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  TDA2030 Hommage
Geschrieben von: E280F - 19.04.2026, 08:56 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (8)

Hallo,

Vielleicht hat es der ein oder andere von Euch gemerkt, die TDA20xx Serie wird 50 Jahre alt! Es gibt Quellen die nennen 1977 als Erscheinungsjahr, es gibt wohl auch erste Muster aus 1976.

Die Geschichte:
Man sollte sich mal die Geschichte des TDA20xx anschauen. Vor ca. 50 Jahren in Italien entwickelt, in dem genialen Pentawattgehäuse (TO220 – 5). Eigentlich gedacht für Radios oder kleine Compaktanlagen, Autoradios. Wenig externe Bauteile waren notwendig. Man musste nichts „einstellen“, kein Ruhestrom, kein DC-Offset, kein Ub 1/2. Das IC war durchdacht und funktionierte wirklich prima und konnte Leitungen bis zu 10 Watt gut verarbeiten.
Dann kam natürlich dann der Ruf nach immer mehr Leistung und das kleine IC wurde immer mehr ausgequetscht, vornehmlich durch das Hochsetzen der Versorgungsspannung und der internen Strombegrenzung. So schaffte man im 4 Ohm Betrieb Leistungen um die 35 Watt (TDA2060). Dafür war das Ganze eigentlich nie entwickelt, thermisch ist das nur ganz schwer zu handeln, gerade im 4 Ohm Betrieb. Leistungen die eigentlich auch niemand braucht. Wer sie braucht, kauft oder baut kein Gerät mit TDA 20xx.

Wie sieht es heutezutage aus?
Bausätze von diversen chinesischen Anbietern sind fast immer qualitativ und schaltungstechnisch sehr schlecht. Qualitativ minderwertige Platinen und Bauteile, zu kleine Kühlkörper, falsche Bauteilwerte, Einweggleichrichtung. Ganz schlimm ist die Tatsache, dass die Schaltungen bei Versorgung mit +/- Spannung keine Schutzschaltung für den Lausprecher haben. Das macht sie zu einem potentiellen Lausprechergriller. Und dann lässt man das IC am absoluten Limit laufen, … Hauptsache das Teil funktioniert irgendwie.

Die Idee:
Vor ca. 1 Jahr kam ich auf die Idee, dass man mal wieder mit dem TDA2030 experimentieren könnte, eigentlich aus nostalgischen Gründen. Ich habe mir einen Verstärker mit dem TDA2030A aufgebaut und dabei experimentiert, mit unipolarer und +/- Spannung getestet, mit verschiedenen Spannungen, Gegenkopplung usw.
Meinen Ohren nach ist klanglich die Version mit unipolarer Versorgungsspannung (Ausgangselko) klar zu bevorzugen. Es klingt dann insgesamt etwas runder und angenehmer, gerade in den Mitten. Die Version mit +/- Spannung klingt härter und hat so was harsches in den oberen Mitten und Höhen. Was ich auch festgestellt habe ist, dass man die Gegenkopplung durch die Widerstandteiler etwas stärker einstellen sollte, das rundet zusätzlich ab (in beiden Spannungs-Varianten). Ein großer Faktor ist die Betriebsspannung, der TDA2030A darf ja laut Datenblatt bis zu 36 Volt (+/- 18). Man sollte mit der Versorgungsspannung im Bereich von 15-30 Volt bleiben. Unter 15 Volt klingt das Ganze schlapp über 30 Volt kommt man in einen thermisch schon wieder ungünstigen Bereich. Wer tatsächlich 15 Watt Sinus oder mehr dauerhaft braucht, sollte sich nach einem anderen IC umschauen.
Meine Version arbeitet mit rund 19 Volt Betriebsspannung. Das ergibt ca. 6 Watt Sinus an 4 Ohm. Das ist schonmal mehr als z.B. ein EL84 SE liefert. Die Gegenkopplung ist etwas stärker ausgelegt, hochwertige Bauteile, sauber eingemessener Spannungsteiler am Eingang, somit auch eine gleichmäßig einsetzende Verzerrung am Ausgang.
Klanglich bin ich echt überrascht von dem TDA2030A, ich würde den Klang einfach als „rund“, "analog" bezeichnen, das passt einfach immer.

Die Frage:
Jetzt stellt sich die Frage ob hier Interesse an einer „Hommage-Platine“ besteht? Das wird natürlich nicht ganz so günstig wie die China-Bausätze zu diesem Thema, die gibt es für 5 Euro beim China-Online-Handel, aber wer will sowas?
Ich würde da was zeichnen, gleich mit Netzteil und Anti-Plopp-Schaltung mit auf der Platine. So ein Verstärker würde sich auch gut eignen, um Trafos aus der Bastelkiste zu verwerten. Oder noch besser, schaut mal bei Euch zu Hause nach, wieviel alte ungebrauchte Laptopnetzteile findet Ihr? Die haben 19 oder 20 Volt, perfekt für einen 6 Watt Sinus an 4 Ohm Verstärker zu bauen. Ein qualitativ ordentliches Steckernetzteil mit 18 oder 24 Volt und 2 A kostet rund 12 Euro.

Was meint Ihr? Bestände da Interesse?

Viele Grüße
Frank

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  SUCHE: Denon POA 2xxx evtl. auch 4400
Geschrieben von: Okulyt - 18.04.2026, 13:30 - Forum: Suche / Biete - Keine Antworten

Hallo zusammen, 

sollte jemandem eine Denon POA 2xxx (2200, 2400, (2800)) über den Weg laufen oder jemand eine zu viel haben, dann gerne melden.

Die POA 2800 in (), da die leider ein anderes Design hat und dann nicht so gut zu den vorhandenen (1 POA 2400, 2 POA 800, 1 PRA 1100) passen -     .

Alternativ auch 2 Monoblöcke POA 4400 - wie auch bei der 2400 wäre mir der Typ mit oder ohne "A" am Ende egal.  

Gruß

Rainer



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  Ein Hammer im Bereich Konstruktion
Geschrieben von: TomBear - 18.04.2026, 11:19 - Forum: OffTopic - Antworten (17)

Hallo zusammen.

Schreibe im OT-Bereich weil das nichts mit HiFi zu tun hat. Aber es gibt hier viele Mitglieder die einen technischen Backround haben, mit CAD arbeiten oder 3D Druck machen.
Habe heute Morgen ein Video gefunden was ich extrem spannend finde.

Die haben ein besonderes Raketentriebwerk gebaut. 
Aber wo Andere seit Jahren dran tüfteln haben die 3 Wochen (!!!) gebraucht bis zum funktionierendem Konstrukt. 
Möglich macht das eine selbstentwickelte Software die alles mögliche bündelt und sozusagen selbständig konstruiert. Vereinfacht gesagt beschreibt man was man will, gibt einige Sachen vor und den Rest macht das Programm. Danach wird das Ergebnis gedruckt und funktioniert!
Hört sich unglaublich an ist aber kein Fake:

https://www.youtube.com/watch?v=1gpLoudrp_g

Soweit ich gelesen habe gibt es das Grundprogramm/ Quellcode als OpenSource:

https://leap71-com.translate.goog/PicoGK..._tr_pto=sc

Viel Spass und bleibt neugierig. Wink 

Gruß Tommi

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  Audio Panda: Geschlossene und offen Spulen und Chassis-Entwicklung
Geschrieben von: Audio-Panda - 17.04.2026, 16:53 - Forum: Lautsprecher-Chassis - Antworten (228)

Eine geschlossene Spule in einem Magnetsystem erwärmt sich stets, und zwar nicht zu knapp. Zudem ist der Klangunterschied bei geschlossenen Konstruktionen minimal. Sie selbst weisen ja bereits auf genau diese Wiedergabeschwächen bei geschlossener Spule hin. Ich persönlich bin überzeugt, dass eine offene Spule eine Schallquelle ist und als Sender von Schallwellen verwendet werden sollte. Das bedeutet, die Spule sollte offen zum Zuhörer ausgerichtet sein.

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  Membran Materialien
Geschrieben von: jensenmann - 15.04.2026, 21:58 - Forum: Lautsprecher-Chassis - Antworten (19)

Gibt es irgendwo Literatur zum Thema Membran Materialien? Ich habe mich schon lange gefragt, auf welcher Basis die Materialien für bestimmte Treiberkonstruktionen ausgewählt werden.

Grüße
Jens

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  Resonierende Hörner bedämpfen
Geschrieben von: jensenmann - 15.04.2026, 11:31 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (24)

Hi zusammen

Gibt es bei euch Erfahrungen dazu, wie man resonierende Hörner am besten bedämpfen kann? Manche Hörner "klingeln" ja ordentlich nach, wenn man dagegen klopft. Ich vermute, dass sie im Musikbetrieb durch Gehäusevibrationen dann ebenso zum Mitschwingen angeregt werden. Ich habe mal probiert ein Horn mit Dichtband zu entklingeln, aber das hat nur so mittelmäßig geholfen. Gibt es von Euch Materialvorschläge dafür? Alubutyl würde mir noch einfallen. Bitumen würde ich mir aus Geruchs- und Gesundheitsgründen gerne ersparen.

Grüße
Jens

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  Suche einen the t.racks DSP 4x4 Mini Amp
Geschrieben von: ArLo62 - 15.04.2026, 08:39 - Forum: Suche / Biete - Keine Antworten

Moin!
Falls jemand einen Thomann "t.racks DSP 4x4 Mini Amp" übrig hat und verkaufen will. 
Ich brauche einen zweiten für 4 Wege übergangsweise.

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  OT aus Vorstellungen
Geschrieben von: Darakon - 12.04.2026, 15:00 - Forum: OffTopic - Antworten (9)

Hallo Jens,
spannender Lebenswandel! Willkommen im Forum!

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  Schöner Speaker: Ein FAST mit doppeltem Boden.
Geschrieben von: TomBear - 12.04.2026, 11:56 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (3)

Hi zusammen.

Bin heute morgen auf ein Video von New Record Day gestoßen. Der Typ ist ganz begeistert von der Sono-Vera B300:

https://www.youtube.com/watch?v=UDwnpZbeh0s

Breitbänder mit Tieftonunterstützung. Aber die ist Compound.
Hatte ja schon in Bezug auf TML gefragt, aber warum wird das Prinzip so selten angewandt?
Im DIY kenn ich nur einen Aurum Klon mit 2 BG20 hintereinander.

Im hinteren Teil vom Video kommen Messungen und Hörbeispiele. Hatte das nur auf dem Tablet geguckt aber klang schon richtig gut.

Gruß Tommi

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  FH9 HVX ein Mod vom FH9 XRK
Geschrieben von: Kleinhorn - 08.04.2026, 10:59 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (5)

           
Hallo mal wieder,

Ich hatte es schon einmal geschrieben, ist im Archiv. Ich hatte mich etwas gewundert, gab es doch vom FH9 XRK Mod zwei unterschiedliche Schaltpläne, der Unterschied liegt im Feedback.
Als ich dem FH9 XRK Mod Thread beitrat, wurde auch der FH9 HVX erwähnt, hatte mich sofort interessiert, da der FH9 Mod schon gut klang.

XRK, ein User, aud dem DIY Audio Forum, der auch immer die Schaltpläne veröffentlicht, hat die 2. Variante benutzt und ein paar Bauteile geändert.
Diesen Schaltplan habe ich benutzt und eine eigene Platine designed.

Die Unterschiede sind nicht riesig, es gibt eine Liste für die Bauteile. Der größte Unterschied liegt in der anderen Beschaltung des Feedback, in der Spannung und den Einsatz anderer Mosfet Endstufentransistoren.

Aus Respekt werde ich meine Platine nicht zur Verfügung stellen. Bei Interesse kann man die Platinen von XRK bei Etsy kaufen.
XRK verwendet keinen Loopbraker, wie ich, sondern einen NTC, der mit auf der Platine befindlich ist. Mir waren die Platinen zu groß.

Die Platinen von XRK sind auch nicht ganz günstig, habe aber eine dickere Kupferschicht und sehen sehr professionell aus. 
Mit den Verbindern zu den Tansistoren ist die Platine schon recht aufwendig. Die Ferritspule, bei Digikey erhältlich, am Ausgang ist keine Luftspule wie ich sie benutzt habe. 1,5-1,6 uH Luftspule funktioniert tadellos, es muß nicht eine 3,3uH Ferritspule sein.

Die Endstufen Transistoren sind nun FQA 40N25 und FQA 3615, Letztere sind schwer erhältlich, ich habe sie Aliexpress gekauft und Vgs ausgemessen. So habe ich 4,47 und 4,2 paaren können bei 20 Stck pro Transistor. Dafür habe ich die Schaltung von Nelson Pass benutzt, die funktioniert tadellos. 

Als Treiber habe ich Toshiba TTC/TTA 004B von Toshiba, die sich ganz gut paaren lassen.

Die KSC1845 Eingangstransistoren habe ich auch gematched. 

So habe ich auf beiden Kanälen 7 mV Offset, ein guter Wert.
Die Spannung ist nun höher als beim XRK MOD mit den IRFP240/9240. Ich habe +-50 gewählt, bis +-52 Volt geht.
Ich benutze ein Connex SMPS, 500R, mit eben +-50 Volt für die Versorgung. Ich habe die Kühlkörper des SMPS hinten am Leistungsteil, vergrößert und Löcher zur Zirkulation gebohrt, die untere Platte ist durchgängig zu, der Deckel hat Öffnungen.
 
Der Ruhestrom Transistor, BD139, ist auf den FQA 3615 mit lägerer Schraube befestigt. Der Verstärker startet mit sehr hohem Ruhestrom, der dann relativ schnell sinkt. Sitzt der BD139 auf dem Kühler, dauert das sehr lange. So hatte ich das erst, ist aber wie erwähnt besser mit einem Endstufentransistor zu verschrauben. Die Treiber sind mit auf den Kühler gewandert, da hatte ich erst kleine Kühler, das reichte nicht.

Bias Einstellung ist 140 mA-150 mA, daher sollte das Gehäuse nicht zu klein sein. Mein Gehäuse wiegt 4,5 Kg.
War im Angebot bei Ali vor geraumer Zeit und hat mit gefallen.

Was man auf den Bildern nicht sieht....unter der Schutzschaltung befinden sich noch ein zusätzlicher Spannungsregler mit relativ großem Kühlkörper für die Schutzschaltung. Da sich nun 2 Regler die Wärmeumwandlung teilen, ist die Wärmentwicklung erträglich. Der Mini Kühler auf der Schutzschaltung ist zu klein, das ist gewiss.
Die Versorgung der Schutzschaltung erfolgt über das SMPS, AUX Ausgang mit 18 Volt.

Dann gibt es noch ein Zeitdelay, so eingestellt, dass Schutzschaltung und VU Meter Board die gleiche Verzögerung haben. 
Letzteres gibt es auch noch. Eingestellt habe ich das Board, eh mehr Gimmick, auf 2 Volt Endausschlag, VV. (erstmal)
Die VU Meter Schaltung versorge ich mit einem kleinen SNT, welches direkt über dem Einschaltrelais sitzt. Dem Einschalter, vorn, habe ich nicht getraut.

Aber das Wichtigste zum Schluß. Der Klang des FH9 HVX ist sehr gut. Der Bass hat gegenüber dem FH9 XRK Mod noch um einiges zugelegt. Der Bass ist tiefer, schwärzer, dabei aber nicht aufgedickt,die Mitten sind besser, schön present und der Hochton sehr klar. 
Hab ich nicht erwartet, schön, dass es so ist. Der Bau hat sich gelohnt.
Ich hatte das Teil nun über 1 Jahr rumstehen und nun war es mal Zeit das Projekt zu Ende zu bringen.

Wer mehr Infos haben will https://www.diyaudio.com/community/threa...12/page-84

Am Anfang des Threads sind alle notwendigen Informationen zum Schaltplan, Teileliste usw. 


Gruß
Pedda

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