Seit über einem Jahr arbeite ich an einem ungewöhnlichen Verstärkerkonzept ("Minimumkomponentenverstärker"): Ein High-End-Verstärker mit einer bewusst auf das Wesentliche reduzierten Schaltung mit nur zwei Halbleitern pro Kanal. Ziel war es zu zeigen, dass audiophiler Klang, gute Messwerte und hochwertige Komponenten nicht zwangsläufig eine komplexe Schaltung mit unzähligen Bauteilen erfordern.
Inzwischen bin ich an dem Punkt angekommen, an dem ich das Konzept selbst als echtes High End bezeichnen würde. Ich bin überzeugt, dass das wirklich jeder aufbauen kann. Jetzt stellt sich die nächste Frage:
Wie sollte der Teilesatz beschaffen sein, den auch DIY-Einsteiger mit etwas Lötkenntnis erfolgreich aufbauen können?
Genau darüber möchte ich morgen gemeinsam mit Euch diskutieren und würde mich freuen, wenn ihr mit dabei seit. Themen sind unter anderem:
Mono oder Stereo?
Breadboard- bzw. Nagelbrettaufbau?
Leistung und Versorgungsspannung
Auswahl hochwertiger Komponenten
Was muss ein solcher High-End-Teilesatz können, damit er auch Anfänger begeistert?
Ich freue mich über jede konstruktive Meinung und neue Ideen.
Livestream: Sonntag, 02.08.2026, 20:00 Uhr auf AUDIY-LIFE.
Vielleicht habt Ihr Lust, das Projekt mit Eurer Erfahrung ein Stück mitzugestalten.
ich arbeite momentan an dem Import und Export bzw. Integration von Lautsprecher Messdaten in meinem KFilter6 -Simulationsprojekt. Jetzt stellt sich die Frage, welche Formate man bestenfalls unterstützt. Ich habe etwas von *.frd Dateien gelesen und dieses Format bereits im Entwicklungsstand integriert.
Jetzt wollte ich mir ein paar *.frd Files für weitere Tests irgendwo herunterladen und stelle fest, dass es sowas praktisch nirgendwo gibt. Möglicherweise ist die Unterstützung dieses Formates ein Irrweg. Daher möchte ich hier fragen:
Wenn Ihr ein Simulationsprogramm verwendet, welches Dateiformat würdet Ihr Euch für Messdaten als Import/Export Format wünschen?
Ich möchte schon nach Möglichkeit etwas zuerst einbauen, was am häufigsten verfügbar und auch möglichst Herstellerunabhängig ist. Und wenn es das doch ist, sollte es möglichst offen sein.
Anbei Zusammenfassung der Regel mit Unterstützung von der Google KI
TEILNAHMEBEDINGUNGEN: Forum-BATTLE mit Thema: „Preiswerte Wiedergabekette bis 600 € mit DIY “
1. ZIEL DER VERANSTALTUNG
Praxistauglichkeit: Aufzeigen einer kompletten, preiswerten Wiedergabekette mit DIY-Anteilen für Neu- und Wiedereinsteiger im HiFi-Bereich.
Einfache Bedienung: Die Anlage muss so konstruiert sein, dass sie sowohl für Jugendliche als auch für ältere Menschen leicht verständlich und bedienbar ist.
Gemeinschaft: Bei ausreichendem Interesse ist unverbindlich ein Treffen der Teilnehmer für das Jahr 2027 angedacht.
2. BUDGET UND VARIANTEN
Das Gesamtbudget beträgt maximal 600 € und teilt sich je nach Quellgerät auf folgende Varianten auf
Variante A (Ohne PC/Tablet): Maximales Gesamtbudget von 600 €. (Klassische Quellen wie Radio, CD, Platte ,Tape, Streamer etz.
Variante B (Mit PC/Tablet/Handy): Maximales Budget von 500 €.
Für das Mobilgerät oder den PC inklusive des benötigten DACs werden pauschal 100 € im Budget von 600€ abgezogen. Somit bleiben 500€ für den Rest der Kette ab DAC. Kabelpauschale: Strom-, Signal- und Lautsprecherkabel (mit einer Länge von mindestens 2x3 Metern) sollten maximal 40 € nicht überschreiten. Dafür lässt sich gute, preiswerte Qualität erzielen.
Quellgeräte: Klassische Geräte wie Plattenspieler, CD-Player oder Streamer werden mit den aktuellen, durchschnittlichen Handelspreisen in die Rechnung übernommen.
Streaming-Zusatzkosten: Kosten für physische Medien sowie laufende Abonnements für Streaming-Dienste gehören nicht zum Budget.
3. ZULÄSSIGE BAUWEISEN & DIY-DEFINITION
Es muss mindestens eine Kernkomponente selbst gebaut oder modifiziert sein. Es gibt zwei zugelassene Wege:
Kategorie A: Komplett-DIY
Technische Geräte bestehen aus fertigen Baugruppen, die Audio-Verbindungskabel und die Lautsprecher werden im Eigenbau gefertigt.
Sicherheitsauflage: Netzteile müssen fertige, isolierte und gekapselte Komponenten sein. Auch 230V-Kabel dürfen kein Selbstbau sein!
Ausnahme: Fertige Aktivmodule (Plate Amps) sind von dieser Netzteil-Regel ausgenommen, da sie berührungssicher im Lautsprechergehäuse verbaut werden.
Kategorie B: Teil-DIY / Modifikation
Mindestens eine Hauptkomponente der Wiedergabekette muss DIY sein. Alle anderen Komponenten dürfen reguläre Kaufteile sein.
Erweiterter DIY-Begriff: Als DIY gilt in dieser Kategorie auch der Umbau oder die technische Erweiterung von Seriengeräten (zum Beispiel der feste Einbau eines Phono-Vorverstärkers direkt in das Gehäuse eines Plattenspielers).
Hinweis: Reines Kabel selbst herstellen gelten in Kategorie B nicht als anerkannte DIY-Komponente.
4. VORGABEN FÜR HARDWARE & GEHÄUSEBAU
Systemaufbau: Erlaubt sind klassische Ketten (Quelle – Verstärker – Schallwandler) ebenso wie Aktivboxen oder Kombinationen aus DAC, Kopfhörerverstärker und Kopfhörer.
Aufstellung: Die Aufstellungsart ist völlig freigestellt (z. B. Stand-, Regal-, Desktop- oder Schreibtischlautsprecher sowie Wandaufhängungen).
Holz-Berechnung: Beim Verarbeiten von Holz wird für das Budget unabhängig vom real genutzten Material immer der Preis von roher Spanplatte angesetzt. Nachbau-Interessenten können später selbst entscheiden, welches Holz sie wählen.
Fremdarbeit: Werden die Holz arbeiten beim Tischler oder über den Online-Handel bezogen, gelten die Materialkosten inklusive der Bearbeitung für die Budgetberechnung.
Gehäuse-Finish: Eine fertige Oberfläche (z. B. Lack oder Furnier) ist im Eigenbau keine Voraussetzung und fließt nicht in das Budget ein (typischer Contest-Status: „Ausführung: vorhanden“).
Kleinteile: Kosten für Leim, Schrauben und Werkzeuge werden nicht berücksichtigt, da es sich um minimale Beträge oder oft vorhandenes Material handelt.
5. VERFÜGBARKEIT & BEZUGSQUELLEN
Nachbaubarkeit: Alle DIY-Komponenten, Lautsprecher-Chassis und Elektronik-(Ein)Bausätze müssen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung im Forum regulär im Handel erhältlich sein.
Keine Exoten: Alte Restbestände, die nicht mehr neu erworben werden können (z. B. 30 Jahre alte Exoten-Chassis mit Metallfolie auf Styroporkern oder Saba Greencones) etz. , sind ausgeschlossen.
Eigener Bestand: Chassis oder Teile aus dem eigenen Bestand dürfen genutzt werden, sofern sie aktuell noch neu käuflich erwerbbar sind oder es einen technisch sehr ähnlichen Nachbau gibt.
Bezug Raum: Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Vorschlags müssen sich alle Bestandteile innerhalb der EU oder Deutschland zur Budgetobergrenze bestellen lassen. Kein Direktimport aus Asien/China.
Vintage-Kaufgeräte: Sollten alte Vintage-HiFi-Geräte verwendet werden, muss im Text zwingend ein Hinweis auf ein ähnliches, aktuell neu kaufbares Produkt gegeben werden (unabhängig von der damaligen Qualität).
Und hier noch das Wichtigste: Habt Spaß und Freude an der Sache
Moin
um mal wieder leben ins Forum zur bringen habe ich die Idee, man müsste mal wieder einen Battle Organisieren.
Erst mal nur Virtuell hier im Forum, vielleicht später auch bei einem Treffen
Wir haben als Verein den Anspruch, auch Nachwuchs ans Thema Musikhören zu bringen.
Mir kam heute diese Idee, als ich einen längeren Beitrag las, wo es darum ging, einem älterem Menschen der jetzt im Heim ist, eine Preiswerte Musikanlage zu beschaffen, die möglichst Preiswert sein sollte, mit der man aber Musik hören kann. Dort wurde von 400-500€ geredet
Meine Idee wäre, wir legen als erstes gemeinsam einen brauchbaren Finanzrahmen fest.
Für dieses Geld muss dann mindestens folgende Hardware vorhanden sein, die man Entweder im Laden kaufen kann, Gebrauchthandel etz, oder was selbst gebautes, was aber praxistauglich und einfach in der Bedienung für Jugendliche oder auch ältere Menschen ist.
Gedachte Anlage: Quelle - Verstärker -> Schallwandler
- Quelle -> Digital, Platte, Streamer, Cd (Medien und Abos für Streaming gehören nicht zum Preis.
- Verstärker -> passend zur Quelle und dem Schallwandler
- Schallwandler -> Fertigboxen oder Eigenbau, die Chassis und Weichenbauteile müssen im Preisrahmen enthalten sein. Holz ist wäre als Spanplatte Roh im Budget zu berücksichtigen, egal was man letztendlich verwendet hat.
- Statt getrenntem Verstärker und Lautsprecher kann es auch eine Aktivbox sein, oder ein DAC mit Kopfhörerverstärker und Kopfhörer
- Stromkabel, Kabel zwischen Quelle und Verstärker und Lautsprecher Kabel mit 2x3 Meter würden mit max. 40€ berücksichtigt werden, dafür kann man Gute aber Preiswerte Qualität erhalten
Wenn ihr eigene Preiswerte Ideen habt, nur zu , der Gesamtpreis zählt letztendlich
Was haltet Ihr davon ?
Zusammenfassung für Battle
(virtuelles) Battle Thema preiswerte Musikanlage bis 600€ mit DIY Ansatz
Ziel ist es, für Neu- und Wiedereinsteiger das Thema "Komplette Wiedergabekette für max 600€" mit DIY Anteilen zu zeigen.
Was kann man machen, welche Möglichkeiten können wir aufzeigen.
Das gezeigte und Vorgeschlagene muss einfach nachgebaut oder nachgekauft werden können. Das Gesamt Budget ist 500€ - 600€
Gefordert ist, eine Komplette Wiedergabekette um Audiosignale von einer Quelle in Schall zu Wandeln um ordentlich Musik Hören zu können.
Keine Vorgaben für Aufstellungsart, es kann Stand, Desktop, Regal, Wandaufhängung oder Schreibtisch sein, ist euch überlassen.
Wenn ein Computer, Tablet oder Handy für die Zuführung der Signale verwendet wird, werden dafür inkl einem verwendeten DAC Pauschal 100€ im Budget angesetzt.
Plattenspieler, CD Player, Streamer, etz werden mit einem Durchschnittlichen Preis was die Geräte im Handel angeboten werden in die Rechnung übernommen.
Wer ohne PC / Tablet arbeiten möchte hat ein Budget 600€ Wer mit Tablet oder PC arbeitet hat 500€ Budget inkl. DAC
Möglich wären folgende Kombinationen:
A: komplett DIY mit Fertigen Baugruppen bei Technischen Geräten und LSP Selbstbau, Audio Verbindungskabel auch DIY
(Netzteile müssen Fertigkomponenten sein, Isoliert und gekapselt, 230V Kabel ebenfalls kein Selbstbau ! Fertige Plate Amps sind eine Ausnahme der Netzteil Regel, da diese im LSP Gehäuse eingebaut werden und Berührungssicher Isoliert sind)
B: Eine Komponente der Wiedergabe Kette muss DIY sein, alles andere kann gekauft werden. (Kabel ist keine DIY Komponente in diesem Thema B)
Bei beiden Varianten ist beim Verarbeiten von Holz, der Preis von einfachen Spanplatten an zu setzen, egal was real verwendet wird.
Nachbau Interessenten können dann selbst entscheiden was sie nehmen wollen
- Holzarbeiten können auch beim Tischler oder Online Handel bezogen werden, dann gelten die Materialkosten inkl. Bearbeitung für die Berechnung.
- Eine Fertige Oberfläche bei einem Lautsprecher im Eigenbau ist keine Voraussetzung und geht nicht mit ins Budget. Typisches Stichwort beim Contest: Ausführung: - vorhanden -
- Kosten für Leim, Werkzeuge und Schrauben werden in den Kosten nicht berücksichtigt, weil minimal und oft vorhandenes Material
DIY Lautsprecher oder Elektronik sollten Nachbaubar sein, also alle Komponenten noch im Handel zum Zeitpung der Veröffentlichung im Forum verfügbar sein.
Wenn 3D Druck verwendet werden soll, müssen die entsprechenden Dateien mit veröffentlicht werden, inkl Empfehlung/en für Dienstleister der sowas dann Drucken würden. (muss ins Budget passen)
Beispiel, Irgendwelche vor 30 Jahren Hergestellte Exoten Chassis mit Metallfolie auf Styropor Kern, können nicht teilnehmen,
oder weiteres Beispiel, ein Chassis mit Namen Saba Greencone, weil es ist nicht mehr neu zu Erwerben ist.
Wenn also Chassis aus dem eigenem Bestand Verwendung finden sollen, müssen diese aktuell auch käuflich erhältlich sein, oder es gibt einen Nachbau der Technisch ähnlich ist.
Beim Erstellen eines Vorschlages im Forum erfordert das zum Zeitpunkt der Veröffentlichung, das sich alle Bestandteile in der EU oder DE zum Budgetobergrenze-Betrag bestellen lassen.
Kein direkter eigener Import aus Asien / China
Sollten Vintage HiFi Geräte Verwendung finden, Bitte einen Hinweis auf ein ähnliches aktuell kaufbares Produkt hinweisen, Unabhängig der damaligen Qualität. Es ist angedacht, in 2027 ein Treffen zu Organisieren, sofern Interesse besteht
Ich wäre mit dabei 1. Olaf_HH 2. Koaxfan 3. Jackman 4. 5. 6.
Da ich für mein eigenes Projekt alle Threads im Bereich Lautsprecher lese um nützliche Informationen zu bekommen, ist mir aufgefallen das 2 Wege mit Horn wieder aktuell ist.
Ist nicht meine Baustelle, aber ich habe manchmal etwas schräge Ideen.
Es werden 12´oder 15´Pappen genommen und darüber ein Horn. Trennfrequenz Richtung 1 kHz oder etwas darunter.
Da ist mir eingefallen das ein Lautsprechershop (weiß nicht mehr welcher) einen kleinen Breitbänder an ein Horn geschnallt hat. Laut Kommentaren soll das richtig gut kommen.
Jetzt kommt der BMR ins Spiel. JFA hat ja mit so einen (Tectronics?) seine LS gebaut:
Da ein Horn vor könnte spassig werden.
Das Horn müsste zwar neu konstruiert werden aber es gibt ja einige hier im Forum die sowas schon mal gemacht haben.
Die Holzbestellung ging schon mal raus, wurde aber vom Zuschneider vergessen, deshalb werfe ich mein aktuelles Projekt hier in den Ring mit der expliziten Bitte, doch mal die Denkfehler zu finden, die ich und/oder meine Denkhilfe hier gemacht haben. Lieber jetzt ärgern als wenn das Gehäuse fertig ist.
Während der Planung wurde ich dann von der HSB Modulo überrascht, die manche Gemeinsamkeit hat aber auch manches anders macht. Da ich explizit meinen Bestand aufbrauchen möchte, ist die Hardware quasi gesetzt - und ich möchte ja auch nicht eine Universalbox sondern vier Spezialboxen gleichzeitig.
Grundprinzip
Das System besteht aus:
einer kompakten 15″-TMT-Box mit vier dreieckigen Eck-Bassreflexkanälen,
einem separaten 1″-Hornmodul,
aktiver DSP-Ansteuerung,
vier Betriebszuständen, die ausschließlich durch das Öffnen beziehungsweise luftdichte Verschließen der Ports und durch das passende DSP-Preset gewählt werden.
Die Portlänge bleibt nach der einmaligen Einmessung/Kürzung unverändert. Im Betrieb werden keine Portverlängerungen eingesetzt.
Die vier Ziele
Ziel 1: Fullrange-Lite mit vier offenen Ports. Die Box soll ohne Subwoofer ein ausreichend vollständiges Klangbild liefern. Dabei gelten bewusst Einschränkungen:
kein echter Tiefbass,
moderate statt maximale Lautstärke,
brauchbares Fundament ungefähr ab 70–80 Hz,
Horn und TMT arbeiten als aktives Zweiwegesystem, kein Sub.
Vier offene Ports liefern die größte Portfläche, die geringste Portgeschwindigkeit und das höchste Belastbarkeitspotenzial unter den BR-Modi. Die Abstimmung soll bei ungefähr 85–88 Hz liegen.
Ziel 2: Tieferer Fullrange-Lite-Modus mit drei offenen Ports. Durch das Verschließen eines Ports sinkt die Abstimmung auf ungefähr 74–76 Hz. Der Modus bietet:
etwas mehr subjektiven Tiefgang,
weniger Pegelreserve,
höhere Portgeschwindigkeit,
höhere Membranauslenkung unterhalb der Abstimmung.
Das ist ein zusätzlicher Low-Level-Fullrange-Modus, nicht der Modus für hohe PA-Pegel. Der xmax des Celestion lässt grüßen.
Ziel 3: Kickbassmodul mit zwei diagonal offenen Ports. Zwei diagonal offene Ports senken die Abstimmung auf ungefähr 60–62 Hz. Das System wird dann als Bandpass eingesetzt:
ungefähr 50/55 bis 120/150 Hz,
Horn ausgeschaltet,
Die Basis kommt aus einem Fullrange-System das zwar knusprigen Bass liefert aber nur für die Ohren, nicht für den Bauch.
Mit nur zwei Ports verbleiben 144 cm² Portfläche, also rund 16,8 % der Membranfläche. Das ist nutzbar, aber nicht großzügig. Deshalb sind verrundete Portmünder, ein steiler Hochpass und ein konsequenter Limiter erforderlich.
Ziel 4: Geschlossenes Topteil mit allen Ports verschlossen. Dieser Modus ist für den Betrieb über Subwoofern vorgesehen und bietet:
bessere Hubkontrolle,
hohe Betriebssicherheit,
keinen Anspruch auf Fullrangebetrieb
Bei ungefähr 65–68 l geschlossenem Nettovolumen ergeben sich mit den aktuellen Celestion-Parametern ungefähr:
fc≈80–82Hz
Qtc≈0,74–0,75
Das ist ein gut gedämpftes, aber nicht extrem überdämpftes geschlossenes System.
Gewählte Treiber und Horn: Celestion FTR15-3070C (Sd=855,3 cm2, Xmax=5,5), BMS 4550, Horn: P.Audio PH-2370 (90° horizontal × 40° vertikal, 448 mm breit)
Das aktuelle Konzept ist eine Kombi aus:
unten die würfelförmige TMT-Box,
darüber das gleichbreite PH-2370 mit BMS 4550,
im Kickbassmodus bleibt das Horn ausgeschaltet oder wird nicht mitgeführt.
Generelles Gehäusekonzept
Abmessungen
Material: 15 mm Birke-Multiplex
Außenmaß der TMT-Box: 455 × 455 × 446 mm
Lichte Innenmaße: 425 × 425 × 416 mm
Brutto-Innenvolumen: 75,14 l netto 65–68 l je nach Streben-Overkill
Vier identische dreieckige Eckkanäle:
freie Schenkellänge je Port: 120 mm
Querschnitt je Port: 288 cm2 Damit liegen vier offene Ports praktisch bei einem Drittel SdS_dSd.
Alle vier Portluftsäulen beanspruchen dann rund 3,46 l
Portlänge zielt auf 85–88 Hz, die erforderliche effektive Länge liegt bei ungefähr 65–68 l Nettovolumen deutlich über der physischen Holzlänge. Der Plan ist, zunächst alle vier Portplatten auf ungefähr 13cm Länge bauen, Box vollständig mit Treiber, Versteifungen, Sonofil und Rückwand montieren, mit vier offenen Ports die reale Abstimmung messen, alle vier Ports identisch kürzen, bis 85–88 Hz erreicht werden, danach bleiben die Portlängen dauerhaft unverändert.
Die endgültige Länge dürfte wahrscheinlich im Bereich von ungefähr 105–130 mm liegen. Entscheidend ist ausschließlich die Messung der fertigen Box.
Portverschlüsse zwei Lagen MPX, dazwischen Moosgummi, zwei Lagen MPX werden per Schraube zusammengespannt was den Moosgummi gut luftdicht macht. Durch die Positionierung innen/außen hätte ich noch Volumenvariabilität.
Versteifung und Bedämpfung: Da werde ich durchaus bei der Modulo spicken, generell stabilisieren die diagonalen Portplatten bereits die vorderen Gehäuseecken. Sonofil kann einlagig an Rückwand, Seiten, Deckel und Boden befestigt werden. Die Portkanäle und ein ausreichend großer Bereich um die inneren Portenden bleiben vollständig frei.
Vier Abstimmungen und DSP-Abhängigkeiten. Grundlegende Abhängigkeit je nach Portzahl: 85–88 Hz (4), 74–76 Hz (3), 60–62 Hz (2) 80–82 Hz (CB)
Das Konzept benötigt eine aktive Frequenzweiche.
Startpunkt für die Messungen:
Celestion-Zweig
LPF: LR48 bei etwa 1,2 kHz
BMS-4550-Zweig
HPF: LR48 bei etwa 1,2 kHz
Hornpegel zunächst ungefähr 10–14 dB reduzieren
endgültige Pegelabsenkung, CD-Entzerrung und Delay ausschließlich messen
Die optimale Trennung wird anschließend zwischen ungefähr 1,0 und 1,3 kHz gesucht. Eine Trennung bei 1,5–1,8 kHz würde den bereits bündelnden 15″-Treiber wahrscheinlich schlechter an das nominell 90° breite Horn ankoppeln.
Das endgültige Ziel ist kein bestimmtes elektrisches Filteretikett, sondern eine saubere akustische Summierung auf und außerhalb der Achse. Hören, messen, trennen.
Preset 1: Vier Ports offen – Fullrange-Lite
Ports
alle vier offen
fb≈85–88 Hz
TMT:
HPF: LR48 bei 48–50 Hz
LPF: LR48 bei ungefähr 1,2 kHz
keine positive Tiefbassentzerrung unterhalb etwa 80 Hz
Horn:
HPF: LR48 bei ungefähr 1,2 kHz
Pegelkorrektur und gegebenenfalls Hochton-Shelf nach Messung
Subwoofer:
nicht erforderlich
Charakter
größtmögliche BR-Pegelreserve,
strömungsgünstigste Portkonfiguration,
brauchbares Fundament ohne Sub,
kein echter Tiefbass,
moderater bis gehobener Pegel, abhängig vom Limiter.
Preset 2: Tiefer Fullrange-Lite
Ports
drei offen, einer verschlossen
fb≈74–76 Hz
TMT:
HPF: LR48 bei etwa 45–50 Hz
LPF: LR48 bei ungefähr 1,2 kHz
kein Low-Shelf-Boost
Horn:
wie Preset 1
Subwoofer:
nicht erforderlich
Charakter
etwas mehr Tiefbassfundament,
geringere maximale Lautstärke,
höhere Portgeschwindigkeit,
größere Hubbeanspruchung,
ausdrücklich ein Low-/Moderate-Level-Modus.
Preset 3: Kickbass
Ports
zwei diagonal gegenüberliegende Ports offen, zwei verschlossen
fb≈60–62 Hz
Celestion als Bandpass:
HPF: LR48 bei 50–55 Hz
LPF: LR24 oder LR48 bei 120–150 Hz
strenger Hub-/Peak-Limiter
Charakter
hoher Punch im Bereich Bassdrum/Kick,
kein Fullrangebetrieb,
geringste Portfläche der BR-Modi,
größtes Risiko für Strömungsgeräusche und Überhub,
keine Bassanhebung unterhalb der Abstimmung.
Preset 4: Topteil über Sub
Ports
alle vier verschlossen
geschlossenes Volumen ungefähr 65–68 l
fc≈80–82 Hz
Qtc≈0,74–0,75
TMT:
HPF/Sub-Trennung als Startwert: LR48 bei 90–100 Hz