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  Reconing JBL 2225 > 2235h, geschafft!
Geschrieben von: dws37 - 11.03.2021, 21:25 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (25)

Hallo,
mein erstes Reconing Projekt ist fertig und gut gelungen. Die 2225er Körbe und Masseringe lieferte Olli, die Aftermarket Kits kamen von Rainer Rihm.

Beiden nochmals herzlichen Dank für die nette Kommunikation und die wertvollen Tipps.:thumbup:

das ganze lief recht gut; Ich habe mir aber auch alle Zeit der Welt genommen und immer wieder in das Video https://www.youtube.com/watch?v=x6CCrLz-Zts geschaut.

Den alten Körben sah man eine bewegte Geschichte an (kein Vorwurf Olli, der Preis war sehr fair!). Offensichtlich hatte mal jemand beim vorherigen Reconing die Sicke und Spider mit 2K geklebt. Nachdem ich die Körbe sauber hatte und die Finger und Handgelenke schmerzten, fiel mir ein, dass im Regal ein Fein Multimaster mit sämtlichen Vorsätzen schlummert. Confused Und im Video sah das so mühelos aus...

Der Rest ging aber recht problemlos. Die Masseringe von Olli habe ich aber nicht genommen. Die Innenverklebung mit dem aalglatten Schwingspulenträger war mir zu heikel - nicht auszudenken, wenn sich hier was losrappelt.
Ich ging dann letztlich auf einen Vorschlag von Rainer Rihm ein, und verlebte einen 10mm² CU-Draht in der Kehle zwischen Schwingspulenüberstand und Membran. Ist zwar jetzt etwa 5g. weniger als das Original, stört aber keinen großen Geist.
Die Resonanz lag ohne Dustcap und ohne Massering zunächst bei 34Hz. Im fertigen Zustand bei 28Hz, nach ca. 24h Einwobbeln mit 20Hz und ca. +/- 6mm Auslenkung bei 26Hz. Die Aftermarket-Kits scheinen also etwas härter als die Originale zu sein. Am WE wird gegen 2226h im 130L BR getauscht und anschließend gelauscht. Messungen sind ja nicht so mein Ding, da wird nicht viel kommenWink.

Bericht folgt...

Gruss
Klaus



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  Ausschwingverhalten bei tiefen Frequenzen
Geschrieben von: Christoph Gebhard - 10.03.2021, 19:08 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (44)

Nabend zusammen,

das Thema Ausschwingverhalten bei tiefen Frequenzen (unter ca. 500Hz) wird so gut wie nie thematisiert oder dokumentiert.

Wieso eigentlich?
Weil es im Freifeld bzw reflektionsfrei aufgrund des lange geöffneten Messfensters nicht vernünftig zu messen ist?
Weil die Unterschiede zwischen den Chassis nicht relevant bzw. hörbar sind (ventilierende Gehäuseprinzipen und das Verhalten auf der Einbauresonanz mal außen vor)?

Und - falls es Unterschiede gibt - wovon hängen sie eigentlich ab? Chassismechanik? Membranmaterial? Membranmasse? Antriebskraft? Gehäuseaufbau?

Ich habe gestern schon ein bisschen (im Nahfeld) gemessen und werde diverse Ergebnisse in diesem Thread auch veröffentlichen, wollte das Thema aber erst theoretisch durchsprechen.

Wie sind eure Erfahrungen (auch in Bezug auf die Messmethodik und Skalierung)?
Das Ausschwingverhalten im Mittelhochton wird meist mit 4 ms oder 6 ms Auflösung auf der z-Achse dargestellt.
Welche Skalierung bietet sich unterhalb von 500Hz an? Aufgrund der etwa um den Faktor 10 längeren Wellenlänge 40 oder 60ms?

Eure Meinungen würden mich interessieren...

Gruß, Christoph

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  Segmentum Obscurus
Geschrieben von: MarsianC# - 09.03.2021, 16:56 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (23)

Hallo Hallo,

Da ich gerade in Post-Erstellungs-Laune bin gehts hier munter weiter.
Ebenfalls aus einer Laune heraus habe ich hier nach günstigen Treibern für ein OB-Projekt gefragt. Die Offenbarung habe ich natürlich nicht gefunden, aber darum gehts hier nicht.

Worum gehts?

Um ein aktives, günstiges Zweiwegeprojekt mit minimaler Schallwand, die nur zwei 15 Zöller und ein Horn samt Kompri beherbergen soll. Aurora steht als DSP zur Verfügung. Endstufen was eben so rumliegt. 10 Örö Class D vom freundlichen Chinesen z.B.
Als Vorbild dient die Onda Ligera Reflector bzw. deren Nachfolger von Reflektor Audio.
[ATTACH=CONFIG]59620[/ATTACH]
Sieht aus wie ein Alien (mich sprichts an), scheint aber nicht ganz so blöde zu sein. DSP samt Endstufen kommt von Hypex, Treiber offensichtlich von Faital Pro.
Aufgrund der Breite und des Budgets werde ich nur zwei TMT pro Seite nutzen, sprich so wie bei der P1805, aber mit 15" statt 18".

Lastenheft:

  • Budget unter 500 Ocken (nur Treiber)
  • 2x 15", Option auf 4x
  • Laut, aber nicht extrem - 100 dB / 1 m
  • Abstrahlverhalten vertikal eher eng
  • Kein Anspruch an nichtsWink

Momentan steht eine Kombination aus zweimal GRS 15PF-8 und einem Selenium D220Ti an Dayton H110 als Schnellschuss an erster Stelle. Den D220Ti will ich sowieso für das H10RW kaufen.
Eine Idee mit 2,5" BB und Horn hatte ich schon mal, das könnte sich als ein preiswerter Weg für eine tiefe Trennfrequenz anbieten.

Treiberempfehlungen gerne in den ersten Thread. Geplänkel gerne hier Smile

Der Imperator beschützt!
Lukas (<|+|>)



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  Diskussion zur Projektvorstellung Rambo und Varianten
Geschrieben von: MarsianC# - 09.03.2021, 16:07 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (22)

Liebe Mitforisten,

Los gehts!
[h=1]Projektvorstellung Rambo und Varianten[/h]Hier kann alles zur Projektverstellung geschrieben werden. Wir werden davon nichts berücksichtigen und stur weitermachen :p
Also, haut rein in die Tasten und kritisiert bei jeder Möglichkeit jede Entscheidung. Bitte trotzdem fair bleiben!

Einige Themen werden unter Umständen offen im Forum diskutiert - zumindest was meinen Teil angeht.

LG Lukas
(Im Alleingang =))

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  Klippel NFS - Diskussion, Nachbau, Ideen
Geschrieben von: MarsianC# - 09.03.2021, 15:55 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (10)

Mit-Messbegeisterte,

Klippel hat mit dem NahFeldScanner ein tolles Produkt auf den Markt gebracht, sowohl was Hardware als auch Software angeht. Natürlich der feuchte Traum eines jeden Entwickerles, aber mit gut 100 Teuro nicht sehr erschwinglich.

Amir von AudioScienceReview und Erin von Erin's Audiocorner haben die "Monster" im Einsatz.
Was das Teil zu bieten hat sieht man hier im Messbericht ein D&D 8C: Ein exzellenter Messbericht


Nun denkt sich so mancher: was wäre wenn....

NTK im ASR-Forum hat einige Überlegungen bereits vor längerer Zeit angefangen.

Erin hat kürzlich ein tolles Video zusammen mit Klippel gestreamt, das einiges im Detail erklärt.
[video=youtube;-s-R1HCYUYs]https://www.youtube.com/watch?v=-s-R1HCYUYs&amp;t=4255s[/video]

Hier soll eine Diskkusion um den NFS sowie dessen Nachbau Platz finden. Ich bitte um gesittes Verhalten - gerade bei diesem extrem spannenden Thema!

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  Ein exzellenter Messbericht
Geschrieben von: fosti - 09.03.2021, 08:26 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (35)

https://youtu.be/j38gkS-Q8f8

Die ganze Story:
Messbericht der D&D 8C

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  Bassreflex Rohr schräg abschneiden
Geschrieben von: Sebu - 09.03.2021, 00:26 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (10)

Ich experimentiere gerade mit schräg abgeschnittenen Bassreflexrohren um herauszufinden, ob Rohrresonanzen so abgeschwächt werden können und der Bassreflex Effekt trotzdem wie gewünscht erhalten bleibt. Ich habe zu dem Thema schon recherchiert und z.B. diesen Thread im hifi-forum gefunden, außerdem habe ich im hifi-selbstbau Forum nachgefragt. Es hat sich jeweils kein klares Meinungsbild dazu abgezeichnet, von "funktioniert nicht" bis "verändert den BR Effekt" waren verschiedene Aussagen dabei. Weil ich hier schon so viel Nützliches und hervorragend recherchiertes lesen durfte, will ich die bisherigen Ergebnisse mit euch teilen, auch wenn es sich jetzt nicht um eine großartige Messreihe handelt.

Zur Überlegung und Annahmen des schräg Abschneidens:

  • Die Bassreflex Resonanz ist eine Resonanz mit dem Boxvolumen als Feder und der Luftsäule im Rohr als Masse. Die Feder (Boxvolumen abzüglich Reflexrohr) bleibt nahezu unverändert und die Masse enspricht der Masse im Rohr, bleibt also auch gleich wenn die abgeschrägte Version im Mittel gleich lang ist. Zusätzliche Annahme (etwaige Mündungskorrekturfaktoren mitteln sich ebenfalls oder sind vernachlässigbar). Somit sollte sich das Ganze nicht erheblich auf die BR Abstimmung auswirken.
  • Bei der Rohrresonanz ist die Luftsäule im Rohr gleichzeitig Feder und Masse. Die Abschrägung sorgt dafür, dass das Rohr keine exakt definierte Länge hat (über den Querschnitt gesehen), also auch keine Resonanz hoher Güte aufweist.

Untersuchungsobjekt:
Ich baue eine leicht modifizierte SB18 (Bausatz von intertechnik / Udo Wohlgemuth), also eine 2-Wege Box mit einem 17cm Tieftöner von SB Acoustics. Statt einem vorne liegenden BR Schacht habe ich ein 50mm HP Bassreflexrohr hinten ca auf Höhe des Hochtöners. Genauer: Die Innenmaße vom Gehäuse (BxHxT) sind 19x35x27cm. Dass Bassreflexrohr sitzt hinten oben mittig mit Zentrum ca 6cm unter der Oberseite (wieder bzgl. Innenmaß). Bedämpft ist mit 3 Matten Sonofil. Das ist etwas weniger als die angegebenen und gelieferten 4 Matten pro Box, allerdings wollte ich nicht zu stark stopfen, zwischen Rohr und Tieftöner einen Korridor frei lassen und ich bin mit ca 17l Volumen schon bei ca 175% Bedämpfung (bzgl. Empfehlung 10l pro Matte). Als Reflexrohre habe ich bis jetzt ein HP50-145mm, ein HP50-180mm und ein schräg (ca 45 Grad) gekürzes HP50-180 mit dem Messmikro im Port und im Nahfeld vermessen.

Messtechnik:
Ich messe mit einem kleinen 2-Kanal interface von Behringer und einem Messmikrofon von Superlux, für das ich ein generisches Kalibrierfile des baugleichen Behringer ECM-8000 verwende (sollte für den Zweck und in dem Frequenzbereich mehr als ausreichend sein). Messprogramm ist REW, beim Messaufbau habe ich mich ungefähr am Handbuch von Vituixcad orientiert, d.h.:
- Nahfeldmessung am Chassis ca 1 cm Entfernung mit 1000ms Fensterung
- ebenso Portmessung ca 1cm im BR Rohr, damit ich nicht außen in der Aufweitung bin
- Fernfeldmessung in 1m mit 4ms Fensterung (vor den ersten Reflektionen)
- beim Umbau der BR Rohre habe ich den Messaufbau nicht stehen lassen (war zu kompliziert), sondern danach wieder möglichst genau repliziert (gab also sicher Abweichungen im mm Bereich)
- keine Pegelkalibrierung (hier nicht wichtig)

Bisherige Ergebnisse:
Hier mal die Messungen am BR Rohr (ca 1cm im Rohr, weil das HP50 außen aufgeweitet ist) und im Nahfeld (1cm vor dem Tieftöner). Rot ist das gerade 145mm Rohr, blau das schräge im Mittel 160mm, grün das gerade 180mm Rohr.
[ATTACH=CONFIG]59606[/ATTACH]
  • Wie zu erwarten, haben hatten die gerade geschnittenen Varianten eine deutliche Resonanz bei 1040Hz bzw. 820Hz, die jeweils nur ca -6dB unter dem Nutzsignal liegen.
  • Die Schräg abgeschnittene Variante ist im Schnitt knapp 160mm lang. Die Resonanz (Senke im Nahfeld) lag erwartungsgemäß mit knapp 35Hz zwischen den beiden geraden Rohren mit 36Hz bzw. 32 Hz.
  • Der Bassreflex-effekt wird nicht sichtbar gestört, sowohl am Port als auch direkt an der Membran sah das typisch aus, sogar etwas besser (gleich viel Pegel wie die das kürzere Rohr, fast so viel Tiefgang wie das längere).
  • Die Stehende Welle wird leider nur wenig gedämpft um ca 3dB. Immerhin hat man damit aber 9dB Abstand zum Nutzeffekt statt nur 6dB, also trotzdem ein kleiner Erfolg. Vielleicht experimentiere ich noch weiter herum.

Die Resonanzen im Gehäuse habe ich schon mit einem Tool von Vituixcad gecheckt (siehe screenshot).
[ATTACH=CONFIG]59607[/ATTACH]

Die Portresonanz mit 1040Hz in pink stimmt genau überein (obwohl ich nicht weiß ob das Tool eine Mündungskorrektur verwendet). Die Gehäuseresonanzen in der Nähe sind die zweite Höhenmode (grün) und die 1. Breitenmode (rot). Dachte aber, dass ich die durch die Positionierung umgehen würde (in der Mitte der Breitenmode ist ein Schnellemaximum der 1. Breitenmode und auf 3/4 der Höhe ist ein Schnellemaximum der 2. Höhenmode). Wobei ich für letzteres 2cm zu hoch bin mit dem BR Rohr... Kann das das Problem sein?

Hier noch die gemergten Nahfeldmessungen an Port und Membran mit der Fernfeldmessung (mittels Merger Tool von VituixCad):
[ATTACH=CONFIG]59608[/ATTACH]

Interpretation:
Ich denke, dass man zumindest die Reduzierung der Störeffekte durch stehende Wellen im Rohr NICHT verallgemeinern kann, weil es eben auch vom ganzen Gehäuse abhängt (wo sind Druckpunkte der stehenden Wellen, wie ist bedämpft, wo ist das BR Rohr). Aber zumindest für die Behauptung, der BR-Effekt würde gestört werden oder sich durch die größere Ankoppelfläche nach oben verschieben, finde ich hier keinen Anhaltspunkt.

Alternativen zum schräg Abschneiden
Mir ist bewusst, dass es alternative Maßnahmen gibt um die Rohrresonanz zu schwächen, ich nehme kurz Stellung warum ich das hier nicht für passend halte:
  • mittig anbohren: Das verschiebt nach einschlägigen Quellen die Abstimmungsfrequenz, so dass das Rohr ca 40% länger gemacht werden muss. Dann werden aber schon andere Frequenzen angeregt und die zweite Stehwelle im Rohr liegt im Übertragungsbereich.
  • Röhrenresonator: wurde von Rainer alias bei einem KEF Pimp angewendet und auch hier schon mal ausführlich diskutiert. Scheint gut zu funktionieren, fand ich für meinen Fall aber unpraktikabel: das 50mm Rohr ist eh schon knapp dimensioniert für den Treiber, ich möchte nicht den Querschnitt noch weiter veringern und die Rohrströmung mit dem zweiten Rohr stören. Die nach außen führende Lösung des Rohrresonators ist nicht mehr so leicht aus und ein zu bauen.
  • Strohhalmtrick: erschließt sich mir nicht was das bringen soll. Die vergrößerte Oberfläche durch die eingeklebten Strohhalme stört doch am allermeisten bei der Abstimmfrequenz, weil da am meisten Luft transportiert wird.

Was mir noch unklar ist:
[INDENT]1. ob sich die Resonanz wegen der anderen Positionierung Innen, oder dem Schräg abschneiden verändert hat. Ich vermute tatsächlich Letzteres, weil die schräge Variante ja ziemlich genau zwischen den beiden gerade geschnittenen Varianten liegt.
2. ob ein stärker abgeschrägtes Rohr mit <45% besser funktioniert (das möchte ich noch ausprobieren).
[/INDENT]

und unabhängig vom schräg Abschneiden frage ich mich:[INDENT]3. Ist die BR Abstimmung noch zu tief? Mit den 35Hz bin ich ja unter der bereits tief abgestimmten Version von Udo mit 38Hz obwohl mein Rohr kürzer ist (;-)) und nicht 3 Begrenzungsflächen anliegt (-> virtuelle Verlängerung), wie der dort verwendete Kanal. Andererseits ergibt das Mergen der Messungen (Nahfeld, BR Rohr, Fernfeld) mit Vituixcad, dass bei mir der Frequenzgang erst bei ca 70Hz abnimmt, während das bei Udos Messung schon bei ca 100 Hz der Fall war. Wie kann das sein und ist meine Abstimmung wirklich tiefer? Hat Udos Software anders gemessen / gemergt oder verhält sich der Schacht so viel anders als die Rohre?
4. Ich sehe noch nicht ganz, wie die Weiche den früh einsetzenden Baffle-Step ab 500Hz mit 7dB Erhöhung bei ca 950 Hz entzerren soll. Der Tiefpass am Tieftonzweig hat bei 950Hz noch nicht mal -2db (Simulation Vituixcad), das sind ja noch 5dB Erhöhung... Kann diese starke Mittenerhöhung Absicht sein oder sollte ich da noch ein RLC Glied spendieren?
[/INDENT]

Wenn ich dazu was Schlaues einfällt oder ihr zu dem kleinen Experiment Fragen oder Anmerkungen habt, freue ich mich, das mit euch zu diskutieren! :-)



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  Erster Eigenbau - "Ecksub", der Newbie mal wieder mit seinen Fragen und Gedanken
Geschrieben von: Sebastian81, - 08.03.2021, 19:24 - Forum: Eigenentwicklungen - Antworten (22)

Nachdem die Fronts nun fertiggestellt sind, und ich die Geduld meiner Frau nicht überstrapazieren will, hat sich der Hausstand darauf geeinigt, dass ich mich noch beim Sub austoben darf, aber die Rear-Speaker erstmal nicht angefasst werden Wink
Daher habe ich nun eine Raumecke zu füllen (über den Aufstellungsort lässt sich streiten, aber ein anderer Ort kommt für die Regierung nicht in Frage) und würde hier tatsächlich mal statt einem Bausatz was eigenes machen. Zum einen aus Interesse, zum anderen natürlich auch, weil sich der Sub so nahtlos in den Raum bzw Eck integrieren lässt.
Aktuell habe ich einen Klipsch R12, welchen ich mit einem Antimode Cinema am Hörplatz gut in den Griff bekommen habe. Seit die Fronten/Center nun auch mit 40Hz Crossover laufen ist tatsächlich auch im Raum die Musik meist ohne Dröhnen zu geniessen...

Einsatzzweck ist zu 80% Filme und Gaming, und 20% Musik(-Berieselung, querbeet). Wir hören kaum laut, haben zwar eine eigene DHH, aber wollen die Nachbarn ja auch nicht aus dem Bett werfen... Der Klipsch hat beim Einmessen des Antimode erstmal eine leerstehende Vase am anderen Raumende umfliegen lassen, obwohl er nur auf "9 Uhr" stand. Der Raum ist ca 5*5 Meter, die Couch steht in der Mitte.

Im Eck habe ich nun Platz für einen rechteckigen Sub mit ca. 62l Innenvolumen, oder wenn ich bis ans Terrassenfenster gehe um die 84l ein einem rechtwinkligen Trapez. Sofern es nicht eine ausgefallene Bauart wird (Bandpass oder was es alles gibt), dachte ich an einen Downfire, aus ästhetischen Gründen, und zumal der Boden auch gefliest ist auch in der Hoffnung, dass die Raummoden noch ertragbarer werden.

Nun habe ich mich schon etwas mit möglichen Chassis vertraut gemacht, ein bisschen stümperhaft mit dem Strassacker Rechner für Bassreflex rumgerechnet und im WinISD rumprobiert. Ich will eigentlich viel Tiefgang, da wie gesagt die Fronten eh schon bei 40 Hz getrennt sind, und für Musik eh schon ordentlich Druck machen. Mein Kumpel hat einen BK Monolith bei sich stehen, der spielt ja bis auf 15 Hz (-3DB) und ich bin immer wieder erstaunt welcher Druck und Atmosphäre hier bei Filmen (Explosionen, etc) aufkommt. Vielleicht trügt mich hier auch mein Gefühl, aber ich mache dafür auch den Frequenzbereich mit verantwortlich.

In der engeren Auswahl sind aktuell einmal der Scanspeak REVELATOR 23W/4557T02, welche bei meinem Mass auf so ca. 17Hz kommt, oder 2mal der Tang Band W6-2100 der bis ca. 22Hz spielt, diese könnte ich allerdings im 62l Gehäuse unterbringen, und müsste daher nicht extra einen Schreiner bemühen für die Gehrungen.

Was haltet ihr generell von den Ideen? Ist das kompletter Nonsense, was ich hier bisher überlegt habe, und bin ich mit einem "Standard" - 12" System wesentlich besser bedient? Oder vielleicht mit meinem laienhaften Wissen garnicht so sehr auf dem Holzweg? Lohnt sich sich für mich ggf auch das Thema Bandpass näher anzusehen? Ich bin auch auf "Kompound-Systeme" gestossen, vielleicht ergibt sich hier ja noch die Möglichkeit das eine oder andere Chassis zu verbauen, welches ich bisher aussortiert hatte.

So, Feuer frei, roasted den Anfänger mit seinen verrückten Ideen... Smile

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  Panasonic Flat Hotelmodus für Aktivierung ohne AV
Geschrieben von: SNT - 06.03.2021, 21:31 - Forum: Allgemeine Themen - Antworten (10)

Hallo Jungs,

nach etlichen Versuchen mit meinem ETW5 Panasonic Flat habe ich eine angeblich ‚geheime’ Funktion, gefunden, Hotelfunktion genannt, mit der man möglicherweise ohne AV Receiver spezielle Aktivboxen anschliessen kann, die durch die Fernbedieung des Flats (!) in der Lautstärke gestellt werden könnten. Man hätte also keine zwei Fernbedienungen am Tisch, sondern nur die des Flats.

Zum ursprünglichen Problem: Ideal wäre es, wenn das Audiosignal direkt und zwar lautstärkeabhängig (!!!) über die Fernseher Fernbedienungs-Lautstärketasten ( und nur diese!) + und - egal wie (analog oder digital) ausgegeben werden. Ja da schaut man blöd, denn genau das geht eben absichtlich nicht bei meinem Fernseher.

- SPDIF gibt kein lautstärkeabhängiges Signal aus. Völlig egal ob ich + oder - Volume drücke, der SPDIF zu Analogkonverter gibt den gleichen Pegel aus.
- Der Kopfhöreranschluß schaltet zwar beim Einstecken der Miniklinke praktischerweise die internen Fernsehlautsprecher ab, der Pegel an der kleinen Mini Buchse lässt sich aber nur sehr umständlich erst mal über das Fernsehermenue und dann über die Lautstärke +- Tasten einstellen, ist also absichtlich unkonfortabel ....Frechheit.
- Die Auskopplung des Analogsignals über Scart verhält sich wie mit dem SPDIF Anschluß.

Bisher hatte ich folgendes Gebastel: Optischer SPDIF Ausgang auf einen SPDIF/Chinch Konverter. Das analoge Signal geht dann in einen Laustärkestellerchip, der über einen programmierbaren IR Empfänger den (Lautstärke) Pegel stellen kann. Das Signal geht anschliessend weiter in einen Endstufe. Der programmierbare IR-Empfänger wird auf die +- Volumetasten der Fernsehfernbedienung eingestellt. Die Laustärkeänderungsgeschwindigkeit des Chips ist schneller eingestellt als die des Fernsehers. Auf diese Weise dominiert der Klang aus den Boxen. Problematisch ist jedoch, dass die Chassis im Fernseher erstens immer noch leise mitspielen und dass sich das Lautstärke Verhältnis der eingebauten zu den externen Lautsprechern mit der Zeit ändert, ich also am Anfang des Fernsehens zwischendurch immer mal länger auf - drücken zu müssen um das Verhältnis zu ‚eichen‘. Mit der Zeit verstellt sich das Ganze und die eingebauten Fernsehlautsprecher werden dann allmählich wieder lauter.....

Jetzt probiere ich über die Hotelfunktion, die maximal über die FB einstellbare Lautstärke auf Null zu stellen, was eigentlich dem Abzwicken der Lautsprecherleitungen im Fernseher entspricht. Somit könnte ich obige Konstellation weiter nutzen, ohne dass jedesmal der interne Lautsprecher lauter und leiser mitgeführt würde.

Ich berichte morgen weiter, ob‘s geklappt hat. So könnte man auch ‚unangenehme’ Flats ‚aktivieren‘ und die orginale FB des Fernsehers nutzen. Hintergrund ist, dass ich nicht zwei Fernbedienungen haben möchte, sondern den Fernseher inklusive Audio mit nur der FB des Fernsehers bedienen möchte. Eine kleine, in die Boxen eingebaute Leiterplatte könnte optischen SPDIF Eingang mit Analogconverter und Verstärker und auch den programmierbaren IR Lautstärkechip beinhalten.

Das wäre dann folgendes Szenario: Heinkommen, auf die Couch hauen, mit der FB des Flats den Flat einschalten (Die Aktivbox ist ohnehin immer an) und auch gleich die Lautstärke einstellen. Kein Hin und her mit den Fernbedienungen und auch keine neue programmierbare FB, an die man sich gewöhnen müsste. Und der gelbe Button bleibt gelb und muß nicht mit ‚gelb‘ beschriftet werden...

Die Zeit mit zwei FBs zurechtzukommen kann man sich sparen und die Zeit dafür nutzen, sich mit letzter Kraft zum Kühlschrank zu schleppen, sich ein Bier zu holen um sich anschliessend mit letzter Kraft auf die Couch fallen zu lassen...

Gruß von Sven

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  Blende / Rückwand für AddOn B zu verkaufen
Geschrieben von: cw - 06.03.2021, 12:23 - Forum: auverdion - Antworten (1)

@Admin,
wenn es hier nicht passt bitte passend verschieben, Danke.

=====================================================================

Hallo zusammen,

ich habe mich zu einer Umgestaltung der Rückwand entschieden und würde sie verkaufen wollen.

Die Rückwand passt zu den Italienischen Gehäusen und wurde bei Schaeffer hergestellt und hatte mich 118,25€ gekostet.
Ich würde mich für 90€ inkl D Versand (ohne Inseln) davon trennen (ohne AddOn Boards, Buchsen, Netzeinsatz, ... sprich das blanke Blech).
Sollte keiner Interesse haben muss ich sie leider "verschandeln" .... :-(

[ATTACH=CONFIG]59528[/ATTACH]



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