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Boenicke Audio W8 Klon
#21
ich gehöre ebenfalls zu denjenigen, die sich am w5-klon versucht haben. um es abzukürzen: der von bönicke verwendete fountek-breitbänder ist mit sicherheit nicht der fe85, wie er an der ladentheke erhältlich ist. (zumal die mir seitens *zensur* verkauften chassis eher elektroschrott darstellen :mad: )

Zitat:Der Tiefmitteltöner soll ein modifizierter Tang Bang sein, kennt jemand das Modell?
ich vermute, daß es sich um einen nur wenig modifizierten w4 handelt. eine rückansicht des chassis findet sich in einem direkt bei svens website hinterlegten test-review.
ad hoc tippe ich auf einen w4-655 mit anderem phaseplug im dem korb des w4-1320sjf.
bönickes schwingdrähte sind (wie am fountek) auch dran. über sinn/zweck/wirkungsweise dieser drähte wurde bereits anderweitig vergebens gerätselt.

zu der diskussion: der bönicke weiss schon, was er da tut. einfach mal versuchen, den w5 zu papier zu bringen. da steckt schon einiges gehirnschmalz drin und nicht nicht nur ein "ingenieurmäßiges abstimmen und verpacken". einfaches nachbauen führt da nicht zum ziel.
die handwerklich erstklassige ausführung tut sein übriges...
"Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd" (chinesisches Sprichwort)

grüße,
martin
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#22
Hallo B-Bear,

ich glaube, wenn die Boxen von Sven Boenicke nur aus ein paar Standard-Treibern und einem schicken WAF-Gehäuse bestehen, würde er nicht so bereitwillig die "Innereien" in Tests von Fachmagazinen auf dem Präsentierteller preisgeben.

Das wäre urheberrechtlicher und kaufmännischer Irrsinn!

Es werden noch ein paar andere Tricks und Kniffe an Bord sein,
die er natürlich nicht verrät und die den Klang ein gutes Stück nach vorne bringen.

Und ich glaube, schon deswegen muss er sich keine ernsthafte Angst vor Clones oder Plagiaten machen.

Denn Butter bei die Fische: Wer zerlegt einen 10K Lautsprecher, um ein diffiziles Gehäuse, Weiche und Chassis zu 100% nachzubauen, hat dann auch die handwerklichen Fähigkeiten, eine CNC-Fräse + Werkstatt zur Hand?

Und vor allem: Wer hat:
1. Die Original W8 schon mal gehört...
2. ...und wem gefallen sie so gut das...
3. ...die o.a. Hindernisse in Kauf nimmt und...
4. ...ohne 100% Erfolgsgarantie, da man nicht alle Finessen kennt...
5. ...und investiert ein paar Hundert Euro und viel Zeit für die "Katze
im Sack"...
6... obwohl es eine Menge anderer viel einfach und günstig
nachzubauender Bausätze gibt, die sich schon bewährt haben?

Viele Grüße aus Kölle
Paco
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#23
ich glaube, dass Boenicke bei diesen gefrästen Gehäusen nicht einfach mal einen CNC-Fräse anschmeist und ein,paar nette Kurven mit dem Fräser zieht..

Ich glaube die haben hier mit CAD und BEM einen Innenraum geschaffen, der besonders resoanzarm ist. Das ist zB möglich mit dieser Software hier:
http://www.ansys.com/products/structures...-acoustics

Da die Software sowieso eine CAM Schnittstelle hat, ist der Schritt zum CNC-Fräsen eher konsequent und das kleinere Problem.
Oder anders ausgedrückt, wenn jemand technisch extrem viel Durchblick hat und emsig mit solchen Tools forscht, kann auch mal eine Boenicke Box dabei herauskommen.
Vor solchen Entwürfen habe ich mächtig Respekt. Das ist eben keine Kiste mit 6 Brettchen mehr.

Die Box müsste man als "DIY'er" exakt scannen und die Weiche exakt nachbauen und sicher sein, ob das Chassis nicht auch noch modifiziert wurde..... und natürlich bekommt man keine Infos vom Hersteller.
Die Ideen-Räuber, die weniger Ahnung haben, aber dem schnellen Euro hinterher rennen, haben also noch ein beachtliches "Restrisiko", dass es schief geht.

LG Eismann
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#24
Ich weiss nicht so recht ob das vertretbar ist, aber da ich als Student nicht in der Preisklasse spiele, in der man sich Boenickes Lautsprecher leisten kann, ist selberbauen wohl das einzige was mich diesen Schönheiten näher bringen kann...
(Wenn ich mal viel verdiene, kaufe ich mir die Originale, versprochen).
Solange aber nachbauen privat nichts strafbares darstellt, sehe ich da keine Probleme...

Hier mal paar Bilder von meinen Boenicke Nachbauten Wink


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#25
Tom78 schrieb:Ich weiss nicht so recht ob das vertretbar ist, aber da ich als Student nicht in der Preisklasse spiele, in der man sich Boenickes Lautsprecher leisten kann, ist selberbauen wohl das einzige was mich diesen Schönheiten näher bringen kann...
(Wenn ich mal viel verdiene, kaufe ich mir die Originale, versprochen).
Solange aber nachbauen privat nichts strafbares darstellt, sehe ich da keine Probleme...

Hier mal paar Bilder von meinen Boenicke Nachbauten Wink

Ich sehe da auch kein Problem. Zumal es ja vermutlich nicht um exaktes Klonen geht. Sehen echt spitze aus! Sind die mittlerweile fertig?

herr_der_ringe schrieb:der von bönicke verwendete fountek-breitbänder ist mit sicherheit nicht der fe85, wie er an der ladentheke erhältlich ist. (zumal die mir seitens *zensur* verkauften chassis eher elektroschrott darstellen :mad: )
Ich glaube die Diskussion hatten wir schon mal .....Du musst Pech gehabt haben, andere .... ich auch .....haben auch schon ganz ordentliche FE85 gemessen.
Herzliche Gruesse
Michael
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#26
newmir schrieb:Sind die mittlerweile fertig?

Ja, inzwischen sind die fertig und eingespielt. Ich bin sehr begeistert, was so aus unter 5 Litern rauskommt.
Ich kann gerne mal ein Foto reinstellen wie die jetzt aussehen (Geöllt, polliert und Co), aber erst nächste Woche, bin noch unterwegs im Moment und die W5 stehen zuhause.

Die FE85 in der W5 und der W8 und W8SE sind nicht modifiziert. Ich denke auch, dass herr_der_ringe Montagsmodelle erwischt hat.

Grüße
Tom
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#27
Insofern Herr Boenike die Entwicklung nicht als reicher Mann begonnen hat, dürften die Chassis Standardware gewesen sein.
Ob er sich später modifizierte Chassis (allerdings frage ich mich wozu) bauen ließ, bleibt dahingestellt.

Viele Hersteller haben übrigens auch OEM-Chassis, die man im DIY Handel nicht wieder findet.

BG, Wastler
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#28
Hallo Tom

ein ordentlicher Nachbau, aber die Perfektion einer Boenike W5 hat sie dann doch nicht.

BG, Peter
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#29
Um diese Aussage treffen zu können, müsste man mal beide Boxen hören und vergleichen können.Smile
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#30
@ Plüschisator

Ich meinte gar nicht den Klang, sondern das vorgestellte Gehäuse, der Klang stand noch gar nicht zur Debatte.

BG, Wastler
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#31
Tom78 schrieb:Ich kann gerne mal ein Foto reinstellen wie die jetzt aussehen (Geöllt, polliert und Co), aber erst nächste Woche, bin noch unterwegs im Moment und die W5 stehen zuhause.
Nur Fotos Sad.

Ich will mehr Big Grin. Ich fand die Dinger auch cool und waren damals der Anlass mir ein paar FE 85 zu besorgen.

Informationen ...... hast Du Wissen über die Orginalweiche gehabt (dann besser nicht darüber sagen) oder ist die Weiche selbst enwickelt? Was für einen Bass? Woher hast Du Informationen wie: ".... Fe85 nicht modifiziert .... "? Holz ist Buche Leimholz? IWie kommst Du an eine CNC Fräser? Vielleicht besser ein neues Thema dafür aufmachen ......
Herzliche Gruesse
Michael
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#32
newmir schrieb:Nur Fotos Sad.

Ich will mehr Big Grin. Ich fand die Dinger auch cool und waren damals der Anlass mir ein paar FE 85 zu besorgen.

Informationen ...... hast Du Wissen über die Orginalweiche gehabt (dann besser nicht darüber sagen) oder ist die Weiche selbst enwickelt? Was für einen Bass? Woher hast Du Informationen wie: ".... Fe85 nicht modifiziert .... "? Holz ist Buche Leimholz? IWie kommst Du an eine CNC Fräser? Vielleicht besser ein neues Thema dafür aufmachen ......

Lol. CNC ist selber gebaut. Student halt, keine Kohle für eine Fertigfräse. Ich bin immer zu Firmenauflösungen gefahren und hab Teile gekauft. War vor 2 Jahren als die ganzen Solarfirmen eine nach der anderen dicht gemacht haben. Da hab ich fast die ganze Mechanik für die Fräse her (Linearführungen, Kugelumlaufspindeln, Schrittmotoren). Rest hab ich an der Uni entwickelt. Als Informatikstudent haben mich die ganzen Maschbauer belächelt bei so einem Projekt. Als ich fertig war hab ich für die Maschbauer Teile gefräst...
Nur die Steuerung ist trilweise gekauft (FPGA Steuerung, Endstufen und Rest sind auch selber geätzt).
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#33
Hallo Tom,

meine kleine Kritik war mehr an der Materialwahl.
Ich unterstelle mal, Du hast keilverzinktes Buchenleimholz aus dem Baumarkt verwendet.
Meine Prognose: Du wirst auf Dauer damit nicht sonderlich glücklich, Buche ist ein Wassesäufer, was bei einem Bassreflexgehäuse problematisch ist.
Hinzu kommt, dass die Baumarktplatten eher schlichter Qualität sind, die Leimfugen werden im Laufe der Zeit durchschlagen.
Die Arbeit ist vollbracht, ich hätte Dir anderes Material empfohlen.

BG, Peter
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#34
Wastler schrieb:Die Arbeit ist vollbracht, ich hätte Dir anderes Material empfohlen.
Missepeter .... :p Machs erstmal besser. Ich finds gut :prost:.
Herzliche Gruesse
Michael
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#35
Hallo Michael,

das tue ich, insbesondere hätte ich auch den BB eingefräst, dazu bedarf es lediglich einer Oberfräse mit Fräszirkel.
Das hat mit Miesepeterei absolut nichts zutun.
Soviel konstruktive Kritik - und ich habe darüber hinaus Tipps in der Materialwahl gegeben - sollte man annehmen können.

BG, Peter
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#36
So winzige Boxen aus Vollholz! Da sehe ich überhaupt kein Problem.
Hübsche Teile schön umgesetzt. Gratuliere! :ok:
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#37
Hallo Tom,

die von mir soeben beschriebene Einfräsung kannst Du mit vertretbarem Aufwand nachholen.
Fräse aus Billigmaterial einen Kreis, der minimal größer als der Ausbruch des Lautsprechers ist.
Die Kanten konisch beischleifen, so dass sich die Platte im Ausbruch verklemmt.
Da die Dornbohrung dabei exakt mittig bleibt, kannst Du dann die Einsenkung mit der Oberfräse anfertigen.

BG, Peter
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#38
@ Jo

Zitat:So winzige Boxen aus Vollholz! Da sehe ich überhaupt kein Problem.

Das ist kein Problem der Größe, sondern der Verleimung (getrocknetes Holz unterstellt)

BG, Wastler
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#39
Die Fotos zeigen eine alte Version. Der BB ist perfekt eingefräst. Sonst kriegt er seitlich kaum Luft, also musste das sein.
Das Holz ist kein Leimholz aus dem Baumarkt. Den Fehler hatte ich schonmal gemacht und das mache ich nie wieder. Desweiteren wurde das Holz mit einem Spezialöl versiegelt. Da saugt nichts mehr. Auch von Innen nicht.
Ich habe Respekt vor jedem, der das mit einer Oberfräse schafft, ernsthaft. Kriege ich nicht hin, also programmiere ich es lieber auf der CNC.
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#40
Wastler schrieb:Hallo Tom,

die von mir soeben beschriebene Einfräsung kannst Du mit vertretbarem Aufwand nachholen.
Fräse aus Billigmaterial einen Kreis, der minimal größer als der Ausbruch des Lautsprechers ist.
Die Kanten konisch beischleifen, so dass sich die Platte im Ausbruch verklemmt.
Da die Dornbohrung dabei exakt mittig bleibt, kannst Du dann die Einsenkung mit der Oberfräse anfertigen.

BG, Peter

Klar. Mit der CNC habe ich mir Schablonen gemacht und dann mit einer 25€ EbayKleinanzeigen Oberfräse eingefräst. Hat super geklappt mit Anlaufring und Schablone.
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