oder noch schlimmer Leerplatinen. Auch den Verkauf von fertigen Netzteilen haben wir aktuell nicht im Auge - ich habe einen tollen Job, der mich 60-80h/Woche fordert - der ernährt mich - und meine Familie zumindest knapp ausreichend ernährt, um das Hobby betreiben zu können - und ich betreibe es leider sehr extrem.
Mein aktuelles Setup:
Speaker:
Reference 3a - La Suprema II Corian improved, Reference 3A Beryllium Tweeter, 4,7uF Miflex KPCU-1 Capacitor, Duelund Silver Bypass 0,01uF
mein aktueller Favorit: DIY Speaker Lii-Audio Fast 10, W 15 Open Baffle, Foundtek Neo CD 2.0 Bändchen, Rubycon PML-Kondensator 2.2uF - aktive Bassweiche mit Nanodigi
Headphone:
Audeze LCD-XC Bublinga
DIY Headphone-Amp with Powersupply and Clock mod
Cable:
DIY Duelund tinned Copper Speaker-Cable
DIY Duelund RCA-Cable
DIY Duelund tinned copper DC-Cable
internal: Duelund AWG 16/600V
DIY Mains Cable Duelund tinned Copper
diverses von Solidcore und Neotech LS Kabel, Neotech Silber Cinch, Stecker Oyaide C1/P1, 004, Viborg, AHP Klangmodul IV mit Audio Magic Ultra Sicherung
Amplifier:
NewClassD Singularity 2 "Tantalium" Amp (with big big pre-Amp Modification, Mlytic HC Caps and a lot of Modification) - Bass Amp für den W15
NewClassD Singularity 3 "HighSpeed" Amp (with big big pre-Amp Modification, Mlytic HC Caps and a lot of Modification)
Streamer:
DIY Futro S900, NewclassD Neutron Star 2 als interne Masterclock, UGreen USB/Ethernet Adaper, CF-Card Reader
2x NUC7i7DNHE
NUC7CJYH
DIY Audio PC
small crap: RPI, etc
DAC:
DIY ESS9038pro, 4 Neutron Star (1 for the Ideon Audio 3R Special, 1 for the 12MHz PLL of the CM6631A, 1 for the 80MHz 9038pro and one for the 45.xx), Newclassd OpAmp Ultimate Edition, Regulators from Belleson, NCD UWB2
USB-Monica
Switch:
- Buffalo / Neutron Star
- Cisco 2960c Neutron Star
- Cisco SG-200/8
- Netgear GS724
- Dlink with Neutron Star
Warum mache ich das hier? Es gibt aktuell - gerade im internationalen Bereich - Entwicklungen in dem grundsätzlichen Aufbau von Netzteilen. Vieles, was aktuell diskutiert wird, machen wir schon seit Jahren - etliches, gerade was die Reihenfolge und Auswahl der Komponenten angeht, basiert auf dem, was wir machen. In einem anderen Forum gibt es schon einige Hobbykollegen, die ein Netzteil von mir haben - es auch schon nachgebaut und über den Klang der Sunny-Netzteile berichtet haben. Auch in einem bekannten Onlinemagazin wurde für einen Test auf meinen Streamer V 1 und ein 4 Rail Sunny-Power Netzteil zurückgegriffen.
Ich möchte hier die Quantensprünge auf diesem Weg in den nächsten Tagen aufzeigen. Da sind jeweils nur die großen Sprünge - die unzähligen kleinen Steps würden den Umfang dieses Berichtes sprengen. Die Fotos kommen von mir, sind Ausschnitte aus hier in diesem Forum geposteten Fotos oder mit entsprechender Quellenangabe des Fremdforums.
Sämtliche Fremdgeräte, über die schreibe (Uptone Audio, Paul Hynes, etc. habe ich selber zum Vergleich gekauft und für mich bewertet). Liebe kommerzielle Hersteller oder Anbieter: Wir haben weder Trafos noch Elkos erfunden - auch die Erfindung der Elektrizität geht auf ein anderes Konto - wir haben aber einige Bestandteile und Reihenfolgen in Netzteilentwickungen durch unzählige Testfolgen und einen wahnsinnigen Materialaufwand begründet - Wenn Ihr sie Euch zunutze macht, wäre es auch ohne Gebrauchsmuster oder dergleichen mehr als fair, man kontaktiert mich im Vorwege. Im Zuge dieser Dokumentation werde ich auf alle Konstruktionspunkte eingehen und öffentlich machen.
Es ist nicht einfach ein solches Thema von Null zu starten. Wo fängt man an? Ich habe hier - bis auf den beendeten Thread aus 2014-2016 keine nennenswerte Historie, an die man anknüpfern kann. Da ich mich auf einige wichtige Punkte aus meiner Sichtweise beschränken will, springe ich einfach mitten rein....
Wir haben mit allen Arten von Engergiespreichern gespielt. Den Höhepunkt im Bereich der geringen Innenwiderstände hatten wir 2014 - Wir verwendeten zunächst vorgeladene 3000F !!! Maxwell Ultracaps. Diese hatten einen geringen Innenwiderstand von 0,5mOhm. Wir hatten damals in einem Entwicklungsschlenker die Fiktion, wir könnten einige Zeit ohne Netz-Kontakt direkt aus dem Ultracap hören. Zunächst sollte es das damals verwendete Wave-IO sein, das wir versorgt haben. Wir hatten damals die Vermutung, die sich bis heute bestätigt hat, das USB/I2S-Modul ist wichtiger, als ein DAC-Chip. Daher wollten wir an der wichtigsten Stelle aus damaliger Sicht anfangen.
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Das klappte recht gut, war natürlich sehr aufwändig vom Ladevorgang her betrachtet. Klanglich haben wir damit allerdings nicht das gefunden, was wir uns erhofft hatten. Nach dem Abschalten der Netzspannung wurde der Klang von Minute zu Minute langweiler. Bessern konnten wir es, indem wir zusätzlich ein kleines Low-Noise-Netzteil hinzu geschaltet hatten. Damit konnte die Spannung gehalten werden, was dem Klang gut tat. Später haben wir ausgangsseitig zusätzlich Polymer Kondensatoren gesetzt und im nächsten Schritt einen ausgangsseitigen Regler und weitere reguläre Kapazitäten.
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November 2015 setzten wir die Ultrakondensatoren mit zusätzlichem Choke-Netzteil ein. Die Kapazität wurde geringer ("nur" noch 350F) dafür wurde das Handling mit Balancern und leistungsstarken LT1083 Reglern einfacher. Ein wenig später kam John Swenson mit seinem Ultrakondensator basierten Netzteil Ultracap LPS-1 raus. Er hatte das Konzept besser zu Ende gedacht und setzte kleine Ultracaps mit wenigen Farad ein und schaltete 2 Bänke wechselseitig ein und aus.
Zu der Zeit, als sein Netzteil die Foren beherrschte, haben wir das Konzept beerdigt - denn es kam ein neuer Platzhirsch, der uns seit dem viele Jahre begleitet hat und der seine Basis bei uns August 2017 hatte. Aus vielen Hörtests mit unterschiedlichen Arten der Gleichrichtung kamen wir durch einen HInweis vom befreundeten Nutzer Solidcore auf den LT4320 von Texas Instruments. Zunächst der erste Prototype noch auf Lochraser, der für uns einen der bahnbrechenden Veränderungen brachte. Die aktive Diode hatte alle klanglichen Vorteile aller Dioden vereint. Ich konnte im November 2017 Vasilis Tounas - Entwickler von Ideon Audio dazu überreden, uns ein PCB für den täglichen Betrieb zu zeichnen.
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Wir griffen u.a. auch auf unsere Hörerfahrungen aus unser "Snubber" Zeit zurück - wor wir einen Snubber an jedes Gerät gebaut hatten. (Wir hatten verschiedene Zeitepochen (Dynamatzeitalter, Kupferzeitalter, Neutron Star-Zeitalter... - die Inhalte der jeweiligen Perioden sind selbsterklärend und wurden auch lustig durcheinander angewendet)
Neben einem passend dimmensionierten Snubber haben wir immer einen Commonmode-Noise-Choke in die Netzteile vor der Gleichrichtung gesetzt. Hier ein Bildausschnitt aus diesem Forum noch mit Schottkie-Doiden - später wanderten an diese gleiche Stelle die Mosfets der aktiven Diode.
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Das Filterelement bestehend aus 2 Stück X2-Kondensatoren 0.1uF -0,33uF und einer CM-Choke haben wir auch entsprechend vor den LT4320 gebaut, er reagiert klanglich gut wahrnehmbar auf CM-Noise, der aus dem Trafo kommt. So eine CM-Choke ist kein teures Bauteil - aber fortan ein wichtiger Baustein in unser Netzteiltypologie.
Hier ein Ausschnitt aus dem vor vor letzten Stand - einer Einzelplatine für den LT4320:
zu dem Zeitpunkt war die Bestückung der Platine noch an Empfehlungen von John Swensson gehalten, der zwischen Gleichrichtung und nachfiolgender Choke "nur" eine kleine Kapazität von 47uF verwendete, dies auch gut erklären konnte. Einige Generationen später haben wir aufgrund von gelegendlichen Brummproblemen in der Hammond Choke ZJ159 (10mH / 5A) deutlich angehoben. Die "kurze" Platine war sehr flexibel. Damals hatte ich 4 Platinen für unterschiedliche Einsatzzwecke, die ich hier kurz vorgestellt habe.
Es gab eine Platine für die positive Spannungsversorgung, eine für negativ, einen Regler-Träger für 78.xx Regler (UWB2, Sparkos, Sellarz Audio oder Belleson - ich habe alle) sowie die einzelne Gleichrichtung.
Es gibt folgende Hauptbestandteile für ein Sunny-Netzteil:
- Trafo
- Filter
- aktive Gleichrichtung / LT4320 - heute per fertig-Modul
- Kondensatoren (Auswahl und Dimmensionierung)
- Choke (Hammond oder vergleichbar von Monacor)
- Kapazitätsmultiplier - Sziklai Darlington
- Bypass-Folien
- Regler
- Ausgangsseitige Kapazitäten / Folien und Bypässe anzustrebende Ausgangsimpedanzen etc.
auf jeden Punkt werde ich in den nächsten Tagen eingehen und dem interessierten Infos an die Hand geben, wie wir von diesen Anfängen bis zum aktuellen Design gekommen sind.
Leider bin ich noch immer sehr unsicher was das Messen und das lesen von Diagrammen betrifft und wünsche mir noch einmal ein kleines bisschen Hilfe
Gemessen hab ich mit 120cm Abstand zu allen Wänden in einer Höhe von 120cm auf Achse vom Hochtonhorn.
Der Abstand zwischen Mikrofon und Horntrichterende betrug 85cm.
Das Gate hab ich dann bei 4,5ms gesetzt
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Sind die Messungen und die Skalierung so in Ordnung und richtig gemacht?
ich hab hab hier ein fertiges DoppelTT Gehäuse mit getrennten TT Volumina und trage mich mit dem Gedanken die Volumina wegen Verwendung anderer TT zu vereinen. Gehen wir bitte einfach davon aus, dass das von den Parametern her passt, denn ich verwende eine Membranregelung.
Das Trennbrett der Volumina ist schräg im Gehäuse verklebt und ich kann eventuell durch die Öffnung für die Aktivelektronik drankommen.
Aber ich bin halt kein wirklicher Holzwerker und frage deshalb lieber erstmal: Wie würdet Ihr das machen und was ist zu beachten?